Pressemitteilungen 2006

Kreis-Bericht vom 19.12.2006
SCHACH: Jugend-Bezirks-Aufbauliga:
Schäfermatt durch Tom-Luca Tschirner

Am dritten Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbauliga für Vierermannschaften musste das Team des Peiner Schachvereins bei der „Reserve“ der Schachfreunde Fallersleben antreten. Die Gastgeber zogen die Bescherung um eine Woche vor und überreichten den Gästen großzügig zwei Weihnachtsgeschenke. Zunächst überließen sie Jan Lühmann (Brett 1) einen kampflosen Punkt, anschließend machte der unerfahrene Kontrahent von Tom-Luca Tschirner (4) einen so groben Fehler in der Eröffnung, dass der PSV-Akteur mit einer Art Schäfermatt die Partie sofort beenden konnte. Als auch nach einer halben Stunde Felix Hosse (3) gewonnen hatte, war die Entscheidung zugunsten der Fuhsestädter bereits gefallen, der Erfolg des Fallerslebener in der letzten noch laufenden Partie brachte den 1:3-Endstand.

 

Eintracht Edemissen musste zur ersten Mannschaft der Braunschweiger Schachfreunde reisen und unterlag deutlich mit 0:4. Die vier eingesetzten Eddesser mussten jeweils ihrem Gegner zum Sieg gratulieren.

 

Das Peiner Nachwuchsteam liegt mit 2:2 Punkten auf dem vierten Platz der Tabelle, der Lokalrivale mit 2:4 Zählern auf dem sechsten Rang unter den sieben Mannschaften. Am 21. Januar haben gleich beide Kreisver­treter mit den Okerstädtern zu tun, die Eintracht empfängt nun BSF II, der PSV wird versuchen, gegen das erste Team ein besseres Resultat als der Nordkreisverein zu erzielen.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 12.12.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Höchste Niederlage seit über drei Jahren

Nach vier Spieltagen der Verbandsliga Niedersachsen-Ost steht der Peiner Schachverein auf einem Abstiegsplatz und muss erneut um den Klassenerhalt kämpfen.

 

SVG Salzgitter II – Peiner SV 6:2 (5:1 Gewinnpartien). Nach vier Stunden war die Entscheidung in dem Wettkampf praktisch gefallen, alle Partien der „unteren“ Hälfte waren beendet und es hieß 4:0 für die Gastgeber. Die Peiner Christian Sieverding (Brett 5), Thomas Wendehals (6), Christoph Helmer (7) und Henrik Schmidt (8) waren jeweils zur Aufgabe gezwungen worden, wobei der Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus die Niederlagen der beiden Weiß-Spieler (an den ungeraden Brettern) als sehr unglücklich einstufte, da hier ein materieller bzw. positioneller Vorteil durch Ungenauigkeiten in der Zeitnotphase wieder aus der Hand gegeben worden sei. Der 15-jährigen Helmer blieb damit bei seinem fünften Einsatz in der ersten Erwachsenenmannschaft zum ersten Mal ohne halben oder ganzen Punkt. Im weiteren Verlauf der Begegnung musste auch der Kapitän selbst (4) nach einem falsch ausgeführten Figurenopfer seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren. Marco Drewes (2) und Uwe Schmidt (3) erreichten jeweils ein Remis, für Schmidt war dieses das siebte Unentschieden in den Mannschaftskämpfen in Folge. Michael Wafzig (1) setzte im Endspiel zu einer Bauernlawine an, mit der er seinen Kontrahenten förmlich überrollte, und erkämpfte so den einzigen Sieg für die Gäste. Im Hinblick auf die drei mit viel Pech verlorenen Partien meinte Garbuszus, dass auch ein Sieg beim Landesligaabsteiger möglich gewesen sei, stattdessen habe es die höchste Niederlage seit dem 2. November 2003 gegeben

 

Da dem Peiner Schachverein zuvor gegen die drei Neulinge nur ein Sieg gelungen war, liegen die Fuhsestädter unter den zehn Teams mit 2:6 Punkten auf dem neunten Platz, der am Ende der Saison den Abstieg bedeutet. Im Ringen um den Klassenerhalt kommen naturgemäß den Wettkämpfen gegen die direkten Konkurrenten besondere Bedeutung zu, daher strebt der PSV nach der „Winterpause“ in den Heimspielen gegen den Achten Hildesheimer SV und Siebten Braunschweiger SF am 4. bzw. 25. Februar drei bis vier Punkte an.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse Braunschweig:
Sensation durch Peiner Reserve

Der Aufsteiger in die Bezirksliga, die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins, erkämpft sich einen völlig überraschenden Sieg, der Neuling der Bezirksklasse, der SV Ölsburg, kämpft hauptsächlich mit sich selbst.

 

Peiner SV II – SF Fallersleben 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Die Fuhsestädter hatten als krasse Außenseiter nichts zu verlieren und konnten daher unbeschwert aufspielen. Zur Verblüffung sowohl der Gastgeber wie auch der Gäste stand es nach zwei Stunden bereits 3:0 für die PSV-Reserve. Lutz Dietrich (Brett 4) hatte bereits in der Eröffnung einen Springer erobert und den Materialvorteil zum Sieg verwertet, Sebastian Maruhn (7) hatte ein Matt mit Dame und Läufer erzwungen und Bruno Lamm (8) war es gelungen, eine fast gleiche Mattdrohung abzuwehren und anschließend seine Partie ebenfalls zu gewinnen. Rutger Raitz von Frentz (6) fügte durch ein Remis einen weiteren halben Zähler auf dem Konto der Peiner hinzu, aber nach den Niederlagen von Roland Czada (3) und Ruzena Schneider (5) kamen die Autostädter wieder heran. Die Stellung von Hans-Joachim Schulze (1), dem wie seinem Kontrahenten neben dem König die Dame, einem Springer und sechs Bauern verblieben waren, ließ ein weiteres Unentschieden erwarten, doch ein plötzliches Eindringen der beiden Offiziere in die gegnerische Hälfte ermöglichte dem Peiner Kapitän eine Mattkombination. Durch diesen Erfolg stand der sensationelle Sieg der Gastgeber fest, die abschließende Niederlage von Welf-Botho Elster (2) nach sechs Stunden bedeutete nur noch eine Resultatsverbesserung für die Gäste.

 

SV Gifhorn 59 II – SV Ölsburg 47 5:3 (5:3 Gewinnpartien). “Wir haben 75 Prozent der uns möglichen Punkte geholt.“ Mannschaftsführer Carsten Pätz nahm die Personalprobleme der Ilseder mit Humor und war froh, dass sein Team überhaupt mit der Mindestzahl von vier Akteuren angetreten war. Er selbst (Brett 2), Arne Pliefke (6) und Martin Götjen (8) bezwangen ihre Kontrahenten, während Stefan Rychlak (1) zur Aufgabe gezwungen wurde. An den übrigen vier Brettern gewannen jeweils die Gastgeber, ohne eine Figur gerückt zu haben.

 

In der unteren Tabellenregion der Bezirksliga liegen die Mannschaften eng beieinander, so kletterte die PSV-Reserve mit ihrem Sieg auf den fünften Platz, eine Niederlage dagegen hätte den Absturz auf den zehnten und damit letzten Rang bedeutet. Die Fuhsestädter, als Abstiegskandidat Nummer eins gestartet, werden auch die übrigen Spiele als krasser Außenseiter bestreiten, hoffen aber darauf, in den folgenden Wettkämpfen erneut einem Favoriten ein Bein stellen zu können, so schon im nächsten Spiel am 4. Februar bei den Schachfreunden Bleckenstedt, die zuletzt zwei Mal nur mit sieben Denksportlern angetreten waren. Für die Ölsburger, die bereits gegen alle Teams der Spitzengruppe der Bezirksklasse gespielt haben, empfangen am gleichen Tag den Polizei-SV Braunschweig zum Kellerduell.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Sieg durch ein Patt

Spannend verliefen die Begegnungen der beiden lokalen Vertreter in der Kreisliga und Kreisklasse. Am Ende hatten jeweils knapp die Gastgeber die Nase vorn.

 

SVG Salzgitter V – Peiner SV III 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Für die Siegpunkte der Gäste sorgten die Spieler der unteren Hälfte. Hier gewannen Manuel Bollak (Brett 5), Nils Brylski (6) und Lars Hübner (7). Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, dass es in diesem Abschnitt sogar ein 4:0 für die Peiner geben könnte, jedoch musste der elfjährige Felix Hosse (8) sich in seinem ersten Mannschaftskampf bei den Erwachsenen nach starker Leistung geschlagen geben. „Oben“ erreichte lediglich Rainhard Pannenborg (2) ein Remis.

 

Eintracht Edemissen – Propper Banane Braunschweig 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Im ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine überhaupt hieß es nach dreieinhalb Stunden 4:3 für die Gastgeber. Magnus Meyer (Brett 8) hatte kampflos gewonnen, weiter hatten Friedrich Brennecke (5) und Bernd Nowag (6) sowie der in dieser Saison bislang erfolgreichste Eintracht-Akteur, Dominik Dube (3), ihre Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen. In der letzten noch laufenden Partie konnte Detlef Böttge (2), der materiell in Nachteil geraten war, durch ein Opfer seiner letzten beweglichen Figur, eines Turmes, eine Pattstellung herbeiführen. Mit diesem Remis sicherte er den Gastgebern den nicht mehr erwarteten Gesamtsieg in diesem Wettkampf.

 

Die Fuhsestädter, zurzeit Achter mit 2:6 Punkten, kämpfen wie in der Vorsaison um den Verbleib in der Kreisliga, dagegen ist in der Kreisklasse das Nordkreisteam mit nun 4:4 Zählern auf den fünften Rang vorgerückt. Am 4. Februar kommt es zu den Spielen PSV III gegen Braunschweiger SF III und Helmstedter SV II gegen Ein­tracht.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 28./29-11.2006
SCHACH: Jugend-Bezirks-Aufbauliga:
Drei Punkte durch Familie Meyer

Am zweiten Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbauliga hatte Eintracht Edemissen die zweite Mannschaft der Schachfreunde Fallersleben zu Gast und konnte sich mit 3:1 durchsetzen. Für die Punkte sorgten Magnus Meyer (Brett 1), seine Zwillingsschwester Melissa (2) sowie deren gemeinsamer Vetter Hagen (4), die jeweils gewinnen konnten. Dabei freute sich der Jugendwart der Schachabteilung, Hans-Jürgen Ebeling, besonders über den Sieg des neunjährigen Hagen, der bei seinem ersten Einsatz gezeigt habe, dass er das im Training Gelernte in der praktischen Partie umsetzen könne. Nur Cynthia Pfeiffer (3), die wie ihre Teamkollegen in Eddesse beheimatet ist, womit die Eintracht erstmalig mit vier Akteuren aus dieser Ortschaft spielte, musste sich nach dramatischem Kampf geschlagen geben.

 

Der Peiner Schachverein empfing den Helmstedter SV und hatte, wie die Edemissener zwei Wochen zuvor, mit dem Problem zu tun, dass der Meister der Vorsaison mit älteren Jugendlichen, die schon recht erfahrenen sind, antrat. Ohne die Nachwuchsspieler, die bereits in den Erwachsenenteams des PSV regelmäßig zum Einsatz kommen, ließ sich eine 1:3-Niederlage nicht vermeiden. Der achtjährige Jan Lühmann (Brett 1) sowie die beiden Debütanten Kai Gilsdorf (2) und Felix Hosse (3) unterlagen trotz tapferer Gegenwehr, der Drittplatzierte der U10-Bezirksmeisterschaften,Tom-Luca Tschirner (4), ebenfalls erstmalig in der Jugendmannschaft dabei, sicherte den Gastgebern mit seinem Sieg den Ehrenpunkt.

 

Eintracht Edemissen liegt mit 2:2 Zähler auf Platz vier, die Peiner mit 0:2 Punkten auf Rang sechs. Beide Teams müssen am 17. Dezember reisen, die Fuhsestädter hoffen auf Punkte in Fallersleben, während der Nordkreisverein sich mit der ersten Mannschaft der Braunschweiger Schachfreunde auseinanderzusetzen hat.

SCHACH: 17. Turnier der Peiner Jugendserie:
Siebte Ausrichtung durch den Peiner Schachverein

Vor vier Jahren hatte der Spielleiter des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, die Idee, das Turnierangebot für die jugendlichen Denksportler des Kreises zu erweitern und führte in Absprache mit den Vertretern der übrigen Klubs und des Kreisvorstandes die „Peiner Jugendserie“ ein. Folglich wird seit Dezember 2002 pro Quartal ein Schnellschachturnier ausgetragen, die Ausrichtung der nunmehr 17. Auflage hat wie schon sechs Mal zuvor der PSV übernommen. Gespielt wird am Sonnabend, dem 9. Dezember, ab 10.00 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule (Eingang Sporthalle), die Siegerehrung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Wie immer bei den Turnieren der Jugendserie werden sieben Runden nach dem Schweizer System mit 20-Minuten-Schnellschach-Partien gespielt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendliche der Jahrgänge 1990 und jünger aus dem Kreis Peine, unabhängig von einer Mitgliedschaft in einem Schachklub. Das Turnier ist auch für Neueinsteiger geeignet. Das Startgeld beträgt nur 2 Euro.

 

Überragender Spieler in 2006 war bislang Christoph Helmer (PSV), der alle seine 21 Partien bei den bisherigen drei Turnieren gewinnen konnte und bereits als Jahressieger der Gesamtwertung und damit auch in der Gruppe der 15- und 16-Jährigen feststeht. In den übrigen Altersklassen ist dagegen die Entscheidung noch nicht gefallen, es führen zurzeit Julian Rychlak (SV Ölsburg / „U14“), Magnus Meyer (Eintracht Edemissen / „U12“), Cynthia Pfeiffer (Edemissen / „U10“) und Jan Lühmann (PSV / „U8“).

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 20.11.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Doppelsieg des Peiner Nachwuchses

Das ranghöchste Denksportteam des Kreises, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, konnte am dritten Spieltag zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt der Verbandsliga Niedersachsen-Ost erkämpfen.

 

Peiner SV – SC Gliesmarode 69 II 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Einen Sieg gegen einen Neuling der Verbandsliga, dieses war dem PSV zuletzt am 12. Januar 2003 bei SC Tempo Göttingen II gelungen, anschließend gab es gegen die Aufsteiger aus den Bezirksligen sieben Niederlagen und lediglich zwei Unentschieden. Nach vier Stunden hatte sich im Wettkampf gegen die Braunschweiger Vorstädter ein Zwischenstand von 2,5:2,5 ergeben. Michael Wafzig (Brett 1) und Thomas Wendehals (6) waren von ihren Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen worden, während Christian Sieverding (5) durch eine ruhige Partieanlage ein Remis erreicht hatte. Für die Siegpunkte der Fuhsestädter hatten die beiden zurzeit spielstärksten Jugendlichen des Kreises gesorgt, die erstmalig gemeinsam in der ersten Peiner Mannschaft eingesetzt worden waren. Christoph Helmer (7) hatte ein Opfer seines Gegners widerlegt, indem er seinen Materialvorteil zurückgab und durch „aktives Figurenspiel“, so das Nachwuchstalent nach der Partie, zum Erfolg gekommen war, Christopher Vogel (8) hatte einen Angriff auf den feindlichen Kö­nig mit einem Matt abgeschlossen. In den verbleibenden Partien lief dann Alles für die Gastgeber, Uwe Schmidt (3) hielt sein kompliziertes Springerendspiel Remis, während Marco Drewes (2) und Jürgen Garbuszus (4) ihre klar überlegenen Stellungen nach etwa fünf Stunden schließlich zum vollen Punktgewinn nutzen konnten und damit den Gesamtsieg sicherstellten.

 

Der Peiner Schachverein hatte sich in den Begegnungen mit den drei Aufsteigern an den ersten drei Spieltagen mehr als nur 2:4 Punkte erhofft und belegt daher lediglich den geteilten sechsten bis achten Rang unter den zehn Teams. Am 10. Dezember müssen die Fuhsestädter beim Tabellenzweiten SVG Salzgitter II antreten, der gegen das eigene dritte Team etwas überraschend nicht über ein Unentschieden hinauskam.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse Braunschweig:
Aufgabe nach 20 Spielen ohne Niederlage

Die zwei Vertreter des Kreises Peine in der Bezirksliga bzw. Bezirksklasse Braunschweig haben als Neulinge erwartungsgemäß einen schweren Stand und befinden sich nach dem ersten Drittel der Saison bereits im Kampf gegen den Abstieg.

 

Schöninger SV 24 – Peiner SV II 5:3 (2:0 Gewinnpartien). Im Duell der Bezirksliganeulinge lagen die Gäste, die zuvor in sechs gemeinsamen Jahren in der Bezirksklasse nur ein Mal gegen die Elmstädter gewonnen hatten, nach zwei Stunden plötzlich mit 0:1 zurück, als Lutz Dietrich (Brett 5) in aussichtsreicher Stellung durch ein Zwischenschach seines Kontrahenten einen Springer einbüßte und daher die Waffen strecken musste. Die übrigen Peiner bemühten sich zwar verstärkt, diesen Rückstand wieder wettzumachen, doch Henrik Schmidt (1), Hans-Joachim Schulze (2), Welf-Botho Elster (3), Ruzena Schneider (6) und Rutger Raitz von Frentz (7) kamen jeweils über ein Remis nicht hinaus. Nachdem durch die Niederlage von Sebastian Maruhn (8) die Entscheidung im Wettkampf gefallen war, stellte auch Roland Czada (4) seine Gewinnversuche nach kurzer Zeit ein und einigte sich mit seinem Widersacher ebenfalls auf eine Punkteteilung.

 

SV Ölsburg 47 – SC Wolfsburg II 4:4 (3:3 Gewinnpartien). Der Schachverein Ölsburg fast in Bestbesetzung, schon springt ein positives Resultat heraus, was ein Unentschieden gegen einen Bezirksligaabsteiger ohne Zweifel ist. Entscheidend dazu beigetragen haben die beiden Nachwuchstalente der 90er-Jahre, Moritz Hiemann (Brett 1) und Rüdiger Steinhorst (2), die seit über drei Jahren erstmalig gemeinsam im Team dabei waren. Sie gewannen jeweils, indem sie im Endspiel eine Umwandlung eines Bauern in eine Dame erzwangen. Siegreich konnte auch Martin Götjen (6) seine Partie beenden, Marek von Wnuck (4) und Paul Wäsner (8) spielten jeweils Remis. Dagegen wurden Carsten Pätz (3), Arne Pliefke (5) und Milan Stancek (7) von ihren Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen, für Pätz war es die erste Niederlage in einem Mannschaftskampf seit dem 7. März 2004, seit diesem Tag hatte er 14 Mal das Brett als Sieger verlassen sowie sechs Unentschieden erreicht.

 

Die Reserve des Peiner SV liegt in der Bezirksliga mit 2:4 Punkten auf Platz neun, der Schachverein Ölsburg in der Bezirksklasse mit 1:5 Zählern kurioserweise auf Rang acht, jeweils unter zehn Teams. Die Fuhsestädter empfangen am 10. Dezember die Schachfreunde Fallersleben, die Ilseder müssen zum SV Gifhorn II, einem weiteren Bezirksligaabsteiger, reisen.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Auf und Ab für die Peiner Teams

Gleichschritt der beiden Lokalmatadoren in der Kreisliga bzw. Kreisklasse Braunschweig, nach Niederlage und Sieg unterlagen Peiner SV III und Eintracht Edemissen am dritten Spieltag ihren Gegnern.

 

SV Gifhorn 59 III – Peiner SV III 5,5:2,5 (5:2 Gewinnpartien). Eine relativ klare Niederlage für die Fuhsestädter. Nur Holger Schmidt (Brett 1) und Nils Brylski (7) gelangen Siege, Bruno Lamm (8), der viele Jahre lang für den SV Apelnstedt gespielt hatte, kam bei seinem ersten Einsatz nach der Rückkehr zu seinem Heimatverein zu einem Remis.

 

Eintracht Edemissen – SVG Schöppenstedt II 3,5:4,5 (3:4 Gewinnpartien). Eine unnötige Niederlage für das Nordkreisteam, da die Gäste nur mit sechs Spielern antraten. Günter Marquardt (Brett 4) und Melissa Meyer (7) gewannen dadurch kampflos. Einen weiteren vollen Punkt erreichte Dominik Dube (3), seinen ersten halben Zähler in einem Mannschaftskampf erkämpfte Marco Dannenberg (6).

 

Peiner SV III (Kreisliga) und Eintracht Edemissen (Kreisklasse) weisen jeweils 2:4 Punkte auf und liegen auf dem siebten bzw. sechsten Platz. Am 10. Dezember hoffen die Teams in den Begegnungen bei SVG Salzgitter V bzw. gegen Propper Banane Braunschweig darauf, dass sich der Wechsel zwischen Sieg und Niederlage fortsetzt und wieder zwei Zähler auf die Habenseite kommen.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 06.11.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Zweite Niederlage gegen einen Neuling

Das ranghöchste Denksportteam des Kreises Peine, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, musste am zweiten Spieltag der Verbandsliga Niedersachsen-Ost zum zweiten Mal bei einem Aufsteiger antreten und unterlag erneut mit 3,0:5,0.

 

SV Südharz Osterode – Peiner SV 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Nach vier Stunden lagen die Fuhsestädter mit 3,5:1,5 in Rückstand. Michael Wafzig (Brett 1) hatte seinen Entwicklungsvorsprung zum Sieg genutzt und Uwe Schmidt (3) nach ruhigem Spiel ein Remis erreicht, dagegen waren Christian Sieverding (5) nach einem Versehen in der Eröffnung sowie Marco Drewes (2) und Henrik Schmidt (8) nach Ungenauigkeiten in der Zeitnotphase von ihren Widersachern zur Aufgabe gezwungen worden. Dem ungeachtet hofften die Gäste auf Grund der aussichtsreichen Stellungen der noch verbliebenen Partien, in denen noch 2,5 Zähler erreichbar schienen, auf einen Mannschaftspunkt. Doch Thomas Wendehals (6) versäumte ein mögliches Remis und unterlag, das 15-jährige Nachwuchstalent Christoph Helmer (7) hatte in einem komplizierten Turmendspiel klaren Positionsvorteil, konnte diesen aber angesichts noch unzureichender Erfahrung nicht verwerten und musste mit einer Punkteteilung zufrieden sein. Nur Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus (4) schaffte den angestrebten Sieg, als er bei einem ungewöhnli­chen Kräfteverhältnis (König, Läufer und sechs Bauern gegen König, Turm, Läufer und zwei Bauern) mit einer drohenden Umwandlung eines Bauern in eine Dame den Turm seiner Kontrahentin eroberte und den Materialvorteil im entstandenen Läuferendspiel verwertete.

 

Einen „Fehlstart“ mit 0:4 Punkten gab es für den PSV seit dem letzten Aufstieg in die Verbandsliga im Jahr 1999 zuvor nur ein Mal. Im Spieljahr 2003/04 verloren die Peiner zum Auftakt sogar sechs Wettkämpfe in Folge, um dann mit drei Siegen in den letzten drei Spielen den Klassenerhalt doch noch sicherzustellen. Einen derart dramatischen Saisonverlauf möchten die Fuhsestädter gern vermeiden, dazu ist jedoch ein Sieg am 19. November gegen den dritten Aufsteiger SC Gliesmarode II unbedingt notwendig.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse Braunschweig:
Zwei Niederlagen mit jeweils vier „Toren“ Differenz

Die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins und der SV Ölsburg werden in als Aufsteiger in der Bezirksliga bzw. Bezirksklasse Braunschweig einen schweren Stand haben. Dies zeigte sich bereits am zweiten Spieltag, als beide Teams mit jeweils 2,0:6,0 unterlagen.

 

Peiner SV II – SK Salzgitter 2:6 (1:5 Gewinnpartien). Die Fuhsestädter hatten sich für diesen Wettkampf einige Chancen ausgerechnet, hatten sie doch in den Spieljahren 2000/01 bis 2003/04 in der Bezirksklasse gegen die Salzgitteraner jeweils gepunktet. Nur im Aufstiegssaison der Vorharzer unterlag die PSV-Reserve mit 2:6. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Bezirksliga gab es nun dasselbe überraschende klare Resultat. Nur die Nummer eins der Kreis-Jugend-Rangliste, Christopher Vogel (Brett 7) gewann, Roland Czada (2) und Lutz Dietrich (3) erreichten jeweils ein Remis. Hans-Joachim Schulze (1), Ruzena Schneider (4), Rutger Raitz von Frentz (5), Christian Kubitza (6) und Sebastian Maruhn (8) wurden jeweils von ihren Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen.

 

SC Gliesmarode 69 III – SV Ölsburg 47 6:2 (6:2 Gewinnpartien). Infolge von Personalproblemen konnten die Ilseder nur mit sechs Spielern antreten und brachten sich damit selbst um die Chance, beim Bezirksligaabsteiger, der drei Akteure an die eigene zweite Mannschaft abstellen musste, für eine Überraschung zu sorgen. Nach den beiden kampflos abgegeben Zählern gab es auch Niederlagen von Marek von Wnuck (Brett 3), Arne Pliefke (5) und Milan Stancek (8) sowie unerwartet auch von der Nummer eins der Kreisrangliste, Moritz Hiemann (1). Carsten Pätz (2) und Martin Götjen (7) kamen zu vollen Punkten.

 

Peiner SV II liegt mit 2:2 Zählern auf dem siebten Platz der Bezirksliga und muss am 19. November zum Mitaufsteiger Schöninger SV reisen, der ein nicht erwartetes Unentschieden bei den Schachfreunden Bleckenstedt erreichte. In der Bezirksklasse ist der SV Ölsburg eines von vier Teams, die noch ohne Punktgewinn sind. Der Südkreisverein erwatet am dritten Spieltag mit dem SC Wolfsburg II einen weiteren Absteiger aus der Bezirksliga.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Höchster Sieg seit vier Jahren

Am zweiten Spieltag der Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig konnten die beiden hiesigen Teams jeweils zwei Mannschaftspunkte auf der Habenseite verbuchen.

 

Peiner SV III – SV Hankensbüttel II 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Im Spiel gegen den Kreisligaaufsteiger stand es sehr schnell 1:1, ein kampflos abgegebener Punkt der Gastgeber wurde durch Manuel Bollak (Brett 6) mit einem „Blitzsieg“ wieder wettgemacht. Doch nach zwei weiteren Niederlagen und einem Remis von Horst Hustedt (4) lagen die Fuhsestädter mit 1,5:3,5 zurück und die noch spielenden Akteure gerieten erheblich unter Druck. Holger Schmidt (1), Rainhard Pannenborg (2) und Nils Brylski (7) bewahrten jedoch die nötige Ruhe, konnten im Mittelspiel jeweils einen erheblichen Materialvorteil erreichen und gewannen nach fünf bis sechs Stunden ihre Partien.

 

SF Fallersleben II – Eintracht Edemissen 1,5:6,5 (1:6 Gewinnpartien). Von Januar 2003 bis Dezember 2005 stand diese Paarung fünf Mal auf dem Spielplan der Kreisklasse, fünf Mal blieben die Allerstädter erfolgreich. Doch im nun sechsten Aufeinandertreffen gelang der Eintracht endlich der erste Sieg. Detlef Böttge (Brett 2), Günter Marquardt (4), Friedrich Brennecke (5) Friedhelm Meyer (6), Melissa Meyer (7) und Magnus Meyer (8) be­zwangen ihre Gegner, Dominik Dube (3) fügte ein Remis hinzu. Das Nordkreisteam beendete damit nicht nur eine Serie von sieben Spielen ohne doppelten Punkgewinn, sondern erreichte darüber hinaus den höchsten Erfolg seit vier Jahren und zwei Tagen.

 

Peiner SV III (Kreisliga) und Eintracht Edemissen (Kreisklasse) weisen jeweils 2:2 Punkte auf und belegen damit den sechsten bzw. dritten Platz in ihren Staffeln. Am 19. November kommt es zu den Wettkämpfen SV Gifhorn III gegen PSV III und Eintracht gegen SVG Schöppenstedt II.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 24.10.2006
SCHACH: Bezirks-Einzelmeisterschaften:
Drei dritte Plätze für den Peiner Schachverein
 

Die 101 Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der sieben Runden während der vier Tage und der Vorsitzende des Schachbezirkes Braunschweig, Michael Langer (SC Gliesmarode 69), lobte während der Sie­gerehrung die Organisatoren. Die Ausrichtung der Bezirks-Einzelmeisterschaften 2006 durch den Peiner Kreisver­band im Schulzentrum Edemissen fand allgemeine Anerkennung, es wurde sogar der Wunsch geäußert, dieses Turnier im nächsten Jahr erneut dort auszutragen. Sportliche Erfolge für die Lokalmatadoren gab es auch, Christo­pher Vogel, Christoph Helmer und Tom-Luca Tschirner vom Peiner Schachverein belegten in ihrer Jugend-Altersklasse jeweils den Bronzerang, hinzu gab es weitere vierte und fünfte Plätze.

 

Die Meisterschaft der Erwachsenen wird traditionell in zwei Leistungsklassen ausgetragen. Im 16 Spieler umfassenden Meisterturnier konnten sich Marco Drewes und Jürgen Garbuszus (jeweils Peiner SV) sehr gut behaupten und belegten trotz starker Konkurrenz mit jeweils 4,5 Punkten die sehr beachtlichen Plätze vier und fünf, womit die beiden Verbandsligaakteure den Titelverteidiger Peter Oppitz (Caissa Wolfenbüttel) hinter sich ließen und sich außerdem die Berechtigung erkämpften, auch 2007 in der „Eliteliga“ mitwirken zu dürfen. Drewes blieb bei zwei Siegen und fünf Unentschieden als einziger Teilnehmer des Meisterturniers sogar ungeschlagen und hatte vor der letzten Runde noch theoretische Chancen auf die Bezirkmeisterschaft. In der fünften Runde hatte er den neuen Titelträger Fabian Müller (SVG Salzgitter) am Rande einer Niederlage, als er im Endspiel mit Materialvorteil von zwei Bauern die Gewinnchance ausließ. Garbuszus wies nach vier Partien 1,5 Zähler auf, mit drei Punkten aus den letzten drei Spielen konnte er aber noch erheblichen Boden gutmachen. Mit dem Erfolg gegen Willi Müller (Caissa Wolfenbüttel) in der Schlussrunde, als er seinen Positionsvorteil zum Königsangriff nutzen und diesen mit Matt abschließen konnte, verhinderte er zugleich den Titelgewinn des Lessingstädters und ebnete damit dessen Namensvetter den Weg. Der Klein Lafferder Sebastian König (SVG Salzgitter) startete zwar mit zwei Siegen in das Turnier, beendete aber nach fünf Niederlagen in Folge das Turnier auf den 14. Platz.

 

43 Schachfreunde hatten sich für das Hauptturnier angemeldet, um die zwei Qualifikationsplätze für die Meisterklasse zu ermitteln. Mit einer soliden Leistung kam Henrik Schmidt (Peiner SV) bei nur einer Niederlage auf fünf Punkte und belegte damit mit nur einem halben Zähler Rückstand auf die beiden Aufsteiger den fünften Platz. Ebenfalls unter die ersten Zehn kamen Walter König (Klein Lafferde / SVG Salzgitter) und Lutz Dietrich (Pei­ner SV), die mit jeweils 4,5 Punkten die Ränge sieben bzw. neun erreichten. Weiter waren vom PSV Sebastian Maruhn (15. Platz mit vier Punkten), Rainhard Pannenborg (20. mit 3,5), Roland Czada (21. mit 3,5), Katharina Kubitza (24. mit 3,5) sowie Daniel Weintraub (34. mit 2,5) dabei. Das Trio von Eintracht Edemissen, Hans-Jürgen Ebeling, Günter Marquardt und Detlef Böttge, ging geschlossen auf den Rängen 38 bis 40 mit jeweils zwei Zählern über Ziellinie.

 

Fünf Punkte aus sechs Partien und der zweite Platz war der Zwischenstand nach drei Tagen für Christopher Vogel (Peiner SV) im zehn Teilnehmern umfassenden U18-Jugend-Turnier. Gegen die beiden Top-Favoriten und späteren Meister und Vizemeister Norvin Sauer (SC Gliesmarode 69) und Matthias Dorn (Königsspringer Braunschweig) hatte er dabei trotz Positionsnachteils durch gute Verteidigung jeweils ein Remis erreicht. In der letzten Runde unterlief Vogel eine Ungenauigkeit in der Zeitnotphase, die sein Kontrahent Christian Freitag (SV Gifhorn 59) zum Gewinn ausnutzen konnte, sodass die Nummer eins der Jugend-Rangliste des Kreises Peine bei seinen fünf Zählern verblieb und noch einen Rang zurückfiel.

 

Die Nummer zwei der Kreis-Jugend-Rangliste, Christoph Helmer (Peiner SV), beendete die U16-Meisterschaft mit dem gleichen ausgezeichneten Resultat, dritter Platz und fünf Punkte. Dabei hatte er etwas Pech mit der Auslosung, da er gegen alle drei übrigen Mitfavoriten mit den schwarzen Figuren spielen musste. Gegen Andre Gersch (SG JFZ Schöningen) und Fabian Wolff (SC Gliesmarode 69) gelang ihm dennoch ein Remis, dagegen unterlag Helmer in der fünften Runde in der vorentscheidenden Partie dem späteren Titelträger Stephan Bradler (SVG Salzgitter). Diese vier Nachwuchsdenksportler waren dem restlichen Feld deutlich überlegen und gestatten den übrigen sieben Startern lediglich einen halben Zähler.

 

In der zusammengelegten Meisterschaft der U12- und U10-Jugendlichen starteten gleich vier Debütanten aus dem Kreis. Felix Hosse (Peiner SV) konnte bei seinem ersten Turnier mit langer Bedenkzeit überhaupt positiv überraschen, er belegte mit vier Punkten den vierten Platz und ließ dabei zwei gesetzte Spieler hinter sich. Tom-Luca Tschirner und Jan Lühmann (beide Peiner SV) erkämpften jeweils drei Zähler und belegten die Plätze zehn und elf unter den 13 Teilnehmern, in der separaten U10-Wertung bedeuteten ihre Ergebnisse die Ränge drei und vier. Ewald Fries (Eintracht Edemissen) wurde mit 1,5 Punkten Zwölfter im Gesamtturnier und damit Fünfter der U10.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis Bericht vom 09.10.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Niederlage gegen Aufsteiger zum Auftakt

Das ranghöchste Denksportteam des Kreises, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, musste am ersten Spieltag der Verbandsliga Niedersachsen-Ost beim Aufsteiger Königsspringer Braunschweig eine nicht ganz unerwartete Niederlage hinnehmen.

 

Königsspringer Braunschweig – Peiner SV 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Die Okerstädter haben innerhalb von drei Jahren durch Zugänge vom Lokalrivalen und durch die erhebliche Verbesserung der Spielstärke eigener Nachwuchstalente den Sprung von der Bezirksklasse in die Verbandsliga geschafft und galten daher in diesem Wettkampf als leichter Favorit. Doch nach drei Stunden gingen zunächst die Peiner in Führung, da der Kontrahent von Michael Wafzig (Brett 1) das Matt nur noch auf Kosten von Turm und Springer hätte verhindern können und mithin die Waffen streckte. In der nachfolgenden Zeitnotphase wurden jedoch Jürgen Garbuszus (4), Christian Sieverding (5), Thomas Wendehals (6) und Martin Hentzschel (7) von ihren Widersachern zur Aufgabe gezwungen, während Marco Drewes (2) und Uwe Schmidt (3) remisierten. Den zweiten Peiner Sieg erkämpfte der 15-jährige Christoph Helmer, der in einem Läuferendspiel einen kleinen Materialvorteil hatte und durch exaktes Manövrieren einen Bauern zur Umwandlung brachte.

 

Der Peiner Schachverein musste damit die höchste Niederlage seit dem 13. März 2005 hinnehmen, als in Bad Harzburg ebenfalls mit 3:5 verloren wurde. In der Saison 2005/06 mussten sich die Fuhsestädter kurioserweise vier Mal lediglich mit einem Punkt Differenz geschlagen geben. Am 5. November kommt es zum Duell zweier Verlierer des ersten Spieltages, wenn der PSV beim Aufsteiger aus dem Schachbezirk Göttingen, dem SV Südharz Osterode, antreten muss. Hier kann bereits eine Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg fallen.

 
SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse Braunschweig:
Start in neuer Umgebung mit Sieg und Niederlage

Sowohl die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins, als auch der SV Ölsburg wurden in der Vorsaison Vizemeister ihrer Staffel und schafften damit den Aufstieg in die nächst höhere Ebene. Während die Fuhsestädter in der Bezirksliga mit einem Sieg starteten, mussten die Ilseder sich in der Bezirksklasse knapp geschlagen geben.

 

Braunschweiger SF II – Peiner SV II 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Im Duell der beiden einzigen Reservemannschaften sowie der meistgenannten Abstiegskandidaten der Bezirksliga hatten die Peiner das bessere Ende für sich. Eine schnelle 2:0-Führung der Gäste durch den kampflosen Sieg von Sebastian Maruhn (Brett 7) und durch Holger Schmidt (8), der einen Springer eroberte, konnten die Gastgeber noch einmal ausgleichen, da Hans-Joachim Schulze (2) und Welf-Botho Elster (3) nach Verlust von Material aufgeben mussten. Nachdem Henrik Schmidt (1) nach etwa drei Stunden seinen Angriff gegen den unrochierten König seines Kontrahenten erfolgreich abgeschlossen hatte, einigten sich Rutger Raitz von Frentz (5) und Christian Kubitza (6) in ausgeglichenen Stellungen mit ihren Widersachern auf Remis. Beim Stande von 4:3 für die Peiner begnügte sich Roland Czada (4) trotz klaren Positionsvorteils ebenfalls mit einem Unentschieden, um den Gesamtsieg zu sichern.

 

SV Ölsburg 47 – Königsspringer Braunschweig II 3,5:4,5 (3:4 Gewinnpartien). Im Gegensatz zur Begegnung der beiden Teams am vorletzten Spieltag der Vorsaison in der Kreisliga, als sich die Okerstädter ohne Einzelniederlage klar durchsetzten, gab es jetzt beim erneuten Aufeinandertreffen in der Bezirksklasse einen spannenden Wettkampf. Mit dazu beigetragen hat sicherlich, dass nach über dreieinhalb Jahren Moritz Hiemann (Brett 1) wieder einmal zur Verfügung stand. Die Nummer eins der Rangliste des Kreises konnte wie auch Carsten Pätz (3) und Milan Stancek (7) einen vollen Punkt erkämpfen, während Stefan Rychlak (2), Marek von Wnuck (4), Arne Pliefke (5) und Paul Wäsner (8) ihren Gegner zum Sieg gratulieren mussten. Martin Götjen (6) spielte Remis, nachdem er zuvor in einem Bauernendspiel den Gewinnplan nicht gefunden hatte.

 

Wenn für die „Zweite“ des Peiner Schachvereins das Wunder Klassenerhalt wahr werden soll, dann muss auch das Spiel am 5. November gegen den Aufsteiger des Vorjahres, SK Salzgitter, unbedingt gewonnen werden. Eine Chance besteht, da die Fuhsestädter gegen diese Mannschaft in der Bezirksklasse seit 2001 nur ein Mal verloren hatten. Als krasser Außenseiter fährt der SV Ölsburg zum Bezirksligaabsteiger SC Gliesmarode 69 III.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Schneller Sieg von Magnus Meyer

Die beiden lokalen Teams in der Kreisliga und Kreisklasse, Peiner SV III bzw. Eintracht Edemissen, starteten jeweils mit einer Niederlage.

 

SG JFZ Schöningen – Peiner SV III 5:3 (5:3 Gewinnpartien). Nach Ende des Wettkampfes bedauerte Mannschaftsführer Rainhard Pannenborg, dass die Fuhsestädter auf Grund von Abstellungen an die „Zweite“ ersatzgeschwächt antreten mussten. In Bestbesetzung hätten wir gewonnen, so der Kapitän weiter. Aber auch so hätte es fast noch zum einem Mannschaftspunkt reichen können, da in den verlorenen Partien mehrere Gewinnchancen ausgelassen wurden. Die Peiner Siege erkämpften Manuel Bollak (Brett 5), Lars Hübner (7) und Daniel Weintraub (8).

 

Eintracht Edemissen – Königsspringer Braunschweig III 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). Nach einer halben Stunde führten die Gastgeber bereits mit 2:0, da Bernd Nowag (Brett 6) kampflos gewann und Magnus Meyer (8) einen Eröffnungsfehler seines unerfahrenen Kontrahenten ausnutzen konnte und ebenfalls siegte. Nachdem fünf Akteure der Gastgeber aufgeben mussten, konnte Dominik Dube (3) in der längsten Partie des Wettkampfes immerhin ein Remis erreichen.

 

Am 5. November empfängt der Peiner SV III Kreisliganeuling SV Hankensbüttel II und hofft, die ersten bei­den Mannschaftspunkte erkämpfen zu können. In der Kreisklasse muss Eintracht Edemissen zu den SF Fallersleben II fahren und strebt an, die Niederlagenserie gegen die Allerstädter zu beenden.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 03.10.2006
SCHACH: Bezirks-Einzelmeisterschaften:
Ausrichtung durch den Kreisverband

Nach über zehn Jahren finden die Bezirksmeisterschaften im Schach wieder im Kreis Peine statt. Der Kreisverband hat die Ausrichtung übernommen und als Austragungsort das Schulzentrum Edemissen ausgewählt. Dort werden vom Sonnabend, dem 14., bis zum Dienstag, dem 17. Oktober, jeweils ab 09.00 Uhr etwa 100 Denksportler über die besten Züge „brüten“ und die neuen Titelträger in fünf verschiedenen Jugend-Alters­klassen sowie bei den Erwachsenen und Senioren ermitteln. Einzelheiten zum Turnierablauf sind auf der Internet-Seite des Schachbezirkes Braunschweig www.bezirksspieleiter.de veröffentlicht. Zuschauer sind an den vier Tagen jederzeit willkommen, der Eintritt ist frei.

 

Vom Schachverband Kreis Peine werden unter Anderem die Nummer eins und zwei seiner Jugend-Rang­liste, Christopher Vogel und Christoph Helmer (beide Peiner SV) an den Start gehen, die darauf hoffen, in der U18- bzw. U16-Meisterschaft sich im Vorderfeld behaupten zu können. Im U12-Turnier werden Melissa und Magnus Meyer (jeweils Eintracht Edemissen) mit von der Partie sein. Die Erwachsenen tragen ihre Meisterschaft traditionell in zwei Leistungsklassen aus, für das sehr stark besetzte „Meisterturnier“ sind Marco Drewes und Jürgen Garbuszus qualifiziert. Die beiden Peiner Verbandsligaspieler streben dabei ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr in Helmstedt an, als sie die Plätze sechs und neun erkämpfen konnten.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 23. 05.2006
SCHACH: 17. Junioren-Mannschafts-Schnellturnier des Schachkreises Peine:
Sechster Titel für Aufbau-Elbe

Sieger der 17. Auflage des traditionellen Jugend-Schnellturniers für Vierermannschaften wurde wieder einmal Aufbau-Elbe Magdeburg. Die Landeshauptstädter, die nun schon zum sechsten Mal bei der unter den Nachwuchsdenksportlern aus Nah und Fern beliebten Veranstaltung in Groß Ilsede erfolgreich blieben, wiesen in der Abschlusstabelle einen klaren Vorsprung auf die dahinter liegenden Teams aus Wolfenbüttel und Elmshorn auf. Aus lokaler Sicht lauteten die Schlagzeilen: beste Platzierung „aller Zeiten“ für den Peiner Schachverein, Christoph Helmer Brettpreissieger und Eintracht Edemissen Gewinner bei den U15-Mannschaften.

 

Da Aufbau-Elbe auf Grund seiner breiten Jugendarbeit mit der Besonderheit des Turniers, mit Akteuren unterschiedlichen Alters ein Team bilden zu müssen, keine Probleme hatte und mit Spielern aus den Top-Ten der jeweiligen Ranglisten von Sachsen-Anhalt antrat und darüber hinaus der Titelverteidiger SV Sangerhausen nicht am Start war, galten die Magdeburger als klarer Favorit. Die Landeshauptstädter wurden dieser Rolle auch gerecht und übernahmen durch vier Siege in der ersten vier Runden die alleinige Tabellenführung. Im weiteren Verlauf mussten sie zwar Unentschieden gegen SC Gliesmarode und Elmshorner SC hinnehmen, die sechste Meisterschaft geriet jedoch zu keiner Zeit in Gefahr. „AEMD“ blieb bei 16:2 Zählern und 26,5:9,5 Brettpunkten (bei 25:8 Gewinnpartien) ungeschlagen und wies auf die nächsten Verfolger einen Vorsprung von drei bzw. vier Zäh­lern auf. Des Weiteren fand mit diesem Erfolg eine beeindruckende Serie ihre Fortsetzung, denn seit 1994 und damit zum 13. Mal in Folge gelang den Elbestädtern stets eine Platzierung unter den ersten Drei.

 

Im Gegensatz zum Kampf um den Titel blieb es beim Ringen um die weiteren Medaillenränge bis zum letzten Zug spannend. Die Verfolger der Magdeburger nahmen sich gegenseitig die Punkte ab, sodass fast jede Runde die Mannschaften auf dem zweiten und dritten Platz wechselten. Am Ende waren dort Caissa Wolfenbüttel, die nur dem Turniersieger unterlegen waren, mit 13:5 und der Verein mit der weitesten Anreise, Elmshorner SC, mit 12:6 Zählern zu finden.

 

Ein Umstand war den drei Teams auf dem Treppchen allerdings gemeinsam, sie hatten jeweils einen herausragenden Akteur, dem es gelang, die Einzelwertung an seinem Brett zu gewinnen. Jevgeni Degtiarev (Magdeburg, Brett 1), Philipp Kyas (Wolfenbüttel, 4) und Torben Köhnke (Elmshorn, 2) trugen so zum Erfolg ihrer Mannschaften entscheidend bei. Während der Okerstädter am U13-Brett alle neun Partien gewinnen konnte und somit bester Spieler des Turniers war, benötigten der Sachsen-Anhaltiner (acht Zähler) und der Schleswig-Holsteiner (sieben) jeweils einen Stichkampf gegen einen punktgleichen Konkurrenten, um den Titel am U20- bzw. am U17-Brett zu erringen.

 

Über einen Einzeltitel konnten sich auch die lokalen Vertreter freuen. Christoph Helmer (Peiner SV I, Brett 3) wurde mit acht Punkten Sieger am U15-Brett und ist nun der erste Nachwuchsdenksportler des Kreises, der zum zweiten Mal, nach seinem Erfolg bei den U13-Jugendlichen im Jahr 2004, der beste Spieler seiner Altersklasse wurde. Der PSV, bei dem neben Helmer Manuel Bollak (U20, 4,5 Punkte), Christopher Vogel (U17, 5,5) und Kai Gilsdorf (U13, zwei) zum Einsatz kam, spielte ständig oben mit und fiel erst in der letzten Runde durch eine äußerst unglückliche 1,5:2,5-Niederlage (bei 1:2 Gewinnpartien) gegen den Bielefelder Verein Brackweder SK aus den Medaillenrängen heraus. Immerhin erreichten die Fuhsestädter mit den 11:7 Punkten und dem fünften Platz ihr bestes Resultat beim mittlerweile ältesten offenen Jugendturnier in Niedersachsen.

 

Aber auch die beiden übrigen Teams aus dem Kreis durften mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Das zweite Peiner Team mit Katharina Kubitza (sechs Punkte), den beiden Debütanten Florian Holz (2,5) und Felix Hosse (vier), sowie Jan Lühmann (drei) schaffte vier Siege und belegte in der Abschlusstabelle mit 8:10 Punkten den 16. Rang unter den 19 Mannschaften. Eintracht Edemissen setzte in der „oberen Hälfte“ die zehnjährigen Zwillinge Melissa und Magnus Meyer ein, die sich mit drei bzw. sechs Zählern gegen die viel älteren Konkurrenten sehr gut behaupten konnten, Magnus war so erfolgreich, dass am U17-Brett nur die zwei Stichkampfteilnehmer mehr Punkte als er aufwiesen. Der Nordkreisverein, für den außerdem Cynthia Pfeiffer (zwei Zähler) und Neuling Robert Schulz (ebenfalls zwei) mitwirkten, kam mit 6:12 Punkten unmittelbar hinter der PSV-Reserve ins Ziel und ließ das andere U15-Team, JFZ Schöningen II, hinter sich, womit erstmalig eine Mannschaft aus dem Kreis diese Sonderwertung gewonnen konnte.

 

Bei der Siegerehrung, bei dem jeder Spieler einen Sachpreis und darüber hinaus die ersten drei Teams und die Gewinner der Einzelwertung jeweils einen Pokal erhielten, bedankte sich Kreisspielleiter Roland Czada bei allen Helfern für ihre Mitarbeit und bei den Teilnehmern für ihr faires Verhalten und lud alle Mannschaften für die 18. Auflage des Jugend-Mannschafts-Schnellturners des Schachkreises Peine 2007 wieder nach Groß Ilsede ein

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Vereins-Bericht vom 07.04.2006
SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Dritter Platz für den Peiner Schachverein

Fünf gegen fünf hieß es am sechsten Spieltag der Jugend-Landesklasse Niedersachsen-Ost bei der Begegnung zwischen dem Peiner SV und den Schachfreunden Barsinghausen. Die Gastgeber bestritten den Wettkampf in Unterzahl auf Grund von Personalproblemen, die Gäste, weil sie in Erwartung eines vollständigen Antreten der Heimmannschaft auf ein Auffüllen ihres Teams mit einem unerfahrenen Akteur verzichteten. Da beide Vereine das sechste Brett unbesetzt ließen, wurde dieses mit 0:0 gewertet und nach den Siegen von Christoph Helmer (Brett 2), Katharina Kubitza (4) und Lars Hübner (5) kam es zu dem etwas ungewöhnlichen Ergebnis von 3:2 für den PSV. Das Nachwuchsteam der Peiner liegt damit mit 8:4 Punkten auf dem dritten Platz, von dem es selbst bei einer Niederlage am letzten Spieltag beim Tabellenschlusslicht SC Stadthagen nicht mehr verdrängt werden kann.

 

Noch viel größere Personalprobleme hatte die Schachabteilung des TSV Edemissen in der Jugend-Bezirks-Aufbauliga für Vierermannschaften. Infolgedessen trat die „Reserve“ erst gar nicht bei der SG JFZ Schöningen an, „Eintracht I“, zusammengewürfelt aus den beiden Teams, unterlag bei Braunschweiger SF I mit 0:4.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis--Berichte vom 30.03.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Klassenerhalt für Peines Denksportler

Das ranghöchste Denksportteam des Kreises, die ersten Mannschaft des Peiner Schachvereins, schaffte in Holzminden insgesamt problemlos das zum Verbleib in der Verbandsliga notwendige Unentschieden.

 

SG Holzminden – Peiner SV 4:4 (2:2 Gewinnpartien). Nur zu Anfang sah es etwas kritisch für die Gäste aus, als Christian Sieverding (Brett 5) bereits in der Eröffnung in Nachteil geriet und nach nicht einmal drei Stunden die Waffen strecken musste. Der Rückstand wurde aber sofort wieder egalisiert, weil Jürgen Garbuszus (4) seinen Königsangriff mit einem Matt erfolgreich abschließen konnte. Da zwischenzeitlich Thomas Wendehals (7) und der 14-jährige Debütant Christoph Helmer (8) jeweils remisiert hatten, hieß es bereits nach 180 Minuten 2:2. Die Füh­rung für die Fuhsestädter erkämpfte nach einer weiteren Stunde Michael Wafzig (1), der mit einem Opfer eines Turmes gegen einen Läufer die gegnerische Stellung derartig lähmte, dass er in Ruhe die entscheidende Mattdro­hung herbeiführen konnte, die sein Widersacher nur noch auf Kosten seiner Dame abwehren konnte. Uwe Schmidt (2) und Martin Hentzschel (6) gaben daraufhin ihre Partien Remis und sicherten damit das Mannschaftsunentschieden und den Klassenerhalt. Marco Drewes (3) versuchte nun, in seinem Spiel ebenfalls einen Sieg zu erzielen, musste aber nach Auslassen einer Gewinnmöglichkeit aufgeben, da er die Umwandlung eines feindlichen Bauern in eine Dame nicht mehr verhindern konnte.

 

Für den Peiner Schachverein ging damit eine eigentümliche Saison glücklich zu Ende. Es gab zwei klare Siege mit 6,5:1,5 bzw. 6:2, drei Unentschieden und vier Niederlagen, da diese jeweils 3,5:4,5 lauteten, weist der PSV in der Abschlusstabelle trotz 7:11 Mannschaftspunkten mit 38,5:33,5 Brettpunkten (bei 24:19 Gewinnpartien) ein positives „Torverhältnis“ auf. Der damit erreichte siebte Rang bedeutet in jedem Fall den Nicht-Abstieg, dagegen muss der (mit den Peiner punktgleiche) Achtplatzierte bis zum letzten Spieltag der höheren Ligen zittern.

 

Ausschlaggebend für das Erreichen des Klassenerhaltes war eine geschlossene Mannschaftsleistung, alle acht Stammspieler standen fast immer zur Verfügung und erreichten Resultate zwischen 35 und 70 Prozent. Bester Akteur war Martin Hentzschel mit 5,5 Zählern aus acht Partien, dessen Resultat mit den weißen Figuren (vier aus fünf) wurde nur von zwei Akteuren der Braunschweiger Schachfreunde übertroffen. Ersatz wurde nur fünf Mal benötigt, die „Reservisten“ blieben bei einem Sieg und vier Remisen sogar ungeschlagen.

 

Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus wagte schon einmal einen kleinen Ausblick auf die kommende Saison: „Die Aufsteiger SV Südharz Osterode sowie Königsspringer Braunschweig oder SV Gifhorn sind stärker als die Absteiger aus Holzminden und Goslar einzuschätzen, von „oben“ kommt der SV 42 Salzgitter und ersetzt das Überteam des SC Wolfsburg. Unabhängig davon, ob es noch mit Hamelner SV II einen weiteren Landesliga-Absteiger geben wird und dadurch noch Braunschweiger SF II die Verbandsliga verlassen muss, werden im Spieljahr 2006/07 zehn etwa gleichwertige Mannschaften aufeinander treffen, da uns Enrico Thurmann aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, kann das Ziel des PSV wiederum nur Klassenerhalt sein.“

SCHACH: Bezirksklasse:
Aufstieg in die Bezirksliga

Die Sensation ist perfekt: Die „Reserve“ des Peiner Schachvereins ist Vizemeister der Bezirksklasse Braunschweig und steigt in die höchste Liga des Schachbezirkes auf.

 

SV Apelnstedt 94 – Peiner SV II 3:5 (1:3 Gewinnpartien). Der Tabellenletzte wollte sich würdig aus der Bezirksklasse verabschieden und leistete den Gästen daher zum Teil erheblichen Widerstand. Dieses zeigte sich eingangs in der „unteren Hälfte“, wo die Fuhsestädter auf Kontrahenten trafen, die in der Bezirkrangliste 200 bis 400 Plätze tiefer eingestuft waren. Trotz dieses großen Leistungsunterschiedes erreichten zwei Akteure der Gastgeber eine Punkteteilung, allerdings bestand in diesen beiden Partien für Ruzena Schneider (Brett 6) und Sebastian Maruhn (7) nie die Gefahr, den ganzen Zähler einzubüßen. Da sich Welf-Botho Elster (5) und Christian Kubitza (8) problemlos durchsetzten konnten, führten die Peiner nach etwa drei Stunden mit 3:1. Noch größer war die Gegenwehr der Gastgeber an den „oberen“ Brettern, wo die Spiele erst nach der doppelten Frist zu Ende gingen. Zunächst sicherten Hans-Joachim Schulze (2) und Lutz Dietrich (4) mit weiteren Remisen das zum Aufstieg benö­tigte Mannschaftsunentschieden, dann konnte Henrik Schmidt (1) durch Verwertung eines kleinen Materialvorteils in einem Turmendspiel einen vollen Punkt hinzufügen und somit den Gesamtsieg der Gäste erzwingen. Nur Roland Czada (3) musste zwischenzeitlich aufgeben, da er die Umwandlung eines Bauern in eine Dame nicht mehr verhindern konnte.

 

Die „Reserve“ des Peiner Schachvereins, ursprünglich mit Ziel Klassenerhalt gestartet, beendete die Saison völlig überraschend mit 14:4 Punkten auf dem zweiten Platz, hinter dem Schöninger SV (13:3). Diese beiden Mannschaften steigen in die Bezirksliga auf. Zu diesem unerwartetem Erfolg haben die vorderen Bretter entscheidend beigetragen. Henrik Schmidt und Lutz Dietrich sammelten jeweils fünf Punkte bei acht Einsätzen, Roland Czada erkämpfte 4,5 Zähler in sieben Spielen und gewann darüber hinaus eine Partie kampflos. Eine Stütze waren auch die Akteure des dritten PSV-Teams, wenn sie in der zweiten Mannschaft aushelfen mussten, das beste Resultat der Ersatzspieler gelang Sebastian Maruhn mit 3,5 Punkten in vier Partien sowie einem Sieg ohne Kampf.

 

In einer ersten Reaktion zeigte sich natürlich auch Mannschaftsführer Hans-Joachim Schulze erfreut über das Ergebnis seines Teams und wagte bereits einen Ausblick auf das kommende Spieljahr. „Wir werden in der Bezirksliga auf drei bis vier Mannschaften treffen, die diese oder letzte Saison noch in der Verbandsliga die Figuren gerückt haben. Trotzdem werden wir auch hier den Klassenverbleib anstreben. Aber ein sofortiger Wiederabstieg ist für uns kein Problem, sodass wir unbeschwert aufspielen können und daher versuchen werden, dem einen oder anderem Favoriten ein Bein zu stellen.“

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Carsten Pätz erfolgreichster Spieler des Kreises

Schachverein Ölsburg rauf, Peiner SV III runter, so lässt sich die Kreisliga aus lokaler Sicht in kurzen Worten zusammenfassen.

 
SV Ölsburg 47 – SV Gifhorn 59 III 3,5:3,5 (3:3 Gewinnpartien).. Zu dem etwas kuriosen Ergebnis kam es, da beide Teams nicht vollständig antraten und jeweils das fünfte Brett unbesetzt ließen, welches dann mit 0:0 gewertet wurde. Das für den Aufstieg nötige Unentschieden sicherten Carsten Pätz (Brett 1), Marek von Wnuck (2) und Paul Wäsner (4) mit Siegen und Milan Stancek (6) mit einem Remis.
 

Caissa Wolfenbüttel III – Peiner SV III 2:6 (1:5 Gewinnpartien). Mit diesem Sieg im Kellerduell verab­schiedeten sich die Peiner anständig aus der Kreisliga. Rainhard Pannenborg (Brett 2) gewann kampflos, anschließend holten Horst Hustedt (4), Manuel Bollak (5) und Lars Hübner (8) weitere volle Punkte, Gerhard Fischer (3) und Nils Brylski (6) fügten jeweils einen halben Zähler hinzu. Denn Schlusspunkt setzte Holger Schmidt (1), der kurz vor Erreichen der maximalen Spieldauer von sieben Stunden, die auf dieser Ebene nur selten erreicht wird, durch Zeitüberschreitung seines Kontrahenten ebenfalls siegen konnte.

 

Der Schachverein Ölsburg wurde mit 13:5 Punkten Vizemeister und kehrt damit sofort in die Bezirksklasse zurück. Entscheidenten Anteil an diesem Erfolg hatten die beiden Spitzenspieler Carsten Pätz und Rüdiger Steinhorst, die an den Brettern eins und zwei mit 7,5 Zählern aus acht Partien bzw. mit fünf Siegen bei fünf Einsätzen sensationelle Ergebnisse erzielten. Pätz wurde damit, wie in Vorsaison, bester Einzelspieler aller Denksportler aus dem Kreis Peine. Auch die Resultate der über 60-jährigen Senioren Paul Wäsner (6,5 aus neun) und Milan Stan­cek (fünf aus acht) sind beachtlich. Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins (5:13) rückte noch auf den achten Platz vor und muss dennoch die Kreisliga verlassen. Freilich trat das Team immer vollständig an, was für einen Absteiger nicht die Regel ist, und dieses trotz zahlreicher Abstellungen an die „Reserve“.

 

In der Kreisklasse musste Edemissen eine weitere hohe Niederlage hinnehmen.

 

SF Salzgitter 86 IV – Eintracht Edemissen 6:2 (6:2 Gewinnpartien). Das Nordkreisteam war beim alten und neuen Meister ohne Chance. Nur die beiden zehnjährigen Geschwister Magnus und Melissa Meyer (Bretter 7 und 8) milderten das Resultat mit ihren Siegen etwas ab.

 

Die Eintracht, Tabellenführer nach dem dritten Spieltag, wurde durch eine anschließende Serie von sechs Spielen ohne Sieg noch bis auf den achten Platz von den zehn Teams durchgereicht.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Berichte vom 13.03.2006

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost

Schritt zum Klassenerhalt

Durch ein Unentschieden konnte sich das ranghöchste Team des Kreises, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, einen wichtigen Zähler im Kampf um den Verbleib in der Verbandsliga sichern.

 

Peiner SV – SK Bad Harzburg 4:4 (0:0 Gewinnpartien). Die Ausgangslage für die Gastgeber war klar, ein Mannschaftspunkt würde die Situation im Ringen um den Klassenerhalt wesentlich verbessern. Da der Vizemeister der vergangen beiden Jahre nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen konnte und infolgedessen ebenfalls mit einem Unentschieden zufrieden war, einigten sich die Kontrahenten an den einzelnen Brettern auf Empfehlung der Mannschaftsführer jeweils nach wenigen Zügen auf ein Remis. So kamen auf Seiten der Peiner Michael Wafzig (Brett 1), Uwe Schmidt (2), Marco Drewes (3), Jürgen Garbuszus (4), Christian Sieverding (5), Martin Hentzschel (6), Thomas Wendehals (7) und Roland Czada (8) jeweils zu einem halben Punkt.

 

Nach dem vorletzten Spieltag stehen bereits die SG Holzminden und der SK Goslar (jeweils 2:14 Punkte) als Absteiger fest. Da auf Grund der gleitenden Skala sehr wahrscheinlich ein drittes Team die Verbandsliga Ost verlassen muss, müssen die drei davor platzierten Mannschaften Braunschweiger SF II (7:9), Peiner SV und Eisenbahn-SV Göttingen (jeweils 6:10) noch um den Klassenerhalt bangen. Da die beiden Konkurrenten der Fuhsestädter am letzten Spieltag am 26. März im direkten Duell aufeinander treffen, reicht dem PSV dank seiner sehr guten Brettpunktedifferenz (dem Torverhältnis beim Schach) im Wettkampf beim Tabellenvorletzten von der Weser ein weiteres Unentschieden, um auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga Niedersachsen-Ost die Figuren rücken zu können.

SCHACH: Bezirksklasse:
Peiner SV II vor dem Aufstieg in die Bezirksliga

Nach der Niederlage im Spitzenspiel in Schöningen konnte sich die „Reserve“ des Peiner Schachvereins im zweiten „Gipfeltreffen“ nacheinander knapp durchsetzen.

 

Peiner SV II – Caissa Wolfenbüttel II 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Dass diese Begegnung ein „Endspiel“ um den Aufstieg in die Bezirkliga werden würde, war vor Saisonbeginn von Niemandem erwartet worden, schon gar nicht von den zwei Teams selbst, die annahmen, um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. Da aber beide nun die sich bietende Chance wahrnehmen wollten, entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem die Gastgeber knapp, aber verdient die Oberhand behielten. Für die Peiner Siegpunkte sorgten Hans-Joachim Schulze (Brett 2), Ruzena Schneider (5) und Sebastian Maruhn (8), die jeweils im Mittelspiel der Partie einen Materialvorteil erreichen konnten und anschließend diesen verwerteten. Darüber hinaus erreichten Henrik Schmidt (1), sowie die Nachwuchstalente Christoph Helmer (6) und Christopher Vogel (7) jeweils ein Remis, während Lutz Dietrich (4) und Welf-Botho Elster ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren mussten

 

Der Schöninger Schachverein (13:3 Punkte) steht nach dem vorletzten Spieltag als neuer Bezirksligist fest, dahinter folgt die PSV-Reserve (14:4), die am 26. März beim Tabellenletzten SV Apelnstedt, der den zweiten Abstieg nacheinander praktisch nicht mehr vermeiden kann, noch ein Unentschieden benötigt, um von den Wolfenbüttlern (10:6) nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden zu können und damit den überraschenden Aufstieg perfekt zu machen.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Damengewinn durch Pannenborg und Hustedt

Der Schachverein Ölsburg musste im Spitzenspiel der Kreisliga die erste Saisonniederlage hinnehmen, dagegen konnte Peiner SV III positiv überraschen und dem Lokalrivalen wertvolle Schützenhilfe leisten. In der Kreisklasse unterlag Edemissen klar.

 

Königsspringer Braunschweig II – SV Ölsburg 47 5,5:2,5 (3:0 Gewinnpartien).. Ausgerechnet beim Tabellenführer mussten die Ölsburger auf Grund von Personalproblemen stark ersatzgeschwächt und darüber hinaus sogar mit nur sieben Akteuren antreten. Die Gäste blieben ohne „Torerfolg“, jeweils einen halben Zähler erreichten Carsten Pätz (Brett 1), Hagen Woldt (2), Marek von Wnuck (4), Martin Götjen (5) und Milan Stancek (7).

 

Peiner SV III –SF Bleckenstedt II 4:4 (3:3 Gewinnpartien). Die Peiner „Kellerkinder“ erreichten gegen den Tabellendritten ein unerwartetes Unentschieden. Rainhard Pannenborg (Brett 3) eroberte die feindliche Dame durch ein Abzugsschach, Horst Hustedt (6) durch eine Fesselung. Der Partiegewinn ließ anschließend nicht mehr lange auf sich warten. Außerdem konnte auch Christian Kubitza (2) seinen Kontrahenten zur Aufgabe zwingen, seine Schwester Katharina (7) und Fritz Frieg (4) steuerten jeweils ein Remis bei.

 

Eintracht Edemissen – Königsspringer Braunschweig III 2:6 (1:5 Gewinnpartien). Das Nordkreisteam blieb nun schon das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg. Für die Punkte sorgten Günter Marquardt (Brett 3) mit einem Sieg, sowie Dominik Dube (6) und Magnus Meyer (8) jeweils mit einem Remis.

 

Trotz der Niederlage blieb der SV Ölsburg (12:4 Punkte) auf dem zweiten Platz und benötigt im Heimspiel am 26. März gegen SV Gifhorn III praktisch nur noch ein Unentschieden, um den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksklasse sicherzustellen, da nicht zu erwarten ist, dass Verfolger SF Bleckenstedt II (11:5) beim bereits feststehenden Meister Königsspringer II (15:1) mit 8:0 gewinnt. Außerdem treffen in einem Kellerduell der Tabellenletzte Caissa Wolfenbüttel III und der Vorletzte Peiner SV III aufeinander, die nachfolgend gemeinsam mit Braunschweiger SF IV den Weg in die Kreisklasse antreten werden. Dort liegt Eintracht Edemissen zurzeit auf Platz acht und bestreitet noch ein Auswärtsspiel beim Spitzenreiter SF Salzgitter 86 IV.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Bericht vom 07.03.2006
SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Erster Sieg für Eintracht Edemissen II

Das Nachwuchsteam des Peiner Schachvereins hatte am fünften Spieltag der Jugend-Landeskasse Niedersachsen-Ost gravierende Personalprobleme, sodass der PSV schließlich nur mit vier Akteure beim SV Gifhorn antrat. Durch die beiden kampflos abgegebenen Punkte lagen die Gäste bereits zu Beginn des Wettkampfes fast aussichtslos mit 0:2 im Rückstand. Zwei weitere verlorene Partien, ein Remis durch Christoph Helmer (Brett 1) und ein Sieg durch Katharina Kubitza (3) führten dann zu einer sportlichen 1,5:4,5-Niederlage, die infolge des Fehlens einer Spielerin bei den Gastgebern zu einem 2:4 abgemildert wurde.

 

Die „Mädchenregelung“ wurde natürlich auch am Rande dieser Begegnung diskutiert und von den Anwesenden einhellig abgelehnt. Der in der Allerstadt beheimatete Bezirksjugendwart Jürgen Dannehr konnte zwar den Gedanken nachvollziehen, mit der Pflicht zum Einsatz von weiblichen Jugendlichen zu versuchen, mehr Spielerinnen für den Schachsport zu gewinnen, doch habe sich weder das Mädchenbrett in früheren Jahren noch die derzeitige Bestimmung in der Praxis bewährt. Dannehr kündigte einen erneuten Vorstoß des Schachbezirkes Braunschweigs bei den entsprechenden Gremien des Landesverbandes zur Streichung der „Mädchenregel“ an.

 

Am vierten Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbau-Liga für Vierermannschaften hatten die beiden Teams aus Edemissen jeweils Heimrecht. Eintracht I unterlag Tabellenführer Helmstedter SV mit 1,5:2,5. Für die Punkte sorgten Bodo Süß (Brett 3) mit einem Sieg und Jan Hennigs (2) mit einem Remis. Im Duell der beiden zuvor noch punktlosen Teams konnte sich die „Reserve“ glatt mit 4:0 gegen Braunschweiger SF II durchsetzen. Magnus Meyer (Brett 1) gewann kampflos, Melissa Meyer (2), Cynthia Pfeiffer (3) und Jonathan Staats (4) setzten sich jeweils ohne große Probleme durch.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Berichte vom 20.02.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Klarer Sieg gegen den Tabellenletzten

Nach vier unglücklichen Niederlagen mit nur einem Punk Differenz, einem überraschenden Unentschieden gegen einen Landesligaabsteiger und einem Kantersieg in Göttingen kam das ranghöchste Denksportteam des Kreises, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, in der Verbandsliga Niedersachsen-Ost zu einem weiteren deutlichen Erfolg.

 

Peiner SV – SK Goslar 21 6:2 (5:1 Gewinnpartien). Das Team aus dem Harz hatte in der Vorsaison als Aufsteiger einen hervorragenden vierten Rang erreicht, konnte aber nach Abgängen mehrerer starker Spieler dieses Niveau nicht mehr halten und lag vor diesem Wettkampf ohne Punkt auf dem letzten Platz. In der Fuhsestadt kamen bei den Gästen in der „unteren Hälfte“ ausschließlich Akteure mit Bezirksklassen- oder Kreisligaformat zum Einsatz, sodass auf Seiten der Gastgeber Christian Sieverding (Brett 5), Martin Hentzschel (6) und Thomas Wen­dehals (7) zu leichten Siegen kamen und der 15-jährige Christopher Vogel (8) seinem Kontrahenten ein Remis abringen konnte. „Oben“ kamen Marco Drewes (3) und Jürgen Garbuszus (4) zu weiteren vollen Punkten, Uwe Schmidt (2) zu einem halben. Nur Michael Wafzig (1) wurde von seinem Widersacher zur Aufgabe gezwungen.

 

Der PSV rückte mit diesem Sieg auf den siebten Platz vor, hat aber bei 5:9 Punkten nur einen Zähler Vorsprung auf den achten Rang, der am Ende der Saison den Abstieg bedeuten kann. So wird dem Wettkampf der Peiner am letzten Spieltag beim Tabellenvorletzten SG Holzminden entscheidende Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt bekommen. Zuvor steht aber für die Fuhsestädter am 12. März das Heimspiel gegen den Vizemeister der beiden vergangenen Jahre, dem SK Bad Harzburg, der aber diese Saison nur im Mittelfeld platziert ist, auf dem Programm.

SCHACH: Bezirksklasse:
Niederlage im Spitzenspiel

Durch den doppelten Punktverlust im „Gipfeltreffen“ der Bezirksklasse Braunschweig fiel die „Reserve“ des Peiner Schachvereins vom ersten auf den dritten Platz zurück

 

Schöninger SV 24 – Peiner SV II 4,5:3,5 (2:1 Gewinnpartien). Die Niederlage der Peiner beim bisherigen Tabellenzweiten war äußerst unglücklich und durchaus vermeidbar, da gleich mehrere Akteure der Gäste ihre Gewinnchancen nicht nutzen konnten. Während Roland Czada (Brett 3), Rutger Raitz von Frentz (6) und Rainhard Pannenborg (8) trotz zwischenzeitlich überlegener Stellungen ihre Partien schließlich jeweils mit einem Remis beendeten, hatte Henrik Schmidt (1) sogar Materialvorteil, büßte diesen bei einer nicht korrekten Mattkombination wieder ein und wurde schließlich zur Aufgabe gezwungen. Darüber hinaus musste Hans-Joachim Schulze (2) bereits nach einer halben Stunde eine Niederlage hinnehmen, Lutz Dietrich (4) und Welf-Botho Elster (5) erreichten jeweils Punkteteilungen und nur Sebastian Maruhn (7) konnte seinen Widersacher bezwingen, indem er einen Mattangriff erfolgreich abschloss.

 

Der Schöninger Schachverein übernahm mit 12:2 Punkten die Tabellenführung und hat den Aufstieg in die Bezirksliga praktisch sicher, sofern die Elmstädter nicht beide noch ausstehenden Wettkämpfe verlieren. Dabei kommt ihnen zugute, dass die zwei Verfolger Caissa Wolfenbüttel II und Peiner SV II (jeweils 10:4) am nächsten Spieltag am 12. März im direkten Duell aufeinander treffen und dabei den Begleiter der Schöninger ermitteln werden.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Matt nach überstandener Zeitnot

Wieder einmal gab es in den Begegnungen der lokalen Vertreter in der Kreisliga und -klasse jeweils nur Auswärtssiege

 

Braunschweiger SF IV – SV Ölsburg 47 3,5:4,5 (3:4 Gewinnpartien). Mit einem glücklichen Sieg kehrten die Ilseder aus der Okerstadt zurück. Volle Zähler konnten Carsten Pätz (Brett 1), Hagen Woldt (2), Paul Wäsner (5) und Milan Stancek (6) erkämpfen, wobei Wäsner seinen verblüfften Kontrahenten genau in dem Moment matt setzte, als er glaubte, die Zeitnotphase unbeschadet überstanden zu haben. In der letzten laufenden Partie konnte Martin Götjen (4) ein Remis erreichen, nachdem sein Widersacher seinen Materialvorteil wieder eingebüßt hatte.

 

Peiner SV III –Königsspringer Braunschweig II 2:6 (2:6 Gewinnpartien). Gegen den Tabellenführer der Kreisliga gab es die erwartet klare Niederlage. Für die Peiner Siegpunkte sorgten Nachwuchsspieler Christoph Helmer (Brett 1) und Senior Horst Hustedt (5).

 

Eintracht Edemissen – SC Gliesmarode 69 V 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). Der Nordkreisverein unterlag dem Spitzteam der Kreisklasse relativ deutlich. Es gewannen Hans-Jürgen Ebeling (Brett 1) und Bernd Nowag (4), ein Remis erreichte Friedrich Brennecke (5).

 

Der Schachverein Ölsburg liegt in der Kreisliga mit 12:2 Punkten auf dem zweiten Platz, hinter Königsspringer Braunschweig II (13:1). Beide Teams treffen am 12. März in der Okerstadt zum absoluten Top-Spiel aufeinander. Zur gleichen Zeit empfängt die bereits als Absteiger feststehende dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins (2:12) SF Bleckenstedt II, der bei 10:4 Zählern noch theoretische Aufstiegschancen hat. In der Kreisklasse liegt Eintracht Edemissen mit 6:8 Punkten auf dem siebten Platz und erwartet am nächsten Spieltag Königsspringer III.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Vereins-Bericht vom 14.02.2006
SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe
Sportlicher Sieg in Fallersleben

Der Peiner Schachvereins bleibt auch nach dem vierten Spieltag der Jugend-Landesklasse Niedersachsen-Ost sportlich ungeschlagen. Bei den Schachfreunden Fallersleben gab es einen 3,5:2,5-Sieg, der aufgrund der „Mädchenregelung“ sogar auf 4:2 erhöht wurde.

 

Dabei hatten die Gäste „vorne“ einen schweren Stand. Der Kontrahent von Christoph Helmer (Brett 1) hatte seine drei Partien zuvor gewonnen und darüber hinaus bei den Erwachsenen in der Bezirksligamannschaft der Autostädter mit 5,5 Zählern aus den bisherigen sechs Runden ein überragendes Resultat erreicht. Trotz hartnäckiger Gegenwehr musste sich die aktuelle Nummer zwei der U20-Rangliste des Peiner Kreisverbandes letztlich geschlagen geben. Auch Manuel Bollak (2) hatte es mit einem Akteur der höchsten Männer-Spielklasse des Bezirkes zu tun, konnte diesem aber ein Remis abringen. Dagegen konnten die übrigen drei Peiner Nachwuchsdenksportler Katharina Kubitza (3), Lars Hübner (4) und Daniel Weintraub (5) ihre Partien sicher für sich entscheiden, wobei Letzterer ein nicht alltägliches Matt mit einem Bauern herbeiführen konnte. Das sechste Brett blieb aufgrund der knappen Personaldecke von den Gästen unbesetzt. Durch die Mitwirkung von Kubitza und das Fehlen einer Spielerin bei den Gastgebern wurde diesen ein halber Punkt abgezogen und den Fuhsestädtern zugesprochen, sodass der sportliche 3,5:2,5-Sieg in einen 4:2-Erfolg umgewandelt wurde.

 

Das Nachwuchsteam des PSV war somit nun schon zum dritten Mal von einer Ergebniskorrektur durch die von den meisten Vereinsjugendwarten abgelehnten „Mädchenregelung“ betroffen. Die beiden regulären 3:3-Unentschieden gegen Bückeburg und Langlingen wurden in eine Niederlage bzw. einen Sieg abgeändert, nur das 3,5:2,5 gegen Hameln blieb bestehen. Die sportlich noch ungeschlagenen Peiner liegen mit 6:2 Punkten auf dem dritten Platz der bedeutungslosen Tabelle und treten am 26. Februar zum „Spitzenspiel“ beim Zweitplatzierten SV Gifhorn an.

 

Am dritten Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbauliga für Vierermannschaften unterlag Eintracht Edemissen II bei den Braunschweiger Schachfreunden mit 1:3. Den Ehrenpunkt erkämpfte Melissa Meyer (Brett 2). Das Nordkreisteam liegt mit 0:6 Zählern auf dem sechsten und vorletzten Rang und empfängt am letzten Februarsonntag die „Reserve“ von „BSF“. Zur gleichen Zeit greift auch Eintracht I, zurzeit Vierter mit 3:1 Punkten, wieder in das Geschehen ein, auf dem Programm steht ein Heimwettkampf gegen Tabellenführer Helmstedter SV.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis.Berichte vom 30.01.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Vierte Niederlage mit einem Brettpunkt Differenz

Unglücklicher kann eine Saison eigentlich nicht laufen: Die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins musste am sechsten Spieltag der Verbandsliga Ost die vierte Niederlage hinnehmen, dabei hieß das Ergebnis bei jedem doppeltem Punktverlust 3,5:4,5.

 

SF Salzgitter 86 II – Peiner SV 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Der Meister der Bezirksliga der Vorsaison, der den Klassenerhalt bereits vor dem Wettkampf praktisch sicher hatte, trat nur mit sieben Akteuren an, was Enrico Thurmann (Brett 5) einen kampflosen Punkt bescherte. In den beiden schnell beendeten Partien blieb zunächst der Vorsprung der Peiner erhalten, da Martin Hentzschel (7) gewann, Jürgen Garbuszus (4) dagegen verlor. Die Zeitnotphase brachte dann die Wende zugunsten der Gastgeber. Uwe Schmidt (2), Christian Sieverding (6) und Thomas Wendehals (8) wurden von ihren Kontrahenten jeweils zur Aufgabe gezwungen. Der Sieg von Neuzugang Michael Wafzig (1), dessen Widersacher kurz vor der Umwandlung eines Bauern in eine Dame die Waffen streckte, ließ die Gäste wieder auf 3:4 herankommen. Um noch ein Mannschaftsunentschieden zu erreichen, versuchte Marco Drewes (3), seinen minimalen Positionsvorteil auszunutzen, konnte aber die Verteidigung seines Gegenübers nicht durchbrechen und musste nach über sechs Stunden Spielzeit in ein Remis einwilligen

 

Der Peiner Schachverein liegt mit nun 3:9 Punkten auf dem achten Platz unter den zehn Mannschaften. Da zwei oder drei Team die Verbandsliga Ost am Ende die Saison verlassen müssen, kommt der Begegnung der Fuhsestädter gegen den punktlosen Tabellenletzten SK Goslar am 19. Februar besondere Bedeutung zu.

SCHACH: Bezirksklasse:
Aufgabe der Partie anstatt Eroberung der Dame

Zahlreiche Kuriositäten kennzeichneten den Wettkampf der zweiten Mannschaft des Peiner Schachvereins am sechsten Spieltag der Bezirksklasse. Durch ihren schließlich äußerst glücklichen Sieg konnte die PSV-Reserve die Tabellenführung letztendlich verteidigen.

 

Peiner SV II – SVG Schöppenstedt 5:3 (4:2 Gewinnpartien).. Nach etwa drei Stunden sah es noch nach einem deutlichen Ergebnis zugunsten der Gastgeber aus, da Welf-Botho Elster (Brett 6) sowie die nun erfolgreichsten Punktesammler der Fuhsestädter in dieser Saison, Roland Czada (4) und Lutz Dietrich (5), ihre Partien sicher gewonnen hatten. Doch die Gäste kamen wieder auf 2:3 heran. Zunächst gab Henrik Schmidt (2) auf, da er sich sicher war, sein Kontrahent könne mit einer Kombination, die sich aber in einer anschließenden Analyse als undurchführbar erwies, seine Dame erobern, wenig später musste Ruzena Schneider (7) in einem Turmendspiel die Waffen strecken. Die Zeitnotphase brachte einen weiteren nicht alltäglichen Partieschluss. Im Glauben, sein Widersacher habe länger als zwei Stunden für die ersten 40 Züge überlegt, reklamierte Erhard Hentzschel (1) Gewinn durch Zeitüberschreitung, eine Rekonstruktion ergab jedoch, dass der Schöppenstedter innerhalb seiner Bedenkzeit von 120 Minuten 41 Mal eine Figur bewegt hatte. Daraufhin einigte sich der „Altmeister“ trotz Materialvorteil mit seinem Gegenüber auf ein Remis, Hans-Joachim Schulze (3) ließ kurze Zeit später das gleiche Resultat folgen. Beim Stande von 4:3 für die Peiner verblieb das Spiel von Rutger Raitz von Frentz (8), der mit Dame, Turm und Bauer einen Königsangriff eingeleitet hatte. Diesen wollte er mit einer dreizügigen Mattkombination abschließen, hatte dabei aber eine wesentliche Kleinigkeit übersehen, die zum Verlust seiner Dame und damit natürlich auch seiner Partie geführt hätte. Sein Rivale sah diese überraschende Gewinnmöglichkeit auch nicht und gab auf, womit die Peiner anstatt zu einem 4:4-Unentschieden zu einem 5:3-Sieg kamen.

 

Die PSV-Reserve führt damit weiterhin die Tabelle der Bezirksklasse an, gefolgt vom Schöninger SV. Beide Teams weisen 10:2 Punkte auf und treffen am 19. Februar in der Elmstadt zum absoluten Spitzenspiel aufeinander. Die Fuhsestädter sehen sich als leichter Außenseiter, da sie in den letzten fünf Jahren in den Wettkämpfen gegen die Mannschaft aus dem Kreis Helmstedt nur ein Mal die Bretter als Sieger verlassen konnten

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:
Ölsburg auf Aufstiegskurs

Während der SV Ölsburg in der Kreisliga einen Aufstiegsplatz belegt, steht die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins vor dem Gang in die Kreisklasse. Dort gelang Eintracht Edemissen ein überraschender Punktgewinn.

 

SV Ölsburg 47 – SC Wolfsburg III 7,5:0,5 (7:0 Gewinnpartien). Den Gastgebern standen fast alle Spitzenspieler zur Verfügung, sodass sie mit einem Team antraten, das sogar der „Reserve“ der Autostädter, die in der Bezirksliga „die Klötzchen rückt“, hätte Paroli bieten können. Folglich gelang den Ilsedern ein Kantersieg. Carsten Pätz (Brett 1), Rüdiger Steinhorst (2), Hagen Woldt (3), Marek von Wnuck (4), Martin Götjen (5), Paul Wäsner (6) und Arne Pliefke (8) gewannen, Milan Stancek (7) spielte Remis.

 

SG JFZ Schöningen – Peiner SV III 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Die Elmstädter setzten sich erwartungsgemäß an den ersten drei Brettern durch. Dabei zeigte sich allerdings Christoph Helmer (Brett 1) gut vorbereitet und erreichte gegen die frühere Mädchenlandesmeisterin und amtierenden Bezirks-Pokal-Siegerin Ines Opaska nach guter Eröffnungsbehandlung eine vorteilhafte Mittelspielstellung und musste erst im Endspiel die Waffen strecken. Die übrigen fünf Peiner Akteure konnten diese drei Niederlagen nicht vollständig ausgleichen, Horst Hustedt (6) und Manuel Bollak (7) kamen jeweils zu einem vollen Punkt, Christian Kubitza (4) und Rainhard Pannenborg (5) je zu einem halben Zähler.

 

Helmstedter SV II – Eintracht Edemissen 4:4 (4:4 Gewinnpartien). Die Eintracht kam gegen den Meister der Staffel I der Kreisklasse der Vorsaison, der dann in der Aufstiegrunde zur Kreisliga hängen blieb, zu einem überraschenden Unentschieden. Detlef Böttge (Brett 2) und Bernd Nowag (4), sowie die bislang erfolgreichsten Punktesammler der Edemisser in dieser Spielzeit, Günter Marquardt (3) und Dominik Dube, konnten jeweils ihre Kontrahenten bezwingen.

 

In der Kreisliga Braunschweig haben sich die ungeschlagenen Teams Königsspringer Braunschweig II (11:1 Punkte), SV Ölsburg und SF Bleckenstedt II (jeweils 10:2) weit vom übrigen Feld abgesetzt und werden die beiden Aufsteiger in die Bezirksklasse unter sich ausmachen. Der nächste Kontrahent der Ilseder wird am 19. Februar Braunschweiger SF IV sein. Dagegen liegt die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins mit 2:10 Zählern auf dem neunten Rang, der am Ende der Saison den Abstieg bedeutet. Ausgerechnet in dieser Situation muss der PSV III gegen den Tabellenführer antreten. Die Eintracht aus Edemissen rückte in der Kreisklasse mit zurzeit 6:6 Punkten vom siebten auf den sechsten Platz vor und erwartet am siebten Spieltag SC Gliesmarode 69 V.

Kreis-Pressewart Roland Czada
 
Kreis-Berichte vom 16.01.2006
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Os
Sensationeller Einstand von Christopher Vogel

Das ranghöchste Denksportteam des Kreises, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, schaffte am fünften Spieltag der Verbandsliga Niedersachsen-Ost einen völlig unerwarteten Punktgewinn.

 

Peiner SV – Braunschweiger SF 4:4 (2:2 Gewinnpartien). Das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams liegt schon sehr lange zurück, möglicherweise saßen sich die zwei Mannschaften am Brett sogar noch nie gegenüber. In den letzten 20 Jahren in jedem Fall nicht, traten die Okerstädter doch ausschließlich in der Ober- oder Landesliga (3. bzw. 4. Liga) an, während der PSV dagegen in der Verbands- oder Bezirksliga (5. bzw. 6. Liga) spielte und es dort mit der zweiten, dritten und sogar vierten Mannschaft von „BSF“ zu tun hatte. Erst durch den überraschenden Abstieg der Braunschweiger aus der Landesliga am Ende der Saison 2004/05 kam es nun zu diesem Nachbarschaftsderby, in dem die Gäste natürlich klarer Favorit waren, zumal die Peiner erst im November der „Reserve“ knapp mit 3,5:4,5 unterlegen waren.

 

Allerdings schien der Tabellenführer diese Begegnung etwas auf die leichte Schulter zu nehmen, trat dieser nicht in Bestbesetzung und darüber hinaus nur mit sieben Akteuren an, was Marco Drewes (Brett 3) einen kampflosen Punkt bescherte. Drei weitere Partien waren noch vor der Zeitnotphase beendet. Während hier Michael Wafzig (1) und Thomas Wendehals (6) jeweils ein Unentschieden erreichten, musste Uwe Schmidt (2) seinem Kontrahenten, dem ehemaligen Bezirksmeister Dirk Weber, zum Sieg gratulieren. Anschließend einigte sich auch Enrico Thurmann mit seinem Widersacher auf ein Remis.

 

Beim Stande von 2,5:2,5 schlug die große Stunde des 15-jährigen Christopher Vogel, der erstmalig in der Verbandsliga zum Einsatz kam. Der Nachwuchsspieler hatte respektlos einen Königsangriff eingeleitet, dabei aber viel Bedenkzeit verbraucht und musste daher 15 Züge innerhalb von fünf Minuten ausführen. Er behielt trotz des Druckes der Schachuhr die Übersicht und nutze eine Unachtsamkeit seines Rivalen zur Eroberung eines Turmes. Nachdem Vogel wieder ausreichend Zeit zum Überlegen zur Verfügung stand, gelang es ihm, die noch bestehenden Drohungen seines Gegenübers abzuwehren und seinen Materialvorteil nach Überstehen der zweiten Zeitnotphase zum vollen Punkt zu verwerten.

 

Die beiden letzten Partien gingen fast über die maximale Dauer von sieben Stunden. Henrik Schmidt (7) konnte durch geschickte Verteidigung eine Remisstellung herbeiführen und damit den Peiner einen Mannschaftspunkt sichern, zu mehr reichte es nicht, da Jürgen Garbuszus (4) von seinem Gegenüber zur Aufgabe gezwungen wurde.

 

Trotz dieses überraschenden Mannschaftsunentschieden verbleibt der Peiner Schachverein mit nun 3:7 Zählern auf dem achten Platz der Verbandsliga. Die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt fällt erst in den Wettkämpfen gegen die beiden hinter den Fuhsestädter liegenden Teams aus Goslar und Holzminden. Zunächst steht am 29. Januar das Spiel beim Aufsteiger SF Salzgitter 86 II, der sich zu Saisonbeginn erheblich verstärkt hat, auf dem Programm. Auch hier wäre eine Punkteteilung als Erfolg zu werten.

SCHACH: Bezirksklasse:
Entscheidung durch Roland Czada

Die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins bleibt erfolgreich. Mit dem vierten Sieg im fünften Spiel übernahm das Team erneut die Tabellenführung der Bezirksklasse Braunschweig

 

Peiner SV II – Braunschweiger SF III 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien).. Der Wettkampf nahm einen höchst spannenden Verlauf, nach etwas mehr als vier Stunden hieß es 3,5:3,5. Welf-Botho Elster (Brett 4) und Rutger Raitz von Frentz (6) hatten durch Eroberung eines Läufers bzw. Springers gewonnen und dadurch die Niederlagen von Hans-Joachim Schulze (1) und Ruzena Schneider (5) wieder wettgemacht, darüber hinaus hatten Lutz Dietrich (3) sowie die Ersatzspieler Christian Kubitza (7) und Manuel Bollak (8) remisiert. In der letzten noch laufenden Partie gelang es Roland Czada (2), aus einer materiell völlig ausgeglichenen Stellung, in der beide Akteure jeweils noch den König, einen Läufer und drei Bauern auf dem Brett hatten, aufgrund der größeren Figurenaktivität und der besseren Bauerstruktur noch den Sieg „hervorzuzaubern“ und damit den Mannschaftserfolg der Gastgeber sicherzustellen.

 

Die Peiner „Reserve“ weist nun 8:2 Punkte auf, hat damit das eigentliche Saisonziel Klassenerhalt bereits erreicht und kann in den verbleibenden vier Wettkämpfen unbeschwert aufspielen. Die Fuhsestädter empfangen am 29. Januar als Spitzenreiter die Schachvereinigung Schöppenstedt, mit der sich der PSV II in den letzten Jahren immer spannende Duelle geliefert hat.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig:

Remis von Martin Götjen trotz Verlustes seiner Dame

Am fünften Spieltag der Kreisliga und -klasse setzten sich bei den Begegnungen mit Peiner Beteiligung jeweils die Gastmannschaften durch.

 

Caissa Wolfenbüttel III – SV Ölsburg 47 3:5 (1:3 Gewinnpartien). Die Entscheidung in diesem Wettkampf fiel an den beiden Spitzenbrettern, wo sich Carsten Pätz (Brett 1) und Rüdiger Steinhorst (2) jeweils durchsetzten konnten. Für die Nummer vier und acht der Rangliste des Kreises Peine war dieses jeweils der vierte Erfolg beim vierten Einsatz in dieser Saison. Den dritten Siegpunkt erkämpfte Arne Pliefke (7), Marek von Wnuck (3), Paul Wäsner (5) und Milan Stancek (6) spielten Remis, wie auch Martin Götjen (4), der durch eine mehrzügige Kombi­nation seines Kontrahenten seine Dame einbüßte, dabei aber Turm, Springer und Läufer als Gegenwert erhielt, sodass er noch die Punkteteilung erreichen konnte.

 

Peiner SV III – SG Königslutter 2:6 (1:5 Gewinnpartien). Die ersatzgeschwächte Mannschaft der Fuhsestädter musste eine klare Niederlage hinnehmen. Holger Schmidt (Brett 2) und Katharina Kubitza (7) spielten Remis, Nils Brylski (8) erkämpfte den einzigen vollen Punkt für die Gastgeber an diesem Tag, womit er seine persönliche Bilanz in dieser Saison auf vier Siege in fünf Wettkämpfen steigerte.

 

Eintracht Edemissen – SV Hankensbüttel II 3:5 (3:5 Gewinnpartien). Nach einer Stunde waren die Gastgeber noch guter Dinge, da sie durch einen kampflosen Punkt von Günter Marquardt (Brett 3) und einem schnell herausgespielten Sieg von Magnus Meyer (8) 2:0 in Führung lagen. Doch nur Hans-Jürgen Ebeling gelang einen weiteren Erfolg, während die übrigen Akteure der Eintracht zur Aufgabe gezwungen wurden, sodass die Mannschaftspunkte in den Kreis Gifhorn gingen.

 

Der Schachverein Ölsburg, der jetzt 8:2 Punkte aufweist, verteidigte seinen zweiten Platz in der Tabelle der Kreisliga und empfängt am 29. Januar die dritte Mannschaft des Schachclubs Wolfsburg. Dagegen rutschte der PSV III (2:8) vom achten auf den neunten Rang ab und muss im Kellerduell bei SG JFZ Schöningen unbedingt gewinnen, um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. In der Kreisklasse tritt Eintracht Edemissen, zurzeit Siebter mit 5:5 Punkten, am gleichen Tag beim Helmstedter SV II an.

Kreis-Pressewart Roland Czada