Pressemitteilungen 2004

Berichte vom 30.12.2004
SCHACH: 9. Turnier der Peiner Jugendserie:
Christoph Helmer vor siebenfachen Gewinner Christopher Vogel

Die Erfolgsserie von Christopher Vogel vom Peiner Schachverein bei der Peiner Jugendserie ist zunächst gestoppt. Der siebenfache Gewinner musste sich beim neunten Turnier in der entscheidenden Partie gegen Christoph Helmer geschlagen geben und lag dadurch in der Abschlusstabelle hinter seinem Klubkameraden auf Platz zwei.

 

Vor zwei Jahren hatte der Spielleiter des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, die Idee, eine Turnierserie für Jugendliche des Kreises neu einzuführen, wobei die Veranstaltungsreihe des Schachbezirkes Göttingen, die später auf Niedersachsen und Bremen ausgedehnt wurde, als Vorbild diente. Übernommen wurde die Anzahl von sieben Runden pro Turnier und die Austragung mit 20-Minuten-Schnellpartien. Da die Peiner Serie nur für Jugendliche aus dem Kreis offen sein sollte, wurde auf eine Aufteilung der Starter auf verschiedene Alterklassen verzichtet, allerdings wird trotz der Abwicklung in einer Gruppe in mehreren Altersstufen, die immer zwei Jahr­gänge umfassen, ein Sieger ermittelt. Kreisspielleiter Roland Czada (PSV) übernahm die Festlegung der Termine und die Benennung der ausrichtenden Vereine und führte darüber hinaus eine Jahreswertung ein.

 

Die Einrichtung der Peiner Jugendserie erwies sich insgesamt als Erfolgsgeschichte, denn seit der Auftaktveranstaltung im Dezember 2002 blieb die Teilnehmerzahl an den im Viertel-Jahres-Rhythmus durchgeführten Turnieren (mit je einer Ausnahme nach oben und nach unten) mit jeweils etwa 20 Mädchen und Jungen nahezu konstant, während das Spielstärkeniveau der jugendlichen Denksportler erheblich zugenommen hat. Dieses wurde beim neunten Turnier, dessen Ausrichtung der Peiner Schachverein kurzfristig übernommen hatte, insbesondere daran deutlich, dass die Nachwuchsspieler ihre Bedenkzeit inzwischen erheblich besser ausschöpften, sodass jede Runde die fast maximale Zeit von 40 Minuten dauerte.

 

Auch das Spitzenspiel der fünften Runde, als Christopher Vogel und Christoph Helmer, die beiden einzigen Akteure, die zuvor alle Partien gewonnen hatten, im direkten Duell aufeinander trafen, ging fast über die volle Distanz. Die Entscheidung fiel dann aber nicht durch Matt oder Aufgabe, sondern in ausgeglichener Stellung durch Zeitüberschreitung des Titelverteidigers. In den beiden noch folgenden Durchgängen reichten dann Helmer ein Sieg und ein Kurzremis, um erstmalig mit 6,5 Punkten ein Turnier der Jugendserie und darüber hinaus die „U14“-Wertung zu gewinnen, während Vogel mit sechs Zählern „nur“ den zweiten Platz belegte.

 

Der dritten Rang ging an Katharina Kubitza, die letztmalig für SV Falke Rosenthal antrat, da kein Akteur innerhalb eines Jahres für verschiedene Vereine bei der Peiner Jugendserie spielen darf, mit fünf Zählern. Sie unterlag nur den beiden Erstplatzierten und sicherte sich zugleich den Sieg in der „U16“-Wertung. Dahinter lagen mit je 4,5 Punkten Julian Rychlak (SV Ölsburg), der den „U12“-Pokal mit nach Hause nahm, und Tim Grunwald (PSV), der damit zusammen mit Helmer und Vogel die Vereinswertung für den Peiner Schachverein gewann. Bester Spieler der Jahrgänge 1994 und jünger wurde als Achter der Abschlusstabelle Janis Rychlak (SV Ölsburg) mit vier Zählern.

 

Bereits vor dem vierten Turnier in 2004 stand Christopher Vogel als Gesamt- und damit auch als „U14“-Sieger der Jahreswertung fest. Er blieb allerdings bei 19 Punkten, da pro Akteur nur die besten drei Ergebnisse einge­rechnet werden und seine sechs Zähler ein Streichresultat bedeuteten. Christoph Helmer verbesserte sich mit seinem Turniersieg auf 17 Zähler und noch auf Platz zwei. Julian Rychlak (15,5) fiel zwar auf den dritten Platz zurück, schaffte aber das Kunststück, bei allen vier Turnieren in 2004 den „U12“-Pokal und damit überlegen auch die Jahreswertung dieser Alterklasse zu gewinnen. Dagegen waren zwei andere Gruppen bis zuletzt umkämpft. Erst in der letzten Runde des vierten Turniers fiel die Entscheidung zugunsten von Manuel Bollak (SV Falke Rosenthal) bei der „U16“ und von Magnus Meyer (Eintracht Edemissen) bei der „U10“. Den Pokal der „U8“ ging an Johannes Freitag (Eintracht Edemissen). Der Peiner Schachverein stellte als einziger Klub bei allen vier Veranstaltungen jeweils eine Mannschaft, war also immer mit mindestens drei Spielern dabei und gewann folglich die Jahres-Vereinswertung mit klarem Vorsprung

 

Auch 2005 sollen wieder vier Turniere der Peiner Jugendserie ausgetragen werden. Die ersten beiden Veranstaltungen sind für den 12. Februar und für den 21. Mai vorgesehen und werden voraussichtlich vom Schachverein

SCHACH: Peiner Stadtmeisterschaft:
Christian Kubitza neuer Stadtmeister

Der neue Stadtmeister im Schach heißt Christian Kubitza. Der Nachfolger des Klein Lafferder Sebastian König (SF Salzgitter 86) setzte sich ungeschlagen mit 6,5 Punkten aus sieben Spielen durch.

 

Da die komplette erste Mannschaft des Peiner Schachvereins dem sonst so beliebten Turnier fern blieb und dieses Mal auch keine spielstarken Gäste aus der Umgebung teilnahmen, gingen die drei Akteure des zweiten Teams als Anwärter auf den Titel an den Start. Jedoch stand bereits nach sechs der sieben Runden Christian Kubitza aus der dritten Mannschaft der Fuhsestädter als neuer Stadtmeister fest. Der Schwicheldter holte gegen das Favoritentrio 2,5 Punkte und profitierte überdies von Punktverlusten seiner Titelkonkurrenten in den Spielen untereinander und in einigen Partien gegen krasse Außenseiter. Kubitza wies am Ende des Turniers 6,5 Zähler auf und siegte mit 1,5 Punkten Vorsprung vor Henrik Schmidt und Hans-Joachim Schulze, die sich den zweiten Platz teilten.

 

Die größte Überraschung der Stadtmeisterschaft war allerdings der fünfte Platz von Dennis Pfeiffer. Der 15-Jährige unterlag zwar bei seinem ersten Turnier mit langen Partien den Spielern der zweiten Mannschaft, konnte aber aus den übrigen vier Partien, darunter drei gegen weitere erwachsene Denksportler, 3,5 Punkte erzielen. Pfeiffer wurde damit auf Anhieb Sieger in der Jugendwertung.

Abschlusstabelle:

    1.       Kubitza, Christian                          Peiner SV                                 6     1     0                6,5

    2.       Schmidt, Henrik                             Peiner SV                                 5     0     2                5,0

    3.       Schulze, Hans-Joachim                  Peiner SV                                 4     2     1                5,0

    4.       Pannenborg, Rainhard                    Peiner SV                                 4     0     3                4,0

    5.       Pfeiffer, Dennis                     J        Peiner SV                                 3     1     3                3,5

    6.       Brylski, Nils                                   Peiner SV                                 1     5     1                3,5

    7.       Michels, Bernhard                          Peiner SV                                 3     1     3                3,5

    8.       Weintraub, Daniel                 J        Peiner SV                                 3     1     3                3,5

    9.       Bollak, Manuel                     J        Peiner SV                                 2     2     3                3,0

   10         Kubitza, Katharina                J        Peiner SV                                 1     4     2                3,0

   11.       Fischer, Gerhard                            Peiner SV                                 2     2     3                3,0

   12.       Weinkauf, llona                              Peiner SV                                 2     2     3                3,0

   13.       Ebeling, Hans-Jürgen                     Eintracht Edemissen                 2     1     4                2,5

   14.       Arndt, Daniel                        J        Peiner SV                                 0     0     7                0,0

(J = Jugendlicher)

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 20.12.2004
SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Figurengewinne in der Eröffnung

Am dritten Spieltag der Jugend-Landesklasse Ost kam der Peiner Schachverein gegen den SC Langlingen zu einem nicht unbedingt erwarteten Sieg, der darüber hinaus mit 5,5:0,5 überraschend deutlich ausfiel. Christoph Helmer (Brett 4), Katharina Kubitza (5) und Patrick Will (6) konnten bereit in der Eröffnung jeweils eine „leichte Figur“ (Springer oder Läufer) gewinnen und diesen Materialvorteil verwerten, noch schneller kam Manuel Bollak (3) zu seinem Punkt, da er bereits in der Anfangsphase matt setzte. Steve Heycke (1) schraubte durch Eroberung eines Turmes das Ergebnis auf 5:0 und nach sechs Stunden stellte Christopher Vogel (2) mit seinem Remis den Endstand her. Der PSV weist nun 2:4 Punkten auf.

 

In der Staffel I der Jugend-Bezirks-Aufbauliga kam der Schachverein Ölsburg zu einem 3:1-Erfolg im Nachholspiel bei SF Fallersleben III. Arne Pliefke (Brett 1), Carl Monitzkewitz (3) und Björn Beuran (4) konnten ihre Partien jeweils gewinnen. Die Ilseder liegen mit 2:2 Zählern auf dem zweiten Rang, Eintracht Edemissen I mit der gleichen Punktzahl auf Platz fünf unter den sechs Teams.

 

Die zweite Mannschaft des Nordkreisvereins musste dagegen in der Staffel II, wo ein voller Spieltag auf dem Programm stand, ihre erste Niederlage hinnehmen. Das Heimspiel gegen Braunschweiger SF I wurde mit 1:3 verloren. Janis Feigs (Brett 1) und Melissa Meyer (4) einigten sich jeweils in ausgeglichener Stellung mit ihren Kontra­henten auf ein Remis. Mit 3:3 Punkten befindet sich Eintracht II genau in der Mitte der Tabelle, als vierter unter den sieben Teams.

 

Die nächsten Spiele der Jugend-Bezirks-Aufbauliga finden am 6. Februar statt. Dabei kommt es zu folgenden Begegnungen mit Peiner Beteiligung: SV Ölsburg 47 gegen SF Salzgitter 86 II, Eintracht Edemissen I gegen SF Fallersleben II und Braunschweiger SF II gegen Eintracht Edemissen II. In der Jugend-Landesklasse hat der Peiner SV an diesem Tag spielfrei.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19.12.2004
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:
Zwei Sieger beim Weihnachtsschnellturnier

Gleich zwei Sieger gab es beim diesjährigen Weihnachts-Schnellturnier des Peiner Schachvereins. Nach sieben Runden lagen mit je sechs Zählern Marco Drewes und Christian Sieverding an der Spitze des Feldes. Erhard Hentzschel rückte mit einem geteilten dritten Platz noch auf den Bronzerang der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft vor.

 

Nachdem Marco Drewes in der zweiten Runde in der Partie gegen Christian Kubitza nach einem Eröffnungsfehler nur ein mühsames Unentschieden erreicht und anschließend in einem gewonnenen Damenendspiel mit vier gegen zwei Bauern Christian Sieverding durch ein Dauerschach die Rettung in ein Remis ermöglicht hatte, fand sich der Spitzenspieler des PSV in einer für ihn ungewohnten Verfolgerrolle des Spitzenreiters Sieverding wieder. Im weiteren Verlauf des Turniers setzten sich die beiden Teamkollegen der ersten Mannschaft durch sicher herausgespielte Siege immer weiter vom übrigen Feld ab, wobei Sieverding seinen Vorsprung von einem halben Zähler dabei natürlich verteidigte. Diesen büßte er erst in der siebten und letzten Runde ein, als er gegen Außenseiter Nils Brylski nur zu einem sehr glücklichen Remis kam, sodass Marco Drewes durch einen weiteren Erfolg gegen Hans-Joachim Schulze noch aufschließen konnte.

 

Einen sehr spannenden Kampf gab es um den dritten Platz, den nach jeder Runde ein anderer Denksportler innehatte. Schließlich teilten sich Nils Brylski, Erhard Hentzschel und der Überraschungssieger des Weihnachtsturniers im Vorjahr, Rainhard Pannenborg, mit je vier Zählern den Bronzerang. Mit einem halben Zähler Rückstand folgten Lutz Dietrich, Christian Kubitza, Sebastian Maruhn und Hans-Joachim Schulze auf dem sechsten Platz, am Tabellenende lagen Katharina Kubitza und Ilona Weinkauf mit je zwei Zählern.

 

Das Weihnachts-Schnellturnier war zugleich das letzte Wertungsturnier der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft. Hier standen Marco Drewes (43,917 Zähler) und Lutz Dietrich (35,917) bereits als Titelträger und Vizemeister fest. Mit seinen vier Punkten aus diesem Turnier gelang Senior Erhard Hentzschel noch der Sprung vom sechsten auf den dritten Rang. Der Altmeister kam insgesamt auf 31 Zähler und lies damit noch Christian Kubitza (30,083), Hans-Joachim Schulze (29,083) und Rutger Raitz von Frentz (29) hinter sich. Die Zehntplatzierte Katharina Kubitza war mit 17,417 Zähler sowohl beste Spielerin, als auch bester Jugendlicher unter zwanzig Jahren. Insgesamt waren bei den zwölf Schnellturnieren 33 Denksportler dabei, darunter auch zwei vereinslose Spieler und sechs Gäste anderer Schachklubs.

 

Auch in 2005 werden die Vereinsmeister im 15-Minuten-Schnellschach und Fünf-Minuten-Blitzschach in einer Serie von jeweils zwölf Wertungsturnieren ermittelt. Titelverteidiger ist in beiden Disziplinen Marco Drewes. Am Freitag, dem 7. Januar, findet das erste Blitzturnier statt, Austragungsort ist das „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule, die ersten Züge des neuen Jahres werden um 19.30 Uhr ausgeführt.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 14.12.2004
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Erfolgreicher Jahresabschluss

Das ranghöchste Schachteam aus dem Kreis Peine, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, kann auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr zurückblicken. In der letzten Begegnung in 2004 konnten die Fuhsestädter einen weiteren Sieg erkämpfen.

 

Hildesheimer SV – Peiner SV 3,5:4,5 (1:2 Gewinnpartien). In diesem spannenden Nachbarschaftsderby hatte die Gäste das bessere Ende für sich, obwohl die Domstädter nach vier Stunden mit 3:2 führten. In den bis zu diesem Zeitpunkt beendeten Partien waren die Peiner sieglos geblieben, allerdings hatte nur Martin Hentzschel (Brett 6) verloren, während Enrico Thurmann (4), Christian Sieverding (5), Thomas Wendehals (7) und Erhard Hentzschel (8) jeweils eine Punkteteilung erreicht hatten. Den Rückstand konnten dann Marco Drewes (2) und Jürgen Garbuszus (3) mit ihren Siegen in eine 4-3-Führung umwandeln. Während Drewes dabei die Entscheidung zu seinem Gunsten durch die Verwertung eines Mehrbauerns im Endspiel erreichte, war Garbuszus auf Grund einer Mattdrohung gegen seinen eigenen König gezwungen, den feindlichen Monarchen zehn Züge lang im Schach zu halten, bis er selbst mit Dame und Turm matt setzten konnte. Uwe Schmidt (1) steuerte nach etwa fünf­einhalb Stunden das notwendige Remis zum Gesamterfolg bei.

 

Der Peiner Schachverein kann damit auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Nur im Januar und Februar gab es gegen den späteren Meister und Vizemeister, SC Wolfsburg und SK Bad Harzburg, jeweils eine 3:5-Niederlage. Anschließend sicherten sich die Fuhsestädter mit einer Serie von 6:0 Punkten den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt. In der neuen Saison ist der PSV sogar noch ungeschlagen und liegt mit 6:2 Punkten auf dem vierten Platz. Mit einem Sieg beim Tabellenletzten Braunschweiger SF III am 16. Januar 2005 kann der Verbleib in der Verbandsliga bereits zu diesem frühen Zeitpunkt praktisch klar gemacht werden, auch wenn auf Grund der Situation in der Oberliga Nord-West und in der Landesliga Süd mit drei oder sogar mit vier Absteigern zu rechnen ist.

SCHACH: Bezirksklasse:
Weihnachtsgeschenke am Schachbrett

Der vierte Spieltag der Bezirksklasse brachte für die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins einen glücklichen Sieg, währende der SV Ölsburg seine Niederlagenserie fortsetzte.

 

Peiner SV II – SF Salzgitter 86 III 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Die Entscheidung in diesem Wettkampf brachte die „Mittelachse“, wo alle Akteure der Gastgeber zu Siegen kamen: Während Lutz Dietrich (Brett 4) und Ruzena Schneider (6) jeweils im Mittelspiel einen Bauern erobern und diesen Vorteil im Endspiel verwerten konnten, er­hielten Roland Czada (3) und Henrik Schmidt (5) jeweils ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk in Form eines „einge­stellten“ Turmes. Wolf-Botho Elster (2) und Rutger Raitz von Frentz (7) sicherten danach mit ihren Remisen end­gültig den Wettkampferfolg der Peiner, wogegen Hans-Joachim Schulze (1) und Rainhard Pannenborg (8) von ihren Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen wurden.

 

SC Wolfsburg III – SV Ölsburg 47 5,5:2,5 (5:2 Gewinnpartien).. Auch in diesem Kellerduell war das Ilseder Rumpfteam ohne Chance. Carsten Pätz (Brett 1), der im Endspiel einen Vorteil von zwei Bauern nutzen konnte, und Gustav Vanselow (6), dessen Kontrahent im Laufe der Partie gleich mehrfach Figuren „verschenkte“, konnten gewinnen, Paul Wäsner (4) steuerte ein Remis bei. Marek von Wnuck (2), Martin Götjen (3), Julian Rychlak (7) und Stefan Rychlak (8) mussten ihren jeweiligen Gegnern zum Sieg gratulieren, darüber hinaus gab es eine kampflose Niederlage an Brett 5.

 

Die „Reserve“ des Peiner Schachvereins rückte mit ihrem Sieg vom siebten auf den vierten Platz vor. Da aber am Ende der Saison auf Grund der Entwicklung in den höheren Staffeln voraussichtlich drei Mannschaften den Weg in die Kreisliga antreten müssen, sind die bisher erreichten 5:3 Punkte noch kein Ruhekissen in Sachen Klassenerhalt. Der Tabellenletzte SV Ölsburg (0:8), seit nun 14 Spielen in Folge ohne Sieg, hat sich mit dem Ab­stieg bereits abgefunden. Am 9. Januar treten die Fuhsestädter in einem vorgezogenen Wettkampf bei Polizei-SV Braunschweig an, das Südkreisteam empfängt am regulären Termin eine Woche später Caissa Wolfenbüttel II.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse:
Vier Damen auf dem Brett

Am vierten Spieltag der Kreisliga Braunschweig musste die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins eine unglückliche Niederlage hinnehmen.

 

Polizei-SV Braunschweig II – Peiner SV III 4,5:3,5 (2:1 Gewinnpartien). Zum zweiten Mal nacheinander gab es bei einem Wettkampf der Fuhsestädter fünf Unentschieden. Holger Schmidt (Brett 2), Gerhard Fischer (3), Manuel Bollak (6), sowie die beiden Debütanten in diesem Team Tim Grunwald (7) und Daniel Weintraub (8) beendeten ihre Partien mit diesem Resultat, wobei Holger Schmidt und sein Kontrahent im Mittelspiel jeweils einen Bauern in eine Dame umwandelten und danach mehrere Züge mit je zwei Königinnen agierten. Für den einzigen Peiner Sieg sorgte Fritz Frieg (4), der mit einem aktiven Springer mehrere Bauern eroberte und diesen Materialvorteil im Endspiel verwertete.

 

Nach dieser Niederlage stecken die Fuhsestädter trotz 4:4 Punkte bereits mitten im Abstiegskampf, da der Vorsprung vor dem gefährdeten achten Platz nur noch zwei Zähler beträgt. Ausgerechnet in dieser Situation folgen zwei sehr schwere Aufgaben, zunächst am 16. Januar gegen den Tabellendritten SG Königslutter und zwei Wochen später beim Bezirksklassenabsteiger und Spitzenreiter SVG Schöppenstedt.

 

In der Staffel II der Kreisklasse fielen die spielfreien Edemisser vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Die Eintracht empfängt in der nächsten Runde den Tabellenletzten SF Fallersleben II.

SCHACH: Aufbauliga:
Herbstmeisterschaft für PSV IV

Die neu gemeldete vierte Mannschaft des Peiner Schachvereins setzte auch am dritten Spieltag der Aufbauliga für Viererteams ihre Siegesserie fort. Beim Gehörlosen-SV Braunschweig kamen die Fuhsestädter zu einem glatten 4:0-Erfolg. Lars Hübner (Brett 2) und Bernhard Michels (3) gewannen ohne große Probleme, auch Katharina Kubitza (1) und Florian Holz (4) kamen trotz zwischenzeitlichen positionellen bzw. materiellen Nachteils zu vollen Punkten. Nach Abschluss der Hinrunde führt PSV IV mit 6:0 Zählern die Tabelle an, der erste Gegner im zweiten Umgang ist am 16. Januar JVA Phillipsberg Wolfenbüttel II.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 07.12.2004
SCHACH: 28. Turnier der niedersächsischen Jugendserie:
WM-Teilnehmer Sebastian Kaphle mit maximaler Punktzahl

Die Brüder Stephan und Sebastian Kaphle (SV Hankensbüttel) zeigten auch beim 28. Turnier der nieder­sächsischen Jugendserie in Ilsede ihre Extraklasse und setzten sich in den Altersstufen „U12“ bzw. „U14“ durch. In drei Gruppen gewannen Spieler aus Hannover, ein Sieger kam aus Lemgo. Zwei Teilnehmer aus dem Kreis Peine belegten in ihrer Kategorie jeweils den dritten Platz.

 

Die niedersächsische Jugendserie geht auf eine Idee von mehreren Jugendwarten von Schachvereinen im Raum Göttingen zurück, die ihrem Nachwuchs ein größeres Turnierangebot schaffen wollten. Nach dem Auftakt im Februar 2001 in Osterode fand die Veranstaltungsreihe immer größeren Zuspruch und blieb nicht nur auf Südniedersachsen beschränkt, sondern wurde schrittweise in fast alle Regionen des Bundeslandes ausgeweitet. Dabei wurde der Austragungsmodus seit den Anfängen vor dreieinhalb Jahren im Wesentlichen beibehalten: Die Teilnehmer werden in verschiedene Altersklassen aufgeteilt, jede Gruppe ermittelt ihre Sieger und Platzierten in sieben Runden, die nach dem Schweizer System ausgelost werden, und die Bedenkzeit beträgt 20 Minuten pro Spieler und Partie.

 

Da das Organisationsteam der niedersächsischen Jugendserie um die Mitinitiatoren Benjamin Löhnhardt (Einbecker SC) und Alexander Markgraf (SC Tempo Göttingen) immer auf der Suche nach geeigneten Ausrichtern ist, erklärten sich der Schachverein Ölsburg von 1947 und der Peiner Schachverein zur gemeinsamen Durchführung eines Turniers bereit und erhielten den Zuschlag für die 28. Auflage. Zu der einzigen Veranstaltung dieser Art im Schachbezirk Braunschweig in diesem Jahr konnten die beiden Hauptverantwortlichen der zwei Klubs, Martin Götjen (Ölsburg) und Roland Czada (PSV), in der Grund- und Hauptschule Groß Ilsede insgesamt 104 Mädchen und Jungen begrüßen, darunter auch drei Spieler aus Magdeburg und einer aus der Handballstadt Lemgo. Das größte Kontingent unter den 100 niedersächsischen Spielern stellte die Realschule Hagen (am Teutoburger Wald) mit 18 Jugendlichen, die sogar die umständliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Kauf nahmen, um in Ilsede dabei zu sein.

 

Die „Stars“ des Turniers waren jedoch unstreitig die Gebrüder Kaphle, deren Name auf Grund ihrer zahlreichen Erfolge in diesem Jahr mittlerweile bundesweit bekannt ist. Der neunjährige Sebastian, der im November sogar bei der „U10“-Weltmeisterschaft in Heraklion teilgenommen hatte, ließ in Groß Ilsede seinen Konkurrenten im „U12“-Turnier nicht den Hauch einer Chance und kam mit sieben Punkten (aus den sieben Spielen) zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Sein zwei Jahre älterer Bruder Stephan, der ebenfalls freiwillig in einer höheren Altersklasse an den Start ging, musste dagegen in der zweiten Runde eine Niederlage hinnehmen, profitierte jedoch davon, dass die Konkurrenten sich gegenseitig die Punkte abnahmen, sodass er mit sechs Zählern noch den ersten Platz bei den „U14“-Jugendlichen belegte.

 

Fast eine Kopie zu dieser Gruppe war der Verlauf des „U16“-Turniers. Auch hier verlor der spätere Sieger Manuel Polnau (SK Ricklingen) ausgerechnet im zweiten Durchgang, gewann aber insgesamt seine übrigen sechs Partien. Mit jeweils 6,5 Zählern setzten sich Daniel Bounine (HSK Post Hannover) bei der „U9“ und Rene Wittke (SF Lieme bei Lemgo) bei der „U10“ durch. Eine kuriose Abschlusstabelle gab es bei den „U8“-Jugendlichen, wo gleich vier Spieler mit jeweils fünf Zählern an der Spitze lagen. Da die Gegner von Henning Jakob (SF Hannover 19) die meisten Punkte gesammelt hatten, wurde dieser, wie bei Schweizer-System-Turnieren üblich, zum Sieger erklärt.

 

In den insgesamt stark besetzten Gruppen spielten auch die Lokalmatadoren eine gute Rolle. So lagen nach vier Runden Christoph Helmer und Manuel Bollak (beide Peiner SV) mit jeweils vier Punkten an der Spitze in der „U14“ bzw. in der „U16“. Niederlagen gegen die späteren Erst- und Zweitplatzierten ließen beide aber noch in der Tabelle zurückfallen, wobei Manuel durch einen Sieg in der Schlussrunde noch den dritten Rang retten konnte. Die gleiche Platzierung schaffte bei den U9-Jugendlichen Magnus Meyer (Eintracht Edemissen), dem sogar ein Sieg gegen „Vizemeister“ gelang. Insgesamt erreichten von den 17 Mädchen und Jungen aus den drei Vereinen des Kreises neun eine Platzierung unter den ersten Zehn.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 05.12.2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Letzter Tagessieg für Hans-Joachim Schulze

Der Sieger des zwölften und damit letzten Wertungsturniers im Rahmen der Vereins-Blitz-Meisterschaft 2004 des Peiner Schachvereins heißt Hans-Joachim Schulze. Durch einen Erfolg in einem „echtem Endspiel“ in der Schlussrunde konnte er den bis dahin führenden Christian Kubitza noch vom ersten Platz verdrängen. In der Abschlusstabelle wiesen Schulze 6,5 Punkte und Kubitza sechs Punkte (aus den sieben Spielen) auf. Den dritten Rang belegte Rutger Raitz von Frentz mit 4,5 Zählern. Dahinter folgten: 4. Steve Heycke (vier Punkte), 5. Sebastian Maruhn (drei), 6. Katharina Kubitza (2,5), 7. Nils Brylski (1,5) und 8. Bernhard Michels (ohne Punktgewinn).

 

Durch die Niederlage gegen Schulze verpasste Christian Kubitza nicht nur den Tagessieg, sondern auch den Vizetitel in der Vereins-Blitz-Meisterschaft. Bereits mit einem Remis hätte der auf der Klubebene aktivste Spieler, der wie im Vorjahr bei allen zwölf Blitzturnieren dabei war, das scheinbar Unmögliche doch noch möglich gemacht und Roland Czada vom zweiten Platz verdrängt. So verblieb Kubitza mit 5.309 Zählern auf dem „Bronzerang“, knapp hinter Czada (5.365) und dem seit August feststehendem Titelträger Marco Drewes (6.634). Mit seinem Erfolg im Dezember konnte sich Hans-Joachim Schulze (4.329) noch auf den vierten Platz vorschieben, dadurch fiel Erhard Hentzschel (4.317) auf den fünften Rang zurück. Bester Jugendlicher wurde der dreizehnjährige Christoph Helmer (3.289) als Sechster, als beste Spielerin kam Katharina Kubitza (1.999) auf den neunten Platz.

 

Das zwölfte Turnier im Rahmen der Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach findet am Freitag, dem 17. Dezember, ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule statt und wird als Weihnachts-Schnellturnier ausgetragen. Im Gegensatz zu den übrigen Blitz- und Schnellturnieren wird ein geringes Startgeld von 2 Euro erhoben, dafür erhalten Sieger und Platzierte kleine Preise. Dieses und der Kampf um den dritten Platz der Jahreswertung, für den mit Christian Kubitza, Rutger Raitz von Frentz, Hans-Joachim Schulze und Erhard Hentzschel noch vier Denksportler in Frage kommen, werden einen spannenden Turnierverlauf erwarten lassen. Der Peiner Schachverein lädt auch zu seiner letzten Veranstaltung des Jahres 2004 alle Interessierten aus der Fuhsestadt und Umgebung zur Teilnahme oder zum „Kiebitzen“ ein.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 29.11.2004
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Sechster Mannschaftskampf in Folge ohne Niederlage

Die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins konnte das erste Drittel der Saison 04/05 erfolgreich abschließen.

 

Peiner SV – SV Gifhorn 59 5:3 (3:1 Gewinnpartien). Die Fuhsestädter kamen gegen die Gäste aus der Südheide zu einem insgesamt sicheren Sieg. Nur Uwe Schmidt (Brett 1) unterlag dem Gifhorner Spitzenspieler Hans Marzik, aktuell die Nummer acht der Rangliste des Schachbezirkes Braunschweig. Dagegen blieben die übrigen sieben Peiner Spieler ohne Niederlage. Während Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus (3) ein Kurzremis erreichte, kam es in den Partien von Christian Sieverding (5), Martin Hentzschel (6) und Thomas Wendehals (7) erst nach hartem Kampf zur Punkteteilung. Die übrigen drei Akteure der Gastgeber siegten: Enrico Thurmann (4) gewann mit einer Springergabel Material und anschließend die Partie, Erhard Hentzschel (8) schloss einen Königsangriff erfolgreich mit einem Matt ab und Marco Drewes (2) kam in der entscheidenden Phase des Wettkampfes in einem komplizierten Turmendspiel zur Umwandlung eines Bauern in eine Dame und damit zum vollen Punkt. Damit erreichte Thurmann bei seinen letzten sieben Mannschaftskämpfen (einschließlich eines kampflosen Sieges) 6,5 Punkte, Drewes kam in den letzten elf Spielen zu sieben Siegen und vier Remisen.

 

Nach den zwei Unentschieden in den ersten beiden Wettkämpfen und diesem Erfolg gegen Gifhorn weisen die Peiner nun 4:2 Punkte auf, liegen damit aber auf dem sechsten Platz und somit kurioserweise in der unteren Tabellenhälfte. Zusammen mit den drei Siegen gegen Caissa Wolfenbüttel, Hildesheimer SV und SC Schwarz-Weiß Northeim an den letzten drei Spieltagen der Vorsaison sind die Fuhsestädter nun schon sechs Wettkämpfe ohne Niederlage. Am 12. Dezember tritt der PSV erneut in der Domstadt an und hofft auf eine Wiederholung des 5,5:2,5-(5:2-)Erfolges im März dieses Jahres.

SCHACH: Bezirksklasse:
Überzeugender Sieg des Debütanten Christoph Helmer

Am dritten Spieltag der Bezirksklasse schaffte die Reserve des Peiner Schachvereins ein überraschendes Unentschieden, während der SV Ölsburg erneut verlor

 

SC Gliesmarode 69 III – Peiner SV II 4:4 (2:2 Gewinnpartien). Die Gastgeber gelten nach dem knapp verpassten Aufstieg in der Vorsaison und zahlreichen Neuzugängen für ihre Teams in der Ober- und Verbandsliga als klarer Favorit auf die Meisterschaft in der Bezirksklasse. Demzufolge traten die Fuhsestädter als krasser Außenseiter an, erreichten aber ein mehr als verdientes Unentschieden. Auf Seite der Gäste gewannen der älteste und jüngste Akteur der an diesem Tage eingesetzten Denksportler, Rutger Raitz von Frentz (Brett 5) und Christoph Helmer (8), darüber hinaus kamen Hans-Joachim Schulze (1), Roland Czada (2) und Lutz Dietrich (3) gegen Spieler aus dem erweiterten Kader der zweiten Mannschaft der Braunschweiger, sowie Rainhard Pannenborg (6) zu Unentschieden, während Henrik Schmidt (4) und Sebastian Maruhn (7) ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren mussten. Besonders beeindruckend war dabei die Spielweise des dreizehnjährigen Christoph Helmer, der bei seinem ersten Einsatz in der „Reserve“ des PSV mit einer Kombination im Mittelspiel einen Turm gegen einen Springer eroberte und diesen Materialvorteil trotz aufkommender Unruhe im Turnierraum sicher wie ein „alter Hase“ verwertete.

 

SV Ölsburg 47 – SV 42 Salzgitter II 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). In den zwei gemeinsamen Jahren in der Bezirksliga hatte es zwischen diesen beiden Teams jeweils einen knappen 4,5:3,5-Erfolg der Salzgitteraner gegeben. Nach dem gemeinschaftlichen Abstieg gab es für die ersatzgeschwächten Ölsburger erneut eine Niederlage. Immerhin konnten Marek von Wnuck (Brett 2) und Paul Wäsner (5) die ersten Einzelsiege für die Ölsburger in die­ser Saison erkämpfen, Carsten Pätz (1) kam zu einem Remis. Martin Götjen (4), Gustav Vanselow (6), Carl Mo­nitzkewitz (7) und Stefan Rychlak (8) wurden von ihren Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen, darüber hinaus blieb Brett 3 von den Gastgebern unbesetzt.

 

Die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins, zurzeit mit 3:3 Zählern auf dem siebten Platz unter den zehn Mannschaften, empfängt am 12. Dezember den Aufsteiger SF Salzgitter 86 III und hofft, mit einem Sieg den Abstand zur gefährdeten Zone zu vergrößern, während der Tabellenletzte SV Ölsburg (0:6 Punkte) in einem Kellerduell bei SC Wolfburg III antritt.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse
Edemissener Sieg hinter Gittern

Während die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins in der Kreisliga ihre erste Niederlag hinnehmen musste, kam in der Kreisklasse Eintracht Edemissen zum ersten Sieg.

 

Peiner SV III – SC Gliesmarode IV 2,5:5,5 (0:3 Gewinnpartien). Gegen den Top-Favoriten der Kreisliga konnten die Gastgeber ein durchaus achtbares Resultat erzielen. Steve Heycke (Brett 1), Holger Schmidt (2), Fritz Frieg (4), Horst Hustedt (5) und Manuel Bollak (7) nahmen ihren Kontrahenten jeweils einen halben Zähler ab. Bei etwas mehr Glück auf Seiten der Peiner in den drei verlorenen Partien hätte es auch ein etwas kurioses Mannschaftsunentschieden bei acht Remisen geben können.

 

JVA Phillipsberg Wolfenbüttel – Eintracht Edemissen 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). Gegen die zum Teil nicht turniererfahrenen Insassen der Justizvollzugsanstalt kamen die Gäste zu recht einfachen Siegen. So konnte Friedrich Brennecke (Brett 5) bereits nach 15 Zügen mattsetzten und Hans-Jürgen Ebeling (2) die vielen gegnerischen Bauernzüge in der Eröffnung konsequent widerlegen. Auch Michael Mitteldorf (1), Günter Marquardt (4) und Bernd Nowag (6) gewannen. Da Jugendliche unter 16 Jahren die Haftanstalt nicht betreten dürfen, der Eintracht aber nicht genügend Erwachsene zur Verfügung standen, wurde das achte Brett gemäß der besonderen Regeln für die Spiele in der JVA Remis gewertet

 

Am vierten Spieltag am 12. Dezember tritt Kreisligaaufsteiger Peiner SV III bei Polizei-SV Braunschweig II an, während Eintracht Edemissen in der Staffel II der Kreisklasse spielfrei ist.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 24.11.2004
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:
Tagessieg und Titel für Marco Drewes

Auch das elfte Wertungsturnier im Rahmen der Klubmeisterschaft des Peiner Schachvereins im 15-Minuten-Schnellschach gewann Marco Drewes. Der Spitzenspieler des PSV sicherte sich damit nach dem Gewinn der Blitzmeisterschaft den zweiten vereinsinternen Titel in diesem Jahr

 

Dabei hatte Drewes dieses Mal mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen, in der ersten und dritten Runde gelangen ihm, wie er nach dem Turnier einräumte, nur „glückliche“ Siege, da seine Kontrahenten in Remisstellungen durch Zeitüberschreitung bzw. durch „Einstellen“ eines Turmes noch verloren. In den übrigen Partien kam er problemlos zu den vollen Punkten bzw. gegen die vermeidlich stärksten Gegner Lutz Dietrich und Erhard Hentzschel zu den angestrebten Kurzremisen, sodass er sich ungeschlagen mit sechs Zählern aus den sieben Spielen den Tagessieg sicherte.

 

Die übrigen Konkurrenten nahmen sich die Punkte gegenseitig ab, sodass in der Abschlusstabelle der Vorsprung von Marco Drewes vor dem übrigen Feld wie im Oktober größer war als die Abstände zwischen den unmittelbaren Verfolgern. Wie im Vormonat gab es auch dieses Mal zwei Gewinner der „Silbermedaille“, Lutz Dietrich und Bernd Schierwater (Königsspringer Braunschweig) wiesen am Ende fünf Punkte auf. Dahinter folgten: 4. Sebastian Maruhn (4,5), 5. Christoph Helmer, Christian Kubitza, Dirk Mansky (ebenfalls Königsspringer) (alle vier), 8. Erhard Hentzschel (3,5), 9. Rainhard Pannenborg (drei). Am Tabellenende lagen Nils Brylski und Katha­rina Kubitza mit je 1,5 Zählern. Die beiden Gäste aus der Okerstadt hatten von den allmonatlich ausgetragenen Schnellturnieren und von der Teilnahmemöglichkeit für Mitglieder anderer Schachvereine über den Internet-Seite des PSV www.peiner-schachverein.de erfahren

 

Mit seinem siebten Tagessieg, davon dem fünften in Folge, sicherte sich Marco Drewes natürlich auch die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft 2004. In der Gesamtwertung weist er zurzeit 43,417 Punkte aus. Die Überlegenheit des neuen Titelträgers drückt sich auch dadurch aus, dass er lediglich an sieben Turnieren teilnahm, somit noch kein Streichergebnis aufweist und er dabei in allen 48 Partien ungeschlagen blieb. Neuer Vizemeister ist Lutz Dietrich (35,917). Um den dritten Platz kämpfen noch Christian Kubitza (30,083), Rutger Raitz von Frentz (29), Hans-Joachim Schulze (28,083) und Erhard Hentzschel (27), wobei letzterer die besten Chancen auf die „Bronzemedaille“ hat, da er im Gegensatz zu seinen Kontrahenten erst sechs Mal teilgenommen hat und daher seine volle Punktzahl aus dem Dezemberturnier in die Wertung eingeht.

 

Zunächst findet jedoch am Freitag, dem 3. Dezember, ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das letzte vereinsinterne Blitzturnier dieses Jahres statt. Der Peiner Schachverein lädt dazu alle Interessierten zur Teilnahme oder auch zum Zuschauen ein.

SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Siege durch Melissa und Magnus Meyer

Am zweiten Spieltag der Staffel II der Jugend-Bezirks-Aufbauliga reiste die zweite Mannschaft von Eintracht Edemissen als klarer Außenseiter zum SC Gliesmarode 69 und konnte dort ein überraschendes 2:2-Unentschieden (bei 2:2 Gewinnpartien) erkämpfen. Die beiden Siege wurden von den neunjährigen Zwillingen Magnus und Melissa Meyer erkämpft. Der Gegner von Magnus (Brett 2) wählte genau die Eröffnungsvariante, die in den letzten Wochen in den Trainingstunden des Nordkreisvereins besprochen worden ist, und gab diesem somit die Gelegenheit, das Gelernte erfolgreich umzusetzen. Melissa (3) ließ sich auch von einem kleinen Materialrückstand nicht beeindrucken und nutze ein Übersehen ihres Kontrahenten zu einem Grundlinienmatt aus. Eintracht II liegt mit nun 3:1 Punkten zusammen mit den Braunschweiger Vorstädtern auf dem zweiten Platz.

 

In der Staffel I musste das andere Edemissener Team bei SF Salzgitter 86 II eine 1:3-Niederlage (bei 1:3 Gewinnpartien) hinnehmen. Den Ehrenpunkt sicherte Alexander Franke (4). Das Spiel des SV Ölsburg 47 bei SF Fallersleben III wurde kurzfristig verlegt. Edemissen I ist mit 2:2 Zählern vierter, die Ilseder folgen mit 0:2 Punkten unmittelbar dahinter

 

Das Jugendteam des Peiner Schachvereins trat in der Jugend-Landesklasse bei den Schachfreunden Bux­tehude nicht an, da zahlreiche Akteure aus den verschiedensten Gründen absagten. Jugendwart Nils Brylski gratulierte bereits am Vortag des Wettkampfes den Gastgebern zum kampflosen Erfolg. Der PSV liegt mit 0:4 Punkten auf dem siebten und letzten Platz.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 18.11.2004
SCHACH: 28. Turnier der niedersächsischen Jugendserie:
WM-Teilnehmer in Groß Ilsede

Für die jugendlichen Denksportler des Kreises Peine steht zum Ende des Jahres noch ein absolutes Top-Ereignis auf dem Programm: Am 27. November richtet der Schachverein Ölsburg von 1947 in Zusammenarbeit mit dem Peiner Schachverein in der Grund- und Hauptschule Groß Ilsede das 28. Turnier der niedersächsischen Jugendserie aus und erwartet dazu 150 bis 180 Teilnehmer.

 

Die Anfänge dieser Jugendserie geht auf den Schachbezirk Göttingen zurück, wo im Herbst 2000 einige in der Jugendarbeit ihrer Vereine aktive Schachfreunde die Einrichtung dieser Serie beschlossen. Zur Auftaktveran­staltung in Osterode im Februar 2001 kamen zwar "nur" 20 Mädchen und Jungen, doch in der Folgezeit stiegen die Teilnehmerzahlen und die Mitwirkenden blieben nicht nur auf den südniedersächsischen Raum beschränkt. Nach­dem der Schachbezirk Oldenburg auf diese Turniere aufmerksam geworden war und zunächst seine eigene Serie startete, erfolgte im Sommer dieses Jahres eine weitere Ausweitung auf Niedersachsen. Die Zählung fasst seitdem alle bisher ausgetragenen Veranstaltungen zusammen, sodass in Ilsede bereits das 28. Turnier gespielt wird.

 

Eine einheitliche Klammer für die Serie ist der Austragungsmodus, der seit den Anfängen von vor dreiein­halb Jahren im Wesentlichen beibehalten wurde. Die Teilnehmer werden in verschiedene Alterklassen aufgeteilt, jede Gruppe ermittelt ihre Sieger und Platzierten in sieben Runden, die nach dem Schweizer-System ausgelost werden, die Bedenkzeit beträgt pro Spieler und Partie 20 Minuten. Auch in der GHS Groß Ilsede soll um 10.00 Uhr begonnen werden, das Ende ist für 16.30 Uhr vorgesehen. Ausführliche Informationen über die niedersächsische Jugendserie sind auf der extra eingerichteten Internet-Seite www.jugendserie.de zu finden, dort besteht auch die Möglichkeit, sich für die 28. Auflage anzumelden, des weiteren wird an dieser Stelle auch ständig die Liste der vorangemeldeten jugendlichen Denksportler aktualisiert.

 

Mit von der Partie werden in Groß Ilsede auch die Supertalente Stephan und Sebastian Kaphle (beide SV Hankensbüttel), elf und neun Jahre alt, sein. Beide haben in 2004 beachtliche Erfolge aufzuweisen, so der Doppelsieg bei der Niedersächsischen „U12“-Meisterschaft, der 29. bzw. der sechste Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft „U12“ bzw. „U10“ (bei 102 bzw. 88 Teilnehmern), sowie der dritte bzw. der 18. Rang unter 41 Spielern des Hauptturniers der Erwachsenen (!) der Bezirksmeisterschaft. Anfang November startete Sebastian sogar bei der „U10“-Weltmeisterschaft in Heraklion und belegte dort einen anerkennenswerten 35. Platz unter 130 Spielern. In Ilsede werden beide auf Grund der stärkeren Konkurrenz freiwillig in einer höheren Alterklasse antreten.

 

 Beim 27. Turnier der niedersächsischen Jugendserie in Celle waren unter den 146 Teilnehmern nur vier Spieler aus dem Kreis Peine dabei. Einen hervorragenden zweiten Platz mit 5,5 Punkten konnte sich Katharina Kubitza (Peiner SV) bei der „U16“ erkämpfen, sie unterlag nur dem Sieger dieser Alterklasse. Ihr Vereinskamerad Christoph Helmer belegte bei der „U14“ mit 4,5 Zählern den siebten Rang, in der „U9“ kamen Melissa und Magnus Meyer (beide Eintracht Edemissen) mit vier bzw. drei Punkten auf die Plätze neun und elf.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 15.11.21004
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Marco Drewes zehn Spiele ohne Niederlage

Die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins schaffte am zweiten Spieltag der Verbandsliga Ost das zweite Unentschieden. Zusammen mit den drei Siegen in den letzen drei Wettkämpfen der vergangenen Saison ist das ranghöchste Team des Kreises nun seit fünf Spielen ungeschlagen.

 

Eisenbahn-SV Göttingen – Peiner SV 4:4 (2:2 Gewinnpartien). Einen für die Landesebene ungewöhnlich kurzen Mannschaftskampf gab es in der Universitätsstadt, waren doch alle acht Partien bereits nach der Hälfte der maximalen Spieldauer von sieben Stunden beendet. Marco Drewes (Brett 2), der in der vergangenen Saison gegen den ESV seine einzige Niederlage hinnehmen musste und daher besonders motiviert war, konnte dieses Mal einen sehr schönen Sieg erkämpfen, indem er mit einem Springeropfer den feindlichen König aus seiner Rochadestellung ins Zentrum lockte und durch Mattdrohungen das Material „mit Zinsen“ zurückgewann. Damit blieb Drewes nun auch im zehnten Punktspiel nacheinander ungeschlagen. Den zweiten vollen Punkt erreichte Thomas Wendehals (7), der einen Königsangriff mit einem Matt abschließen konnte. Remis spielten Enrico Thurmann (4), Christian Sieverding (5), Martin Hentzschel (6) und Ersatzmann Roland Czada (8), während Uwe Schmidt (1) und Jürgen Garbuszus (3) ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren mussten.

 

Der Peiner Schachverein, zurzeit mit 2:2 Punkten Fünfter unter den zehn Mannschaften der Verbandsliga Niedersachsen-Ost, hofft nun auch am 28. November im Spiel gegen den SV Gifhorn 59 auf den Gewinn eines Mannschaftspunktes, trotz der hohen 2:6-(1:5-)Niederlage in der Vorsaison.

SCHACH: Bezirksklasse:
Niederlagen für die Peiner Teams

Am zweiten Spieltag der Bezirksklasse Braunschweig mussten die beiden Vertreter aus dem Kreis Peine jeweils Niederlagen hinnehmen.

 

Peiner SV II – Schöninger SV 24 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Die Gastgeber mussten den Ausfall von vier Stammspielern verkraften, außerdem wurde kurzfristig Roland Czada an die erste Mannschaft abgestellt. In Bestbesetzung wäre auch ein Sieg gegen die Elmstädter möglich gewesen. Nach drei Stunden hatten sich Lutz Dietrich (Brett 2), Holger Schmidt (6) und Christian Kubitza (7) mit ihren Kontrahenten auf ein Remis geeinigt. Da aber anschließend Hans-Joachim Schulze (1), Rainhard Pannenborg (4) und Sebastian Maruhn (5) aufgeben mussten, bedeuteten die Erfolge von Henrik Schmidt (3) und Christopher Vogel (8) nur noch Resultatsverbesserungen

 

SF Salzgitter 86 III – SV Ölsburg 47 7,5:0,5 (7:0 Gewinnpartien). Wenn ein Aufsteiger aus der Kreisliga den Absteiger aus der Bezirksliga empfängt, so ist der Gast normalerweise der klare Favorit. Doch hier traten die Ilseder auf Grund der zahlreichen Abgänge in den vergangen zwei Jahren und den Ausfall weiterer Stammspieler als krasser Außenseiter an, was der Verlauf der Partien und das Endergebnis bestätigte. Marek von Wnuck (Brett 2), Martin Götjen (3), die Senioren Paul Wäsner (4) und Gustav Vanselow (5), die beiden zehnjährigen Nachwuchsspieler Janis Rychlak (6) und Carl Monitzkewitz (7) und Debütant Stefan Rychlak (8) mussten jeweils ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren, während den halben Ehrenpunkt Carsten Pätz (1) erkämpfte.

 

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Tabellenletzte SV Ölsburg (0:4 Punkte) den Abstieg in die Kreisliga nicht vermeiden kann. Auch die Reserve des Peiner Schachvereins, zurzeit mit 2:2 Punkten Sechster, wird wieder hart um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Am 28. November kommt es zu den Spielen SC Gliesmarode 69 III gegen Peiner SV II und SV Ölsburg 47 gegen SV 42 Salzgitter II.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse
Sieg von Steve Heycke gegen Niedersachsenmeisterin

Kreisligaaufsteiger Peiner SV III legte einen Traumstart hin, in der Kreisklasse kam Eintracht Edemissen zum ersten Mannschaftspunkt.

 

SG JFZ Schöningen – Peiner SV III 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Den Fuhsestädtern gelang eine erfolgreiche Revanche für die Niederlage in der Aufstiegsrunde im Mai, obwohl auf Grund der Personalprobleme der zweiten Mannschaft etliche Stammspieler dort aushelfen mussten und darüber hinaus ein Akteur den Spieltermin einfach versäumte. Den Rückstand durch die kampflose Niederlage hatten Arsalan Dejam (Brett 7) und Bernhard Michels (8) nach zwei Stunden in eine Führung umgewandelt, nachdem sie jeweils ihren Materialvorteil verwertet hatten. Nach Remisen von Gerhard Fischer (2), Manuel Bollak (5) und Katharina Kubitza (6) stellte Steve Heycke (1) mit einem sehr schön herausgespielten Sieg den Peiner Gesamterfolg sicher. Der dreifache Kreis-Jugend-Meister hatte in der nach seiner persönlichen Einschätzung „hochinteressanten“ Partie zunächst seinen eigenen König durch die Rochade in Sicherheit gebracht und konnte anschließend den Monarchen seiner Gegnerin Ines Opaska, die 2003 niedersächsische Meisterin der Mädchen in der Altersklasse „U14“ geworden war, durch ein Läuferopfer im Zentrum festhalten und wenige Züge später matt setzen.

 

Eintracht Edemissen – SVG Schöppenstedt 4:4 (4:4 Gewinnpartien). In diesem Wettkampf gab es ein kurioses Ergebnis, denn am Ende hatte sich in allen acht Partien jeweils der Spieler mit den weißen Figuren durchgesetzt. Auf Seiten des Nordkreisteams, das wiederum vier Jugendliche aufgeboten hatte, siegten Hans-Jürgen Ebeling (Brett 2), Friedrich Brennecke (4), Burkhard Sohn (6) und Magnus Meyer (8). Dabei stellte der neunjährige Magnus sein großes Talent unter Beweis, indem er die fehlerhafte Eröffnungsbehandlung seines Kontrahenten konsequent widerlegte und nach einer Stunde matt setzte. Der 14-jährigen Burkhard Sohn holte bereits seinen zweiten Punkt im zweiten Einsatz bei den Erwachsenen.

 

Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins hat bei nun 4:0 Punkten bereits einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und kann am 28. November gelassen das Spitzenspiel gegen SC Gliesmarode 69 IV, einem der Favoriten in der Kreisliga, bestreiten. Eintracht Edemissen, zurzeit mit 1:3 Sechster in der Staffel II der Kreisklasse, muss am gleichen Tag bei JVA Phillipsberg Wolfenbüttel antreten.

SCHACH: Aufbauliga:
Sieg von Florian Holz

In der Aufbauliga für Vierermannschaften kam die vierte Mannschaft des Peiner Schachvereins gegen SC Wolfsburg IV zu einem etwas überraschenden 2,5:1,5-Erfolg (bei 2:1 Gewinnpartien). Dabei kam der zehnjährige Florian Holz in seinem ersten Wettkampf bei den Erwachsenen zu seinem ersten Sieg, indem er zunächst einen Turm gegen eine Leichtfigur erobern konnte und diesen Materialvorteil durch eine Umwandlung eines Bauern in eine Dame entscheidend vergrößerte. Lars Hübner kam ebenfalls durch eine „Wiederauferstehung“ der mächtigsten Figur zum Erfolg, Mannschaftsführer Nils Brylski gab daraufhin seine aussichtsreiche Stellung Remis, um den Gesamtsieg zu sichern. Im anderen Spiel trennten sich JVA Philippsberg Wolfenbüttel II und Gehörlosen-SV Braunschweig 2:2 (bei 2:2 Gewinnpartien), sodass sich folgender Tabellenstand ergibt: 1. Peiner SV IV (4:0), 2. SC Wolfsburg IV (2:2), und 3. JVA Wolfenbüttel II und GSV Braunschweig (beide 1:3). Am 12. Dezember müssen die Fuhsestädter in Braunschweig antreten

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 07.11.2004
SCHACH: Niedersächsische Pokal-Mannschaftsmeisterschaft:
Aus in Runde eins

Bereits in der ersten Runde ist der Peiner Schachverein aus dem Pokal für Vierermannschaften des Niedersächsischen Schachverbandes ausgeschieden. Bei den Schachfreunden Barsinghausen, deren erste Mannschaft am Ende der letzten Saison in die Bezirksliga Hannover aufgestiegen war, gab es eine 0,5:3,5-Niederlage. Da von den Akteuren des Peiner Verbandsligateams nur Enrico Thurmann sich für diesen wichtigen Wettkampf zur Verfügung stellte, waren die Chancen auf ein Weiterkommen schon bei Beginn der Partien auf ein Minimum gesunken. Ausgerechnet der Sieger des Hauptturniers bei den Bezirksmeisterschaften wurde dann am ersten Brett nach zwei Stunden matt gesetzt, im weitern Verlauf mussten auch Welf-Botho Elster (2) und Marie Garbuszus (3) aufgeben. Als die Entscheidung gefallen war, einigte sich Roland Czada (4) mit seinem Kontrahenten in einem unklaren Turmendspiel auf ein Remis.

SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Patt statt Matt

Helge Hintze vor Enrico Thurmann und Erhard Hentzschel hieß das Ergebnis des November-Blitzturniers des Peiner Schachvereins, Roland Czada machte mit einem vierten Platz einen großen Schritt in Richtung Vizetitel in der Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin.

 

Der ehemalige Spitzenspieler des PSV, Helge Hintze, der heute für Königsspringer Hagen die Figuren rückt und als Gast am elften Blitzturniers des Jahres teilnahm, gab nur in der ersten und letzten Runde gegen Enrico Thurmann und Christian Kubitza jeweils einen halben Zähler ab und sicherte sich ungeschlagen mit elf Punkten aus den zwölf Partien den ersten Platz, vor den aktuellen Akteuren der ersten Mannschaft Enrico Thurmann und Erhard Hentzschel, die zehn bzw. neun Punkte aufwiesen. Knapp dahinter lag Roland Czada mit 8,5 Zählern. Die weitere Reihenfolge: 5. Steve Heycke, Christian Kubitza, Hans-Joachim Schulze (alle 6,5 Punkte), 8. Sebastian Maruhn (5,5), 9. Rainhard Pannenborg (fünf), 10. Christoph Helmer (vier), 11. Katharina Kubitza (3,5), 12. Nils Brylski (zwei) und 13. Daniel Weintraub (ohne Punktgewinn). Dass es im Blitzschach sich immer lohnt, auch klar verlorene Stellungen weiterzuspielen, zeigte sich in einer Partie von Katharina Kubitza, als ihr Kontrahent mit Turm, Springer und Läufer ihren „nackten“ König versehentlich patt anstatt matt setzte.

 

Als Vereins-Blitzmeister 2004 steht seit drei Monaten Marco Drewes fest, er weist in der Gesamtwertung 6.634 Zähler auf. Eine Vorentscheidung fiel im Rennen um den zweiten Platz, Roland Czada (5.365) vergrößerte seinen Vorsprung auf Christian Kubitza (5.134), da dieser im November ein Streichresultat erzielte. Die Chancen von Kubitza auf den Vizetitel sind nur noch theoretischer Natur. Dahinter folgen die Senioren Erhard Hentzschel (4.317) und Hans-Joachim Schulze (3.757) sowie der Nachwuchsspieler Christoph Helmer (3.289).

 

Der Peiner Schachverein lädt alle Interessierten aus Peine und Umgebung für das elfte Schnellturnier am Freitag, dem 19. November, in das „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule ein, Spielbeginn ist 19.30 Uhr.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 02.11.2004
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Überraschender Punktgewinn gegen Hamelner SV II

Das ranghöchste Team aus dem Kreis, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, konnte am ersten Spieltag der Saison 2004/05 der Verbandsliga Niedersachsen-Ost überraschend einen Punkt auf der Habenseite verbuchen.

 

Peiner SV – Hamelner SV II 4:4 (2:2 Gewinnpartien). Die Statistik sprach vor dem Wettkampf klar gegen die Gastgeber, gingen doch seit dem Aufstieg der Peiner in die Verbandsliga 1999 sämtliche Spiele gegen die Weserstädter verloren. Doch nach drei Stunden lagen die Fuhsestädter mit 1:0 in Führung, da der Sieger des Hauptturniers der Bezirksmeisterschaften, Enrico Thurmann (Brett 4), einen Mattangriff nach entgegengesetzten Rochaden erfolgreich abschließen konnte. Dieser Vorsprung konnte zunächst gehalten werden, da die Spiele von Marco Drewes (2), Christian Sieverding (5), Martin Hentzschel (6) und Thomas Wendehals (7) jeweils mit Remis endeten. Doch nachdem Uwe Schmidt (1) und Erhard Hentzschel (8) aufgeben mussten, lagen die Peiner plötzlich mit 3:4 zurück. In der letzten noch laufenden Partie konnte Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus (3) trotz zwischenzeitlichen Materialrückstandes in ein gewonnenes Damenendspiel einlenken und dieses sicher zum vollen Punkt verwerten, womit er seinem Team das überraschende Unentschieden rettete.

 

Die Peiner, die wiederum hart um den Klassenerhalt kämpfen müssen, liegen nach dem ersten Spieltag zusammen mit ihrem Gegner auf dem fünften Platz der Tabelle. Am 14. November müssen die Fuhsestädter zum Eisenbahn-SV Göttingen reisen, mit unguten Erinnerungen, gab es doch zum Auftakt der abgelaufenen Saison beim damaligen Neuling eine 3,5:4,5-Niederlage (bei 3:4 Gewinnpartien).

SCHACH: Bezirksklasse:
Kampf um den Klassenerhalt

Im Mittelpunkt der beiden Vertreter des Kreises Peine in der Bezirksklasse, Peiner SV II und SV Ölsburg 47, steht der Kampf gegen den Abstieg. Während die Fuhsestädter am ersten Spieltag zwei wichtige Punkte einfahren konnten, kamen die Ilseder böse „unter die Räder“.

 

Caissa Wolfenbüttel II – Peiner SV II 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Der ungeschlagene Meister der Kreisliga des Vorjahres erwies sich für die Gäste als der erwartet schwere Gegner. Entscheidend erwiesen sich die beiden mittleren Bretter, wo sich Ruzena Schneider (Brett 5) trotz extremer Zeitnot in ein Remis rettete, dagegen Henrik Schmidt (4) durch Zeitüberschreitung seines Kontrahenten gewann. Die beiden Niederlagen „vorne“ durch Welf-Botho Elster (2) und Roland Czada (3) wurden „hinten“ durch Siege von Rainhard Pannenborg (7) und Sebastian Maruhn (8) wieder ausgeglichen, darüber hinaus gab es Unentschieden durch Hans-Joachim Schulze (1) und Rutger Raitz von Frentz (6).

 

SV Ölsburg 47– Schöninger SV 24 1,5:6,5 (0:5 Gewinnpartien). Die Gastgeber waren gegen den Dritten der abgelaufenen Saison ohne Chance. Nur Spitzenspieler Carsten Pätz (Brett 1), Marek von Wnuck (3) und der zwölfjährige Julian Rychlak (8) konnten immerhin ein Remis erreichen, während Albert Krüger (2), Martin Götjen (4), Paul Wäsner (5), Arne Pliefke (6) und Gustav Vanselow (7) ihren jeweiligen Kontrahenten zum Sieg gratulieren mussten.

 

Der Schachverein Ölsburg, nach dem ersten Spieltag Vorletzter, steht erneut vor einer sehr schweren Saison, in der es nur darum gehen kann, den dritten Abstieg innerhalb von vier Jahren zu vermeiden. Mit dem Team, das in der Saison 2000/01 Meister in der Bezirksliga geworden war und damit in die Verbandsliga Ost aufstieg, hat die heutige Mannschaft nicht mehr viel gemeinsam, denn mit Moritz Hiemann, Rüdiger Steinhorst, Hagen Woldt, Paul Boos und Jürgen Wünnerke stehen gleich fünf Stammspieler nicht oder nur noch ganz selten zur Verfügung. Auch für die Peiner, die zunächst den vierten Platz belegen, heißt das vorrangige Ziel Klassenerhalt. Am 14. November kommt es zu den Begegnungen Peiner SV II gegen Schöninger SV 24 und SF Salzgitter 86 III gegen SV Ölsburg 47.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse
Auftaktsieg für Nachrücker Peiner SV III
 

Nachdem die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins in der letzten Saison den Aufstieg zur Kreisliga nur denkbar knapp verpasst hatte, tritt das Team in diesem Spieljahr auf Grund des freiwilligen Rückzuges der Reserve des SV Apelnstedt 94 nun doch in dieser Klasse an. Zum Auftakt gelang den Fuhsestädtern ein etwas überraschender Sieg in Bleckenstedt, während die Eintracht aus Edemissen, die weiterhin in der Kreisklasse um die Punkte spielt, in Lebenstedt verlor.

 

SF Bleckenstedt II – Peiner SV III 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Nach etwa zweieinhalb Stunden lagen die Gäste mit 2:0 in Führung, da die Jugendlichen Christoph Helmer (Brett 7) und Katharina Kubitza (8) jeweils durch Umwandlung eines Freibauern in eine Dame ihre Partien gewonnen hatten. Nach Unentschieden von Steve Hey­cke (1), Christian Kubitza (3) und Fritz Frieg (5) stellte Holger Schmidt (2) in der mit fünf Stunden längsten Partie des Tages den Sieg der Fuhsestädter sicher, indem er ebenfalls durch eine Bauernumwandlung einen vollen Punkt einfuhr.

 

SF Salzgitter 86 IV – Eintracht Edemissen 5:3 (5:3 Gewinnpartien). Die Gäste traten gleich mit vier Jugendlichen an, die alle zum ersten Mal bei einem Erwachsenenmannschaftskampf zum Einsatz kamen. Während der neunjährige Magnus Meyer (Brett 8) und der 14-jährige Bodo Süß (5) dieses Mal noch ihren Gegnern zum Sieg gratulieren mussten, konnten die ebenfalls 1990 geborenen Burkhard Sohn (6) und Jan Hennigs (7) bei ihrem Debüt jeweils einen vollen Punkt erkämpfen. Den dritten Zähler der Gäste steuerte der drittälteste noch aktive Denksportler des Kreises, Friedrich Brennecke (3), bei.

 

Durch den knappen Sieg liegt die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins zunächst auf Platz vier unter den zehn Teams der Kreisliga. Am 14. November treten die Fuhsestädter bei der SG JFZ Schöningen an und hof­fen auf eine erfolgreiche Revanche für die Niederlage in der Aufstiegsrunde, durch die der Sprung in die höhere Spielklasse zunächst versäumt wurde. Eintracht Edemissen liegt auf Platz sechs der Staffel II der Kreisklasse und empfängt am zweiten Spieltag Kreisligaabsteiger SVG Schöppenstedt II.

SCHACH: Aufbauliga:
Sieg hinter Gittern

Die neu gemeldete vierte Mannschaft des Peiner Schachvereins musste bei ihrem ersten Wettkampf der Aufbauliga für Viererteams auf ihr Heimrecht laut Spielplanheft verzichten, da der Gegner JVA Philippsberg Wol­fenbüttel II verständlicherweise nicht auswärts antreten kann. Durch Siege der bisherigen Rosenthaler Manuel Bollak (Brett 2) und Lars Hübner (3), die beide zum ersten Mal in einem Erwachsenenmannschaftskampf zum Ein­satz kamen, und durch Unentschieden von Kapitän Nils Brylski (1) und von dem dritten jugendlichen Debütanten Daniel Weintraub (4) kamen die Fuhsestädter zu einem ungefährdeten 3:1-Erfolg (bei 2:0 Gewinnpartien). Mit dem gleichen Ergebnis, aber bei 3:1 Gewinnpartien, setzte sich SC Wolfsburg IV gegen den Gehörlosen-SV Braunschweig durch. Damit kommt es am 14. November zum einem „Spitzenspiel“, wenn PSV IV das Team aus der Autostadt empfängt.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 28.10.2004
SCHACH: Bezirks-Einzelmeisterschaften:
Peiner Doppelsieg im Hauptturnier

Einer langen Tradition folgend, so führte der Schachbezirk Braunschweig auch in diesem Jahr seine Einzelmeisterschaften (für lange Partien) in den Herbstferien durch. Wie immer wurden in den einzelnen Gruppen innerhalb von vier aufeinanderfolgenden Tagen jeweils ein siebenrundiges Schweizer-System-Turnier ausgetragen, dementsprechend gab es drei sogenannte „Doppelrunden“, nur am letzten Tag stand nur noch eine Partie auf dem Spielplan. Ausrichter war in diesem Jahr der Helmstedter Schachverein von 1894, der insgesamt 102 Denksportler begrüßen konnte. Der Peiner Schachverein schaffte durch Enrico Thurmann und Roland Czada einen Doppelsieg im Hauptturnier, darüber hinaus erreichten die Jugendlichen des PSV einen zweiten und einen dritten Platz in ihren Altersklassen.

 

Die Erwachsenenmeisterschaft wurde erneut in zwei Leistungsklassen ausgetragen. Im 12 Spieler umfassendem „Meisterturnier“ wurden die Peiner Farben nur durch den zurzeit in Hannover wohnenden ehemaligen Klein Lafferder Sebastian König (SF Salzgitter 86) vertreten, der sich mit drei Punkten und einem achten Platz die Berechtigung erkämpfte, im nächsten Jahr dort erneut antreten zu können. Den Titel des Bezirksmeisters sicherte sich überlegen Fabian Müller (Braunschweiger SF) mit 6,5 Zählern.

 

41 Denksportler waren im für alle Schachfreunde des Bezirkes offenem „Hauptturnier“ angetreten, um die beiden Aufsteiger in das Meisterturnier zu ermitteln. Diese zwei freien Plätze der Eliteklasse sicherten sich letztendlich Enrico Thurmann und Roland Czada, die in der Abschlusstabelle 6,5 bzw. sechs Punkte aufwiesen. Nicht völlig unerwartet war dabei der Turniersieg von Mitfavorit Thurmann, der nach sechs Siegen nur in der Schlussrunde der Nummer eins der Setzliste, Herman Eickhoff (SV Gifhorn 59), ein Remis überlassen musste. Dagegen zählte der zweite Platz von Czada mit zu den größten Überraschungen der gesamten Meisterschaft. Obwohl der Spieler der Bezirksklasse ab dem zweiten Tag nur noch Akteuren der Verbands- oder Bezirksliga gegenübersaß, wurde seine Erfolgsserie nur in der fünften Runde im vereinsinternen Duell der beiden späteren Aufsteiger unter­brochen. Ein gutes Turnier spielte auch der Klein Lafferder Walter König (SF Salzgitter 86), der ungeschlagen blieb und sich mit 4,5 Zählern den zehnten Platz erkämpfte. Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Edemissen) und Nils Brylski (Peiner SV) belegten mit jeweils 2,5 Punkten die Ränge 31 und 35.

 

14 Teilnehmer waren bei der gemeinsamen Meisterschaft der U18- und U16-Jugendlichen am Start, davon drei vom Peiner Schachverein. Nachwuchstalent Christopher Vogel zeigte bei seinem ersten Turnier auf Bezirksebene gute Leistungen, so erreichte er in der zweiten Runde gegen die Nummer eins der Setzliste und späteren Sieger, Matthias Dorn (Königsspringer Braunschweig), ein Remis, indem er alle gefährlichen Bauernvorstöße des Okerstädters sorgfältig unterband. Im weiteren Verlauf musste der Peiner den für ihn noch ungewohnten Doppel­runden Tribut zollen und auch zwei Niederlagen hinnehmen, konnte aber mit 4,5 Punkten einen hervorragenden dritten Platz belegen. Katharina Kubitza kam mit 2,5 Zählern auf den zehnten Rang und Daniel Weintraub, der zum ersten Mal an einem Schachturnier überhaupt teilnahm, lag in der Abschlusstabelle mit zwei Punkten zwar auf dem letzten Platz, freute sich aber trotzdem über einen Sieg und zwei Unentschieden.

 

Sehr spannend war die U14-Meisterschaft, wo es am Ende mit Christoph Helmer (Peiner SV), dem Titelverteidiger Fabian Wolff (SC Gliesmarode 69) und Olaf Langenfeld (SF Fallersleben) gleich drei punktgleiche Spitzenreiter gab, die jeweils ungeschlagen geblieben waren und 5,5 Zähler aufwiesen. Dabei hatte Helmer in der dritten Runde seine Partie gegen den Meister des Vorjahres trotz zwischenzeitlichen Materialrückstandes von einem Bauern noch in ein Remis gerettet. In einem sportlich fragwürdigen Verfahren wurde der neue Bezirksmeister direkt im Anschluss an die letzte Runde in einem Blitzturnier ermittelt. Zunächst schafften der Fuhse- und der Okerstäder jeweils drei Zähler, während der Fallersleber ohne Punktgewinn blieb, den weiteren Stichkampf gewann dann der Braunschweiger mit 2:0, sodass Christoph Helmer letztlich die Vizemeisterschaft erreichte.

 

Im U12-Turnier lag Florian Holz (Peiner SV) ständig im Mittelfeld der Tabelle und kam mit 3,5 Punkten auf den siebten Platz unter den 13 Teilnehmern. Bezirksmeister dieser Altergruppe wurde Dimitrij Steinke (SC Gliesmarode 69), den Titel bei den U10-Jugendlichen, wo kein Spieler aus dem Kreis Peine dabei war, sicherte sich Philipp Kyas (Caissa Wolfenbüttel).

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 20.10.2004
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:
Marco Drewes nach sechstem Tagessieg vor Titelgewinn

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, gewann überlegen das zehnte von zwölf Turnieren im Rahmen der Vereins-Meisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach. Mit dem sechsten Tagessieg in diesem Jahr, dem vierten in Folge, übernahm er auch die Tabellenführung in der Gesamtwertung.

 

Beim Oktober-Schnellturnier knüpfte Drewes dort an, wo er im September bei seinem Rekordsieg mit sieben Punkten aus sieben Spielen aufgehört hatte, und gewann erneut die ersten sechs Partien, wobei ihm in der zweiten und dritten Runde seine Teamkollegen aus der ersten Mannschaft, Senior Erhard Hentzschel und „Schnellschachspezialist“ Enrico Thurmann ebenso wenige Probleme bereitete wie auch im fünften und sechsten Durchgang die auf den Medaillenrängen der Gesamtwertung platzierten Spieler Lutz Dietrich und Christian Kubitza. Nur in der Schlussrunde einigte er sich mit Thomas Wendehals auf ein Kurzremis, sodass er dieses Mal 6,5 Zähler (aus den sieben Spielen) aufwies.

 

Die übrigen Konkurrenten nahmen sich die Punkte gegenseitig ab, sodass in der Abschlusstabelle der Vorsprung von Marco Drewes vor dem übrigen Feld mit zwei Zählern genauso groß war wie der Abstand zwischen dem Zweiten und dem Vorletzten. Etwas überraschend teilten sich Rutger Raitz von Frentz und Thomas Wendehals mit je 4,5 Zählern die „Silbermedaille“. Dahinter folgten: 4. Lutz Dietrich, Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Ede­missen), Christian Kubitza und Enrico Thurmann (je vier), 8. Erhard Hentzschel (3,5), 9. Christoph Helmer (drei), 10. Nils Brylski, Katharina Kubitza, Hans-Joachim Schulze und Christopher Vogel (je 2,5) und 14. Sebastian Maruhn (einen).

 

Obwohl Marco Drewes erst an sechs Wertungsturnieren teilgenommen hat, übernahm er mit 37,417 Zählern die Führung in der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft 2004. Vier Punkte im November reichen ihm, um sich den Titel endgültig zu sichern. Seine Verfolger haben bereits die Maximalzahl von sieben Turnierergebnissen eingebracht, auf dem zweiten Platz liegt Lutz Dietrich mit 34,917 Punkten, dem die Vizemeisterschaft wohl nicht mehr zu nehmen ist. Da Christian Kubitza (30,083), Rutger Raitz von Frentz (29) und Hans-Joachim Schulze (28,083) nur knappe Abstände aufweisen, ist in beiden verbleibenden Turnieren noch ein harter Kampf um den dritten Rang zu erwarten, in den auch noch Erhard Hentzschel (23,5) eingreifen kann, da er erst fünf Mal dabei war.

 

Am 5. November findet das elfte Blitzturnier dieses Jahres statt, am 19. November das elfte Schnellturnier. Austragungsort ist die Gunzelinschule, Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Peiner Schachverein lädt wie immer alle Interessierten aus der Fuhsestadt und Umgebung zur Teilnahme oder auch nur zum „Kiebitzen“ ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 17.10.2004

SCHACH: Kreis-Schnellschach-Einzelmeisterschaft:

Patt nach Turmopfer

Alle drei Titel für den Peiner Schachverein: Bei der diesjährigen Kreismeisterschaft im 30-Minuten-Schnellschach hieß der Sieger Christian Sieverding, während Lutz Dietrich und Christopher Vogel die Senioren- bzw. die Jugendwertung gewannen.

 

19 Denksportler im Alter zwischen neun und 60 Jahren waren nach Edemissen ins Rathaus gekommen und sorgten damit für die höchste Beteiligung bei einer Kreis-Schnellschach-Meisterschaft seit Jahren, wie Kreisspielleiter Roland Czada in seiner kurzen Begrüßungsrede erfreut feststellen konnte. Weiter bedankte er sich bei der Schachsparte der Eintracht, namentlich bei Abteilungsleiter Horst Cörlin, für die Ausrichtung des Turniers und lobte darüber hinaus die gute Jugendarbeit des Nordkreisvereins, die mit einer Mitwirkung von acht Nachwuchsspielern mit den Geburtsjahrgängen 1990 bis 1995 wieder einmal deutlich wurde.

 

Der erste Tag des neunrundigen Schweizer-System-Turniers stand ganz im Zeichen von Albert Krüger (SV Ölsburg), der in seinen ersten fünf Partien 4,5 Punkte einfuhr und dabei auch die Nummer eins der Setzliste, Enrico Thurmann (Peiner SV), bezwingen konnte. Bei der Fortsetzung der Veranstaltung am nächsten Morgen konnte er durch ein Remis gegen den späteren Sieger die Tabellenführung zwar noch verteidigen, doch zwei Nie­derlagen in den letzten drei Durchgängen ließen den Ilseder (bei sechs Zählern) noch auf den fünften Rang der Abschlusstabelle zurückfallen. Folglich konnte Christian Sieverding, Zweiter nach dem ersten Tag nach drei Siegen und zwei Remisen, durch drei weitere Erfolge in den letzten drei Runden mit insgesamt 7,5 Punkten die Kreis-Schnellschach-Meisterschaft 2004 für sich entscheiden.

 

Auch die Plätze zwei bis vier gingen an die Fuhsestädter: Der Sieger der letzten drei Jahre, Lutz Dietrich, unterlag nur dem Turniersieger und sicherte sich mit sieben Zählern die Vizemeisterschaft, womit er immerhin sei­nen Seniorentitel verteidigen konnte. Dahinter folgten mit je 6,5 Zählern Roland Czada und der Top-Favorit Enrico Thurmann. Der Drittplatzierte blieb ebenso wie der Meister ungeschlagen, hatte dabei aber Glück, ausgerechnet in der Partie gegen den Champion in einer Verluststellung, als ihm neben dem König nur ein Turm und zwei Bauern verblieben waren, nur noch mit dem Turm ziehen zu können und durch ein Opfer dieser letzten beweglichen Figur eine Pattstellung herbeiführen und damit einen halben Punkt retten zu können.

 

Eindeutiger Favorit auf den Jugendtitel war trotz der zahlreichen Nachwuchsspieler von Eintracht Edemissen Christopher Vogel. Der Peiner konnte dieses auch unter Beweis stellen und lag nach sieben Runden mit fünf Punkten nur einen halben Zähler hinter dem Spitzenreiter, wobei ihm zwischenzeitlich auch Siege gegen seine erwachsenen Vereinskameraden Hans-Joachim Schulze und Christian Kubitza gelungen waren. Zwei Niederlagen gegen Enrico Thurmann und Lutz Dietrich in den letzten beiden Runden ließen ihn auf den siebten Platz der Gesamtwertung zurückfallen. Da auch Katharina Kubitza (ebenfalls PSV), die während des gesamten Turniers im Mittelfeld lag, in der Abschlusstabelle ebenfalls fünf Punkte aufwies, musste über die Jugendmeisterschaft ein Stichkampf entscheiden, den Christopher sicher gewann.

 

Abschlusstabelle:

1.       Sieverding, Christian    1741                 Peiner SV                     6     3      0               7,5        48,0

2.       Dietrich, Lutz              1794       S       Peiner SV                     6     2      1               7,0        47,5

3.       Czada, Roland            1738                 Peiner SV                     4     5      0               6,5        50,5

4.       Thurmann, Enrico        1902                 Peiner SV                     5     3      1               6,5        49,0

5.       Krüger, Albert             1828                 SV Ölsburg 47               5     2      2               6,0        52,0

6.       Schulze, Hans-Joa.     1689       S       Peiner SV                     5     1      3               5,5        45,0

7.       Vogel, Christopher      1531       J        Peiner SV                     5     0      4               5,0        50,5

8.       Kubitza, Christian       1502                 Peiner SV                     5     0      4               5,0        47,5

9.       Kubitza, Katharina      1082       J        Peiner SV                     5     0      4               5,0        39,0

10.     Ebeling, Hans-Jürg.     1383       S       Eintracht Edemissen      5     0      4               5,0        36,0

11.     Sohn, Burkhard                         J        Eintracht Edemissen      4     0      5               4,0        41,5

12.     Hennigs, Jan                             J        Eintracht Edemissen      4     0      5               4,0        40,0

13.     Meyer, Magnus                         J        Eintracht Edemissen      4     0      5               4,0        40,0

14.     Räth, Timo                                J        Eintracht Edemissen      4     0      5               4,0        36,0

15.     Meyer, Friedhelm                      S       Eintracht Edemissen      4     0      5               4,0        29,5

16.     Franke, Alexander                     J        Eintracht Edemissen      3     1      5               3,5        29,5

17.     Freitag, Dina                             J        Eintracht Edemissen      3     0      6               3,0        31,0

18.     Freitag, Benedikt                       J        Eintracht Edemissen      2     1      6               2,5        33,0

19.     Lommerzheim, Den.                  J        Eintracht Edemissen      2     0      7               2,0        31,5

20.     FREILOS                                                                               0     0      9               0,0        33,0

 (S = Senioren / Jahrgang 1954 oder älter, J = Jugendliche / Jahrgang 1984 oder jünger)

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 05.10.2004
SCHACH: 8. Turnier der Jugendserie im Kreis Peine:
Christopher Vogel Tages- und Jahressieger

Auch beim achten Turnier der Peiner Jugendserie hieß der Sieger Christopher Vogel vom Peiner Schachverein. Er sicherte sich damit auch vorzeitig den Gewinn in der Jahreswertung.

 

Bedingt durch das Fehlen der Nachwuchsspieler von Eintracht Edemissen, dem Verein mit der zurzeit größten Schach-Jugendgruppe im Kreis, waren leider nur neun Jungen und kein Mädchen der Einladung des Peiner Schachvereins gefolgt, an der nunmehr achten Auflage der sonst bei den jungen Denksportlern so beliebten Turniere mit 20-Minuten-Schnellpartien teilzunehmen. Um die Einheitlichkeit der Veranstaltungsreihe zu wahren und um bei der Jahreswertung jegliche Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden, wurde trotz der ungünstigen Spielerzahl für ein siebenrundiges Schweizer-System-Turnier dieser Austragungsmodus beibehalten.

 

Der Dominator der Peiner Jugendserie, Christopher Vogel, der bis auf eine Konkurrenz immer siegreich blieb, beherrschte auch dieses Turnier nach Belieben und schaffte mit sieben Punkten einen Start-Ziel-Sieg. Nur in der sechsten Runde geriet er in der Begegnung mit Manuel Bollak in eine schwierige Stellung, doch der an diesem Tage glücklos spielende Rosenthaler fand in Zeitnot den Gewinnweg nicht und gab stattdessen auf. Christopher siegte damit natürlich auch in der „U14“-Wertung.

 

Rang zwei und drei gingen mit jeweils 5,5 Punkten an Julian Rychlak (SV Ölsburg), der folglich in der Alter­gruppe der Elf- und Zwölfjährigen gewann, und an Christoph Helmer (PSV), der sich damit zum ersten Mal unter den ersten Drei der Gesamtwertung platzieren konnte. Carl Monitzkewitz (SV Ölsburg), Vierter mit fünf Zählern, war bester Akteur der „U10“, der bislang vereinlose Stederdorfer Kai Gilsdorf schaffte bei seinem ersten Schach­turnier beachtliche drei Punkte. Im Duell der Vereine setzten sich die drei Peiner Christopher Vogel, Christoph Helmer und Tim Grunwald mit 15,5 Zählern gegen den SV Ölsburg (12,5) durch.

 

In der Jahreswertung für 2004 weist Christopher Vogel nun 19 Punkte auf und ist, da für jeden Spieler die besten drei Ergebnisse eingehen, von seinen Konkurrenten nicht mehr einzuholen. Den Verfolgern Julian Rychlak (15,5), Christoph Helmer (15) und Manuel Bollak (13,5) bleibt am 4. Dezember in Groß Ilsede beim vierten Turnier in diesem Jahr, der insgesamt neunten Auflage der Serie, der Kampf um die Vizemeisterschaft.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.10.2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Marco Drewes erneut mit maximaler Punktzahl

Zum zweiten Mal nacheinander gelang Marco Drewes einen Sieg mit maximaler Punktzahl bei einem internen Eintagesturnier des Peiner Schachvereins. Erst vor zwei Wochen setzte er sich mit sieben Punkten bei sieben Spielen beim September-Schnellturnier durch, nun gelang ihm erneut ein optimales Ergebnis beim Oktober-Blitzturnier.

 

Drewes geriet auch hier nicht in Gefahr, einen halben oder sogar einen ganzen Zähler abzugeben, und gewann alle seine sieben Partien. Auf den zweiten Platz kam Christian Kubitza mit fünf Punkten, Nils Brylski schaffte eine positive Überraschung, indem er mit vier Zählern Rang drei erreichte, knapp vor Roland Czada (3,5 Punkte), Sebastian Maruhn (ebenfalls 3,5) und Hans-Joachim Schulze (drei). Christoph Helmer belegte mit zwei Zählern Platz sieben und Rutger Raitz von Frentz, der nicht zu den Blitz-Spezialisten zählt und mehrere Partien durch Zeitüberschreitung verlor, blieb ohne Punktgewinn

 

Durch seinen Rekordsieg verbesserte Drewes auch seine schon hohe Punktzahl in der Vereins-Blitz-Meis­terschaft auf nun 6.634 Zähler, als Titelträger steht er bereits seit August fest. Der Zweitplatzierte Roland Czada verblieb bei 5.300 Punkten, da er nur ein Streichresultat erspielt hat, sodass Christian Kubitza durch seinen zwei­ten Rang im Oktoberturnier den Rückstand verkürzen konnte und bei 5.134 Zählern ebenfalls noch Chancen auf die Vizemeisterschaft hat. Dahinter folgen mit deutlichem Abstand Erhard Hentzschel (3.853), Hans-Joachim Schulze (3.528), Nils Brylski (3.184) und als bester Jugendlicher Christoph Helmer (2.956).

 

Beim Oktober-Schnellturnier kann Marco Drewes mit einem erneuten souveränen Ergebnis Titelverteidiger Lutz Dietrich vom ersten Platz der Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin verdrängen. Zu diesem Turnier, welches am Freitag, dem 15 Oktober, ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule stattfindet, sind wie immer alle Interessierten aus Peine und Umgebung zur Teilnahme oder zum Zuschauen eingeladen

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 28.09.2004
SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Zwei Siege für Eintracht Edemissen

Mit zwei Siegen startete Eintracht Edemissen in die neue Saison der Jugend-Mannschaftsmeisterschaft. Dagegen unterlag der Peiner Schachverein klar

 

Das Team aus der Fuhsestadt trat in der Jugend-Landesklasse Ost, wo sechs Akteure eine Mannschaft bilden, als klarer Außenseiter gegen SF Salzgitter 86 an. Die Peiner kamen zwar alle gut aus der Eröffnung heraus, doch im Mittelspiel setzte sich die größere Erfahrung der Gästespieler durch, sodass die Gastgeber an den Brettern zwei bis sechs jeweils eine Niederlage hinnehmen mussten. Nur Christopher Vogel (Brett 1) hielt seine Partie lange offen und fand plötzlich eine Mattdrohung, die sein Gegenüber nur noch auf Kosten seiner Dame hätte abwehren können, sodass der Salzgitteraner aufgab. Nach dieser 1:5-Niederlage liegen die Peiner zurzeit auf dem sechsten und vorletzten Platz, den sie mit den SF Buxtehude teilen, die mit dem gleichen Resultat (bei ebenfalls 1:5 Gewinnpartien) dem SC Bad Salzdetfurth 34 unterlagen. Außerdem verlor der SK Lehrte 19 II dem SC Langlingen mit 2:4 (bei 0:2 Gewinnpartien), Post-SV Uelzen war spielfrei.

 

Die Wettkämpfe der Jugend-Bezirks-Aufbauliga Braunschweig werden mit Vierermannschaften ausgetragen. In der Staffel I kam es gleich zum Kreisderby zwischen Eintracht Edemissen I und dem SV Ölsburg 47. Nach einem Kurzremis zwischen Jan Riedel und Janis Rychlak am zweiten Brett konnten Jan Hennigs (3) und Benedikt Freitag (4) für die Gastgeber und Arne Pliefke (1) für die Ilseder jeweils einen vollen Punkt erkämpfen, sodass das Nordkreisteam mit 2,5:1,5 (bei 2:1 Gewinnpartien) erfolgreich blieb. In den übrigen Wettkämpfen kam es zu folgenden Ergebnissen: SF Fallersleben II – SF Fallersleben III 4:0 und SV Gifhorn 59 – SF Salzgitter 86 II 3,5:0,5

 

Auch das zweite Edemissener Team, welches in die Staffel II eingereiht wurde, sollte mit einem Heimspiel beginnen, doch Julian Renno, Magnus Meyer, Melissa Meyer und Sebastian Plate warteten vergeblich auf die Ju­gendlichen von Caissa Wolfenbüttel. Durch diesen kampflosen 4:0-Sieg übernahm Eintracht II natürlich zunächst die Tabellenführung, die sie allerdings mit dem SC Gliesmarode 69 und SF Fallersleben I teilen muss, die sich mit dem gleichen Resultat bei Braunschweiger SF II bzw. gegen den Helmstedter SV durchsetzten. Das siebte Team der Staffel, Braunschweiger SF I, hatte spielfrei

 

Für den 21. November sind folgende Begegnungen für die Teams aus dem Kreis angesetzt: in der Jugend-Landesklasse SF Buxtehude – Peiner SV sowie in der Jugend-Bezirks-Aufbauliga SF Fallersleben III – SV Ölsburg 47, SF Salzgitter 86 II – Eintracht Edemissen I und SC Gliesmarode 69 – Eintracht Edemissen II.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 27.09.2004
SCHACH: 10. Offenes Schnellturnier des Peiner Schachvereins:
Sieger aus Litauen und dritter Platz für Ex-Peiner Helge Hintze

Mit dem zu erwartenden Sieg von Viesturs Meijers endete das 10. Offene Peiner Schnellturnier. Der Litauer gewann überlegen vor Stefan Breuer und dem Ex-Peiner Helge Hintze.

 

Insgesamt 52 Denksportler, zum größten Teil aus dem näheren Umfeld der Fuhsestadt mit einem Umkreis von 100 km, waren der Einladung des Peiner Schachvereins gefolgt, um im PPS-Bildungszentrum am Herner Platz in einem neunrundigen Schweizer-System-Turnier mit 15-Minuten-Schnellpartien Sieger und Platzierte, sowie die Sonderpreisträger für Senioren, Jugendliche und Spieler der unteren Leistungsklassen zu ermitteln. Ein Akteur der ersten Bundesliga sowie zahlreiche Spieler der Zweiten Liga, der Oberliga und der Ligen auf Verbandsebene sorgten für ein hohes Niveau, sodass sogar PSV-Spitzenspieler Marco Drewes lediglich an Nummer 17 gesetzt wurde.

 

Der Star des Turniers war jedoch Viesturs Meijers, der zu den 1.000 besten Schachspielern der Welt zählt und vom Weltschachbund FIDE auf Grund seiner Spielstärke und guter Ergebnisse bei internationalen Turnieren den Titel „Internationaler Meister“ erhalten hat. In der vergangenen Saison hat der Litauer in der Staffel A der Oberliga Ost für den ESV Nickelhütte Aue am ersten Brett gespielt und mit seinem Resultat von 7,5 Punkten aus elf Partien wesentlich zur Vizemeisterschaft seines Teams beigetragen. Auch in der Fuhsestadt zeigte der Balte seine Extraklasse, insbesondere in den Schlussphasen der Partien, wo es ihm mehrfach gelang, in nach Remis aussehenden Endspielstellungen noch den Gewinn zu erzwingen. So sammelte der Favorit Punkt um Punkt, erst in der letzten Runde begnügte er sich mit einem Unentschieden, um sich mit 8,5 Zählern (aus den neun Spielen) endgültig den Turniersieg und das damit verbundene Preisgeld von 150 Euro zu sichern.

 

Der zweiten Platz und 75 Euro ging trotz einer Niederlage in der Schlussrunde mit sieben Zählern an Stefan Breuer (SF Salzgitter 86), der in der aktuellen Rangliste des Niedersächsischen Schachverbandes an Nummer sieben und in der des Bezirkes Braunschweig an Nummer eins geführt wird und eine Woche zuvor sich den Landesmeistertitel im Blitzschach gesichert hatte. Einen sehr schönen Erfolg aus Sicht des Ausrichters schaffte Helge Hintze (Königsspringer Hagen). Das frühere Mitglied des Peiner Schachvereins unterlag zwar im Laufe des Turniers gegen die beiden vor ihm platzierten Denksportler, konnte aber durch sechs Siege sich immer in der Spitzen­gruppe behaupten und sich durch ein Remis gegen den Bundesligaspieler Sven Joachim (Werder Bremen) im letzten Durchgang mit 6,5 Zählern den dritten Rang und 25 Euro Preisgeld sichern.

 

Die besten Resultate der jetzigen Peiner Spieler schafften in diesem Top-Feld Enrico Thurmann, der im Vorjahr sensationell gewonnen hatte, mit fünf Zählern und einem 18. Rang, sowie seine Kollegen der ersten Mannschaft, Marco Drewes und Christian Sieverding, mit 4,5 Punkten und den Plätzen 27 und 30. Eine positive Überraschung gelang Sebastian Maruhn, einem Akteur des dritten Peiner Teams, mit ebenfalls 4,5 Zählern und Platz 31. Nachwuchsspieler Christopher Vogel schaffte mit vier Punkten einen 34. Platz und damit hinter den beiden neun und elf Jahre alten Supertalenten Sebastian und Stephan Kaphle (SV Hankensbüttel) den dritten Rang in der U14-Sonderwertung. Die Ergebnisse der übrigen PSV-Starter: 32. Jürgen Garbuszus (vier Punkte), 40. Lutz Dietrich, 41. Hans-Joachim Schulze, 42. Christian Kubitza (alle 3,5), 43. Rainhard Pannenborg, 44. Roland Czada, 45. Manuel Bollak, 46. Christoph Helmer (Vierter der U14) (alle drei), 50. Katharina Kubitza (einzige Teilnehmerin) (zwei). Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Edemissen) legte mit drei Siegen in den letzten drei Runden einen guten Endspurt hin und belegte mit vier Zählern den 38. Platz. Die beiden Klein Lafferder Sebastian und Walter König (SF Salzgitter 86) kamen mit 4,5 bzw. vier Punkten auf die Ränge 24 bzw. 36.

 

Bei der Siegerehrung, bei der fast ein Drittel aller Mitwirkenden Geld- oder Sachpreise erhielten, bedankte sich Turnierleiter Erhard Hentzschel für das faire Verhalten aller Starter und lud alle Teilnehmer für das 11. Offene Peiner Schnellturnier im September 2005 ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19.09.2004
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:
Marco Drewes mit maximaler Punktzahl

Marco Drewes heißt der Sieger des September-Schnellturniers des Peiner Schachvereins. Er setzte sich mit sieben Punkten aus sieben Partien durch und machte damit auch in der Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach einen deutlichen Sprung nach vorne.

 

Drewes, der damit bei den allmonatlich ausgetragenen Schnellturnieren den dritten Tagessieg nacheinander schaffte, geriet niemals in Gefahr, einen halben oder sogar einen vollen Zähler abzugeben. Gegen die schärfsten Rivalen Lutz Dietrich und Christian Kubitza konnte er sogar jeweils den Erfolg in der Eröffnungsphase durch die Eroberung der feindlichen Dame sicherstellen. Dietrich belegte in der Abschlusstabelle mit 5,5 Punkten den zweiten Platz, Kubitza mit 4,5 Zählern den dritten Rang, den er aber mit dem punktgleichen Rutger Raitz von Frentz teilen musste. Für eine positive Überraschung sorgte Katharina Kubitza, die mit vier Punkten eine persönliche Bestleistung bei den Schnellturnieren schaffte und damit den fünften Platz erreichte. Dahinter folgten: 6. Christoph Helmer (3,5 Punkte), 7. Sebastian Maruhn und Bernhard Michels (je drei), 9. Nils Brylski und Lars Hübner (je 2,5), 11. Daniel Weintraub (zwei). Ungewöhnlich bei diesem Turnier war das schwache Ergebnis der Weiß-Spieler, denen nur elf Siege gelangen, wogegen es 21 Mal einen Erfolg mit Schwarz gab, drei Partien endeten Remis.

 

In der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft führt weiterhin Lutz Dietrich mit nun 34,917 Zählern, Marco Drewes weist jetzt 30,917 Punkte auf und rückte vom vierten auf den zweiten Rang vor. PSV-Spitzenspieler Drewes hat dabei die besseren Chancen auf den Titel, da er erst bei fünf Turnieren dabei war und damit noch zwei Mal seine Punktzahl vollständig in die Gesamtwertung übernommen wird. Den dritten Platz hat zurzeit Christian Kubitza (29,583) inne, seine Verfolger Hans-Joachim Schulze (25,583), Rutger Raitz von Frentz (24,5) und Sebastian Maruhn (23) haben erst jeweils sechs Mal teilgenommen und können sich daher ebenfalls noch Hoffnungen auf den Bronzerang machen.

 

Auch im Oktober findet wieder jeweils ein Blitz- und ein Schnellturnier statt. Zu den Veranstaltungen an den Freitagen, dem 1. bzw. dem 15., sind wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung zur Teilnahme oder zum Zuschauen eingeladen. Austragungsort ist die Gunzelinschule, Spielbeginn ist jeweils 19.30 Uhr.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 16.09.2004
SCHACH: 8. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:
Turnier der Jugendserie in der Gunzelinschule

Vor zwei Jahren hatte der Spielleiter des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, die Idee, das Turnierangebot für die jugendlichen Denksportler des Kreises zu erweitern und führte in Absprache mit den Vertretern der übrigen Klubs und des Kreisvorstandes die „Peiner Jugendserie“ ein. Dabei sollte in jedem Quartal ein Turnier ausgetragen werden und die Ausrichtung zwischen den Vereinen (ohne feste Reihenfolge) jeweils wechseln. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass an jedem Wettkampftag einheitlich sieben Partien zu absolvieren sind und die Bedenkzeit pro Spieler und Partie 20 Minuten beträgt. Diese neue Veranstaltungsreihe erwies sich als sehr erfolg­reich, die beiden ersten Turniere im Dezember 2002 und Februar 2003 sahen 23 bzw. 30 Mädchen und Jungen am Start, anschließend pendelte sich die Teilnehmerzahl bei etwa 20 Akteuren ein. Am Sonnabend, den 25. September, steht nun bereits das achte Turnier der Serie an, es findet im Musikraum der Gunzelinschule in Peine statt. Beginn ist um 10.00 Uhr, die Siegerehrung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Teilnahmeberechtigt sind außer den Jugendlichen (der Jahrgänge 1988 und jünger), die bereits Mitglied eines der Vereine im Kreis Peine sind, auch alle Jungen und Mädchen dieses Alters, die im Landkreis wohnen und keinem Schachklub angehören. Das Startgeld beträgt nur 2 Euro, die Sieger der verschiedenen Alterklassen erhalten jeweils einen Pokal, darüber hinaus werden weitere Sachpreise vergeben. Erfolgreichster Spieler der Jugendserie ist Christopher Vogel vom Peiner Schachverein, der bereits sechs Turniere siegreich beenden konnte.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 09.06.2004
SCHACH: 1. Lehrter Jugend-Open:
Dritter Platz für Christopher Vogel

 Nachwuchstalent Christopher Vogel vom Peiner Schachverein, Nummer eins der Rangliste der Jugendlichen (U18) im Kreis, konnte einen weiteren Erfolg verbuchen. Er erreichte beim „1. Lehrter Jugend-Open“ in seiner Altersklasse einen hervorragenden dritten Platz.

 

Insgesamt 91 Mädchen und Jungen, die meisten aus dem Großraum Hannover, aber auch neun aus Bremen und ein Spieler aus Magdeburg, waren der Einladung des Schachklubs Lehrte gefolgt, um in vier Alterstufen Sieger und Platzierte zu ermitteln, jeweils im 15-Minuten-Schnellschach in einem siebenrundigen Schweizer-System-Turnier. In der Gruppe der „U14“, die 24 Teilnehmer umfasste, zeigte Christopher Vogel gute Leistungen und lag zwischenzeitlich sogar in Führung, büßte aber durch eine unglückliche Niederlage in der vorletzten Runde die Chancen auf den Turniergewinn ein und belegte schließlich mit 5,5 Zählern den dritten Rang, wobei er gegen die beiden vor ihm platzierten Spieler, Sieger Jonas Walther (SK Lehrte) und Sven Schubert (SK Ricklingen), im Verlauf der Konkurrenz 1,5 Punkte erkämpft hatte. Christoph Helmer (ebenfalls PSV) gewann nach seiner Auftaktniederlage vier Partien in Folge, musste dann aber in den letzten beiden Durchgängen den beiden Erstplatzieren jeweils zum Sieg gratulieren, sodass er mit vier Zählern auf den siebten Rang kam.

 

Einen Tag nach den Jugendlichen waren dann die Erwachsenen „am Zug“. 96 Schachfreunde trugen sich in die Teilnehmerliste bei der „21. Lehrter Stadtmeisterschaft“ ein. In dem stark besetzten Turnier, welches Zweitligaakteur Ilja Schneider (HSK Post Hannover) mit acht Punkten aus neun Partien vor dem Bundesligaspieler Sven Joachim (Werder Bremen) (7,5 Punkte) gewinnen konnte, schaffte der Klein Lafferder Sebastian König (SF Salzgitter 86) beachtliche sechs Zähler und einen guten 14. Platz. Roland Czada (PSV), Walter König (SF Salzgitter 86) und Nils Brylski (PSV) erreichten jeweils vier Zähler und die Ränge 59, 62 und 65.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 06.09.2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft
Tagessieger Roland Czada auf dem Weg zur Vizemeisterschaft

Der Sieger des September-Blitzturniers des Peiner Schachvereins heißt Roland Czada, der damit auch auf den zweiten Platz der Klubmeisterschaft in dieser Disziplin vorrückte-

 

Das neunte Turnier in diesem Jahr erwies sich zugleich als das bisher spannendste, denn nach sieben der zu spielenden neun Runden lagen drei Akteure mit je 5.5 Punkten an der Spitze. Da sich Roland Czada im achten Durchgang im direkten Aufeinadertreffen gegen Hans-Joachim Schulze durchsetzten konnte und gleichzeitig der dritte Spitzenreiter Christian Kubitza etwas überraschend Sebastian Maruhn unterlag, reichte Czada in der Schlussrunde ein Remis gegen Marie Garbuszus, um sich mit sieben Zählern ungeschlagen den Tagessieg zu sichern. Zweiter wurde mit 6,5 Punkten Christian Kubitza, der zum Abschluss ebenfalls gegen Schulze gewann. Dieser verblieb durch die beiden Niederlagen in den letzten zwei Runden bei 5,5 Zählern und musste den dritten Platz mit Marie Garbuszus, Sebastian Maruhn und Thomas Wendehals, die nach aufschließen konnten, teilen. Den siebten Platz belegten gemeinsam Jürgen Garbuszus und Rutger Raitz von Frentz mit je vier Punkten, während am Tabellenende Nils Brylski (1,5 Zähler) und der vereinslose Jugendliche Daniel Weintraub (ohne Punktgewinn) lagen.

 

In der Vereins-Blitz-Meisterschaft 2004 steht seit dem August-Turnier Marco Drewes bereits als Titelträger fest. Er weist 6.509 Zähler auf. Durch seinen Tagessieg übernahm Roland Czada (5.300) den zweiten Platz wäh­rend Christian Kubitza (5.063) auf den dritten Rang zurückfiel. In den noch ausstehenden drei Turnieren ist hier noch ein spannender Kampf um die Vizemeisterschaft zu erwarten, beide Schachfreunde müssen beim nächsten Turnier zur Verbesserung ihres Gesamtresultats 643 Zähler, was 64,3 Prozent der maximalen Punktzahl ent­spricht, übertreffen. Auf den weiteren Plätzen folgen: 4. Erhard Hentzschel (3.853), 5. Hans-Joachim Schulze (3.099 aus sechs Turnieren), 6. Nils Brylski (2.780), 7. Christoph Helmer (bester Jugendlicher) (2.670 aus fünf). Insgesamt waren in diesem Jahr bisher 28 Denksportler dabei, darunter drei Gäste anderer Schachklubs und vier vereinslose Spieler.

 

Der Peiner Schachverein lädt alle Interessierten aus Peine und Umgebung für das neunte Schnellturnier am 17. September und das zehnte Blitzturnier am 1. Oktober in die Gunzelinschule ein, Spielbeginn ist jeweils 19.30 Uhr.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 03.09.2004
SCHACH: 10. Peiner Schnellschachturnier:
150 Euro für den Sieger

Das alljährlich ausgetragene Peiner Schnellschachturnier feiert ein kleines Jubiläum, denn nun bereits zum zehnten Mal lädt der Peiner Schachverein zu dieser schon traditionellen Veranstaltung ein. Am kommenden Sonnabend, dem 11. September, um 10.00 Uhr werden die Denksportler den neunrundigen Wettkampf im 15-Minuten-Schnellschach in der Cafeteria des PPS-Bildungszentrums am Herner Platz aufnehmen. Aufgrund der attraktiven Preisgestaltung, unter Anderem 150 Euro für den Sieger sowie zahlreiche Preisgelder für Starter der unteren Leistungsgruppen und für Jugendliche, erwartet der PSV für das Turnier zahlreiche Spitzenspieler und Breitensportler. Auch vereinslose Spielerinnen und Spieler können teilnehmen. Die Zusammenstellung der vorangemeldeten Denksportler wird ständig auf der Turnier-Internetseite www.schach-peine.de aktualisiert, dort besteht auch die Möglichkeit, sich ebenfalls in die Teilnehmerliste einzutragen. Kurzentschlossene Schachfreunde haben auch noch die Gelegenheit, sich vor Ort kurz vor Turnierbeginn anzumelden. Das Startgeld beträgt für Erwachsene 8 Euro, für Jugendliche sogar nur 6 Euro. Auch Zuschauer zu diesem wie immer spannenden Turnier sind willkommen, der Eintritt ist frei.

 

Im Vorjahr, als 62 Spieler von der Bundesliga bis zur Kreisklasse am Start waren, siegte sensationell der Lo­kalmatador Enrico Thurmann (PSV) mit 7,5 Punkten vor dem Zweitligaakteur Ilja Schneider (HSK Post Hannover), der auf sieben Zähler kam. Auch der ehemalige Peiner Helge Hintze (heute Königsspringer Hagen) und der Klein Lafferder Sebastian König (SF Salzgitter 86) konnten sich in diesem stark besetzten Feld gut behaupten und belegten mit je 6,5 Zählern den vierten bzw. den achten Platz.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 29.08.2004
SCHACH: Kreis-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft:
Titelverteidigung durch den Peiner Schachverein

Einen erheblichen Teilnahmerückgang musste die Kreismeisterschaft für Vierermannschaften im 5-Minuten-Blitzschach gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Waren im September 2003 im Rosenthaler Vereinsheim noch sieben Teams (aus vier Klubs) am Start, so trafen sich jetzt gerade einmal vier Mannschaften (aus zwei Vereinen) in der Gunzelinschule, um den neuen Titelträger zu ermitteln. Gemäß den Bestimmungen der Turnierordnung hatte bei dieser Teilnehmerzahl jedes Team gegen jedes andere drei Mal anzutreten. Dabei zeigte sich Titelverteidiger Peiner SV I klar überlegen, konnte alle neun Wettkämpfe für sich entscheiden und sicherte sich somit mit 18:0 Mannschaftspunkten erneut die Kreis-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft. Die Überlegenheit der Fuhsestädter zeigte sich auch in der Brettauswertung, wo Marco Drewes (Brett 1 / 16 Punkte), Christian Sieverding (2 / 14), Roland Czada (3 / 16), der als einziger der 16 Denksportler ungeschlagen blieb, und Christian Kubitza (4 / 14,5) jeweils den ersten Platz belegten. Zweiter wurde der Schachverein Ölsburg, der seine besseren Spieler als zweites Team ins Rennen geschickt hatte, in der Besetzung Carsten Pätz, Albert Krüger, Martin Götjen und Janis Rychlak mit 11:7 Punkten vor Peiner SV II (Hans-Joachim Schulze, Rutger Raitz von Frentz, Nils Brylski und Christopher Vogel) mit 7:11 Zählern. Der Nachwuchsspieler Christopher Vogel sorgte dabei für eine kleine Überraschung, indem er am Ende des Turniers genauso viele Punkte aufwies wie sein Vereinskamerad Christian Kubitza und damit den Brettsieg mit diesem teilte. SV Ölsburg I belegte mit 0:18 Punkten Platz vier in der Mannschaftswertung, den vier Spielern dieses Teams gelang trotzdem jeweils mindestens ein Sieg, auch dem Debütanten Stefan Rychlak

Ergebnisse:

Peiner SV I                               —      Peiner SV II                              6:0 / 5:2 / 6:2

SV Ölsburg 47 II                        —      SV Ölsburg 47 I                        6:2 / 6:1 / 8:0

Peiner SV I                               —      SV Ölsburg 47 I                        8:0 / 7:1 / 7:1

SV Ölsburg 47 II                        —      Peiner SV II                              5:2 / 4:4 / 6:2

Peiner SV I                               —      SV Ölsburg 47 II                        5:3 / 7:0 / 7:0

Peiner SV II                              —      SV Ölsburg 47 I                        6:1 / 6:1 / 7:1

Abschlusstabelle:

    1.       Peiner SV                               9            9      0     0           58  :     9               18   :    0

    2.       SV Ölsburg 47 II                      9            5      1     3           38  :   30               11   :    7

    3.       Peiner SV II                            9            3      1     5           31  :   35                 7   :   11

    4.       SV Ölsburg 47 I                       9            0      0     9             8  :   61                 0   :   18

Ergebnisse Kreis-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2004

 Abschlusstabelle (Mannschaftspunkte, Brettpunkte, Einzelsiege):

  1.          Peiner SV I                     18   :     0           60,5           58

  2.          SV Ölsburg 47 II            11   :     7           40              38

  3.          Peiner SV II                      7   :   11           34              31

  4.          SV Ölsburg 47 I                0   :   18             9,5             8

 Mannschaftsergebnisse:

 

 

1

2

3

4

1

2

3

4

1

2

3

4

1

PSV I

 

5,0

7,0

8,0

 

7,5

5,5

7,0

 

7,5

6,0

7,0

2

Ölsb II

3,0

 

5,5

6,0

0,5

 

4,0

6,5

0,5

 

6,0

8,0

3

PSV II

1,0

2,5

 

6,5

2,5

4,0

 

6,5

2,0

2,0

 

7,0

4

Ölsb I

0,0

2,0

1,5

 

1,0

1,5

1,5

 

1,0

0,0

1,0

 

Brettauswertung (alle Spieler 18 Partien):

 

    Brett 1                                                    Brett2

    Drewes / PSV I               16                   Sieverding / PSV I          14

    Pätz / Ölsbn II                 12,5                Krüger, A. / Ölsb II          11,5

    Schulze, HJ. / PSV I         6                   Raitz von Frentz / PSV II  6,5

    Rychlak, Ju. / Ölsb II         1,5                Wäsner / Ölsb II                4

    Brett 3                                                    Brett 4

    Czada / PSV I                 16                   Kubitza, Ch. / PSV I        14,5

    Götjen / Ölsb II               10                   Vogel / PSV II                 14,5

    Brylski / PSV II                  7                   Rychlak, Ja. / Ölsb II         6

    Skarupke / Ölsb II             1                   Rychlak, St. / Ölsb I          1

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 15.08.2004

SCHACH: Stadtmeisterschaft:

50 Euro für den neuen Titelträger

Traditionell im Zeitraum zwischen den Sommer- und den Weihnachtsferien richtet der Peiner Schachverein die Stadtmeisterschaft (für lange Partien) aus, die wie in den letzten Jahren „offen“ ausgetragen wird, was bedeutet, dass auch die Mitglieder der Nachbarklubs sowie auch Schachinteressierte, die keinem Verein angehören, teilnehmen dürfen. Die Partien werden jeweils freitags im Musikraum der Gunzelinschule ausgetragen, Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der genaue Terminplan, sowie weitere Einzelheiten werden vor Turnierbeginn vom Spielleiter des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, bekannt gegeben. Der Meldeschluss ist am Tag der ers­ten Runde am kommenden Freitag, den 20. August, allerdings schon um 19.15 Uhr, es besteht aber auch die Möglichkeit, sich vorab auf der Internetseite des PSV (www.peiner-schachverein.de) in die Teilnehmerliste einzutragen. Das Startgeld beträgt für Erwachsene 5,00 Euro, für Jugendliche 2,50 Euro, darüber hinaus wird ein Reuegeld von 10,00 Euro erhoben, welches jeder Teilnehmer, der das Turnier ordnungsgemäß beendet hat, zurückerhält. Der neue Stadtmeister erhält ein Preisgeld von 50 Euro, zudem werden weitere Preise an die Nächstplatzierten sowie bei entsprechender Beteiligung an den besten Jugendlichen oder an den besten vereinslosen Spieler vergeben. Im letzten Jahr gewann der für SF Salzgitter 86 spielende Klein Lafferder Sebastian König mit sechs Punkten vor Jürgen Garbuszus (5,5) und Thomas Wendehals (4,5)

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 15.08.2004
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft
Vierter Tagessieg für Marco Drewes

Der Sieger des August-Schnellturniers des Peiner Schachvereins heißt Marco Drewes, während die Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin weiterhin Lutz Dietrich anführt.

 

Drewes, der zum vierten Mal in diesem Jahr bei einem Schnellturnier am Start war, erreichte mit fünf Siegen und einem Unentschieden 5,5 Punkte aus den sechs Spielen und sicherte sich damit (nach der Teilung des ersten Platzes im April und Mai mit den ehemaligen PSV-Mitgliedern Carsten Kluger bzw. Achim Tymura und dem Erfolg im Juli) seinen vierten Tagessieg. Peines Nummer eins war dabei hoch überlegen und wies in der Abschlusstabelle einen klaren Vorsprung auf die weiteren Medaillenränge auf, die sich Hans-Joachim Schulze (vier Punkte) und Christian Kubitza (3,5) erkämpften. Dahinter folgten: 4. Rainhard Pannenborg (drei), 5. Katharina Kubitza (2,5), 6. Nils Brylski (1,5) und 7. Manuel Bollak (einen).

 

Da, wie auch schon im März, nur sieben Denksportler am Start waren und daher ein sonst übliches siebenrundiges (Schweizer-System-)Turnier nicht möglich war, erhält jeder Mitspieler dieses Mal das 7/6fache seiner Punktzahl für die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft gutgeschrieben. Diese Rechenoperation erhält die Vergleichbarkeit aller zwölf Turniere, so hätte ein Tagesieger mit dem Maxmalergebnis von sechs Zählern wie gewohnt sieben Punkte in der Gesamtwertung erhalten. Für Marco Drewes fließen daher 6,417 Zähler ein, Hans-Joachim Schulze und Christian Kubitza erwarben so 4,667 bzw. 4,083 Punkte. Jedoch ist der aktuelle Stand der Vereinsmeisterschaft im Schnellschach zurzeit unübersichtlich, da für jedes Mitglied nur die besten sieben Ergebnisse gewertet werden und nicht alle Spieler der Spitzengruppe schon an sieben Turnieren teilgenommen haben. Die gegenwärtige Tabelle ergibt folgendes Bild: 1. Lutz Dietrich (32,917 aus sieben), 2. Christian Kubitza (28,583 aus sieben), 3. Hans-Joachim Schulze (25,583 aus sechs), 4. Marco Drewes (23,917 aus vier), 5. Nils Brylski (22,25 aus sieben), 6. Sebastian Maruhn und Rutger Raitz von Frentz (jeweils 20 aus fünf), 8. Rainhard Pannenborg (19,833 aus fünf).

 

Am 3. September findet das neunte Blitzturnier dieses Jahres statt, am 17. September das neunte Schnellturnier. Austragungsort ist die Gunzelinschule, Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Peiner Schachverein lädt wie immer alle Interessierten aus der Fuhsestadt und Umgebung zur Teilnahme oder auch nur zum „Kiebitzen“ ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 08.08.2004

SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:

Vereins-Blitz-Meisterschaft 2004 für Marco Drewes

Kuriosum durch Marco Drewes: Obwohl er beim achten Wertungsturnier im Rahmen der diesjährigen Blitz­meisterschaft des Peiner Schachvereins gar nicht am Start war, steht er nun als Titelträger für 2004 endgültig fest. Den Tagessieg im August teilten sich Christian Kubitza und Nils Brylski.

 

Auf Grund der Nicht-Teilnahme von Marco Drewes sowie fast aller in der Spitzengruppe der Vereinsrangliste geführten Mitglieder stiegen natürlich die Chancen der Schachfreunde, die gewöhnlich weniger im Blickpunkt des Interesses stehen. Als Favorit auf den Tagessieg galt Christian Kubitza, ein Spieler der dritten Mannschaft, der aber beim Blitzen in Folge seiner Schnelligkeit bei der Ausführung der Züge auch von den Akteuren des ersten und zweiten Teams gefürchtet ist und in der Gesamtwertung zurzeit sogar auf einem Medaillenplatz liegt. Kubitza blieb dann auch als einziger Teilnehmer im Laufe des Turniers ungeschlagen und belegte mit 6,5 Punkten aus acht Spielen den ersten Platz, musste diesen aber überraschenderweise mit seinem Teamkollegen Nils Brylski teilen, der nach einer Niederlage in der zweiten Runde das Feld von hinten aufgerollt hatte. Den dritten Rang belegte der Gast Albert Krüger (SV Ölsburg) mit sechs Zählern vor den beiden Jugendlichen Christoph Helmer (fünf) und Christopher Vogel (4,5). Dahinter folgten Arnd Ahlbrecht, der vor mehr als zwanzig Jahren als Jugendlicher dem Peiner Schachverein einmal angehört hatte, mit 3,5 Punkten, Rainhard Pannenborg mit drei Zählern, sowie die beiden vereinslosen Spieler Giovanni Senatore und Daniel Weintraub mit je einem halben Punkt.

 

Für die Vereins-Blitz-Meisterschaft kommen die besten sieben prozentualen Resultate eines jeden Spielers in die Wertung, wobei diese Prozentzahlen auf eine Kommastelle gerundet und anschließend mit zehn multipliziert werden. Die 6.509 Punkte, die Marco Drewes bei den Turnieren von Januar bis Juli erreicht hat, können nun auch theoretisch von keinem anderem Teilnehmer mehr überboten werden. Drewes sicherte sich damit den Blitztitel, obwohl noch vier Turniere in diesem Jahr ausgetragen werden. Christian Kubitza weist nach seinem Erfolg jetzt 4.966 Zähler auf und kämpft mit Roland Czada (4.522) um die Vizemeisterschaft, wobei der Drittplatzierte erst sechs Mal dabei war. Erhard Hentzschel (3.853) liegt weiterhin auf Rang vier, Co-Sieger Nils Brylski (2.756) rückte auf den fünften Platz vor, dahinter folgen Christoph Helmer (2.670 aus fünf) und Hans-Joachim Schulze (2.488 aus fünf).

 

Der Peiner Schachverein lädt alle Interessierten aus Peine und Umgebung für das achte Schnellturnier am 13. August und das neunte Blitzturnier am 3. September in die Gunzelinschule ein, Spielbeginn ist jeweils 19.30 Uhr.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 20.07.2004

SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:

Sieg von Marco Drewes bei starker Konkurrenz

Zwölf Schachfreunde, eine für die Ferienzeit recht ansprechende Zahl, starteten beim Juli-Schnellturnier des Peiner Schachvereins, um den Tagessieger zu ermitteln und um wertvolle Punkte für die Klubmeisterschaft in dieser Disziplin zu sammeln. Da unter den Teilnehmer auch vier Spieler der ersten Mannschaft und weitere Schnellschach-Spezialisten waren, ergab sich auch qualitativ ein hohes Niveau.

 

Im Laufe des Turniers gelang es daher auch keinem Akteur, sich entscheidend vom Feld abzusetzen, auch nicht PSV-Spitzenspieler Marco Drewes, der drei Mal in ein Remis einwilligen musste. Er profitierte allerdings davon, dass seine Mitstreiter um den ersten Platz sich gegenseitig die Punkte abnahmen, und konnte infolgedessen mit 5,5 Zählern aus den sieben Partien den dritten Tagessieg bei seiner dritten Teilnahme in diesem Jahr erreichen. Den Verfolgern Jürgen Garbuszus, Erhard Hentzschel, Christian Kubitza und Thomas Wendehals blieb mit je 4,5 Punkten „nur“ der geteilte zweite Rang, knapp vor dem amtierenden Schnellschach-Vereinsmeister Lutz Diet­rich mit vier Zählern. Auf den übrigen Plätzen folgten: 7. Marie Garbuszus und Rutger Raitz von Frentz (je 3,5 Punkte), 9. Steve Heycke (drei), 10. Nils Brylski (2,5) und 11. Katharina Kubitza und Giovanni Senatore (je einen).

 

Der Zwischenstand der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft weist einen klaren Vorsprung von Lutz Dietrich (32,917 Punkte) und Christian Kubitza (27) vor dem übrigen Feld auf, allerdings werden nur die besten sieben Ergebnisse von jedem Mitglied gewertet, sodass die Verfolger, die im Gegensatz zu den beiden Erstplatzierten nicht bei jedem Turnier dabei waren, noch aufholen können. Auf den weiteren Plätzen liegen zurzeit: 3. Hans-Joachim Schulze (20,917 aus fünf Turnieren), 4. Nils Brylski (20,5 aus sechs), 5. Sebastian Maruhn und Rutger Raitz von Frentz (je 20 aus fünf), 7. Marco Drewes (17,5 aus drei), 8. Rainhard Pannenborg (16,333 aus vier), 9. Erhard Hentzschel (15,5 aus drei) vor weiteren 14 Teilnehmern.

 

Am 6. August findet das achte Blitzturnier dieses Jahres statt, am 13. August das achte Schnellturnier. Aus­tragungsort ist wie immer die Gunzelinschule, Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Alle Interessierten aus Peine und Umgebung sind zur Teilnahme oder auch nur zum „Kiebitzen“ recht herzlich eingeladen

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 18.07.2004

SCHACH: Peiner Sommerferien-Meisterschaft:

Offenes Turnier für Jugendliche

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Peine richtet der einheimische Schachverein ein offenes Jugendturnier aus. Gespielt wird am kommenden Sonnabend, dem 24 Juni, zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr auf der Freifläche vor dem City-Kaufhaus-Knolle in der Bahnhofstraße (oder bei schlechtem Wetter im Geschäft). Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Mädchen und Jungen zwischen acht und 17 Jahren aus der Fuhsestadt und Umgebung. Das Turnier wird in zwei Alterklassen ausgetragen, es werden die „Peiner Sommerferien-Meister“ ermittelt. Meldungen werden bis kurz vor Turnierbeginn entgegengenommen. Es wird kein Startgeld erhoben, für die Erstplatzierten winken einige kleine Preise.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 11.07.2004

SCHACH: Kreis-Einzelmeisterschaften 2004:

Dritter Titel für Steve Heycke durch 25 Spiele ohne Niederlage

Mit der erfolgreichen Titelverteidigung von Erhard Hentzschel und Steve Heycke (beide Peiner Schachverein) endeten die Kreismeisterschaften (für lange Partien) für Senioren (Ü50) bzw. für Jugendliche (U20). Dagegen konnte bei den Erwachsenen Albert Krüger (SV Ölsburg 47) den Sieger der Jahre 2000 bis 2003, Roland Czada (ebenfalls PSV), auf den zweiten Platz verweisen

 

Vier Akteure gingen bei den Senioren an den Start, sodass hier zwei Mal jeder gegen jeden zu spielen hatte. In der Hinrunde wurde Titelverteidiger Erhard Hentzschel seiner Favoritenstellung gerecht und gewann alle drei Spiele. Im zweiten Umgang jedoch konnte er in den beiden Schwarzpartien gegen Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Edemissen) und Martin Götjen (SV Ölsburg) nur einen halben Zähler erreichen und hatte dabei Glück, dass Götjen, der durch die überraschenden Punktverluste des Peiners die Tabellenführung übernommen hatte, gegen Ebeling in der letzten Runden ebenfalls nicht über ein Remis hinauskam. Hentzschel und Götjen beendeten das Turnier mit jeweils 4,5 Punkten aus den sechs Spielen, sodass ein Stichkampf um den Seniorentitel notwendig wurde, den der Peiner durch einen Sieg mit Weiß und ein Remis mit Schwarz sicher mit 1,5:0,5 gewann. Dritter der Abschlusstabelle wurde Hans-Jürgen Ebeling mit drei Punkten.

 

Das Erwachsenenturnier, bei dem ebenfalls vier Denksportler ein doppeltes Rundenturnier austrugen, wurde eine klare Angelegenheit für die Nummer eins der Setzliste, Albert Krüger, der nach fünf Siegen in den ersten fünf Partien die Kreismeisterschaft bereits sicher hatte und nach dem Remis gegen Roland Czada in der letzten Runde das Turnier mit 5,5 Punkten beendete. Der Titelträger der vergangen vier Jahre hatte in der Hinrunde durch Niederlagen gegen Christian Kubitza (PSV) und Krüger bereits alle Chancen auf einen erneuten Erfolg eingebüßt und musste sich schließlich mit 3,5 Zählern dieses Mal mit der Vizemeisterschaft begnügen. Auf den dritten Platz kam Kubitza mit 2,5 Punkten.

 

Ein Mädchen und zehn Jungen hatten den Kampf um den Jugend-Titel aufgenommen, sodass hier ein siebenrundiges Schweizer-System-Turnier ausgetragen wurde. Die zurzeit stärksten Nachwuchsspieler des Kreises, Steve Heycke und sein Klubkamerad Christopher Vogel, setzten sich erwartungsgemäß mehr und mehr vom übrigen Feld ab. Da am vierten Spieltag ihre Partie gegeneinander mit einem Remis endete, brachte letztlich eine weitere Punkteteilung von Vogel gegen Manuel Bollak (Falke Rosenthal) eine Runde zuvor die Entscheidung zugunsten Heyckes. In der Abschlusstabelle wiesen die beiden Kontrahenten 6,5 bzw. sechs Zähler auf. Für Steve Heycke ist es bereits die dritte Jugend-Kreismeisterschaft in Folge, seine letzte Niederlage musste er 2001 gegen Christian Kubitza hinnehmen, seitdem blieb er mit 19 Siegen und sechs Unentschieden ungeschlagen. Aber auch die Leistung von Christopher Vogel ist beachtlich, er verlor keine seiner 14 Partien in den Jahren 2003 und 2004. Den dritten Rang sicherte sich schließlich Patrick Will, der wie der Viertplatzierte Arne Pliefke (Ölsburg) auf vier Punkte kam. Dahinter folgte eine Gruppe von fünf Spielern mit jeweils 3,5 Zählern.

 

Am Ende des Turniers bedankte sich Kreisspielleiter Roland Czada beim Schachverein Ölsburg, namentlich beim Vorsitzenden Martin Götjen, für die gute Ausrichtung des Turniers und bei allen Teilnehmern für ihr faires Verhalten. Besonders erfreut zeigte sich Czada darüber, dass es im Gegensatz zu den Vorjahren keine kampflos entschiedenen Partien gegeben hat. Außerdem gab er die Termine für das zweite Halbjahr bekannt: Die Kreis-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft findet am 22. August in Peine statt, die neuen Titelträger im 30-Minuten Schnell­schach und im Blitzschach werden am 2./3. Oktober bzw. am 23. Oktober jeweils in Edemissen ermittelt.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 05.07.2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft
Marco Drewes vor erneutem Titelgewinn

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, setzte sich auch im Juli bei den jeden Monat ausgetragenen vereinsinternen Blitzturnieren durch. Mit seinem insgesamt sechsten Tagessieg in diesem Jahr steht er auch vor dem erneuten Gewinn der Vereinsmeisterschaft in dieser Schach-Disziplin.

 

Dabei konnte Drewes acht seiner neun Partien für sich entscheiden, nur in der vierten Runde geriet er gegen Roland Czada in eine schlechtere Stellung, konnte sich aber ins Remis retten, sodass der Titelverteidiger in der Abschlusstabelle 8,5 Zähler aufwies. Czada lag bis zum siebten Durchgang mit Drewes punktgleich an der Spitze, spielte dann aber gegen Thomas Wendehals und Christian Kubitza jeweils „nur“ Remis und belegte somit mit 7,5 Zählern den zweiten Platz. Den dritten Rang teilten sich Jürgen Garbuszus und Christian Kubitza mit je 6,5 Punkten, dahinter folgten Erhard Hentzschel (fünf) und Thomas Wendehals (vier). Auf den weiteren Plätzen lagen die bisherigen Rosenthaler Nachwuchsspieler Katharina Kubitza (drei), Lars Hübner (2,5) und Manuel Bollak (1,5), die sich für die kommende Saison dem PSV angeschlossen haben. Der vereinslose Giovanni Senatore blieb ohne Punktgewin.

 

Da für die Vereins-Blitz-Meisterschaft nur die besten sieben prozentualen Resultate eines jeden Spielers in die Wertung kommen, wobei diese Prozentzahlen auf eine Kommastelle gerundet und anschließend mit zehn multipliziert werden, hat Marco Drewes bei 6.509 (von 7.000 möglichen) Punkten aus den sieben Turnieren sein Soll schon erfüllt und den Titel praktisch sicher. Dahinter folgen Christian Kubitza (4.698) und Roland Czada (4.522), wobei Czada erst sechs Mal dabei war und daher die größeren Chancen auf die Vizemeisterschaft hat. Auf den weiteren Plätzen liegen: 4. Erhard Hentzschel (3.853), 5. Hans-Joachim Schulze (2.488 aus fünf) und 6. Christoph Helmer als bester Jugendlicher (2.045 aus vier).

 

Der Peiner Schachverein setzt seine Aktivitäten auch in den Sommerferien fort. Das achte Blitzturnier findet am 6. August statt, das siebte und achte Turnier im Rahmen der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft am 16. Juli bzw. am 13. August. Austragungsort ist stets die Gunzelinschule, Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Alle Interessierte aus Peine und Umgebung sind wie immer zur Teilnahme oder auch nur zum „Kiebitzen“ eingeladen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 28.06.2004
SCHACH: Bezirks-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft:
Remis von Marco Drewes gegen Nummer eins des Bezirkes
 

Bei der Blitz-Meisterschaft für Vierermannschaften des Schachbezirkes Braunschweig in Sickte-Apelnstedt erreichte der Peiner Schachverein einen guten vierten Platz unter den zehn teilnehmenden Teams.

 

Die Fuhsestädter hatten dabei in der ersten Doppelrunde mit zwei leichten Siegen gegen die „Reserve“ des Ausrichters einen guten Start in das Turnier, mussten dann aber nacheinander gegen die Landesligavereine SC Gliesmarode 69, Braunschweiger SF und SF Salzgitter 86 antreten. In fünf dieser sechs Begegnungen unterlagen die Peiner erwartungsgemäß, durch ein 2:2 (bei 2:2 Gewinnpartien) im Rückspiel gegen das Team aus dem Osten der Okerstadt konnte gleichwohl ein Zähler auf der Habenseite verbucht werden. Folglich lag der PSV nach fast der Hälfte des Turniers mit 5:11 Punkten nur auf dem achten Platz. Doch in den ausstehenden fünf Doppel­runden blieben die Peiner bei 17:3 Zählern ungeschlagen, auch gegen die stärker eingeschätzten Teams SC Gliesmarode 69 II und SC Wolfsburg gab es jeweils 3:1 Punkte, womit die Fuhsestädter bei insgesamt 22:14 Zählern noch auf den vierten Platz klettern konnten, hinter den drei Top-Teams aus Braunschweig, Salzgitter und Gliesmarode.

 

Einen schweren Stand hatte Peines Spitzenspieler Marco Drewes am ersten Brett, waren auch die anderen Mannschaften dort mit sehr starken „Blitzern“ vertreten. Seine acht Punkte aus den 18 Partien stellen daher ein durchaus respektables Ergebnis dar, gegen die Spieler der drei erstplatzierten Mannschaften gelang ihm jeweils ein Unentschieden, wobei das Remis gegen SF Salzgitter besonders hoch einzuschätzen ist, da hier die Nummer eins der Rangliste des Bezirkes, Stefan Breuer, der als einziger der 40 Akteure ungeschlagen blieb, zum Einsatz gekommen war. Enrico Thurmann (Brett 2, zwölf Punkte) und Christian Sieverding (3, zehn Punkte) zeichneten mit ihren Siegen für das Unentschieden gegen SC Gliesmarode I verantwortlich, Roland Czada (4, 11,5 Punkte) ge­lang ein voller Punkt im Spiel gegen „BSF“. Mit diesen Resultaten lag Thurmann auf dem geteilten zweiten bis vierten Platz in der Wertung seines Brettes, Czada auf dem vierten.

 

Die zweite Peiner Mannschaft, die sich aus den Kreisklassenspielern bzw. Wenig-„Blitzern“ Sebastian Maruhn (fünf Punkte), Henrik Schmidt (drei), Nils Brylski (3,5) und Christian Kubitza (8,5) zusammensetzte, schlug sich ebenfalls achtbar und belegte in der Endabrechnung mit 7:29 Zählern den neunten Platz. In der vorletzten Doppelrunde schaffte PSV II 3:1 Mannschaftspunkte gegen Ausrichter SV Apelnstedt 94 I, der mit vier Akteuren aus seiner Bezirksligamannschaft spielte.

 

Abschlusstabelle:

    1.       Braunschweiger SF                18           14      3     1           53  :   12               31   :    5

    2.       SF Salzgitter 86                    18           14      1     3           47  :   10               29   :    7

    3.       SC Gliesmarode 69 I              18           13      1     4           43  :   17               27   :    9

    4.       Peiner SV I                           18            9      4     5           36  :   25               22   :   14

    5.       SC Gliesmarode 69 II             18            9      2     7           34  :   28               20   :   16

    6.       SC Wolfsburg                        18            8      3     7           33  :   33               19   :   17

    7.       SV Apelnstedt 94 I                 18            3      5    10           24  :   42               11   :   25

    8.       Königsspr. Braunschw.             18            3      5    10           20  :   46               11   :   25

    9.       Peiner SV II                           18            2      3    13           16  :   48                 7   :   29

   10.       SV Apelnstedt 94 II                18            0      3    15           12  :   57                 3   :   33

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 20.06.2004

SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:

Lutz Dietrich Halbzeitmeister

Zum ersten Mal seit Januar gab es bei den allmonatlich ausgetragenen internen Schnellturnieren des Peiner Schachvereins mit Lutz Dietrich einen alleinigen Sieger. Er führt damit nach sechs von den zwölf Veranstaltungen auch die Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin an.

 

Dabei gelang Dietrich, der im Februar und März den ersten Platz mit anderen Vereinsmitgliedern teilte, dieses Mal sogar einen Start-Ziel-Sieg. Er führte während des gesamten Turniers die Tabelle an, gestattete dabei nur Nils Brylski und Hans-Joachim Schulze jeweils ein Remis und hatte nach den sieben Runden mit sechs Zählern einen Punkt Vorsprung vor den gemeinsamen Zweiten Nils Brylski und Rainhard Pannenborg, die damit beide jeweils die beste Platzierung bei den Schnellturnieren in diesem Jahr erreichten. Dahinter folgten Hans-Joachim Schulze und Christian Kubitza mit 4,5 bzw. mit vier Zählern. Die Nachwuchsspieler Katharina Kubitza (Falke Rosenthal, 1,5 Punkte), Arne Pliefke (SV Ölsburg, ebenfalls 1,5) und Manuel Bollak (Falke Rosenthal, 0,5) belegten die Plätze am Tabellenende.

 

Durch seinen Sieg baute Lutz Dietrich seine Führung in der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft weiter auf. Der Titelverteidiger weist jetzt 28,917 Zähler auf. Auf den weiteren Plätzen folgen Christian Kubitza (22,5), der wie der Spitzenreiter an allen sechs Turnieren teilgenommen hat, Hans-Joachim Schulze (20,917 aus fünf Turnieren), Nils Brylski (18 aus fünf), Rutger Raitz von Frentz (16,5 aus vier) und Rainhard Pannenborg (16,333 aus vier.

 

Am Freitag, dem 2. Juli, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule das siebte Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom13.06.2004
SCHACH: Bezirks-Blitz-Einzelmeisterschaft:
Roland Czada und Christian Kubitza im Mittelfeld

Eine mit 34 Denksportlern große Anzahl von Schachfreunden war in die „Brunsviga“ nach Braunschweig gekommen, um an der vom Schachclub Braunschweig-Gliesmarode von 1869 ausgerichteten diesjährigen Meisterschaft im 5-Minuten-Blitzschach des Schachbezirkes Braunschweig teilzunehmen. Da ein Turnier „Jeder gegen Jeden“ mit sieben Stunden viel zu lange gedauert hätte, wurden 15 Runden nach dem Schweizer System gespielt. Sieben der 34 „Blitzer“ kamen von drei Vereinen des Kreises Peine und konnten sich insgesamt gut behaupten.

 

Dieses trifft insbesondere auf Roland Czada und Christian Kubitza (beide Peiner Schachverein) zu, die mit jeweils acht Punkten die Plätze 15 und 18 belegten. Aber auch fast alle übrigen Kreisvertreter, nahezu durchweg Jugendliche oder Spieler der Kreisklasse, erreichten mehr Punkte als erwartet: 25. Steve Heycke (Peine, 6,5), 27. Albert Krüger (Ölsburg, sechs), 30. Manuel Bollak (Rosenthal, fünf), 31. Nils Brylski (Peine, 4,5), 32. Katharina Kubitza (Rosenthal, vier). Das beste Resultat aus Peiner Sicht erzielte jedoch der für SF Salzgitter 86 spielende Klein Lafferder Sebastian König, der mit neun Punkten einen ausgezeichneten achten Platz erreichte

 

Turniersieger und damit neuer Bezirks-Blitz-Meister wurde Stefan Breuer (SF Salzgitter 86) mit elf Zählern vor dem punktgleichen Dieter Karges (Braunschweiger SF). Den Bronzerang sicherte sich Matthias Tonndorf (SV Apelnstedt 94) mit 10,5 Punkten. Lothar Olzem und Peter Oppitz (beide Braunschweiger SF) wiesen zehn Zähler auf und erreichten als Viert- und Fünftplatzierter ebenfalls noch die Qualifikation zur niedersächsischen Blitz-Meisterschaft.

SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Marco Drewes Halbzeitmeister

Das sechste Turnier im Rahmen der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins im 5-Minuten-Blitzschach gewann wieder einmal Marco Drewes. Es war bereits sein fünfter Tagessieg in diesem Jahr, womit er auch die Gesamtwertung schon fast uneinholbar anführt.

 

Das Juni-Blitzturnier entwickelte sich jedoch zunächst zu einem Zweikampf. Der Peiner Spitzenspieler und das ehemalige PSV-Mitglied Carsten Kluger, der heute für die SG Turm Trier in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz die Figuren rückt, hatten jeweils sechs Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto, als sie in der neunten Runde im direkten Duell aufeinander trafen. Hier entwickelte sich eine spannende Partie, in der schließlich der Gast aus der Moselstadt in ausgeglichener Stellung die Zeit überschritt. Da beide Akteure in den weiteren Durchgängen jeweils gewannen, sicherte sich Marco Drewes mit zwölf Punkten aus 13 Spielen den Turniersieg vor Carsten Kluger mit elf Zählern.

 

Dem Verfolgerfeld blieb der Kampf um den dritten Platz, den schließlich mit 9,5 Punkten, wie schon drei Mal zuvor in diesem Jahr, Christian Kubitza erreichen konnte, knapp vor Roland Czada (neun) und Erhard Hentzschel (8,5). Mit je 7,5 Zählern teilten sich Sebastian Maruhn und Hans-Joachim Schulze den sechsten Rang. Der 13-jährige Christoph Helmer bestätigte seine bisherigen guten Resultate bei den Blitzturnieren (der Erwachsenen) und erreichte mit 6,5 Zählern bereits zum vierten Mal mindestens die Hälfte der möglichen Punkte. Dahinter folgten: 9. Manuel Bollak (Falke Rosenthal) (5,5 Punkte), 10. Rainhard Pannenborg (4,5), 11. Nils Brylski (3,5), 12. Katharina Kubitza (Falke Rosenthal) und Christopher Vogel (je drei) und 14. Giovanni Senatore (vereinslos) (null).

 

Zur Halbzeit der Vereins-Blitzmeisterschaft weist Marco Drewes nun 5.565 Zähler auf, womit ihm der erneute Titelgewinn kaum noch zu nehmen ist. Um die Vizemeisterschaft kämpfen Christian Kubitza (3.976) und Roland Czada (3.689), wobei der Drittplatzierte eine Auswertung weniger auf dem Konto hat, da er im Mai nicht teilgenommen hat. Dahinter folgen Erhard Hentzschel (3.297), Hans-Joachim Schulze (2.488 aus fünf Turnieren) und Christoph Helmer (2.045 aus vier).

 

Bereits am kommenden Freitag, dem 18. Juni, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule das sechste Tur­nier um die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 01.06.2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Verschiebung Blitzturnier

Da am Freitag, dem 4. Juni, in der Gunzelinschule mehrere Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung stattfinden, fällt an diesem Tag der Jugend-Nachmittag und der Spielabend des Peiner Schachvereins aus. Infolgedessen muss auch das an diesem Datum angesetzte sechste Wertungsturnier im Rahmen der Vereins-Blitz-Meisterschaft um eine Woche verschoben werden. Der neue Termin ist daher der 11. Juni, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 23.05.2004
Teilung des Tagessieges von Drewes und Tymura

Weiterhin einen spannenden Verlauf nehmen zurzeit die jeden Monat ausgetragenen vereinsinternen Turniere im 15-Minuten-Schnellschach des Peiner Schachvereins. Nur im Januar gab es mit Senior Erhard Hentzschel einen alleinigen Gewinner, dagegen lagen im Februar gleich drei Spieler auf dem ersten Platz und nun teilten sich bereits zum dritten Mal nacheinander zwei Denksportler den Tagessieg

 

Allerdings konnten sich im Mai zwei Schachfreunde vom übrigen Feld erheblich absetzten: Der Peiner Spitzenspieler Marco Drewes und sein ehemaliger Teamkollege der ersten Mannschaft Achim Tymura, der nach einer beruflichen Veränderung heute für Königsspringer Hagen in der Landesliga Nordrhein-Westfalen die Figuren rückt und einen Besuch in seiner Heimatstadt zur Teilnahme an einem Turnier seines alten Vereins nutzte, lagen nach den sieben Runden, die nach dem Schweizer System ausgetragen wurden, mit je 6,5 Zählern an der Spitze. Dabei endete das direkte Aufeinandertreffen im dritten Umgang nach spannendem Verlauf mit einem Remis durch Stellungswiederholung, die übrigen sechs Partien konnten beide sicher gewinnen.

 

Sehr deutlich war der Abstand zu den übrigen Teilnehmern: Den dritten Platz teilten sich Steve Heycke und Christian Kubitza mit je vier Punkten, dahinter folgte ein Quartett mit Lutz Dietrich, Sebastian Maruhn, Rutger Raitz von Frentz und Henrik Schmidt mit je 3,5 Zählern. Des Weiteren waren noch die beiden Rosenthaler Manuel Bollak (drei Punkte) und Katharina Kubitza (2,5) sowie der vereinslose Spieler Giovanni Senatore (1,5) dabei.

 

Die Tabelle der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft bietet zurzeit ein etwas schiefes Bild, da die Mitglieder unterschiedlich oft an den Wertungsturnieren teilgenommen haben. Der aktuelle Stand ist: 1. Titelverteidiger Lutz Dietrich (22,917 Zähler aus fünf Turnieren), 2. Christian Kubitza (18,5 aus fünf), 3. Rutger Raitz von Frentz (16,5 aus vier), 4. Hans-Joachim Schulze (16,417 aus vier), 5. Erhard Hentzschel und Sebastian Maruhn (je 15,5 aus drei bzw. vier), 7. Nils Brylski (13 aus vier), 8. Marco Drewes (zwölf aus zwei), 9. Rainhard Pannenborg (11,333 aus drei). Da für jeden Spieler nur die besten sieben Ergebnisse der zwölf Schnellturniere gewertet werden, ist das Rennen um den Titel noch völlig offen.

 

Am Freitag, den 4. Juni, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule das sechste Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 18.05.2004
SCHACH: Kreisklasse
Steve Heycke und Nils Brylski beste Spieler des Kreises

Mit einer unnötigen Niederlage verpasste die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins den schon fast sicher geglaubten Wiederaufstieg in die Kreisliga.

 

SG JFZ Schöningen – Peiner SV III 5:3 (5:3 Gewinnpartien). Ausgerechnet für diesen wichtigen Wettkampf musste Mannschaftsführer Nils Brylski zahlreiche Absagen hinnehmen, sodass die Peiner mit nur sechs Akteuren in der Elmstadt antreten konnten. Die zwei kampflos abgegebenen Punkte erwiesen sich als entscheidend, da sich in den gespielten Partien ein 3:3 ergab. Auf Seiten der Gäste konnten Steve Heycke (Brett 4), Nils Brylski (7) und Christoph Helmer (8) jeweils im Mittelspiel einen großen Materialvorteil erreichen und dadurch gewinnen. Damit sind Heycke und Brylski mit je sieben Zählern bei acht bzw. neun Einsätzen die erfolgreichsten Spieler aller Teams aus dem Kreis Peine. Auch der 13-jährigen Christoph Helmer erreichte mit fünf Punkten aus sechs Spielen in seiner ersten Saison bei den (Erwachsenen-) Mannschaftskämpfen ein ausgezeichnetes Resultat.

SCHACH: 7. Turnier der Jugendserie im Kreis Peine:
Sechster Erfolg für Christopher Vogel

Christopher Vogel vom Peiner Schachverein konnte beim siebten Turnier der Jugendserie im Kreis Peine seinen sechsten Sieg erreichen. In der Abschlusstabelle wies er gegenüber seinen Verfolgern Julian Rychlak (SV Ölsburg), Manuel Bollak (SV Falke Rosenthal) und Christoph Helmer (ebenfalls PSV) einen knappen Vorsprung auf.

 

 Die Ausrichtung der nunmehr siebten Auflage der unter den jugendlichen Denksportlern im Kreis Peine weiterhin beliebten Serie dieser 20-Minuten-Schnellturniere hatte die Schachabteilung des TSV Eintracht Edemissen übernommen. 20 Spieler zwischen sieben und 16 Jahren waren der Einladung gefolgt, der Gastgeber stellte dabei mit 10 Akteuren genau die Hälfte des Teilnehmerfeldes. Wie immer wurden sieben Runden nach dem Schweizer System gespielt.

 

Die ersten Vier der Abschlusstabelle lagen fast das ganze Turnier auch auf den ersten vier Plätzen, die Reihenfolge zwischen ihnen änderte sich aber beinahe ständig. Die Entscheidung brachten die sechs Spiele unterein­ander: Hier erreichte Christopher zwei Zähler, Julian und Manuel jeweils 1,5 sowie Christoph einen, wobei der Sie­ger von fünf der bisherigen sechs Turniere seinen Vereinskameraden bezwingen konnte und gegen die beiden übrigen Rivalen jeweils remisierte. Diese vier Spieler wiesen in der Tabelle nach den sieben Runden genau dieselben Abstände auf: Christopher Vogel lag mit sechs Zählern auf dem ersten Platz, gefolgt von Julian Rychlak und Manuel Bollak (je 5,5 Punkte) sowie Christoph Helmer (fünf). Die drei Erstplatzierten gewannen darüber hinaus jeweils ihre Altersklassenwertung: der Peiner Gesamtsieger die „U14“, der Ölsburger die „U12“ und der Rosentha­ler die „U16“.

 

Hinter dem Spitzenquartett konnten weitere Akteure positive Resultate erzielen: Der Edemisser Bodo Süß erreichte mit 4,5 Punkten und dem fünften Platz das beste Ergebnis eines Spielers seines Vereins bei der Jugendserie überhaupt. Zum dritten Mal nacheinander wurde Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal), die mit vier Punkten den sechsten Platz der Gesamtwertung belegte, bestes Mädchen, wobei mit sechs Teilnehmerinnen am siebten Turnier ein neuer Rekord für die Veranstaltungsreihe aufgestellt wurde. Magnus Meyer (Eintracht Edemissen), Siebter mit ebenfalls vier Zählern, wurde bester Spieler der Altersklasse „U10“. Die Debütanten Timo Räth, Dennis Lammezheim und Julien Degenhart (alle Eintracht Edemissen) erreichte jeweils drei Punkte, der mit sieben Jahren jüngste Starter, Johannes Freitag (ebenfalls Edemissen), immerhin zwei Zähler.

 

Die Vereinswertung, für die die Punkte der jeweils drei besten Spieler addiert werden, ging zum siebten Mal an den Peiner Schachverein. Christopher Vogel, Christoph Helmer und Tim Grunwald kamen zusammen auf 15 Zähler und verwiesen SV Falke Rosenthal und Eintracht Edemissen (jeweils 12,5 Punkte) auf den zweiten und dritten Platz.

 

In der Jahreswertung für 2004 führt nach den beiden Veranstaltungen in Ölsburg im Februar und jetzt in Edemissen Christopher Vogel mit zwölf Punkten vor Manuel Bollak (10,5), Julian Rychlak (zehn), Christoph Helmer (9,5), Katharina Kubitza (neun) und Tim Grunwald (8,5). Da für jeden Spieler seine drei besten Ergebnisse von den beabsichtigten vier Turnieren in diese Rangliste übernommen werden, ist hier noch Alles offen. Die achte Auflage der Peiner Jugendserie, das dritte Turnier im laufenden Jahr, wird voraussichtlich im September stattfinden. Der genaue Termin und der Ausrichter stehen noch nicht fest.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 09.05.04

SCHACH: Blitz-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:

Kreismeister Pätz vor Vereinsmeister Drewes

Die Erfolgsserie von Marco Drewes bei den allmonatlich ausgetragenen vereinsinternen Blitzturnieren wurde im Mai gestoppt. Der amtierende Kreis-Blitz-Meister Carsten Pätz vom Schachverein Ölsburg holte sich mit dem Maximum der möglichen Punkte vor dem Peiner Spitzenspieler den Tagessieg

 

Wie bei den Blitz- und auch bei den Schnellturnieren des Peiner Schachvereins seit langer Zeit üblich, dürfen auch Gäste anderer Klubs sowie vereinslose Spieler zu den gleichen Bedingungen teilnehmen. Mit dem Start von Carsten Pätz hatte der Sieger der bisherigen vier Turniere in diesem Jahr, Marco Drewes, dieses Mal einen echten Konkurrenten. Die beiden Favoriten konnten dann auch alle ihre Partien gewinnen und trafen in der letzten Runde in einem echten Endspiel aufeinander. Hier erreichte der Ölsburger zunächst Entwicklungsvorteil, ging zum Königsangriff über und konnte mit einem Springeropfer den Peiner mattsetzen. Pätz gewann damit das Blitzturnier mit elf Punkten aus elf Spielen vor Drewes mit zehn Zählern. Auf dem „Bronzerang“ folgte Roland Maruhn, der gegen die beiden Ersten sowie gegen Hans-Joachim Schulze verlor, mit acht Punkten.

 

Im breiten Mittelfeld konnten sich platzieren: 4. Christian Kubitza und Thomas Wendehals (je sechs Punkte), 6. Hans-Joachim Schulze (fünf), 7. Nils Brylski und Erhard Hentzschel (je 4,5), 9. Katharina Kubitza (SV Falke Ro­senthal) (vier) und 10. Manuel Bollak (SV Falke Rosenthal) und Steve Heycke (je 3,5). Der vereinslose Giovanni Senatore blieb leider ohne Punktgewinn.

 

In die Vereins-Blitz-Meisterschaft geht für jeden Teilnehmer das Zehnfache seines prozentualen Ergebnisses ein, dabei werden allerdings nur die besten sieben Resultate eines Spielers in die Wertung genommen. Hier konnte Titelverteidiger Marco Drewes seine Führung mit jetzt 4.642 Punkte ausbauen. Dahinter folgt nun Christian Kubitza (3.245), während Roland Czada (2.997), der im Mai nicht dabei war, vom zweiten auf den dritten Platz zurückfiel.

 

Der Peiner Schachverein lädt am Freitag, dem 21. Mai, alle Interessierten zum vierten Turnier um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach in die Gunzelinschule ein. Beginn der ersten Runde wird um 19.30 Uhr sein. Es werden maximal sieben Runden gespielt, die bei mehr als acht Teilnehmern nach dem Schweizer System ausgelost werden.

SCHACH: 15. Turnier der Jugendserie des Schachbezirkes Göttingen:
Zweite Plätze für Janis und Julian Rychlak

Beim 15. Turnier der Jugendserie des Schachbezirkes Göttingen in Goslar beteiligten sich auch 13 Spieler von den vier Vereinen des Kreises Peine. Die besten Platzierungen erreichten dabei Janis und Julian Rychlak, die jeweils den zweiten Rang in ihrer Altergruppe belegten

 

In unregelmäßigen Abständen führt der Schachbezirk Göttingen die Turniere seiner Jugendserie durch, wo alle Mädchen und Jungen, die im jeweiligen Kalenderjahr maximal das 16. Lebensjahr vollenden, startberechtigt sind. Wurden schon einmal drei Veranstaltungen innerhalb eines Vierteljahres durchgeführt, so vergingen seit der 14. Auflage in Groß Ilsede, die der Schachverein Ölsburg ausgerichtet hatte, fast sechs Monate. Am 15. Turnier in Goslar beteiligten sich 151 Jugendliche, darunter auch vier aus Sachsen-Anhalt und je einer aus Bremen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen, die auf fünf Altersklassen von der „U8“ bis zur „U16“ aufgeteilt wurden. In jeder Gruppe wurden einheitlich sieben Runden nach dem Schweizer System gespielt, die Teilnehmer der „U16“ hatten 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie, in den übrigen Alterstufen wurde 20-Minuten-Schnellschach gespielt.

 
Einen guten Start in das Turnier der „U10“ hatte Janis Rychlak (SV Ölsburg 47) mit drei Siegen in den ersten drei Spielen. Auch von der Niederlage im vierten Durchgang ließ er sich nicht beeindrucken, danach gewann er zwei weitere Partien und sicherte sich eine vordere Platzierung durch ein Kurzremis gegen den amtierenden Vize-Landesmeister Roberto Gisy (SK Ricklingen). Durch günstige Ergebnisse in der Schlussrunde konnte Janis mit seinen 5,5 Punkten hinter dem Hannoveraner sogar noch den zweiten Rang belegen. Gut behaupten konnten sich auch Carl Monitzkewitz (ebenfalls Ölsburg) sowie Magnus und Melissa Meyer (beide Eintracht Edemissen), die mit jeweils vier Zählern die Plätze 15 bis 17 belegten. Der Groß Lafferder Vincent Link, der für SF Salzgitter 86 spielt, kam mit zwei Punkten auf den 34. Platz unter den 37 Teilnehmern
 

Noch besser als sein Bruder startete Julian Rychlak (Ölsburg) in der Gruppe der Elf- und Zwölfjährigen. Ihm gelangen vier Siege, bevor er dem Vize-Landesmeister und späteren Sieger, Sebastian Kaphle (SV Hankensbüttel), unterlag. Mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien, unter Anderem gegen den späteren Turnierdritten Dimitrij Jebtchouk (Werder Bremen), der bei der Bremer U12-Landesmeisterschaft ebenfalls einen dritten Platz belegt hatte, kam Julian auf sechs Punkte und belegte somit den zweiten Platz. Julians Vereinskame­rad Björn Beuran schaffte 3,5 Zähler und belegte unter den 35 Teilnehmern dieser Altersklasse den 21. Rang.

 

Ein weiteres gutes Ergebnis aus lokaler Peiner Sicht schaffte Christoph Helmer (Peiner SV) mit seinen fünf Zählern im „U14“-Turnier. Er belegte damit den fünften Platz und war sogar punktgleich mit dem Dritten. In der 30 Spieler umfassenden Gruppe waren weitere folgende Jugendliche des Schachkreises vertreten: 25. Jan Hennigs (Eintracht Edemissen, 2,5 Punkte), 26. Burckhard Sohn (Edemissen, zwei), 28. Bodo Süß (Edemissen, zwei) und 29. Saskia Bertram (SV Falke Rosenthal, einen).

 

Bei den „U16“-Jugendlichen begann Katharina Kubitza mit zwei Niederlagen und einem anschließenden Unentschieden. Danach rollte sie jedoch das Feld von hinten auf und kam durch vier Siege noch auf 4,5 Punkte und auf den siebten Platz und war damit hinter der souveränen Turniersiegerin Ines Opaska (SG JFZ Schöningen) zweitbeste Spielerin in dieser Altersklasse. Katharinas Vereinskamerad Manuel Bollak kam mit 2,5 Zählern auf den 20. Rang unter den 25 Teilnehmern.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 05.05.04
SCHACH: 15. Junioren-Mannschafts-Schnellturnier des Schachkreises Peine
Sieg von SV Sangerhausen mit neuem Rekord

Die 15. Auflage des seit 1990 immer am 1. Mai im Schulzentrum Groß Ilsede ausgetragenen Junioren-Mannschafts-Schnellturniers des Schachkreises Peine gewann wie im Vorjahr der SV Sangerhausen. 18:0 Punkte und 32:4 Brettpunkte bedeuteten zugleich das beste Ergebnis einer Siegermannschaft überhaupt. Durch den sensationellen Erfolg von Christoph Helmer, der mit neun Zählern aus neun Spielen den Einzelpokal am vierten Brett gewann, schaffte der Peiner Schachverein mit dem sechsten Platz eines der besten Resultate eines Teams aus dem Gebiet des Veranstalters.

 

Zu Beginn des Turniers konnte der Spielleiter des Schachkreises Peine, Roland Czada (Peiner SV), 24 Mannschaften, darunter sechs aus Sachsen-Anhalt und vier aus Nordrhein-Westfalen, begrüßen. Dabei ging er in seiner Eröffnungsrede kurz auf die Geschichte dieser Veranstaltung ein: Dem Schachkreis Peine war es 1990 gelungen, ein neues Turnier im alljährlichen Terminkalender zu etablieren. Die Besonderheit war die Zusammen­setzung der Viermannschaften, ein A-, ein B-, ein C- und D-Jugendlicher (ein U20-, ein U17-, ein U15- und ein U13-Spieler) bildeten jeweils ein Team. Dieses wurde, wie Czada weiter ausführte, neben Ort und Datum bis heute ebenso beibehalten wie die übrigen Bedingungen: neun Runden nach dem Schweizer System sowie 15-Minuten-Partien nach, wíe es vor 14 Jahren üblich war, Blitzregeln. Der Ehrenvorsitzende des Schachbezirkes Braunschweig, Erhard Hentzschel (ebenfalls PSV), erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die politischen Veränderungen der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte: Während 1990 noch zwölf Mannschaften aus der DDR anreisten, wurde das 15. Turnier am Tag des Beitritts von zehn ost- und südeuropäischen Ländern zur Europäischen Union ausgetragen.

 

Der Schachverein Sangerhausen hatte an den ersten drei Brettern mit Konrad Lieder, Michael Strache und Christian Günther drei Akteure aufgeboten, die bereits am Erfolg im Vorjahr beteiligt waren, an vier kam Hannes Wendling zum Einsatz, der zum ersten Mal in Ilsede teilnahm. Alle vier Spieler sind zwischen 16 und 13 Jahre alt, werden in der aktuellen U16-Rangliste in Sachsen-Anhalt unter den ersten Zwanzig geführt und erreichten in den letzten Jahren vordere Platzierungen bei den Einzelmeisterschaften dieses Bundeslandes in ihren Altersklassen. Der Titelverteidiger wurde seiner Favoritenstellung gerecht, gewann einfach alle neun Spiele (mit mindestens 3:1) und sicherte sich mit dem Rekordergebnis von 18:0 Punkten und 32:4 Brettpunkten (bei 31:3 Gewinnpartien) er­neut die Meisterschaft. Die Überlegenheit des Teams wurde nicht nur durch den Vorsprung von drei Mannschafts­punkten und 6,5 Brettpunkten, sondern auch noch durch die Siege in der Einzelwertung von Michael Strache und Christian Günther an den Brettern zwei und drei mit 8,5 bzw. neun Zählern aus jeweils neun Partien unterstrichen. Außerdem ist der Klub aus der Rosenstadt nun seit 20 Runden in Folge ungeschlagen und jetzt mit zwei ersten und zwei dritten Plätzen der zweiterfolgreichste Verein in dieser Turnierserie.

 

Unangefochten die Nummer eins im „Medaillenspiegel“ aller 15 Veranstaltungen bleibt natürlich die SG Aufbau-Elbe Magdeburg, die zwischen 1996 und 2001 fünf Mal das Turnier gewinnen konnte und seit 1994 immer unter den ersten Drei platziert war. Letztere Serie blieb bestehen, da das Team der Landeshauptstädter mit Jewgeni Degtiarev, Susan Großmann, Vincent Schwenke und Vilen Rafayevich mit 15:3 Punkten und 25,5:10,5 Brettpunkten (25:10 Gewinnpartien) erneut einen zweiten Platz belegte. Nachteilig für Aufbau-Elbe war das Unentschieden gegen den SK Lehrte 19 in der ersten Runde, sodass im fünften Durchgang beim Aufeinan­dertreffen mit dem SV Sangerhausen unbedingt gewonnen werden musste. Unter diesem Druck kippten zwei Partien, sodass es für die Magdeburger eine 1:3-Niederlage gab. Den Elbestädtern blieb immerhin der Preis für den besten Einzelspieler am ersten Brett, wo Jewgeni Degtiarev zunächst acht Punkte holte und sich anschließend in einem Stichkampf gegen die Celler Lutz und Golo Petzold durchsetzte, die in allen Turnieren die meisten Punkte (74 bzw. 70 aus je 90 Partien) geholt haben und daher die ewige Tabelle aller Teilnehmer anführen. In dieser Wertung rückte die Dritte der letztjährigen Deutschen Damenmeisterschaft, Susan Großmann, mit ihren sechs Zählern aus dem Turnier 2004 mit insgesamt 42,5 Punkten aus 70 Partien als beste Spielerin auf den sechsten Platz vor.

 

Hinter dem Duo aus Sachsen-Anhalt belegte der Brackweder SK 24, der mit Max Willenberg, Lukas Klein, Richard Olyschläger und Lukas Kammel antrat, mit 15:5 Punkten und 20:16 Brettpunkten (18:14 Gewinnpartien) den dritten Rang und schaffte damit nach dem Titelgewinn der SG Bünde 45 vor zehn Jahren das beste Resultat eines Teams aus Nordrhein-Westfalen. Der erstmalig teilnehmende SV Kali Wolmirstedt (12:6 Punkte) sowie der SK Ricklingen (11:7) folgten auf den Plätzen vier und fünf.

 

Der Peiner Schachverein, für den Steve Heycke, Christopher Vogel, Tim Grunwald und Christoph Helmer zum Einsatz kamen, konnte 10:8 Punkte und 22,5:13,5 Brettpunkte (22:13 Gewinnpartien) erkämpfen, womit er einen ausgezeichneten sechsten Rang belegte und zum dritten Mal bestes Team des Schachkreises Peine wurde. Nur der SV Ölsburg hatte 1994 und 1996 als Fünfter der Abschlusstabelle eine bessere Platzierung eines Vereins aus dem Kreis erreicht. Entscheidenden Anteil an dem Erfolg des PSV hatte Christopher Helmer, der am vierten Brett alle neun Partien für sich entscheiden konnte. Damit gewann er als fünfter Spieler aus dem Kreis Peine in der Einzelwertung eines Brettes und stellte außerdem den Rekord von Enrico Thurmann ein, dem als einziger Denksportler aus dem Schachkreis 1995 ebenfalls das Kunststück gelungen war, neun Punkte in neun Partien zu erreichen.

 

Gleich ein Trio aus dem Kreis Peine lief auf den Plätzen 16 bis 18 ein. Hinter dem SV Ölsburg 47, für den Arne Pliefke, Björn Beuran, Carl Monitzkewitz und Janis Rychlak spielte und der auf 8:10 Punkte und 14,5:21,5 Brettpunkten (13:20 Gewinnpartien) kam, folgten die beiden Teams von Eintracht Edemissen mit je 6:12 Zählern. Der Verein aus dem Nordkreis, der zum ersten Mal in Ilsede teilnahm, setzte bei beiden Mannschaf­ten auch an den Brettern eins und zwei Spieler der jüngeren Altersklassen ein und kam hinter Königsspringer Lüdenscheid und SG JFZ Schönigen in der U15-Sonderwertung auf die Plätze drei und vier. Die „Reserve“ spielte mit Jan Hennigs, Bodo Süss, Benedikt Freitag und Melissa Meyer und hatte bei 14,5:21,5 Brettpunkten (14:21 Gewinnpartien) einen knappen Vorsprung vor Eintracht I, die mit Burkhard Sohn, Jan Riedel, Dina Freitag und Magnus Meyer angetreten war und 14:22 Brettpunkten (13:21 Gewinnpartien) erreichte. Der zweite Neuling aus dem Kreis Peine, der SV Falke Rosenthal (Manuel Bollak, Katharina Kubitza, Tobias Abels und Felix Trau) blieb ohne Sieg, konnte aber bei 4:14 Punkten und 11,5:24,5 Brettpunkten (11:24 Gewinnpartien) den letzten Platz vermeiden. Eine herausragende Leistung bei den Falken gelang Katharina Kubitza, die am zweiten Brett sieben Punkte erkämpfen konnte und mit der Schöningerin Ines Opaska beste Spielerin des Turniers wurde.

 

Bei der Siegerehrung, bei der die besten drei Teams und die Sieger an den vier Bretter Pokale sowie darüber hinaus alle Teilnehmer einen Sachpreis erhielten, bedankte sich Kreisspielleiter Roland Czada bei allen Mitwirkenden für das faire Verhalten und bei allen Helfern in der Organisation und lud alle Vereine für das 16. Turnier am 1. Mai 2005 wieder ein.

SCHACH: 7. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:
Turnier der Jugendserie in Edemissen

Am Sonnabend, den 15 Mai, findet im Rathaus in Edemissen das siebte Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine statt. Ausrichter ist die Schachabteilung des TSV Eintracht. Beginn ist um 10.00 Uhr, die Siegerehrung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Wie immer bei den Turnieren der Jugendserie werden sieben Runden nach dem Schweizer System mit 20-Minuten-Schnellschach-Partien gespielt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendliche der Jahrgänge 1988 und jünger aus den vier Vereine in Kreis Peine, Eintracht Edemissen, SV Ölsburg 47, Peiner SV und SV Falke Rosenthal, sowie alle Jungen und Mädchen dieses Alters, die keinem Schachklub angehören. Erfolgreichster Spieler der Jugendserie ist Christopher Vogel vom Peiner Schachverein, der bereits fünf Turniere siegreich beenden konnte.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 27.04.04
SCHACH: 15. Junioren-Mannschafts-Schnellturnier des Schachkreises Peine:
Gäste aus Nordrhein Westfalen und Sachsen- Anhalt

Bereits zum 15. Mal richtet der Schachverband Kreis Peine sein schon traditionelles Schnellturnier für Viererjugendmannschaften aus. Wie immer wird am 1. Mai im Schulzentrum Groß Ilsede gespielt, Beginn ist um 10.00 Uhr, das Ende wird zwischen 17.00 und 18.00 Uhr liegen. Nach dem von Turniergründer Roland Czada (Peiner Schachverein) erdachten Konzepts werden wieder Jugendliche unterschiedlichen Alters eine Mannschaft bilden. Am Wochenende hatten sich etwa 20 Teams angemeldet, darunter aus Nordhein-Westfalen je zwei Mann­schaften von Königsspringer Lüdenscheid und Brackweder SK 24 (bei Bielefeld), aus Sachsen-Anhalt Titelverteidiger SV Sangerhausen und „Neuling“ SV Kali Wolmirstedt mit je einer. Der Schachverein Ölsburg, der Peiner Schachverein und der SV Falke Rosenthal werden voraussichtlich mit je einer Mannschaft starten, Eintracht Ede­missen beabsichtigt, zwei oder drei Teams ins Rennen zu schicken. Der Schachkreis Peine hofft noch auf weitere Meldungen. Zuschauer zu diesem wie immer spannenden Turnier sind willkommen, der Eintritt ist frei.

SCHACH: Kreisklasse
Peine III vor dem Wiederaufstieg

Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins machte mit dem Sieg gegen Fallersleben einen großen Schritt in Richtung Wiederaufstieg in die Kreisliga. Eintracht Edemissen unterlag in der Platzierungsrunde „B“ klar.

 

Peiner SV III – SF Fallersleben II 5,5:2,5 (5:2 Gewinnpartien). Wie schon in der Vorrunde, als es sogar einen 7:1-Erfolg (bei 6:0 Gewinnpartien) gab, so kamen die Fuhsestädter erneut zu einem klaren Erfolg. Sebastian Maruhn (Brett 1), Christian Kubitza (3), Steve Heycke (4), Horst Hustedt (5) und Nils Brylski (6) kamen zu vollen Punkten, Holger Schmidt (2) zu einem halben. Der zwölfjährige Christoph Helmer (8) musste bei seinem fünften Einsatz in der Erwachsenenmannschaft leider seine erste Niederlage hinnehmen, zuvor hatte er vier Mal gewonnen.

 

Eintracht Edemissen – SV Gifhorn 59 III 1:7 (1:7 Gewinnpartien). Das Nordkreisteam war gegen die Gifhorner, die als Dritter der Staffel 1 bei 10:2 Punkten nur sehr unglücklich die Aufstiegsrunde verpasst hatte, ohne Chance. Für den Ehrenpunkt sorgte Senior Horst Cörlin. Peiner SV III führt damit mit 3:1 Zählern die Endrunde „A“ an, punktgleich mit dem SV Hankensbüttel II. Da der Erst- und Zweitplatzierte dieser Gruppe in die Kreisliga aufsteigen, können sich die Fuhsestädter am letzten Spieltag der Kreisklasse am 16. Mai bei SG JFZ Schöningen eine 3,5:4,5-Niederlage leisten, um dieses Ziel zu erreichen. Eintracht Edemissen liegt in der Platzierungsrunde „B“ mit 2.2 Zählern auf dem dritten Rang und bestreitet sein letztes Spiel bei SV 42 Salzgitter III.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:

Klassenerhalt für Peine II

In der kommenden Saison kommt es zum Kreisderby zwischen dem Schachverein Ölsburg und der zweiten Mannschaft des Peiner Schachvereins. Während das Südkreisteam aus der Bezirksliga absteigt, schafften die Fuhsestädter durch einen Sieg am letzten Spieltag den Verbleib in der Bezirksklasse.

 

Helmstedter SV – SV Ölsburg 47 5:2 (4:1 Gewinnpartien). Zu dem etwas kuriosen Ergebnis kam es, da beide Teams nicht vollständig antraten und jeweils das dritte Brett unbesetzt ließen, welches dann für beide verloren gewertet wurde. Zusätzlich überließen die Ilseder den Gastgebern auch den Punkt am vierten Brett kampflos. In den gespielten Partien taten dieses außerdem Hagen Woldt (Brett 2), Marek von Wnuck (5) und Alexander Skarupke (8), während Martin Götjen (6) und Arne Pliefke (7) ein Remis erreichten. Carsten Pätz (1) widerlegte eine Kombination des Gegners und schaffte damit den einzigen Ölsburger Sieg.

 

Peiner SV II – SC Wolfsburg III 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Der Wettkampf begann ungünstig für die Gastgeber, da Fritz Frieg (Brett 5) nach einem Damenverlust bereits nach 30 Minuten aufgeben musste. Die übrigen sieben Peiner Denksportler ließen sich durch diesen frühen Rückstand nicht entmutigen und nach Erfolgen von Roland Czada (2), Lutz Dietrich (3), Rutger Raitz von Frentz (4) und Henrik Schmidt (8) bei zwischenzeitlicher Niederlage von Hans-Joachim Schulze (1) konnte nach etwa viereinhalb Stunden Rainhard Pannenborg seine aussichtsreiche Stellung in einem Springerendspiel Remis geben, um den Gesamtsieg zu sichern. In der längsten Partie des Tages musste schließlich Christopher Vogel seiner Gegnerin den vollen Punkt überlassen, was aber nur noch eine Resultatsverbesserung für die Gäste bedeutete.

 

Der Schachverein Ölsburg blieb damit in der ganzen Saison ohne Sieg und belegt in der Abschlusstabelle der Bezirksliga mit 3:15 Punkten den neunten und damit vorletzten Platz. Das Südkreisteam muss daher den Weg in die Bezirksklasse antreten, wo die Peiner Reserve mit dem Erfolg gegen die Autostädter den Klassenerhalt aus eigener Kraft sicherstellte. Mit 9:9 Punkten belegten die Fuhsestädter den siebten Platz und wiesen somit zwei Zähler mehr als Absteiger SVG Schöppenstedt, aber auch nur drei Zähler weniger als die beiden Aufsteiger Braunschweiger SF IV und SV Gifhorn 59 II auf.

 

Die erfolgreichsten Akteure der beiden Teams waren Rüdiger Steinhorst (Ölsburg) und Roland Czada (PSV II), die mit 6,5 Punkten bei acht bzw. neun Spielen an den Brettern eins bis drei in ihrer jeweiligen Spielklasse ungeschlagen blieben.

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost

Sieg im Abstiegsendspiel

 Durch einen Erfolg beim unmittelbaren Kontrahenten im Abstiegskampf sicherte sich die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins den nach sechs Spieltagen nicht mehr erwarteten Verbleib in der Verbandsliga Niedersachsen-Ost.

 

SC Schwarz-Weiß Northeim – Peiner SV 3,5:4,5 (3:4 Gewinnpartien). Unverständlicherweise traten die Gastgeber zu diesem wichtigen Spiel nur mit sechs Akteuren an, sodass Uwe Schmidt (Brett 1) und Enrico Thurmann (8) ihre Punkte kampflos erhielten. Im weiteren Verlauf des Wettkampfes konnten Marco Drewes (2) und Jürgen Garbuszus (3) durch Eroberung eines Turmes bzw. dreier Bauern weitere Siege hinzufügen, während Erhard Hentzschel (4), Christian Sieverding (5) und Thomas Wendehals (7) ihren Kontrahenten unterlagen. Beim Stande von 4:3 für die Gäste hing nun Alles von der Partie von Martin Hentzschel (6) ab. Nachdem dieser bereits frühzeitig in die Defensive gedrängt worden war, aber durch geschicktes Gegenspiel ein Matt oder einen entscheidenden Materialnachteil vermieden hatte, rettete er sich nach über sechs Stunden Spielzeit durch Schlagen des letzten Bauern seines Widersachers, dem ein nicht mehr gewinnbares Endspiel mit Läufer und Springer gegen Läufer und Bauer verblieb, in ein Remis und sicherte so den Gesamtsieg der Fuhsestädter.

 

Für den Peiner Schachverein ging damit eine kuriose Saison zu Ende. Lag das Team nach sechs Runden mit 0:12 Punkten scheinbar hoffnungslos auf dem zehnten und letzten Platz der Tabelle, so brachten die Siege gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf, Caissa Wolfenbüttel und SC Schwarz-Weiß Northeim, sowie dazwischen der Erfolg gegen den Hildesheimer SV die notwendigen Zähler zum Klassenerhalt. Mit den 6:12 Punkten belegen die Fuhsestädter in der Abschlusstabelle den achten Rang. Die Oker- und Leinestädter werden durch die Meister der Bezirksliga Braunschweig, SF Bleckenstedt, sowie der Bezirksliga Göttingen, SV Südharz Osterode oder SK Goslar 21, ersetzt. Der Erstplatzierte der Verbandsliga Ost, SC Wolfsburg, steigt in die Landesliga Süd auf, von dort kehrt Braunschweiger SF III zurück.

 

Entscheidenden Anteil am Verbleib der Peiner in der Verbandsliga hatte Marco Drewes am zweiten Brett, der nur in der ersten Runde verlor, danach jedoch fünf Mal gewann und drei Mal Remis spielte, darunter ein Unentschieden gegen den Wolfsburger Dieter Jentsch, der zusammen mit dem Hamelner Gerhard Kaiser das beste Einzelergebnis erzielte. Drewes folgt in dieser Statistik mit seinen 6,5 Punkten aus neun Spielen auf Platz sechs. Ebenfalls gute Resultate aus Peiner Sicht erreichten Uwe Schmidt am Spitzenbrett mit vier Zähler aus acht Spielen, dazu der kampflose Punkt in Northeim, sowie Thomas Wendehals, der an den Brettern sechs bis acht sieben Mal zum Einsatz kam und 4,5 Punkte holte und nur am letzten Spieltag eine Niederlage hinnehmen musste. Enrico Thurmann kehrte erst in der siebten Runde ins Team zurück und trug mit seinen drei Siegen, davon einer kampflos, jedes Mal zum Mannschaftserfolg mit bei.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19.04.20041
SCHACH: Bezirks-Jugend-Aufbaulia
Peiner SV nach kuriosem Unentschieden Staffelmeister1

Am fünften und letzten Spieltag der Staffel 1 der Bezirks-Jugend-Aufbauliga für Vierermannschaften sicherte sich der Peiner Schachverein mit einem Unentschieden die Staffelmeisterschaft. Ebenfalls keinen Sieger hatte das Kreisderby zwischen Rosenthal und Edemissen.

 

Unter keinem guten Stern stand die Begegnung des PSV beim SV Gifhorn 59, da in Folge von Krankheit und Konfirmationen eine ganze Reihe von Spielern ausfielen und Jugendwart Nils Brylski mit nur zwei Akteuren die Fahrt in die Südheide antreten musste. Aber auch die Gastgeber hatten Personalprobleme, auch ihnen standen nur zwei Jugendliche zur Verfügung. Christoph Helmer (Brett 1) und Florian Holz (2) erreichten in ihren Partien jeweils ein Remis, während die beiden hintern Bretter auf Grund der Nicht-Besetzung von beiden Mannschaften für beide verloren gewertet wurde, sodass der Wettkampf mit dem kuriosen Ergebnis von 1:1 (bei 0:0 Gewinnpartien) endete.

 

Das Kreisderby zwischen SV Falke Rosenthal und Eintracht Edemissen wurde in gegenseitigem Einvernehmen der beiden Vereinsjugendwarte kurzfristig in die Nordkreisgemeinde verlegt, da das Rosenthaler Vereinsheim mit anderen Veranstaltungen belegt war. Nach spannenden Spielen trennte man sich 2:2 (bei 2:2 Gewinnpartien), wobei es vier Siege mit den schwarzen Figuren gab. Auf Seiten der Falken gewannen Lars Hübner (Brett 1) und Katharina Kubitza (3), für die Eintracht punkteten Jan Hennigs (2) und Debütant Jendrik Mül­ler (4).

 

Der Peiner Schachverein sicherte sich durch das Unentschieden mit 6:2 Zählern den ersten Platz der Staffel 1, vor dem während der letzten Runde spielfreien SV Ölsburg (5:3). Dahinter folgen der SV Falke Rosenthal (4:4), Eintracht Edemissen (3:5) und SV Gifhorn (2:6). Die Fuhsestädter haben sich damit für das Endspiel um die Meisterschaft der Bezirks-Jugend-Aufbauliga gegen den Sieger der anderen Staffel, dem SC Gliesmarode 69, qualifiziert, welches für den 2. Mai angesetzt ist. Auf Grund des alljährlich am 1. Mai ausgetragenen Jugend-Mannschafts-Schnellturniers in Groß Ilsede wird der PSV sich allerdings um eine Verlegung bemühen.

 

Die letzten Ergebnisse der Staffel 2 waren: SV Apelnstedt 94 gegen SF Fallersleben II 2:2 (2:2 Gewinnpartien), SVG Schöppenstedt gegen SC Gliesmarode 69 1:3 (1:3) und Caissa Wolfenbüttel gegen SF Fallersleben I 1,5:2,5 (1:2). Die Abschlusstabelle lautet hier: 1. Gliesmarode (9:1 Punkte), 2. Fallersleben I (7:3), 3. Schöppenstedt (6:4), 4. Apelnstedt (4:6), 5. Fallersleben II (3:7) und 6. Wolfenbüttel (1:9).

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19.04.2004

SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:

Erneute Teilung des Tagessieges

Einen spannenden Verlauf nehmen zurzeit die jeden Monat ausgetragenen vereinsinternen Turniere im 15-Minuten-Schnellschach des Peiner Schachvereins. Nur im Januar gab es mit Erhard Hentzschel einen alleinigen Gewinner, während im Februar, März und jetzt im April jeweils mehrere Spieler den ersten Platz teilten, sodass nach vier Turnieren bereits sieben Denksportler mindestens einen Tagessieg im laufenden Jahr beanspruchen können.

 

Dieses Mal kam es dabei sogar zu einem echten Endspiel: Vor der siebten und letzten Runde lagen Spitzenspieler Marco Drewes, der sich auf den Kampf um die Blitzmeisterschaft konzentriert und zum ersten Mal in diesem Jahr beim Schnellschachturnier dabei war, und das ehemalige Mitglied des PSV Carsten Kluger, der heute für die zweite Mannschaft der SG Turm Trier in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz die Figuren rückt und einen Besuch in seiner Heimatstadt zur Teilnahme an einem Turnier seines alten Vereins nutzte, mit jeweils fünf Zählern an der Spitze. Auf Grund des gegenseitigen Respekts endete das direkte Aufeinandertreffen mit einem schnellen Remis, sodass Beide am Ende 5,5 Punkte aufwiesen. Dahinter teilten sich Erhard Hentzschel, der mit vier Siegen startete, durch Niederlagen gegen die beiden Co-Sieger aber zurückgeworfen worden wurde, und Rainhard Pannenborg, der in der zweiten Runde Kluger eine Niederlage beibringen konnte, mit jeweils fünf Zählern den dritten Rang.

 

Im Mittelfeld konnten sich Lutz Dietrich und Sebastian Maruhn (jeweils vier Punkte), sowie Nils Brylski, Ar­salsan Dejam, Rutger Raitz von Frentz und Thomas Wendehals (jeweils 3,5) platzieren. Weiter folgten Christian Kubitza und Hans-Joachim Schulze (je 2,5), der vereinslose Giovanni Senatore (einen) und die Rosenthalerin Katharina Kubitza (null).

 

Der amtierende Vereinsmeister in dieser Disziplin, Lutz Dietrich, hat sich im Kampf um den Titel für dieses Jahr sich etwas von seinen Verfolgern absetzen können. Er weist 19,417 Punkte auf und damit drei Zähler Vorsprung vor Hans-Joachim Schulze (16,417). Beide waren bei allen Wertungsturnieren dabei, im Gegensatz zu Erhard Hentzschel, der bei drei Starts 15,5 Punkte erspielen konnte. Dahinter folgen: 4. Christian Kubitza (14,5 aus vier), 5. Rutger Raitz von Frentz (13 aus drei), 6. Nils Brylski (13 aus vier), 7. Sebastian Maruhn (zwölf aus drei) und 8. Rainhard Pannenborg (11,333 aus drei). Insgesamt haben bereits 19 Vereinsmitglieder und Gäste an den Schnellturnieren in 2004 teilgenommen.

 

Am Freitag, den 7. Mai, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule das fünfte Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 15.04.2004

SCHACH: Niedersächsische Jugend-Einzelmeisterschaften:

Remis von Janis Rychlak gegen Vizemeister

In der Vorosterwoche fanden in Borkum die diesjährigen niedersächsischen Jugend-Einzelmeisterschaften statt. Die Peiner Farben wurden durch zwei Ölsburger Akteure und durch zwei Spielerinnen des SV Falke Rosenthal vertreten. Übereinstimmend lobten sie das erstklassige Rahmenprogramm während der Veranstaltung und die gute Vorbereitung auf die Partien durch die Betreuer des Schachbezirkes Braunschweig, dagegen hätten sie sich, wie viele andere Teilnehmer auch, auf Grund der umständlichen Anreise mit der einstündigen Fährfahrt vom niederländischen Emshaven zu der Ostfriesischen Insel einen anderen Austragungsort gewünscht.

 

Der Zweite der Bezirks-U10-Jugend-Meisterschaft im letzten Herbst, Janis Rychlak, hatte mit vier Siegen in den ersten vier Spielen einen sensationellen Start in das Landesturnier dieser Alterklasse, bei der Mädchen und Jungen in einer Gruppe zusammengefasst waren. Einer Niederlage in der fünften Runde ließ er zwei Unentschie­den folgen, unter Anderem gegen den späteren Vizemeister Roberto Gisy (SK Ricklingen). Da er aber in den übrigen drei Spielen jedes Mal seinem Kontrahenten zum Sieg gratulieren musste, fiel Janis mit dem insgesamt guten Resultat von fünf Punkten aus zehn Spielen noch auf den 13. Platz unter den 29 Teilnehmern zurück. Der Verein aus dem Süden von Hannover stellte insgesamt sieben Akteure und erreichte mit dem ersten, zweiten, vierten, sechsten und siebten Rang ein außergewöhnliches Ergebnis.

 

Auch Julian Rychlak spielte im U12-Turnier der Jungen zu Beginn recht erfolgreich und wies nach fünf Runden 3,5 Zähler auf. Wie sein Bruder musste er jedoch drei Niederlagen in Folge hinnehmen, sodass er nach dem Remis in der Schlussrunde mit vier Punkten aus den neun Spielen den 15. Platz unter den 20 Denksportlern belegte. In dieser Alterklasse erreichten die beiden Supertalente Stephan und Sebastian Kaphle (SV Hankensbüttel) einen Doppelsieg.

 

Ebenfalls sehr beachtlich schlug sich Katharina Kubitza, die ihr erstes größere Turnier überhaupt spielte und bei der weiblichen U16/U18-Jugend startete. Am Ende belegte sie mit fünf Zählern aus neun Runden einen neunten Platz unter den 15 Denksportlerinnen, in der separaten Wertung der U16 sogar den sechsten Rang. Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen wurde hier von zwei Vereinen aus dem Raum Osnabrück, der SG Oesede (vier Spiele­rinnen) und SF Johannes Spelle (drei) gestellt.

 

Saskia Bertram startete bei den U14-Mädchen und musste trotz erheblicher Fortschritte in der Eröffnungs­theorie letztlich allen acht Kontrahentinnen den vollen Punkt überlassen und belegte daher leider nur den neunten und letzten Platz. Enttäuschend war die Teilnehmerzahl, war doch diese Gruppe ohne Vorqualifikation durch die Schachbezirke ausgeschrieben worden.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 06.04.04
SCHACH: Kreis-Dähne-Pokal 2004:

Hattrick durch Roland Czada

Zum dritten Mal nacheinander heißt der Sieger des Kreis-Dähne-Pokals Roland Czada vom Peiner Schachverein. Nachdem er im ersten Spiel des Finales trotz der weißen Figuren in Positionsnachteil geriet und erst nach schwerem Kampf ein Remis erreichte, setzte er sich in der Wiederholungspartie mit vertauschten Farben gegen den leicht favorisierten Ölsburger Albert Krüger sicher durch. Im Gegensatz zu den Vorjahren blieben im Verlauf der Veranstaltung die ganz großen Sensationen jedoch aus.

 

18 Denksportler aus den vier Schachvereinen des Kreises Peine hatten im Januar das nach dem KO-System ausgetragene Turnier aufgenommen, 14 von Ihnen mussten auf Grund des Modus’ nach einer Niederlage in den ersten drei Runden „die Segel streichen“. Für das Halbfinale Ende Februar hatten sich die Nummern eins bis drei der Setzliste, Rüdiger Steinhorst, Albert Krüger (beide SV Ölsburg) und Roland Czada (Peiner SV), sowie der Rosenthaler Nachwuchsspieler Manuel Bollak qualifiziert. Steinhost hatte gegen Alexander Waalkes (Eintracht Edemissen) und Janis Rychlak (Ölsburg) gewonnen, Krüger war gegen die beiden Peiner Christian Kubitza und Nils Brylski erfolgreich geblieben, der Sieger von 2002 und 2003, Czada, hatte Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal) und Christopher Vogel (PSV) ausgeschaltet und Bollak hatte Arne Pliefke (Ölsburg) zunächst ein Remis gestattet, dann aber in der Wiederholungspartie matt gesetzt und anschließend auch Arsalan Dejam (PSV) bezwungen. Durch sein Vordringen in das Viertelfinale wird der 13-jährige Vogel, der für die einzige Paarung der zweiten Runde ausgelost wurde und hier etwas überraschend, aber auch nicht völlig unerwartet, in zwei fünfstündigen Begegnungen die Nummer vier der Setzliste, Martin Götjen (SV Ölsburg) ausschaltete, wahrscheinlich den ersten, mindestens aber den zweiten Platz der offiziellen Jugendrangliste des Kreises Peine übernehmen, in der er zuvor noch nicht geführt worden war.

 

Bevor es zur Austragung der Vorschlussrunde kam, musste jedoch der Top-Favorit Rüdiger Steinhorst in Folge einer zu Turnierbeginn nicht vorhersehbaren beruflichen Veränderung vom Turnier zurücktreten. Sein Gegner Roland Czada zog daher kampflos ins Endspiel ein. In der anderen Halbfinalpaarung setzte sich Albert Krüger sicher gegen Manuel Bollak durch, der somit durch den unfreiwilligen Verzicht von Steinhorst den dritten Platz belegte.

 

Im Finale wählte der Pokalverteidiger, der die weißen Figuren zugelost bekam, wie gewohnt die Orang-Utan-Eröffnung. Sein Kontrahent zeigte sich gut vorbereitet und drängte im Mittelspiel den Peiner in die Defensive, büßte dabei aber einen Bauern ein. Der Positionsvorteil des Ölsburger Bezirksligaspielers reichte jedoch nur zum Rückgewinn des verlorenen Materials, sodass die Partie, als beiden Denksportlern neben den Königen jeweils nur noch einen Springer und zwei Bauern verblieben waren, nach vier Stunden mit einem Remis endete. In der Wiederholungspartie mit vertauschten Farben zwei Wochen später unterlief Krüger bereits im dritten Zug einen Fehler, sodass Czada einen Damentausch erzwingen konnte, bei dem der Weiß-Spieler mit dem König zurückschlagen musste und das Recht auf die Rochade einbüßte. Der Sieger der letzten beiden Jahre erreichte einen klaren Entwicklungsvorteil, nutze diesen zur Eroberung von zwei Bauern, sodass Krüger sich gezwungen sah, nach nur etwa zweieinhalb Stunden beim Übergang vom Mittel- ins Endspiel die Partie aufzugeben und Czada zum erneuten Gewinn des Kreis-Dähne-Pokals zu gratuliere

 

Der Peiner qualifizierte sich damit auch für den Dähne-Pokal des Schachbezirks Braunschweig, welcher voraussichtlich zwischen Mai und Juli ausgetragen wird. Die genauen Termine stehen noch nicht fest, ebenso wenig wie die Sieger der übrigen Schachkreise.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.04.2004

SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:

Vierter Tagessieg für Marco Drewes

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, ist bei der Vereinsmeisterschaft im Fünf-Minuten-Blitzschach nicht zu stoppen. Trotz der Anwesenheit von spielstarken „Blitzern“ sicherte er sich beim vierten Wertungsturnier in diesem Jahr zum vierten Mal den Tagessieg. Mit 15 Denksportlern, darunter fünf Jugendliche unter 18 Jahren, war die Beteiligung so hoch wie seit fast einem Jahr nicht mehr.

 

Allerdings ist auch der Seriensieger nicht unverwundbar. Dieses Mal „stolperte“ Drewes in der vorletzten Runde gegen den Dritten der Kreis-Blitz-Einzelmeisterschaft des letzten Jahres, Christian Kubitza, als er in verwickelter Stellung einen Springer und damit die Partie verlor. Gegen die übrigen 13 Konkurrenten blieb Drewes jedoch erfolgreich, sodass er in der Endabrechnung mit 13 Punkten klar den ersten Platz belegte. Eine kleine Überraschung war der zweite Rang mit elf Zählern durch Hans-Joachim Schulze, der nur dem Turniersieger und dem Jugendlichen Manuel Bollak unterlag und gegen Roland Czada und Christian Kubitza jeweils ein Remis abgab. Kubitza wiederum belegte mit 10,5 Punkten den dritten Rang, dabei brachten ihm die 1,5 Zähler gegen die beiden Erstplatzierten den entscheidenden Vorsprung auf das Verfolgerfeld, das Lutz Dietrich (9,5 Punkte), Roland Maruhn (ebenfalls 9,5), Roland Czada (neun), Erhard Hentzschel (8,5) und Sebastian Maruhn (acht) umfasste

 

Wie im Januar und März, so spielte der zwölfjährige Christoph Helmer ohne Respekt und konnte dabei auch gegen die „alten Hasen“ punkten, folgerichtig konnte er mit Lutz Dietrich und Roland Czada auch zwei vor ihm platzierte Spieler bezwingen. Der jüngste Teilnehmer des Tages belegte mit sieben Punkten den neunten Platz und wurde nebenbei Bester der fünf Jugendlichen, knapp vor dem 13-jährigen Christopher Vogel, der bei seinem ersten Blitzturnier bei den Erwachsenen sechs Zähler sammelte. Die beiden Rosenthaler Nachwuchsspieler Manuel Bollak und Katharina Kubitza, sowie Nils Brylski teilten sich mit jeweils vier Punkten den elften Rang, während die beiden vereinslosen Denksportler Giovanni Senatore und Klaus Fritsch mit einem bzw. keinem Punkt am Tabellenende lagen.

 

In die Vereins-Blitz-Meisterschaft geht für jeden Teilnehmer das Zehnfache seines prozentualen Ergebnisses ein, dabei werden allerdings nur die besten sieben Resultate eines Spielers in die Wertung genommen. Hier führt natürlich Marco Drewes mit 3.733 (von zurzeit 4.000 möglichen) Punkten klar vor Roland Czada (2.997), Christian Kubitza (2.700) und Erhard Hentzschel (2.234). Dahinter folgen mit Christoph Helmer (1.545) und Hans-Joachim Schulze (1.456) zwei Spieler, die erst drei Mal dabei waren.

 

Der Peiner Schachverein lädt am Freitag, dem 16. April, alle Interessierten zum vierten Turnier um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach in die Gunzelinschule ein. Beginn der ersten Runde wird um 19.30 Uhr sein. Es werden maximal sieben Runden gespielt, die bei mehr als acht Teilnehmern nach dem Schweizer System ausgelost werden.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 29.03.2004
SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse
PSV II mit 7:9 Punkten in großer Gefahr

Am achten Spieltag der Bezirksliga erkämpfte sich der Schachverein Ölsburg immerhin ein Unentschieden, was aber im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig ist. Die Reserve des Peiner Schachvereins brachte sich durch eine unnötige Niederlage in große Gefahr, doch noch aus der Bezirksklasse abzusteigen.

 

SV Ölsburg 47 – Königsspringer Braunschweig 4:4 (2:2 Gewinnpartien). In diesem Wettkampf zeigten sich einmal mehr die großen Leistungsunterschiede innerhalb der Mannschaft der Gastgeber, denn trotz heftiger Gegenwehr mussten Paul Wäsner (Brett 7) und Arne Pliefke (8) schließlich aufgeben, womit nun schon zum siebten Mal in dieser Saison die Akteure an den beiden hinteren Bretten zwei Niederlagen hinnehmen mussten. Dagegen blieben die übrigen sechs Spieler ungeschlagen, volle Punkte erkämpften Hagen Woldt (2) und Marek von Wnuck (5), halbe Zähler steuerten Carsten Pätz (1), Rüdiger Steinhorst (3), Albert Krüger (4) und Martin Götjen (6) bei.

 

SV Gifhorn 59 II – Peiner SV II 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Nach etwas mehr als vier Stunden hätte der Wettkampf klar für die Gäste entschieden sein müssen, da die Niederlagen von Lutz Dietrich (Brett 3) und Fritz Frieg (4) in jeweils besseren Stellungen durch Übersehen eines Turmverlustes bzw. eines Matt zu Stande kamen und auch der Misserfolg von Ersatzspieler Bernhard Michels (6) äußerst unglücklich war. Stattdessen hatte sich dadurch und durch ein Remis von Horst Böttcher (5) sowie durch Siege von Roland Czada (2) (Zeitnotfehler seines Kontrahenten nach nicht alltäglicher Eröffnung), von Henrik Schmidt (7) (erfolgreicher Abschluss eines Königsangriffes) und von Enrico Thurmann (8) (Ausnutzung eines Raumvorteils am Damenflügel) ein Zwischenstand von 3,5:3,5 ergeben. Hans-Joachim Schulze (1) verteidigte seine etwas schlechtere Stellung zunächst erfolgreich und erreichte ein nach Remis aussehendes Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm (ohne Bauern), wurde aber nach fast sieben Stunden Gesamtspieldauer doch noch matt gesetzt.

 

Auf Grund der Situation in der Verbandsliga Ost gibt es in der Bezirksliga und -klasse jeweils mindestens zwei Absteiger, sollten jedoch Caissa Wolfenbüttel und die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins den Weg in den Bezirk zurück antreten müssen, so müssten in den Staffeln dort jeweils drei Teams „ins Gras beißen“. Der Schachverein Ölsburg liegt mit 3:13 Punkten auf dem neunten und vorletzten Platz der Bezirksliga und hat nur noch die theoretische Chance, am 25. April mit einem nicht zu erwartenden Sieg beim Helmstedter SV und einer gleichzeitigen Niederlage der SF Fallersleben gegen SF Salzgitter 86 II die Autostädter vom achten Rang zu verdrängen. In der Bezirksklasse sind neben dem bereits feststehenden Absteiger Braunschweiger SF V noch fünf Teams gefährdet; um nicht vom Ergebnis der eigenen ersten Mannschaft in der Verbandsliga abhängig zu sein, muss der PSV II, zurzeit Achter mit 7:9 Zählern, sein eigenes Abstiegssendspiel gegen SC Wolfsburg III gewinnen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft sicherzustellen.

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Abstiegsendspiel in Northeim

Der Peiner Schachverein, die ranghöchste Mannschaft aus dem Kreis, hatte in der Tabelle der Verbandsliga Niedersachsen-Ost durch seinen 5,5:2,5-Sieg (bei 5:2 Gewinnpartien) im dem um eine Woche vorverlegte Kampf gegen Hildesheim zunächst den achten Platz erreicht, fiel aber nun bei Austragung der übrigen Spiele der achten Runde durch den Northeimer Erfolg in gleicher Höhe (3:0 Gewinnpartien) im Kellerduell in Wolfenbüttel wieder auf den neunten Platz zurück. Die Fuhsestädter müssen daher am letzten Spieltag am 25. April in Northeim unbedingt gewinnen, um den achten Platz und damit den Klassenerhalt sicherzustellen. Im Falle eines Unentschieden oder einer Niederlage bleibt dem Peiner SV die kleine Hoffnung, dass die derzeitigen Tabellenletzten der Oberliga Nord-West und Landesliga Süd, der SK Nord Bremen und der SC Stadthagen, ihre Platzierungen nicht mehr verbessern, sodass die Fuhsestädter auch als Neunter der Verbandsliga nicht absteigen würden.

SCHACH: Kreisklasse

Start in die Aufstiegsrunde mit Unentschieden

Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins schaffte am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde zur Kreisliga ein wichtiges Unentschieden. In der Platzierungsrunde „B“ kam Eintracht Edemissen zu einem leichten Sieg.

 

Peiner SV III – SV Hankensbüttel II 4:4 (4:4 Gewinnpartien). Die Gäste waren im Duell der beiden Staffelmeister leicht favorisiert, traten sie doch mit den beiden elf- bzw. neunjährigen Talenten Stephan und Sebastian Kaphle an, die für ihr Alter eine bereits herausragende Spielstärke erreicht haben und die prompt ihre Partien gegen die erfolgreichsten Punktesammler der Fuhsestädter in der Vorrunde, Steve Heycke (Brett 5) und Nils Brylski (6), gewinnen konnten. Auf Seiten der Peiner hatten Christian Kubitza (4) und Christoph Helmer (8) früh volle Punkte erreicht, wogegen Sebastian Maruhn (1) und Holger Schmidt (2) jeweils erst nach sechs Stunden nach der Verwertung eines Mehrbauern im Endspiel ihre Siege sicherstellen konnten.

 

Eintracht Edemissen – SC Gliesmarode 69 V 6:2 (6:2 Gewinnpartien). Da die Braunschweiger nur mit fünf Spielern antraten, erhielten Detlef Böttge (Brett 3), Bernd Nowag (6) und Alexander Waalkes (8) kampflos ihre Punkte. Auch kamen Günter Marquardt (4) und Horst Cörlin (7) zu leichten Siegen. In der längsten Partie des Wettkampfes gelang es Hans-Jürgen Ebeling (2) noch, eine Bauernschwäche des Gegners, verursacht durch einen Tripelbauern, auszunutzen und ebenfalls zu gewinnen

 

Da in der Endrunde „A“, deren Erst- und Zweitplatzierte in die Kreisliga aufsteigen werden, auch die andere Begegnung unentschieden endete, weisen alle vier Teams zunächst 1:1 Punkte auf. Der PSV III kann nun am 25. April durch eine Wiederholung des Sieges in der Vorrunde gegen die SF Fallersleben II dem sofortigen Wiederaufstieg ein entscheidendes Stück näherkommen. Eintracht Edemissen ist zurzeit Erster der Endrunde „B“ und empfängt am gleichen Tag SV Gifhorn 59 III, der nur sehr unglücklich die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verpasst hatte.

SCHACH: Aufbauliga:

Remis durch Gustav Vandelow

Am achten und vorletzten Spieltag der Aufbauliga für Vierermannschaften unterlag der SV Ölsburg II dem Tabellenführer SF Bleckenstedt III mit 0,5:3,5 (bei 0:3 Gewinnpartien). Während die drei Jugendlichen jeweils eine Niederlage hinnehmen mussten, sicherte Senior Gustav Vanselow den halben Ehrenpunkt mit einem Remis, womit er in der Aufbauliga weiterhin ungeschlagen ist und bei sieben Einsätzen fünf Punkte erkämpfte. Die Salzgitteraner weisen jetzt 13:3 Punkte auf und stehen damit auch als Meister fest, da Verfolger Caissa Wolfenbüttel III bei JVA Philippsberg Wolfenbüttel II glatt mit 0:4 unterlag und bei 10:6 Zählern den Spitzenreiter nicht mehr verdrän­gen kann. Ölsburg II liegt mit 5:11 Punkten auf dem dritten Platz, knapp vor JVA II (4:12).

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 24.03.2004
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Höchster Sieg seit über 2 Jahren

Die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins konnte in dem um eine Woche vorverlegtem Kampf zwei äußerst wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen. Dabei fiel der Erfolg mit 5,5:2,5 gegen das Hildesheimer Team unerwartet deutlich aus. Einen solchen klaren Sieg hatte es für die Fuhsestädter zuletzt am 24. Februar 2002 gegeben, als im Kreisderby der SV Ölsburg mit dem gleichen Resultat (bei 4:1 Gewinnpartien) bezwungen worden war.

 

Peiner SV – Hildesheimer SV 5,5:2,5 (5:2 Gewinnpartien). Entscheidend für diesen Wettkampf war es, dass bei den Gastgebern die „untere Hälfte“ mit 3,5 Zählern das mit Abstand beste Resultat in dieser Saison erzielen konnte. Martin Hentzschel (Brett 6) gewann kampflos, Thomas Wendehals (7) konnte einen Zeitnotfehler seines Kontrahenten zum vollen Punkt nutzen und Enrico Thurmann (8) fand in einem Schwerfigurenendspiel ein überraschendes Matt. Welf-Botho Elster (5) fügte ein Remis hinzu. Auch die beiden Peiner Spitzenspieler Uwe Schmidt (1) und Marco Drewes (2) konnten ihre Partien siegreich beenden, Schmidt, indem er im Mittelspiel Material eroberte und diesen Vorteil im Endspiel verwertete, sowie Drewes, indem er einen Königsangriff erfolgreich abschloss. Jürgen Garbuszus (3) und Christian Sieverding (4) mussten die Überlegenheit ihrer Hildesheimer Gegner anerkennen und letztlich aufgeben.

 

Der Peiner SV rückte in der Tabelle der Verbandsliga Ost bei nun 4:12 Punkten zunächst auf den achten Platz vor. Dahinter liegen SC Schwarz-Weiß Northeim (3:11) und Caissa Wolfenbüttel (2:12), die am kommenden Sonntag (28. März) aufeinander treffen, wenn die übrigen Wettkämpfe des achten Spieltages ausgetragen werden.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 22.03.2004

SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:

Erster Sieg für Giovanni Senatore

Weiterhin sehr spannend verläuft die vereinsinterne Meisterschaft des Peiner Schachvereins im 15-Minuten-Schnellschach. Nachdem es beim ersten Wertungsturnier im Januar zwei Zweitplatzierte gab und bei der zweiten Veranstaltung im Februar sogar drei Spieler punktgleich auf dem ersten Rang lagen, so teilten sich im März je zwei Denksportler den Tagessieg und den dritten Platz.

 

Dabei gab es im Unterschied zu den beiden Vormonaten mit Lutz Dietrich und Hans-Joachim Schulze zwei Akteure, die das Feld eindeutig beherrschten. Beide konnten ihre Partien gegen die übrigen fünf Kontrahenten sicher gewinnen, im vorentscheidenden direkten Aufeinandertreffen in der vorletzten Runde gab es ein Remis, nachdem Dietrich im Mittelspiel zunächst einen Bauern eingebüßt hatte, diesen aber im Endspiel zurückerobern konnte. Bei jeweils 5,5 Punkten aus sechs Spielen hatten die beiden Co-Sieger mit 2,5 Zählern einen sehr deutlichen Vorsprung auf Nils Brylski und Christian Kubitza, die mit drei Punkten den dritten Platz teilten. Dahinter folg­ten Rainhard Pannenborg mit zwei Zählern sowie Arsalan Dejam und Giovanni Senatore mit jeweils einem Punkt. Dabei hatte der vereinslose Senatore das direkte Duell der beiden Tabellenletzten für sich entschieden, was zugleich seinen ersten Sieg in einer Turnierpartie bedeutete.

 

 Da auf Grund der Teilnehmerzahl ein sonst übliches siebenrundiges (Schweizer-System-)Turnier nicht möglich war, erhält jeder Mitspieler dieses Mal das 1,166...fache seiner Punktzahl für die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft gutgeschrieben. Diese Rechenoperation erhält die Vergleichbarkeit aller zwölf Turniere, so hätte ein Ta­gesieger mit dem Maxmalergebnis von sechs Zählern wie gewohnt sieben Punkte in der Gesamtwertung erhalten. Die beiden Co-Sieger Lutz Dietrich und Hans-Joachim Schulze erwarben so jeweils 6,417 Zähler und belegen in der aktuellen Tabelle mit 15,417 bzw. 13,917 Punkte die Plätze eins und zwei. Hinter Christian Kubitza (zwölf Punkte) folgen mit Erhard Hentzschel (10,5) und Rutger Raitz von Frentz (9,5) zwei Spieler, die erst zwei Mal dabei waren.

 

 Am Freitag, den 2. April, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule das vierte Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 21.03.2004

SCHACH: Jugend-Aufbauliga:

Peiner SV vor dem Gewinn der Staffelmeisterschaft

Am vierten Spieltag der Staffel I der Bezirks-Jugend-Aufbauliga für Vierermannschaften standen gleich zwei Kreisderbys auf dem Programm. Dabei blieben die favorisierten Teams des Peiner SV und des SV Ölsburg jeweils mit 3:1 (bei 3:1 Gewinnpartien) erfolgreich, die Ehrenpunkte für SV Falke Rosenthal und Eintracht Edemissen wurden jeweils durch die einzige Denksportlerin am jeweiligen Austragungsort erkämpft

 

Zum ersten Mal überhaupt trafen der Peiner Schachverein und die seit etwa zwei Jahren bestehenden Schachabteilung des SV Falke Rosenthal in einem Mannschaftswettkampf in der Kernstadt aufeinander. In dem für die Staffelmeisterschaft vorentscheidenden Duell lagen die Gastgeber nach etwa 90 Minuten durch sichere Siege von Steve Heycke (Brett 1), Christopher Vogel (2) und Christoph Helmer (3) bereits uneinholbar mit 3:0 in Führung. Unbeeindruckt von diesem Zwischenstand versuchte die Gästespielerin Katharina Kubitza (4), die ein Turm­endspiel mit sechs gegen fünf Bauern erreicht hatte, diesen kleinen Materialvorteil zu verwerten, was ihr nach weiteren 90 Minuten durch die Umwandlung eines Bauern in eine Dame auch gelang.

 

Ein wesentlich schnelleres Ende fand das Spiel zwischen Eintracht Edemissen und SV Ölsburg. Auf Grund ihrer viel größeren Erfahrung kamen Arne Pliefke (Brett 1), Alexander Skarupke (2) und Janis Rychlak (3) auf Seiten der Ilseder zu vollen Punkten, wogegen Melissa Meyer (4) ein Versehen ihres Kontrahenten zur Eroberung der Dame und zwei Züge später zum Matt ausnutzen konnte und somit den einzigen Zähler für das Nordkreisteam holte.

 

In der Tabelle führt weiterhin der Peiner SV (5:1 Punkte) vor dem SV Ölsburg 47 (5:3) und SV Falke Rosenthal (3:3). Eintracht Edemissen weist 2:4 Zähler auf, die rote Laterne trägt der SV Gifhorn 59 (1:5). Am letzten Spieltag am 18. April können sich die Fuhsestädter auf Grund der Brettpunkte eine 1:3-Niederlage beim Schlusslicht leisten, um sich den ersten Platz dieser Staffel und damit das Endspiel um die Meisterschaft der Bezirks-Jugend-Aufbauliga endgültig zu sichern. Außerdem treffen SV Falke Rosenthal und Eintracht Edemissen aufeinan­der, der SV Ölsburg ist spielfrei.

 

In der Staffel II gab es folgende Ergebnisse: SF Fallerleben II gegen Caissa Wolfenbüttel 3:1 (3:1 Gewinnpartien), SF Fallersleben I gegen SVG Schöppenstedt 2:2 (2:2), SC Gliesmarode 69 gegen SV Apelnstedt 94 (3:1). Hier sind die drei Erstplatzierten, Gliesmarode (7:1 Punkte), Schöppenstedt (6:2) und Fallersleben I (5:3), jeweils noch ungeschlagen, die Entscheidung um die Staffelmeisterschaft fällt jedoch im direkten Duell zwischen den Vereinen am Elm und aus dem Osten von Braunschweig.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 09.03.2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Marco Drewes mit optimalen Ergebnis

Das dritte von zwölf Wertungsturnieren im Rahmen der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins im Fünf-Minuten-Blitzschach brachte den dritten Tagessieg von Marco Drewes. Dahinter kam Roland Czada ebenso zum dritten Mal auf den zweiten Platz.

 

Der Titelverteidiger Marco Drewes schaffte dabei ein Ergebnis, was selbst ihm nur selten gelingt, indem er alle elf Partien gewann und somit die maximale Punktzahl erreichte. Der Zweitplatzierte Roland Czada musste außer der Niederlage gegen den Tagessieger noch zwei Remisen gegen Nils Brylski und Lutz Dietrich hinnehmen und beendete das Turnier mit neun Zählern. Dabei wandelte Czada in drei seiner schließlich gewonnenen Partien jeweils einen Bauern in eine Dame um, obwohl die Königin aus der Ausgangsstellung noch auf dem Brett war. Wie schon im Februar, so gelang Christian Kubitza, der im Blitzschach auf Grund seiner schnellen Spielweise immer stärker wird, mit dem dritten Platz bei 7,5 Punkten erneut der „Sprung aufs Treppchen“.

 

Hinter Lutz Dietrich und Erhard Hentzschel, die sich mit jeweils 6,5 Zählern den vierten Platz teilten, folgte mit sechs Punkten Christoph Helmer auf dem sechsten Rang. Dabei gelang dem mit zwölf Jahren jüngsten Teilnehmer nicht nur in der sechsten Runde einen Sieg gegen Erhard Hentzschel, dem ältesten Starter des Turniers, sondern auch ein prozentual noch besseres Ergebnis als im Januar, als er bereits mit der Hälfte der möglichen Punkte auf sich aufmerksam gemacht hatte. In der unteren Tabellehälfte platzierten sich: 7. Arsalan Dejam und Rutger Raitz von Frentz (je 5,5 Punkte), 9. Manuel Bollak (Falke Rosenthal) (vier), 10. Nils Brylski (drei) und 11. Katharina Kubitza (Falke Rosenthal) (1,5). Der vereinslose Spieler Giovanni Senatore zeigte bei seinem ersten Blitzturnier gute eröffnungstheoretische Ansätze, konnte aber keine Punkte auf der Habenseite verbuchen.

 

Die ersten Drei des März-Turniers liegen auch in der Gesamtwertung auf den entsprechenden Plätzen: Marco Drewes führt mit 2.804 Zählern vor Roland Czada (2.354) und Christian Kubitza (1.950). Dahinter folgen Erhard Hentzschel mit 1.627 Punkten sowie Christoph Helmer, der bei nur zweimaliger Teilnahme beachtliche 1.045 Zähler aufweist.

 

Am Freitag, dem 19. März, trägt der Peiner Schachverein ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule sein drittes Wertungsturnier um die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft aus und lädt dazu alle Interessierten aus Peine und Umgebung wieder zur Teilnahme ein.

SCHACH: 6. Turnier der Jugendserie im Kreis Peine:
Überraschung durch Katharina Kubitza

Das vom Schachverein Ölsburg im Schulzentrum Groß Ilsede ausgerichtete sechste Turnier der Jugendserie im Kreis Peine brachte den fünften Erfolg durch Christopher Vogel vom Peiner Schachverein. Mit der Zweitplatzierten der Gesamtwertung, Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal), gelang erstmalig bei dieser Veranstaltungsreihe einer Spielerin der „Sprung aufs Treppchen“.

 

Die Serie, die auf eine Idee des Spielleiters des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, zurückgeht, erfreut sich seit dem Auftakt im Dezember 2002 hoher Beliebtheit. Zu der nunmehr sechsten Auflage kamen 19 Jugendliche unter 16 Jahren, dabei stellte Eintracht Edemissen mit neun Spielern fast die Hälfte des Starterfeldes. Durch drei Debütanten stieg die Gesamtteilnehmerzahl auf 51 Jugendliche (einschließlich von vier Schülern der Orientierungsstufe Hohenhameln sowie von zwei Gastspielern aus Hankensbüttel, deren Mitwirkung am fünften Turnier aber die Ausnahme bleiben soll). Wie bei jedem Turnier dieser Serie, so waren auch dieses Mal für jeden Teilnehmer sieben Partien im 20-Minuten-Schnellschach zu absolvieren.

 

Der Champion der Turniere eins bis vier, Christopher Vogel, dessen Erfolgsserie dann aber durch die Teilnahme der beiden Hankesbüttler Supertalente Stephan und Sebastian Kaphle gestoppt wurde, begann mit einem Sieg, musste aber in der zweiten Runde eine überraschende Niederlage gegen Janis Rychlak hinnehmen, als er bei klarem Materialübergewicht, seinem Kontrahenten war nur noch der König und ein Bauer verblieben, die Zeit überschritt. In den übrigen fünf Partien blieb Christopher jedoch erfolgreich, auch in der sechsten Runde, als er in der vorentscheidenden Begegnung seinen bis dahin führenden Klubkameraden Tim Grunwald schlug, und sicherte sich somit mit sechs Punkten nicht nur seinen fünften Titel bei der Jugendserie, sondern natürlich auch den Sieg bei der Alterklasse der 13- und 14-Jährigen.

 

Einen spannenden Kampf in der Gruppe der 15- und 16-Jährigen lieferten sich die beiden Rosenthaler Katharina Kubitza und Manuel Bollak. Während Katharina in der Auftaktrunde ihre Partie gewann, unterlag Manuel dem Edemisser Jan Riedel. Da beide in den nächsten Durchgängen stets das gleiche Resultat (jeweils Siege in der zweiten, dritten und fünften Runde, je eine Niederlage dagegen in der vierten Partie) erreichten, blieb die Diffe­renz von einem Zähler zunächst konstant. Erst in der sechsten Runde zog Manuel wieder gleich, als Katharina gegen Christoph Helmer (Peiner SV) verlor. In der Schlussrunde blieben beide erfolgreich, sodass beide das Turnier mit fünf Punkten beendeten, wobei durch günstige Ergebnisse in den übrigen Partien der Spitzengruppe Katharina sogar noch den zweiten und Manuel den dritten Rang in der Gesamtwertung belegte. Damit hatte Katharina nicht nur die Alterklasse U16 gewonnen, sondern auch die mit Abstand beste Platzierung einer Spielerin bei allen sechs Turnieren der Jugendserie überhaupt erreicht.

 

Hinter dem Rosenthaler Duo belegten Christoph Helmer und der lange Zeit führende Tim Grunwald mit je­weils 4,5 Zählern die Plätze vier und fünf, die gleiche Punktzahl wies auch der Sechstplatzierte Julian Rychlak (SV Ölsburg) auf, der sich damit in der Alterklasse „U12“ durchsetzte. Sieger der Jugendlichen „U10“ wurde die achtjährige Melissa Meyer (Eintracht Edemissen), die am Ende mit vier Punkte Platz zehn belegte und in der letz­ten Runde ihren Zwillingsbruder Magnus bezwungen hatte, der mit seinem zweiten Platz der Gesamtwertung nach vier Runden für einiges Aufsehen gesorgt hatte.

 

Die Vereinswertung, für die die Punkte der jeweils drei besten Spieler addiert werden, ging zum sechsten Mal an den Peiner Schachverein. Christopher Vogel, Christoph Helmer und Tim Grunwald kamen zusammen auf 15 Zähler und verwiesen Eintracht Edemissen (zwölf Punkte) auf den zweiten Platz

 

Nach der Siegerehrung, bei der alle Teilnehmer einen Sachpreis und darüber hinaus die Altersklassensieger jeweils einen Pokal und die Mitglieder des Siegerteams jeweils eine Medaille erhielten, gab Kreisspielleiter Roland Czada bekannt, dass das siebte Turnier der Serie am 15. Mai in Edemissen ausgetragen wird.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 08.03.2004
SCHACH: Aufbauliga:
Sieg von Ölsburg II gegen Tabellenführer

In der Aufbauliga für Vierermannschaften hatte der SV Ölsburg II den Tabellenführer Caissa Wolfenbüttel III zu Gast und konnte sich überraschend mit 3,5:0,5 (3:0 Gewinnpartien) durchsetzen. Die Nachwuchsspieler Arne Pliefke (Brett 1), Julian Rychlak (2) und Lukas Kunze (4) zwangen ihre jeweiligen Kontrahenten zur Aufgabe, während der in dieser Spielklasse noch ungeschlagene Senior Gustav Vanselow (3) ein Remis beisteuerte. Ölsburg verbleibt mit nun 5:9 Punkten dritter unter den vier Teams, während Caissa III (10:4) den ersten Platz wieder an SF Bleckenstedt III (11:3) abgeben musste. Am 28. März müssen damit die Ilseder erneut gegen einen Spitzenreiter antreten.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:
Peine II mit 7-7 Punkten immer noch in Abstiegsgefahr

Während der Schachverein Ölsburg in der Bezirksliga weiterhin ohne Sieg bleibt, konnte die Peiner Reserve in der Bezirksklasse nach zuletzt 1:7 Punkten aus den letzten vier Spielen wieder gewinnen.

 

SV Apelnstedt 94 – SV Ölsburg 47 5:3 (5:3 Gewinnpartien). Obwohl die Gäste zu diesem Wettkampf mit der zurzeit bestmöglichen Besetzung antraten, gab es die fünfte Niederlage in der laufenden Saison. In der „oberen Hälfte“ gab es jeweils zwei Siege für die beiden Teams, hier gewannen auf Seiten der Ölsburger Hagen Woldt (Brett 2) und Rüdiger Steinhorst (3), während Carsten Pätz (1) und Albert Krüger (4) verloren. An den hinteren vier Brettern gelang Paul Wäsner (7) ein sehr schöner Sieg, indem er trotz zwischenzeitlichen Verlustes eines Turmes gegen eine Leichtfigur den Kontrahenten mit einer Bauernlawine überrollte. Dagegen mussten Marek von Wnuck (5), Martin Götjen (6) und Thorsten Jaede (8) ihren jeweiligen Gegnern zum vollen Punkt gratulieren.

 

Peiner SV II – Braunschweiger SF V 5,5:2,5 (3:0 Gewinnpartien). Nach etwas mehr als zwei Stunden führten die Gastgeber durch die Siege von Horst Böttcher (Brett 6) und Henrik Schmidt (8) mit 2:0, sodass die folgenden Unentschieden von Hans-Joachim Schulze (1), Roland Czada (2), Lutz Dietrich (3) und Fritz Frieg (5) den Peinern bereits einen Mannschaftspunkt sicherten. Die beiden noch spielenden Braunschweiger versuchten noch, durch zwei Siege ein Teamunentschieden zu erreichten, doch Rainhard Pannenborg (7) gelang es, aus einer schlechteren Mittelspielstellung in ein Endspiel mit einem Läufer und fünf Bauern gegen einen Turm und einem Bauern einzulenken und diesen Materialvorteil zum Gewinn zu verwerten, sodass der Gegner von Rutger Raitz von Frentz (4) ebenfalls in Remis einwilligte.

 

Auf Grund der Situation in der Verbandsliga Ost ist in der Bezirksliga und in der Bezirksklasse mit jeweils zwei oder drei Absteigern zu rechnen. Um den rettenden siebten Platz der höchsten Staffel im Schachbezirk Braunschweig noch zu erreichen, müssen die Ölsburger, die nun 2:12 Punkte aufweisen, aber trotz der Niederlage die „Rote Laterne“ an SV 42 Salzgitter II abgaben, die Wettkämpfe gegen Königsspringer Braunschweig am 28. März und beim Helmstedter SV am 25. April gewinnen. Kurios ist die Lage in der Bezirksklasse, wo der PSV II mit 7:7 Zählern auf dem gefährdeten achten Rang liegt, allerdings auch nur zwei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Zur Sicherung des Klassenerhaltes aus eigener Kraft sind noch zwei Zähler aus den Begegnungen mit dem SV Gifhorn 59 II und dem SC Wolfsburg III notwendig.

SCHACH: Kreisklasse
Peiner Sieg im Kreisderby

Das einzige Kreisderby in der Saison 2003/04 brachte einen sicheren Sieg für die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins

 

Peiner SV III – Eintracht Edemissen 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Nach drei Stunden war die Entscheidung in diesem Wettkampf praktisch gefallen, als die Gastgeber nach Siegen von Sebastian Maruhn (Brett 1), Steve Heycke (4), Nils Brylski (6) und Christoph Helmer (8) bereits 4:0 führten. Gerhard Fischer (2) und Christian Kubitza (3) stellten mit ihren Unentschieden gegen Hans-Jürgen Ebeling bzw. Detlef Böttge den Mannschaftserfolg endgültig sicher, bevor das Nordkreisteam durch Friedrich Brennecke (5) und Dominik Dube (7) noch verkürzen konnte.

 

Durch den Peiner Sieg und durch den Erfolg von SV 42 Salzgitter III gegen SC Wolfsburg IV verblieb SF Fallersleben II auf dem zweiten Rang der Staffel 2 der Kreisklasse und nimmt mit den Fuhsestädter, die sich mit  12:0 Zählern souverän den ersten Platz sicherten, an der Aufstiegrunde zur Kreisliga teil. Eine völlig unklare Situation ist in der Staffel 1 entstanden, wo SV Hankesbüttel II, SG JFZ Schöningen und SV Gifhorn 59 III die Vorrunde mit jeweils 10:2 Punkten beendeten. Ob aber zur Ermittlung der Reihenfolge die Brettpunkte (das Torverhältnis) wie sonst üblich herangezogen werden und welche beiden Teams für die Aufstiegsspiele qualifiziert sind, steht noch nicht fest, da die Hankensbüttler durch das Nicht-Antreten des Gehörlosen-SV Braunschweig am letzten Spieltag zu einem kampflosen 8:0-Erfolg kamen. Hier muss der Bezirksspielausschuss eine Entscheidung treffen. Eintracht Edemissen belegte in der Staffel 2 mit 7:5 Zählern den dritten Rang und spielt mit SV 42 Salzgitter III, dem Dritten der Staffel 1 und SC Gliesmarode 69 V in der Endrunde „B“ um die Plätze fünf bis acht. Für die Endrunde „C“ haben sich SC Wolfsburg IV und SF Salzgitter 86 IV sowie die beiden Braunschweiger Vereine Gehörlosen-SV und „Propper Banane“ qualifiziert.

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost

Sieg nach zehn Niederlagen in Folge

Das ranghöchste Team des Kreises Peine, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, kann doch noch gewinnen! Der Sieg im Kellerduell der Verbandsliga Ost bei Caissa Wolfenbüttel beendete eine Serie von zehn Niederlagen nacheinander. Den letzten Erfolg für die Fuhsestädter hatte es zuvor am 12. Januar 2003 gegeben, als SC Tempo Göttingen II mit 5:3 (4:2 Gewinnpartien) bezwungen worden war.

 

Caissa Wolfenbüttel – Peiner SV 3:5 (1:3 Gewinnpartien). Nach zwei Stunden stand es bereits 2:2, da die Niederlage von Christian Sieverding (Brett 5), der bereits nach der Eröffnung aufgeben musste, durch einen sehr schönen Sieg von Jürgen Garbuszus (3), der nach etwa 20 Zügen einen Königsangriff mit einem Turmopfer erfolgreich abschloss, wieder ausgeglichen worden war und die beiden Peiner Spitzenspieler Uwe Schmidt (1) und Marco Drewes (2) ihren doch sehr stark einzuschätzenden Kontrahenten jeweils ein Remis abgerungen hatten. Die Vorentscheidung zugunsten der Fuhsestädter war nach einer weiteren Stunde gefallen, als der wieder zur Verfügung stehende und erstmals in dieser Saison eingesetzte Enrico Thurmann (8) einen Mehrbauern zum vollen Punkt ummünzte und der Gegner von Erhard Hentzschel (4) ein Remisangebot mit Blick auf die noch laufenden Partien ablehnte und dann überraschenderweise matt gesetzt wurde. Martin Hentzschel (6) und Thomas Wendehals (7) gingen natürlich kein Risiko mehr ein und sicherten mit ihren beiden Punkteteilungen den Gesamtsieg der Gäste, womit der Wettkampf nach einer für die Verbandsliga ungewöhnlich kurzen Dauer von nicht einmal vier Stunden beendet war.

 

Trotz dieses Sieges verbleibt der Peiner SV bei nun 2:12 Punkten auf dem zehnten und letzten Tabellenplatz, schöpft aber natürlich neue Hoffnung, den Abstieg doch noch vermeiden zu können. In einer vorgezogenen Begegnung empfangen die Fuhsestädter am 21. März den im Mittelfeld liegenden Hildesheimer SV, während die beiden Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt, SC Schwarz-Weiß Northeim (zurzeit 3:11) und Caissa Wolfenbüttel (2:12) am regulären Termin am 28. März in der Okerstadt gegeneinander antreten werde.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 16.02.2004
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:
Drei Spieler mit fünf Punkten auf Rang eins

Spannend verlief das zweite Wertungsturnier im Rahmen der Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins im 15-Minuten-Schnellschach. Am Ende lagen gleich drei Teilnehmer mit fünf Punkten aus sieben Spielen gemeinsam auf Platz eins.

 

In den ersten fünf Runden wechselten sich Rutger Raitz von Frentz und der Sieger des Weihnachts-Schnellturniers, Rainhard Pannenborg, in der Tabellenführung ab, nach sechs Durchgängen lagen jedoch gleich vier Denksportler mit vier Zählern auf Platz eins. Von diesem Quartett konnten Lutz Dietrich, Christian Kubitza und Rutger Raitz von Frentz in der letzten Runde gewinnen, sodass diese drei Schachfreunde am Ende des Turniers jeweils fünf Punkte aufwiesen und sich den Tagessieg teilten. Nur knapp dahinter auf dem vierten Rang lag mit 4,5 Zählern der einzige Spieler der ersten Mannschaft, Erhard Hentzschel, dessen Endspurt nach den Niederlagen in den Runden drei und vier etwas zu spät kam. Den fünften Rang teilten sich mit vier Punkten Rainhard Pannenborg und Hans-Joachim Schulze, in der unteren Tabellenhälfte platzierten sich Sebastian Maruhn (drei Punkte), Nils Brylski (2,5) sowie Katharina Kubitza (Falke Rosenthal) und Arsalan Dejam (jeweils einen Zähler).

 

Die Spitzengruppe der Gesamtwertung wird zurzeit von sechs Spielern gebildet: 1. Erhard Hentzschel (10,5 Punkte), 2. Rutger Raitz von Frentz (9,5), 3. Lutz Dietrich (neun), 4. Christian Kubitza (8,5), 5. Sebastian Ma­ruhn (acht) und 6. Hans-Joachim Schulze (7,5). Da noch zehn Turniere ausstehen, ist dieser Zwischenstand natürlich noch wenig aussagekräftig.

 

Am Freitag, den 5. März, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule das dritte Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

SCHACH: Kreisklasse
Orientierungslose Gäste

Mit einem Sieg am sechsten Spieltag der Kreisklasse konnte Eintracht Edemissen die Chance auf die Teil­nahme an der Aufstiegsrunde zur Kreisliga wahren.

 

Eintracht Edemissen – SV 42 Salzgitter III 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Der Wettkampf begann mit einer halben Stunde Verspätung, da die Gäste, nach Aussage ihres Mannschaftsführers, bei der Anreise Edemissen zunächst nicht gefunden hätten. Darüber hinaus traten die Salzgitteraner nur mit sechs Akteuren an, sodass Horst Cörlin (Brett 7) und Alexander Waalkes (8) ihre Punkte kampflos zugesprochen bekamen. Auch Friedrich Brennecke (5) und Bernd Nowag (6) hatten keine Mühe, ihre Spiele gegen ziemlich unmotivierte Kontrahenten zu gewinnen, sodass das Remis von Günter Marquardt (5) bereits die Entscheidung für die Eintracht bedeutete. In der letzten noch laufenden Partie gelang es Hans-Jürgen Ebeling (2) ein weiteres Unentschieden.

 

In der Staffel 2 der Kreisklasse führt Peiner SV III (10:0 Punkte) vor SF Fallersleben II (8:4) und Eintracht Edemissen (7:3). Durch einen Sieg am 7. März im Kreisderby beim bereits feststehenden Staffelmeister PSV III könnte das Nordkreisteam die spielfreien Volkswagenstädter noch vom zweiten Rang verdrängen und sich für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Noch völlig offen ist das Rennen um die beiden ersten Plätze in der Parallelstaffel, wo SG JFZ Schöningen, SV Gifhorn 59 III und SV Hankensbüttel II jeweils 8:2 Punkte aufweisen und am letzten Spieltag in einem Fernduell die beiden Teilnehmer für die Kämpfe um Kreisligaaufstieg ermitteln werden.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:

Zwei kuriose Mannschaftsunentschieden

Mit zwei vom Spielverlauf nicht alltäglichen Unentschieden endeten die Wettkämpfe der Vertreter aus dem Kreis Peine am sechsten Spieltag der Bezirksliga und -klasse.

 

SV Ölsburg 47 – SF Fallersleben 4:4 (4:4 Gewinnpartien). Auf Grund der Personalprobleme der Ilseder kamen erneut vier Akteure zum Einsatz, die eigentlich für die Mannschaft in der Aufbauliga vorgesehen waren. Die beiden Jugendlichen Arne Pliefke (Brett 6) und Janis Rychlak (8) sowie die beiden Senioren Paul Wäsner (5) und Gustav Vanselow (7) mussten dann folglich auch ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren, wobei nur Wäsner zwi­schenzeitlich eine kleine Chance auf ein Remis hatte. Durch vier Punkte an den ersten vier Brettern schafften die Gastgeber aber noch ein Gesamtunentschieden, hier gewannen Carsten Pätz (1), der drei Bauern bei Zeitnot des Gegners eroberte, der bislang erfolgreichste Spieler des Kreises Peine, Rüdiger Steinhorst (2), sowie Albert Krüger (3), die jeweils einen Königsangriff mit einem Matt abschlossen, und Martin Götjen (4), der seinem Kontrahenten einen Turm entfernte.

 

Schöninger SV 24 – Peiner SV II 4:4 (2:2 Gewinnpartien). Nach etwa drei Stunden sah es für die Fuhsestädter bei einem Zwischenstand von 3,5:1,5 für die Gastgeber und weiteren kritischen Stellungen in den noch laufenden Partien nach einer klaren Niederlage aus. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Roland Czada (Brett 2), Rutger Raitz von Frentz (4) und Horst Böttcher (6) jeweils mit den schwarzen Figuren ein Remis erreicht, aber auch Fritz Frieg (5) und Christian Kubitza (7) mit Weiß verloren. Die Wende brachten die Siege von Lutz Dietrich (3), der mit einem Abzugsangriff einen Läufer eroberte, und Henrik Schmidt (8), der ein überraschendes Matt mit Dame und Turm fand, sodass das Remis von Hans-Joachim Schulze (1) den Gästen noch einen nicht mehr erwarteten Mannschaftspunkt brachte.

 

Der Schachverein Ölsburg verbleibt bei nun 2:10 Punkten auf dem zehnten und letzten Platz der Bezirksliga. Der Klassenerhalt ist noch möglich, rückt aber auf Grund der Personalsituation in immer weitere Ferne. Am 7. März muss das Südkreisteam beim SV Apelnstedt antreten. In der Bezirksklasse sind bis auf das abgeschlagene Schlusslicht Braunschweiger SF V alle Mannschaft eng zusammengerückt, die Reserve des PSV liegt mit 5:7 Zählern auf dem achten Platz, der am Ende der Saison den Abstieg bedeuten könnte. Daher müssen die Fuhsestädter den Wettkampf gegen „BSF V“ am nächsten Spieltag unbedingt gewinnen, um den Klassenerhalt sichern zu können.

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Entscheidung im Abstiegskampf in den letzten 3 Runden

Die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins zog sich gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga Ost achtbar aus der Affäre und unterlag, wie schon gegen den Spitzenreiter SC Wolfsburg im Januar, nur knapp

 

Peiner SV – SK Bad Harzburg 3:5 (1:3 Gewinnpartien). Die beiden Spitzenspieler der Gastgeber blieben in dem Wettkampf gegen den Landesligaabsteiger ohne Niederlage: Während Uwe Schmidt (Brett 1) sich in der Sizilianischen Verteidigung besser auskannte und die ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Kontrahenten konsequent ausnutzte und den so errungenen Vorteil im Laufe der Partie in einen vollen Punkt ummünzen konnte, gelang Marco Drewes (2) seinem Kontrahenten, der in dieser Saison zuvor bei vier Einsätzen vier Mal gewonnen hatte, ein Remis abzunehmen. Ebenfalls jeweils ein Unentschieden konnten der zum ersten Mal in diesem Spieljahr eingesetzte Martin Hentzschel (7) und der noch ungeschlagene Thomas Wendehals (8) beisteuern. Dagegen holte die „Mittelachse“ nur einen halben Zähler durch Christian Sieverding (5), hier mussten Jürgen Garbuszus (3), Erhard Hentzschel (4) und Wolf-Botho Elster (6) ihren Gegnern zum Sieg gratulieren.

 

Drei Runden vor Ende der Saison steht bereits fest, dass die voraussichtlich zwei Absteiger der Verbandsliga Ost nur noch zwischen Caissa Wolfenbüttel (2:10 Punkte), SC Schwarz-Weiß Northeim (ebenfalls 2:10) und dem Peiner SV (0:12) ermittelt werden. Dabei stehen alle drei Spiele dieser drei Teams untereinander noch aus. Das erste Kellerduell heißt am 7. März Wolfenbüttel gegen Peine, während Northeim Eisenbahn-SV Göttingen empfängt.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 10.02.2004
SCHACH: Fischer-Schach-Turnier:
Änderung der Ausgangstellung

Das Weltschach der fünfziger und sechziger Jahre: Die Überlegenheit der sowjetrussischen Spieler ist enorm, sie stellen zu jener Zeit nicht nur die Weltmeister, sondern auch sämtliche Herausforderer für die Titelkämpfe. Den wenigen Denksportlern der westlichen Welt bot sich kaum eine Chance, in diese Phalanx einzubre­chen, da in den WM-Qualifikationsturnieren die russischen Teilnehmer ihre Partien untereinander schnell Remis machten und somit ihre Kräfte für die Spiele gegen die Vertreter der übrigen Nationen schonen konnten, auf die sie sich dann auch noch gemeinsam vorbereiteten. Der damals noch junge amerikanische Großmeister Robert Fischer wollte der Ausarbeitung neuer Eröffnungsvarianten der „Sowjetischen Analysiermaschine“ dadurch ein Ende bereiten, dass die Ausgangsstellung der Türme, Springer, Läufer sowie der Dame und des Königs unmittelbar vor Beginn einer Partie ausgelost wird. Fischers Vorschlag blieb damals unbeachtet und er wurde trotzdem 1972 in Reykjavik in einem „Jahrhundertkampf“ gegen Boris Spasski Weltmeister, trat aber dann zur Titelverteidigung drei Jahre später nicht mehr an.

 

Erst Ende der neunziger Jahre wurde Fischers Idee wieder aufgegriffen und Turniere mit der veränderten Aufstellung der Figuren gespielt. So gab es bereits mehrere Show-Zweikämpfe von absoluten Weltklassespieler und im August 2003 entschlossen sich 179 Denksportler zur Teilnahme an einem Fischer-Turnier in Mainz, darunter allein 50 Großmeister. Die Reaktionen fielen durchaus positiv aus: Wegfall der Eröffnungstheorie, spannende Mittelspielstellungen und eine geringe Remisquote.

 

 Der Peiner Schachverein hat sich entschlossen, diesen Trend aufzugreifen und führt am Freitag, den 20. Februar, ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule sein ersten Fischer-Schach-Turnier durch. Alle Interessierten aus Peine und Umgebung sind zur Teilnahme oder auch zum „Kiebitzen“ eingeladen. Weitere Informationen werden zu Beginn des Turniers bekannt gegeben

SCHACH: 6. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:

Fortsetzung der Jugendturnierserie in Groß-Ilsede

Am Sonnabend, den 21 Februar, findet im Trakt der Orientierungsstufe des Schulzentrums Groß Ilsede das sechste Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine statt. Ausrichter ist der Schachverein Ölsburg von 1947. Beginn ist um 10.00 Uhr, die Siegerehrung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Wie bei den fünf Turnieren zuvor, so werden wieder sieben Runden nach dem Schweizer System im 20-Minuten-Schnellschach gespielt. Teilnahme­berechtigt sind alle Jugendliche der Jahrgänge 1988 und jünger aus den vier Vereinen im Kreis Peine, Eintracht Edemissen, SV Ölsburg 47, Peiner SV und SV Falke Rosenthal, sowie alle Jungen und Mädchen dieses Alters, die keinem Schachklub angehören. Die Sieger der verschiedenen Alterklassen erhalten jeweils einen Pokal, darüber hinaus werden weitere Sachpreise vergeben, ein geringes Startgeld wird erhoben. Erfolgreichster Spieler bei der Jugendserie ist Christopher Vogel vom Peiner Schachverein, der schon vier Mal das Turnier als Sieger beendete.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 09.02.2004

SCHACH: Bezirks-Jugend-Aufbauliga:

Zwei Unentschieden und zwei eingestellte Damen

Am dritten Spieltag der Staffel 1 der Bezirks-Jugend-Aufbauliga für Vierermannschaften empfing der SV Falke Rosenthal den SV Gifhorn 59 und hatte dabei etwas Pech, dass die Südheider im Gegensatz zu den Wettkämpfen in der ersten und zweiten Runde fast in Bestbesetzung antraten. So erreichten die vom Tabellenstand etwas favorisierten Gastgeber nur ein 2:2-Unentschieden (bei 2:2 Gewinnpartien). Für die Punkte sorgten Manuel Bollak (Brett 1), dessen Gegenüber ohne Not mit der Dame einen gedeckten Turm schlug und damit entscheidend Material einbüßte, und Lars Hübner (2), der im Turmendspiel einen Vorteil von vier Bauern sicher verwertete, während an den zwei hinteren Bretter die beiden Rosenthaler ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren mussten.

 

Ebenfalls ein 2:2 (bei 2:2 Gewinnpartien) gab es im Kreisderby zwischen dem SV Ölsburg 47 und dem Peiner SV. In Folge von Personalproblemen konnten die Fuhsestädter nur mit drei Akteuren antreten, sodass Janis Rychlak (Brett 3) kampflos gewann. Den zweiten Ölsburger Punkt erkämpfte sich Carl Monitzkewitz (4), der sich auf Grund seiner größeren Turniererfahrung sicher durchsetzten konnte. Auf Seiten der Gäste gewannen Steve Heycke (1), dessen Gegner die Bedrohung seiner Dame einfach ignorierte und damit ohne jede Kompensation seine mächtigste Figur einbüßte, und Christopher Vogel (2), der durch eine originelle Zugzwangsituation mehrere Bauern in einem Turmendspiel erobern konnte.

 

Tabellenführer ist weiterhin der Peiner SV, der wie der Zweitplatzierte SV Falke Rosenthal 3:1 Zähler aufweist. Mit ausgeglichenem Punktekonto folgen SV Ölsburg 47 (3:3) und Eintracht Edemissen (2:2), während der SV Gifhorn 59 mit 1:5 Punkte die „Rote Laterne“ trägt. Gleich zwei Kreisderbys stehen am 21. März auf dem Programm: Während Edemissen gegen Ölsburg spielt, kommt es in Peine zum vorentscheidenden Duell für die Staffelmeisterschaft zwischen den Fuhsestädter und Rosenthaler Falken.

 

In der Staffel 2 gab es folgende Ergebnisse: SC Gliesmaorde 69 gegen SF Fallersleben II 2,5:1,5 (bei 2:1 Gewinnpartien), SV Apelnstedt 94 gegen SF Fallersleben I 2:2 (2:2) und SVG Schöppenstedt gegen Caissa Wolfenbüttel 3:1 (3:1). Hier führen Schöppenstedt und Gliesmarode mit jeweils 5:1 Punkten.

SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:
Sieg von Marco Drewes auch bei starker Konkurrenz

Eine außerordentlich starke Besetzung wies das zweite von zwölf Turnieren für die Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins im Fünf-Minuten-Blitzschach auf, am Start waren acht Denksportler, darunter die ersten Sechs der Gesamtwertung des Vorjahres. Trotzdem setzte sich Marco Drewes wie gewohnt durch.

 

Der amtierende Vereins-Blitz-Meister gewann seine ersten sechs Partien, nur in der letzten Runde einigte er sich mit Roland Czada auf ein Kurzremis, um sich mit 6,5 Punkten aus sieben Spielen den Tagessieg zu sichern. Czada blieb damit ebenfalls ungeschlagen und belegte mit 5,5 Zählern den zweiten Rang, vor Christian Kubitza, der am Ende des Turniers 4,5 Punkte aufwies. Die einzige Spielerin des Abends, Marie Garbuszus, konnte sich mit vier Zählern gut behaupten und verpasste „den Sprung aufs Treppchen“ nur durch eine unglückliche Niederlage in der vorletzten Runde gegen Hans-Joachim Schulze, der mit 2,5 Punkten den fünften Platz erreichte. Dem Zweiten und Dritten der Vereins-Blitz-Meisterschaft 2003, Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel blieb mit jeweils zwei Zählern nur der geteilte sechste Rang, während Nils Brylski mit einem Punkt am Tabellenende verblieb.

 

Die ersten Drei des Februar-Turniers liegen auch in der Gesamtwertung auf den entsprechenden Plätzen: Marco Drewes führt mit 1.804 Zählern vor Roland Czada (1.536) und Christian Kubitza (1.268). Da aber noch zehn Turniere ausstehen, ist dieser Zwischenstand noch wenig aussagekräftig.

 

Bereits am kommenden Freitag, den 13. Februar, trägt der Peiner Schachverein ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule sein zweites Wertungsturnier um die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft aus und lädt dazu alle Interessierten aus Peine und Umgebung wieder zur Teilnahme ein.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 27.01.2004

SCHACH: Jugend-Aufbauliga:

Peine nach klarem Sieg Tabellenführer

Am zweiten Spieltag der Staffel 1 der Bezirks-Jugend-Aufbauliga für Vierermannschaften hatte der Schach­verein Ölsburg beim SV Gifhorn 59 anzutreten und konnte sich dort mit 3:1 (bei 3:1 Gewinnpartien) durchsetzten. Da der Gastgeber nur drei Jugendliche aufgeboten hatte, bekam zunächst Arne Pliefke (Brett 1) seinen Punkt kampflos zugesprochen. Weiter konnten Alexander Skarupke (2), der mit einer Kombination gleich beide Türme seines Kontrahenten eroberte, sowie Janis Rychlak (4), der mit seinem völlig unerfahrenen Gegenüber keine Probleme hatte, ihre Partien gewinnen und den Gästesieg damit sicherstellen.

 

 Beim Kreisderby zwischen dem Peiner Schachverein und Eintracht Edemissen hatten die Gastgeber ihre Bestbesetzung aufgeboten, während das Nordkreisteam mit vier Debütanten antrat, damit, wie der Jugendwart der Schachabteilung, Bernd Nowag, während des Wettkampfes ausführte, jeder Jugendliche in der Aufbauliga zum Einsatz kommen kann. So hatten dann auch die Peiner Steve Heycke (Brett 1), Christopher Vogel (2), Christoph Helmer (3) und Patrick Will (4) wenig Mühe, die Punkte zum 4:0-Sieg der Fuhsestädter zu erspielen.

 

Tabellenführer ist nun der Peiner SV, der wie der Zweitplatzierte SV Falke Rosenthal 2:0 Punkte aufweist. Mit 2:2 Zählern folgen SV Ölsburg 47 und Eintracht Edemissen, während der SV Gifhorn 59 mit 0:4 Punkte die „Rote Laterne“ übernommen hat. Am 8. Februar kommt es zum Kreisderby zwischen Ölsburg und Peine, während Falke Rosenthal den SV Gifhorn empfängt.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 20. Januar 2004

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:

Klare Niederlage beim neuen Tabellenführer

Am fünften Spieltag der Bezirksliga musste der Schachverein Ölsburg eine weitere klare Niederlage hinnehmen.

 

SF Bleckenstedt – SV Ölsburg 47 6,5:1,5 (5:0 Gewinnpartien). Durch Absagen einiger Spitzenspieler mussten die Gäste stark ersatzgeschwächt und darüber hinaus sogar nur mit sieben Akteuren antreten. Dem kampflosen Verlust eines Punktes an Brett 8 folgten weitere Niederlagen durch Martin Götjen (4), Paul Wäsner (5) sowie der Jugendlichen Arne Pliefke (6) und Janis Rychlak (7). Remis erreichten Albert Krüger (2) und Marek von Wnuck (3), sowie der bislang erfolgreichste Ölsburger Spieler, Rüdiger Steinhorst (1), der in der längsten Partie des Tages den halben Punkt trotz zwischenzeitlichen Materialrückstandes (Springer und Bauer gegen Turm) erkämpfen konnte.

 

Während SF Bleckenstedt die Tabellenführung der Bezirksliga übernahm, fielen die Ölsburger bei nun 1:9 Punkten auf den zehnten und letzten Platz zurück. Da auf Grund der Entwicklung in der Verbandsliga Ost mit zwei oder sogar drei Absteigern zu rechnen ist, muss das Südkreisteam am 15. Februar das Kellerduell gegen SF Fallersleben unbedingt gewinnen, um sich noch Chancen auf den Klassenerhalt bewahren zu können. In der Bezirksklasse fiel die zweite Mannschaft des Peiner Schachvereins, die ihr Spiel um eine Woche vorverlegt hatte, nach Austragung der übrigen Wettkämpfe auf den achten Platz zurück, der am Ende der Saison ebenfalls den Abstieg bedeuten könnte. Die PSV-Reserve muss am gleichen Tag beim Schöninger Schachverein antreten.

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Nur knappe Niederlage beim Spitzenreiter

Erwartungsgemäß setzte sich die Niederlagenserie der ersten Mannschaft des Peiner Schachvereins auch im neuen Jahr fort.

 

SC Wolfsburg – Peiner SV 5:3 (3:1 Gewinnpartien). Die Fuhsestädter zogen sich beim Absteiger aus der Landesliga achtbar aus der Affäre und konnten die befürchtete „Klatsche“ vermeiden. Sehr gute Leistungen zeigten Uwe Schmidt (Brett 1), Marco Drewes (2) und Jürgen Garbuszus (3), die gegen Spieler aus den „Top 25“ des Schachbezirkes Braunschweig jeweils ein Remis erreichten. Einen weiteren halben Punkt konnte Christian Sieverding (6) beisteuern, dagegen mussten Erhard Hentzschel (4), Ruzena Schneider (5) und Welf-Botho Elster (7) Niederlagen hinnehmen. Den einzigen Sieg der Gäste erkämpfte Thomas Wendehals (8), dessen Kontrahent zunächst einen Turm gegen einen Springer einbüßte und nach dem Verlust seiner Dame aufgab.

 

Der Peiner  SV bleibt mit 0:10 Punkten auf dem zehnten und letzten Platz der Verbandsliga Ost. Der nächste Gegner der Fuhsestädter ist am 15. Februar der SK Bad Harzburg, der mit den Wolfsburgern um den Wiederaufstieg in die Landesliga kämpft. Die Nordharzer haben allerdings gegen den SC Schwarz-Weiß Northeim, einem Rivalen der Peiner im Kampf um den Klassenerhalt, nur Unentschieden gespielt, sodass auch die Fuhsestädter in diesem Wettkampf auf eine positive Überraschung hoffen.

SCHACH: Kreisklasse
Staffelmeisterschaft für Peine III

Am fünften Spieltag der Kreisklasse gelangen beiden Teams aus dem Kreis Peine wichtige Auswärtssiege. Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins steht außerdem als Staffelmeister fest.

 

JVA Philippsberg Wolfenbüttel – Eintracht Edemissen 3:5 (3:5 Gewinnpartien). Nach etwa drei Stunden war der Wettkampf beim Stand von 3:3 noch völlig offen, wobei auf Seiten der Gäste Günter Marquardt (Brett 4), Friedrich Brennecke (5) und Bernd Nowag (6) gewonnen hatten. In den letzten beiden noch laufenden Partien konnten Michael Mitteldorf (1) und Detlef Böttge (3) jeweils einen Turm erobern und mit ihren Siegen den Gesamterfolg des Nordkreisteams sicherstellen.

 

SV 42 Salzgitter III – Peiner SV III 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). Der Sieg der Fuhsestädter stand nach etwa drei Stunden bereits fest, da bis zu diesem Zeitpunkt Christian Kubitza (Brett 4), Steve Heycke (5), Horst Hustedt (6) und Ilona Weinkauf (8) gewonnen hatten und Holger Schmidt (2) ein Remis beigesteuert hatte. Gerhard Fischer (3) konnte in der längsten Partie des Tages in einem Endspiel mit einer seltenen Materialkonstellation (Turm und vier Bauern gegen zwei Läufer) einen seiner Bauern in eine Dame umwandeln und damit seinen Kontrahenten zur Aufgabe zwingen.

 

Bereits zwei Spieltage vor Schluss steht damit der Peiner SV III (10:0 Punkte) als Meister der Staffel 2 der Kreisklasse Braunschweig fest. Durch die überraschende Niederlage von SF Fallersleben II können noch vier Teams den zweiten Qualifikationsplatz für die Aufstiegrunde zur Kreisliga erreichen, darunter auch die Edemisser, die zurzeit mit 5:3 Punkten den dritten Rang belegen. Dazu müsste die Eintracht allerdings beide noch ausstehende Spiele gewinnen, zunächst am 15. Februar das Verfolgerduell gegen SV 42 Salzgitter III sowie am 7. März das Kreisderby bei Peine III. Der Staffelmeister ist im Februar spielfrei.

SCHACH: Aufbauliga:

Erster Sieg von Carl Monitzkewitz

Am fünften Spieltag der Aufbauliga für Vierermannschaften konnte der SV Ölsburg II auf Grund der Personalprobleme des eigenen ersten Teams nur mit zwei Akteuren bei SF Bleckenstedt III antreten und unterlag nur mit 1,5:2,5 (bei 1:2 Gewinnpartien). Den halben Punkt erreichte der in dieser Saison noch ungeschlagene Gustav Vanselow (Brett 1), den vollen Zähler erkämpfte der neunjährige Carl Monitzkewitz (3). Für letzteren, der trotz seines jungen Alters bereits 16 Einsätze in der Erwachsenenmannschaft aufzuweisen hat, war es (nach einem kampflosen Erfolg in der Vorsaison) der erste regulär erspielte Sieg bei einem Punktspiel. Die Ölsburger liegen mit 2:8 Punkten auf dem dritten Platz, hinter Caissa Wolfenbüttel III (9:1) und SF Bleckenstedt III (8:2), aber vor JVA Philippsberg Wolfenbüttel II (1:9) und müssen am 15. Februar erneut im „Gefängnis“ antreten, wo aber nur die Erwachsenen oder Jugendliche über 16 Jahre eingelassen werden.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19. Januar 2004

SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft:

Sieg von Erhard Hentzschel im Auftaktturnier

Mit dem Triumph von Erhard Hentzschel endete das erste Wertungsturnier der Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins im 15-Minuten-Schnellschach. Der Senior, der eine Woche zuvor seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, bestätigte damit, dass er mit der zum Teil erheblich jüngeren Konkurrenz mithalten kann und weiterhin zu den besten Denksportlern im PSV zählt.

 

Mit einem Sieg gegen Jürgen Garbuszus im Spitzenspiel der vierten Runde übernahm Hentzschel zunächst die alleinige Tabellenführung, eine Niederlage des Altmeisters gegen Lutz Dietrich im sechsten Durchgang ließ Garbuszus jedoch wieder aufschließen. Da dieser aber in der entscheidenden siebten Runde Sebastian Maruhn unterlag, konnte Hentzschel durch den Gewinn gegen Hans-Joachim Schulze sich mit sechs Punkten den Tages­sieg sichern, während Garbuszus und Maruhn sich den zweiten Platz mit fünf Zählern teilten.

 

 Wie immer bei Schweizer-System-Turnieren, bei denen die Teilnehmerzahl deutlich höher als die Anzahl der Runden ist, folgen die übrigen Spieler mit nur knappen Punktabständen: 4. Rutger Raitz von Frentz (4,5 Punkte), 5. Titelverteidiger Lutz Dietrich und als beste Spielerin Marie Garbuszus (je vier), 7. Nils Brylski, Christian Kubitza und Hans-Joachim Schulze (je 3,5), 10. Arsalan Dejam und Steve Heycke (je drei) und 12. Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal) und Ilona Weinkauf (je zwei). Klaus Fritsch, der keinem Schachklub angehört, blieb leider ohne Punktgewinn.

 

Am Freitag, dem 6. Februar, findet ab 19.00 Uhr in der Gunzelinschule zunächst die diesjährige Jahres­hauptversammlung des Peiner Schachvereins statt. Auf der Tagesordnung stehen unter Anderem die Rechen­schaftsberichte, die Ehrungen der Sieger und Platzierten aller vereinsinternen Turniere des vergangenen Jahres und Neuwahlen. Anschließend, voraussichtlich gegen 20.00 Uhr, wird das zweite Wertungsturnier für die Vereins-Blitz-Meisterschaft ausgetragen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 14. Januar 2004
SCHACH: Pokal für Vierer-Vereins-Mannschaften:
Aus gegen Salzgitter, aber sehr schöner Sieg von Marco Drewes

Der Peiner Schachverein ist durch eine 1:3-Niederlage gegen den Landesligisten SF Salzgitter 86 erwartungsgemäß aus dem Pokal für Vierer-Vereins-Mannschaften der Landesverbände Niedersachsen und Bremen ausgeschieden. Den Ehrenpunkt für die Fuhsestädter holte Marco Drewes durch einen souverän herausgespielten Sieg.

 

Um sich eine kleine Außenseiterchance zu wahren, hatte der Peiner Schachverein für diesen Wettkampf seine derzeitige Bestbesetzung aufgeboten, aber auch die Gäste aus Salzgitter traten mit einem Top-Team an, gebildet ausschließlich aus Spielern ihrer ersten Mannschaft, die zurzeit in der Landesliga Niedersachsen-Süd um den Wiederaufstieg in die Oberliga Nord-West kämpft

 

Eine Vorentscheidung in diesem Pokalspiel war bereits nach zwei Stunden gefallen, da die Peiner nach den Niederlagen von Uwe Schmidt (Brett 1) und Erhard Hentzschel (4) bereits mit 0:2 im Rückstand lagen. Während Schmidt von der aktuellen Nummer neun der niedersächsischen Rangliste und Nummer eins des Schachbezirkes Braunschweig, Stefan Breuer, förmlich „überrollt“ wurde und nach dem 20. Zug nach dem Verlust einer Leichtfigur aufgeben musste, hatte Hentzschel eine zunächst ausgeglichene Mittelspielstellung erreicht, ein Übersehen eines Zwischenzuges führte jedoch ebenso zu einer Materialeinbuße und zur sofortigen Kapitulation.

 

Trotz dieses klaren Zwischenergebnisses wurde an den übrigen beiden Brettern jedoch weitere vier Stunden hart um die Punkte gekämpft. Dabei hatte Marco Drewes (2) die Sizilianische Verteidigung seines Kontrahenten mit einer wenig bekannten Variante beantwortet und einen kleinen Eröffnungsvorteil erreicht. Daher konnte er im Mittelspiel zunächst einen Springer in eine gefährliche Angriffsposition bringen und später zwei Freibauern am Damenflügel bilden, die er im Endspiel fast bis zur gegnerischen Grundreihe vorrückte. Die Umwandlung eines der beiden Bauern in eine Dame konnte der Salzgitteraner nur auf Kosten eines Läufers verhindern und musste auf Grund des Materialnachteiles kurze Zeit später Drewes zum Sieg gratulieren.

 

Ungeachtet der drohenden Niederlage seines Teamkameraden spielte der Gegner von Jürgen Garbuszus (3) die ganze Zeit auf Gewinn, obwohl bereits ein Remis den Mannschaftssieg und damit das Weiterkommen der Gäste gesichert hätte. Der Salzgitteraner hätte durch einen Damentausch die Punkteteilung erzwingen können, nutze stattdessen die aktivere Stellung seiner Königin zur Eroberung zweier Bauern, bevor er dann doch den Ab­tausch dieser Figur bewirkte, worauf sich Garbuszus zur Aufgabe gezwungen sah.

 

Nach Beendigung aller vier Spiele zeigten die Gäste eine sehr sportliche Einstellung und analysierten mit ihren Kontrahenten die Partien ausführlich. Die Fuhsestädter erhielten zahlreiche Hinweise zur Verbesserung der eigenen Spielweise und werden versuchen, diese in den nächsten Wettkämpfen umzusetzen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 11. Januar 2004
SCHACH: Bezirksklasse:
Dritte Niederlage in Folge

In einem vorgezogenen Spiel der Bezirksklasse gab es für die Reserve des Peiner Schachvereins eine weitere unglückliche Niederlage.

 

Peiner SV II – Polizei-SV Braunschweig 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Die Gastgeber blieben an den vorderen vier Brettern ohne Sieg, da Horst Nordhorn (Brett 1) gegen den amtierenden Ü60-Senioren-Meister des Schachbezirkes Braunschweig, Joachim Bodenstein, verlor und Hans-Joachim Schulze (2), Roland Czada (3) und Lutz Dietrich (4) Remis spielten. Leider konnte in der „unteren Hälfte“, wo die Fuhsestädter die nominell stärken Spieler aufbieten konnten, nur Rutger Raitz von Frentz (5) und Horst Böttcher (6) gewinnen, während Rainhard Pannenborg (7) und Henrik Schmidt (8) ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren mussten.

 

 Der PSV II verlor damit zum dritten Mal nacheinander und liegt nun mit 4:6 Punkten auf dem siebten Platz, muss aber aufpassen, nach dem guten Start mit zwei Siegen nicht in die Abstiegzone abzurutschen. Allerdings lässt das Restprogramm der Peiner die Hoffnung zu, die noch notwendigen Punkten zum Klassenerhalt holen zu können, da noch gegen zwei Teams gespielt werden muss, die hinter den Fuhsestädter platziert sind. Zunächst steht aber am 15. Februar die Fahrt zum Schöninger Schachverein auf dem Programm, wo die Peiner als Außenseiter antreten werden.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04. Januar 2004
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft
Überraschung durch Christoph Helmer

Der erste Sieger des neuen Jahres heißt Marco Drewes. Er setzte sich beim ersten von zwölf Wertungsturnieren der Vereins-Blitz-Meisterschaft 2004 sicher durch. Für die Überraschung des Tages sorgte Christoph Helmer.

 

Auf den ersten drei Plätzen ergab sich nach Beendigung des Turniers ein gewohntes Bild. Der amtierende Vereins-Blitz-Meister Marco Drewes konnte sich mit sieben Punkten aus acht Spielen den Tagessieg sichern, vor Roland Czada und Erhard Hentzschel, die sich mit sechs Zählern den zweiten Platz teilten. Christian Kubitza kam mit fünf Zählern auf den vierten Rang, Nils Brylski mit 4,5 Zählern auf den fünften. Sein erstes Blitzturnier bei den Erwachsenen überhaupt spielte der zwölfjährige Christoph Helmer, der keinen Respekt vor seinen älteren Kontrahenten zeigte und nach drei Runden bereits 2,5 Punkte aufwies, wobei er sich in der Partie gegen den späteren Zweitplatzierten Roland Czada zäh verteidigte und bei etwas schlechterer Stellung einen Sieg durch Zeitüberschreitung seines Gegenübers erreichte. Am Ende belegte Christoph mit vier Zählern den sechsten Platz, mit klarem Abstand vor Hans-Joachim Schulze (2,5 Punkte), Rutger Raitz von Frentz (einen Zähler) und Katharina Kubitza (Falke Rosenthal), der ein Punktgewinn leider versagt blieb.

 

Der Modus der Vereins-Blitz-Meisterschaft hat sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert, für jeden Teilnehmer geht das Zehnfache seines prozentualen Ergebnisses in die Gesamtwertung ein. Durch seinen Sieg im Januarturnier hat natürlich Titelverteidiger Marco Drewes mit 875 Zählern die Führung übernommen, vor Roland Czada und Erhard Hentzschel, die jeweils 750 Punkte aufweisen.

 

Der Peiner Schachverein lädt am Freitag, den 16. Januar, alle Interessierten zum ersten von zwölf Turnieren um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach in die Gunzelinschule ein. Beginn der ersten Runde wird um 19.30 Uhr sein. Es werden maximal sieben Runden gespielt, die bei mehr als acht Teilnehmern nach dem Schweizer System ausgelost werden.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 03. Januar 2004

SCHACH: Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins und Kreis-Dähne-Pokal 2004:

Wochenende mit Schach-Top-Ereignissen

Ein erster Höhepunkt des Schachjahres 2004 ist das Wochenende vom 9. bis 11. Januar. Auf dem Programm stehen der Beginn der internen Meisterschaft des Peiner Schachvereins (für lange Partien) und des Kreis-Dähne-Pokals, wo jeweils auch vereinslose Spieler zu gleichen Bedingungen teilnehmen können, sowie der Pokalmannschaftskampf des PSV gegen die Schachfreunde Salzgitter von 1986.

 

Am Freitag, den 9. Januar, findet ab 19.30 Uhr in der Peiner Gunzelinschule die ersten Runde der Vereins­meisterschaft statt, die wie 2003 in zwei Leistungsgruppen ausgetragen wird. Für das „Meisterturnier“ sind Titelverteidiger Hans-Joachim Schulze, Jürgen Garbuszus, Erhard Hentzschel, Thomas Wendehals, sowie die beiden Aufsteiger Rainhard Pannenborg und Ilona Weinkauf qualifiziert. Diese sechs Denksportler werden in einem einfachen Rundenturnier den neuen Titelträger ermitteln, während alle übrigen Mitglieder, wie auch alle Interessierten aus Peine und Umgebung, die keinem Schachklub angehören, im „Hauptturnier“, dessen Austragungsmodus von der Teilnehmerzahl abhängig ist, starten können. Der Sieger und der Zweitplatzierte werden dann 2005 die Plätze der beiden Absteiger aus dem Meisterturnier übernehmen. Die weiteren Runden der Vereinsmeisterschaft werden ebenfalls freitags gespielt, pro Monat sind eins bis zwei Termine vorgesehen, das Turnier soll bis Mai beendet sein.

 

Der Modus des am Sonnabend beginnenden Kreis-Dähne-Pokals steht dagegen fest, es wird, wie der Name des Turniers schon ausdrückt, im KO-System gespielt. Austragungsort ist die Orientierungsstufe des Schulzentrums in Groß Ilsede, der verbindliche Meldeschluss ist für 14.20 Uhr festgelegt. Da der Dähne-Pokal als bundesweite Breitenschachveranstaltung gilt, sind neben allen Mitgliedern des Peiner Schachvereins und des Schachvereins Ölsburg, sowie der Schachabteilungen von Eintracht Edemissen und Falke Rosenthal auch alle Schachinte­ressierten aus dem Landkreis Peine, die keinem Verein angehören, zur Teilnahme aufgerufen. Die weiteren Runden werden jeweils sonnabends im Zwei-Wochen-Rhythmus ausgetragen. Der Kreis-Pokal-Sieger, in den letzten beiden Jahren war dies Roland Czada, spielt beim Dähne-Pokal-Turnier des Schachbezirkes Braunschweig weiter und hat dort die Möglichkeit, sich für die Landesebene und hier sich für die Endrunde auf Bundesebene zu qualifizieren.

 

Einen besonderen Leckerbissen gibt es für alle Schachfans am Sonntag. In der zweiten Runde des Pokals für Vierer-Vereinsmannschaften in Niedersachsen und Bremen empfängt der Peiner Schachverein den Oberliga-Absteiger und gegenwärtigen Landesligisten SF Salzgitter 86, für den auch die aktuelle Nummer neun des Niedersächsischen Schachverbandes und derzeitige Nummer eins des Schachbezirks Braunschweig, Stefan Breuer, die Figuren rückt. Die Fuhsestädter beabsichtigen daher, in Bestbesetzung anzutreten, um eine kleine Außenseiterchance zu wahren. In der ersten Runde hatte ein gemischtes Team aus allen drei Peiner Punktspielmannschaften gereicht, um den Vertreter der Kreisliga Hannover-Südwest, den SV Springe, mit 3,5:0,5 auszuschalten, wobei Horst Nordhorn (Brett 1), Holger Schmidt (3) und Roland Czada (4) für die Siegpunkte gesorgt hatten und nur Spitzenspieler Marco Drewes (2) mit einem Remis zufrieden sein musste. Zuschauer für das Pokalspiel, welches ab 10.00 Uhr im Peiner Forum ausgetragen wird, sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Dabei besteht auch die Möglichkeit, das gleichzeitig stattfindende Punktspiel der Bezirksklasse Braunschweig zwischen dem Peiner SV II und Polizei-SV Braunschweig zu beobachten.

Pressewart Roland Czada
Bericht Januar 2004

SCHACH: Kreis-Vollversammlung 2004:

Ehrung der Kreismeister 2004

Am Sonnabend, dem 3. Januar, findet ab 14.30 Uhr in der Orientierungsstufe des Schulzentrums Groß Ilsede die Vollversammlung des Schachverbandes Kreis Peine statt. Dazu sind alle Mitglieder Schachvereine in Ölsburg und Peine sowie der Schachsparten von Eintracht Edemissen und Falke Rosenthal eingeladen. Da während der Rechenschaftsberichte der für den Spielbetrieb auf Kreisebene zuständigen Vorstandsmitglieder auch die Ehrungen der Sieger und Platzierten der Kreismeisterschaften in den verschiedenen Disziplinen für das abgelaufene Jahr vorgenommen werden soll, bittet der Kreisvorstand um zahlreiches Erscheinen.

Pressewart Roland Czada