Pressemitteilungen 2003

Bericht vom 21.12.2003

SCHACH: Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:

Rainhard Pannenborg Sieger des Weihnachts-Schnellturniers

Mit einer kleinen Überraschung endete das Weihnachts-Schnellturnier des Peiner Schachvereins. Nach sieben Runden, die nach dem Schweizer System ausgelost wurden, hatte Reinhard Pannenborg mit 5,5 Punkten knapp die Nase vorn. Insgesamt waren bei der zur Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach zählenden Veranstaltung 16 Denksportler am Start, so viele wie bei keinem der übrigen Turniere in diesem Jahr.

 

Vor der letzten Runde hatten Rainhard Pannenborg, Henrik Schmidt, der nach langer Schachpause wieder einmal dabei war, und Hans-Joachim Schulze jeweils fünf Zähler auf dem Konto und damit einen Punkt Vorsprung vor dem übrigen Feld. Dabei hatten sie in den Spielen untereinander jeweils gegen einen Kontrahenten gewonnen und gegen den anderen verloren. Die Entscheidung um den Turniersieg musste damit in einem „Fernduell“ fallen. Da Schmidt und Schulze jeweils eine Niederlage hinnehmen mussten, reichte Pannenborg, der sich ausgerechnet mit Holger Schmidt, dem Zwillingsbruder von Henrik, auseinander zu setzten hatte, ein Remis, um sich den ersten Platz mit 5,5 Punkten zu sichern, während seine beiden Rivalen und Marie Garbuszus, die noch aufschließen konnte, sich mit jeweils fünf Zählern den zweiten Rang teilten. Lutz Dietrich, der gegen alle in der Abschlusstabelle vor ihm liegenden Spieler gelost worden war, erreichte mit 4,5 Punkten den fünften Platz.

 

Der einzige Teilnehmer von den Spielern der ersten Mannschaft und die Nummer eins der Setzliste, Jürgen Garbuszus, musste in allen drei Partien mit den schwarzen Figuren Niederlagen einstecken und kam damit genauso wie Nils Brylski und Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Edemissen) auf vier Zähler. Dahinter folgten: 9. Christian Kubitza und Holger Schmidt (jeweils 3,5 Punkte), 11. Sebastian Maruhn, Alexander Waalkes (Eintracht Edemissen) und Ilona Weinkauf (jeweils drei) und 14. Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal) (zwei). Die beiden vereinslosen Spieler, die zum ersten Mal überhaupt an einem Schachturnier teilnahmen, lagen mit einem bzw. null Punkten erwartungsgemäß am Tabellenende.

 

In der Vereins-Blitz-Meisterschaft änderte sich auf den ersten drei Plätzen nichts mehr: Lutz Dietrich gewann mit der etwas kuriosen Punkzahl von 38,6 (im August gab es bei lediglich sechs Teilnehmern und somit nur fünf Runden pro Sieg 1,4 Punkte) den Titel, da Verfolger Marco Drewes (38,5) beim Weihnachts-Schnellturner nicht mehr dabei war. Jürgen Garbuszus belegte mit 32,5 Zählern den dritten Rang. Mit seinem Tagessieg schob sich Reinhard Pannenborg (28,5) noch vom siebten auf den vierten Platz vor. Dahinter lagen: 5. Hans-Joachim Schulze (28), 6. Christian Kubitza (27), 7. Erhard Hentzschel (25,5) und 8. Nils Brylski (21). Als beste Spielerin belegte Marie Garbuszus mit 20 Zählern unter insgesamt 30 Denksportlern den neunten Platz.

 

Auch in 2004 werden die Vereinsmeister im Schnell- und Blitzschach in einer Serie von jeweils zwölf Wertungsturnieren ermittelt. Wie üblich sind auch Mitglieder anderer Schachklubs und vereinslose Spieler an diesen beliebten Turnieren teilnahmeberechtigt. Bereits am 2. Januar wird der erste Tagessieger im Blitzschach ermittelt, Austragungsort ist das „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule, die ersten Züge des neuen Jahres werden um 19.30 Uhr ausgeführt.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 15.12.2003
SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse
Knappe Niederlage für Peiner Denksportler

Am vierten Spieltag der Bezirksliga und Bezirksklasse gab es für die beiden Vertreter aus dem Kreis Peine knappe und unglückliche Niederlagen.

 

SV Ölsburg 47 – SV 42 Salzgitter II 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Der Wettkampf gegen den bisherigen Tabellenletzten, der im Unterschied zu den beiden Runden zuvor mit acht Spielern antrat, hätte auch mit dem umgekehrten Resultat enden können, da Hagen Woldt (Brett 2) zwischenzeitlich eine sehr gute Stellung erreicht hatte, aber schließlich seinem Kontrahenten zum Sieg gratulieren musste. Weitere Niederlagen mussten die beiden Jugendlichen Julian Rychlak (7) und Alexander Skarupke (8) hinnehmen, während Carsten Pätz (1), Rüdiger Stein­horst (3) und Paul Wäsner (6) halbe und Albert Krüger (4) und Martin Götjen (5) volle Punkte erkämpfen konnten.

 

SC Gliesmarode 69 III – Peiner SV II 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Dem Braunschweiger Vorstadtverein standen an diesem Tag für seine beiden Teams auf Landesebene fast alle Stammspieler zur Verfügung, sodass drei Akteure aus dem erweiterten Kader der zweiten Mannschaft zum Einsatz kamen. Gegen diese erreichten Horst Nordhorn (Brett 1), Hans-Joachim Schulze (2) und Roland Czada (3) jeweils ein respektables Remis. Die Entscheidung zu Ungunsten der Fuhsestädter fiel an den übrigen Brettern, wo Lutz Dietrich (4) und Horst Böttcher (7) gewannen und Rutger Raitz von Frentz (5), Fritz Frieg (6) und Holger Schmidt (8) verloren.

 

Der Schachverein Ölsburg, zurzeit mit 1:7 Punkten auf dem achten Platz unter den zehn Teams der Bezirks­liga, muss am 18. Januar bei Tabellenführer SF Bleckenstedt antreten und hofft auf eine Überraschung wie in der Vorsaison, als die Salzgitteraner mit 5:3 (bei 4:2 Gewinnpartien) bezwungen werden konnten. Die Reserve des PSV, mit 4:4 Punkten nunmehr Sechster der Bezirksklasse, empfängt am 11. Januar in einer vorgezogenen Begegnung Polizei-SV Braunschweig.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 10.12.2003

SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft:

Dritter Tagessieg für Altmeister Erhard Hentzschel

Die interne Meisterschaft des Peiner Schachvereins im Fünf-Minuten-Blitzschach endete so, wie sie begon­nen hatte: Erhard Hentzschel holte sich nach den Erfolgen im Januar und Februar im zwölften und damit letzten Wertungsturnier seinen dritten Tagessieg.

 

Der Senior, der im Januar seinen 70. Geburtstag feiern wird, gestatte nur Roland Czada ein Remis, gegen die übrigen neun Kontrahenten konnte er den vollen Punkt erobern, wobei er nur in der Partie gegen Roland Maruhn in eine schlechtere Stellung geriet, aber durch Zeitüberschreitung seines Widersachers auch hier gewinnen konnte. Hentzschel erreichte somit 9,5 Punkten aus zehn Spielen, was zugleich das drittbeste prozentuale Ergebnis aller Spieler bei den zwölf Turnieren in diesem Jahr bedeutete. Auch der Zweit- und Drittplatzierte, Roland Czada und Christian Kubitza, konnten mit acht bzw. 7,5 Zählern ihre besten anteiligen Resultate in 2003 erzielen. Im Mittelfeld gab es nur knappe Punktabstände: 4. Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94) (5,5 Punkte), 5. Sebastian Maruhn (fünf), 6. Roland Maruhn, Horst Nordhorn, Rainhard Pannenborg und Hans-Joachim Schulze (jeweils vier) und 10. Nils Brylski (3,5). Die einzige Spielerin bei diesem Turnier, Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal), musste leider allen zehn männlichen Kontrahenten zum Sieg gratulieren.

 

Die „Medaillenränge“ in der Vereins-Blitz-Meisterschaft 2003 waren bereits vor dem letzten Turnier vergeben: Marco Drewes holte sich mit seinen neun Tagesiegen und 6.608 Punkten den Titel und verwies Jürgen Garbuszus (5.603) und Erhard Hentzschel (5.372) auf die Plätze zwei und drei. Mit ihren guten Leistungen im Dezember konnten sich Roland Czada (4.704) und Christian Kubitza (4.164) jeweils noch um einen Rang verbessern, sodass Hans-Joachim Schulze (4.143) auf den sechsten Platz zurückfiel. Beste Spielerin in der Gesamtwertung war Marie Garbuszus (2.316), die einen respektablen zwölften Platz unter den 26 Denksportlern erreichte.

 

Das letzte Turnier um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach wird als Weihnachts-Schnellturnier gespielt und am 19. Dezember, dem letzten Freitag vor dem Fest, ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule ausgetragen. Da es für jeden Teilnehmer einen kleinen Preis geben soll, wird im Gegensatz zu den übrigen Turnieren ein geringes Startgeld in Höhe von 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Jugendliche erho­ben. Wie immer bei den Blitz- und Schnellturnieren sind auch Mitglieder anderer Schachklubs und Nicht-Vereins­spieler teilnahmeberechtigt.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 08.12.2003
SCHACH: Verbandsliga und Kreisklasse
Fortsetzung der Sieges- und der Niederlagenserie

Sieg und Niederlage gab es für die beiden Teams des Peiner Schachvereins, die ihre Wettkämpfe gegen­über dem regulären Termin um eine Woche vorverlegt hatten.

 

Peiner SV – Hamelner SV II 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). Die Gäste von der Weser traten nur mit sieben Spielern an, da einer ihrer Akteure über die Terminänderung nicht informiert worden war. Christian Sieverding (Brett 5) gewann dadurch kampflos. Im Verlaufe des Wettkampfes mussten jedoch Uwe Schmidt (1), Jürgen Garbuszus (3), Ruzena Schneider (4) sowie die Ersatzspieler Roland Czada (7) und Marie Garbuszus (8) ihren Kontrahenten zum Sieg gratulieren, während Thomas Wendehals (6) ein Remis erreichte. Marco Drewes, der im Endspiel einen Materialvorteil verwertete, schaffte mit seinem dritten Erfolg nacheinander den einzigen regulären Peiner Sieg.

 

JVA Philippsberg Wolfenbüttel – Peiner SV III 3:5 (2:4Gewinnpartien). Die Fuhsestädter, die auf ihr Heimrecht verzichten mussten, da das Team der Insassen der Justizvollzugsanstalt selbstverständlich nicht auswärts antritt, konnten nur mit sechs Spielern den Wettkampf aufnehmen, da die Bestimmungen der JVA den Eintritt von Jugendlichen unter 16 Jahren nicht zulassen. Gemäß der Empfehlungen des Bezirksspielausschusses wurde daher an den Brettern sieben und acht ein kampfloses Remis vereinbart. Holger Schmidt (Brett 1), Gerhard Fischer (2), Steve Heycke (3) und Nils Brylski (5) konnten mit ihren Siegen den Mannschaftserfolg sicherstellen. „Teamleader“ Nils Brylski besitzt damit nach vier Wettkämpfen noch eine „weiße Weste“, da er alle seine vier Partien gewinnen konnte, Steve Heycke steht ihm bei drei Siegen bei drei Einsätzen kaum nach.

 

Die erste Mannschaft liegt damit mit 0:8 Punkten weiterhin auf dem zehnten und damit letzten Platz der Verbandsliga Niedersachsen-Ost, die dritte baute bei nun 8:0 Zählern ihre Tabellenführung der Staffel 2 der Kreisklasse Braunschweig aus.

SCHACH: Bezirks-Jugend-Aufbauliga:

Erste Siege für Rosenthal und Edemissen

Für die Spiele der Bezirks-Jugend-Aufbauliga sind in dieser Saison elf Mannschaften gemeldet worden, so das dieses Mal in zwei Gruppen gespielt wird. In der Staffel 1 sind der SV Gifhorn 59 und die vier Vereinen des Kreises Peine, die erfreulicherweise je ein Team gemeldet haben, vertreten, sodass es zu insgesamt sechs Kreis­derbys kommen wird. Am ersten Spieltag stand gleich das Duell zwischen Ölsburg und Rosenthal auf dem Programm, bei dem die Falken, die im Vorjahr bei ihrer ersten Saison noch ohne Sieg geblieben waren, sich mit 3:1 (3:1 Gewinnpartien) durchsetzten konnten. Für die Gäste gewannen Manuel Bollak (Brett 1), Lars Hübner (2) und Katharina Kubitza (3), während Janis Rychlak (4) den Ehrenpunkt für die Ölsburger erzielen konnte. Eintracht Edemissen konnte bei seinem ersten Jugendmannschaftskampf überhaupt den SV Gifhorn mit ebenfalls 3:1 (3:1 Gewinnpartien) bezwingen. Jan Hennigs (Brett 3) und Benedikt Freitag (4) sorgten mit ihren Siegen für eine 2:0-Führung, den entscheidenden dritten Punkt erzielte schließlich Burkhard Sohn (2), der zwar einen Läufer weni­ger auf dem Brett hatte, aber ein Matt mit Dame und Turm fand. Der Peiner Schachverein war in der ersten Runde spielfrei. In der Staffel 2 kam es zu folgenden Ergebnissen: SF Fallersleben I gegen SF Fallersleben II 3:1 (3:1), SC Gliesmarode 69 gegen Caissa Wolfenbüttel 3:1 (3:1) und SV Apelnstedt 94 gegen SVG Schöppenstedt 2:2 (2:2).

SCHACH: 5. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:

Abschluss des Schachjahres mit Jugendturnier

Am Sonnabend, dem 20 Dezember, findet im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das fünfte Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine statt. Ausrichter ist wie bei Auftaktveranstaltung im Dezember des letzten Jahres der Peiner Schachverein. Beginn ist um 10.00 Uhr, das Ende wird gegen 16.00 Uhr erwartet. Wie bei den vier Turnieren zuvor, so werden wieder sieben Runden nach dem Schweizer System im 20-Minuten-Schnellschach gespielt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendliche der Jahrgänge 1987 und jünger aus den vier Vereinen im Kreis Peine, Eintracht Edemissen, SV Ölsburg 47, Peiner SV und SV Falke Rosenthal, sowie alle Jungen und Mädchen dieses Alters, die keinem Schachklub angehören. Das Startgeld beträgt nur 2 Euro, die Sieger der verschiedenen Alterklassen erhalten jeweils einen Pokal, darüber hinaus werden weitere Sachpreise vergeben. Außerdem werden die Gewinner der Jahreswertung für 2003 geehrt.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.12.2003

SCHACH: Kreis-Schnellschach-Einzelmeisterschaft:

Titelverteidigung durch Lutz Dietrich

Eine geringe Beteiligung von nur vier Denksportlern wies die diesjährige Kreis-Schnellschach-Meisterschaft in der Peiner Gunzelinschule auf, da die Nachwuchsspieler beim zeitgleich stattfindenden Jugendturnier des Schachbezirkes Göttingen in Groß Ilsede an den Start gingen und zahlreiche Mitglieder des ausrichtenden Schachvereins Ölsburgs dort bei der Organisation halfen. Lutz Dietrich vom Peiner Schachverein hatte daher in dem dreifachen Rundenturnier wenig Mühe, mit sieben Punkten aus neun Spielen seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen, womit er sich gleichzeitig auch den Titel für die Senioren „Ü50“ sicherte. Ebenso wie der alte und neue Kreismeister blieb auch der Zweitplatzierte Roland Czada (ebenfalls PSV) bei 5,5 Zählern ungeschlagen. Dritter wurde Christian Kubitza (PSV) mit 3,5 Punkten vor dem Edemissener Hans-Jürgen Ebeling, der am Ende des Turniers zwei Zähler auf dem Konto hatte.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.12.2003

SCHACH: 14. Turnier der Jugendserie des Schachbezirkes Göttingen:

Vier Spieler aus dem Kreis mit fünf Punkten

Die seit drei Jahren stattfindende Jugendserie des Schachbezirkes Göttingen verließ nach dem zehnten Turnier im März in Springe nun zum zweiten Mal die Grenzen des Gebietes des Veranstalters, indem die Ausrichtung der 14. Auflage kurzfristig dem Schachverein Ölsburg von 1947 übertragen wurde. Trotz der geringen Vorbereitungszeit gelang es dem eingespielten Organisationsteam um den ersten Vorsitzenden Martin Götjen, im Schulzentrum Groß Ilsede ein gut durchgeführtes Turnier auf die Beine zu stellen, das zur Zufriedenheit aller 152 Teilnehmer, darunter auch vier Spieler aus Stendal und zwei Jugendliche aus Rheda-Wiedenbrück, sowie der zahlreichen Begleitpersonen ablief. Wie immer wurde bei den fünf Alterklassen jeweils ein siebenrundiges Schweizer-System-Turnier ausgetragen, auch die Bedenkzeit betrug unverändert 20 Minuten pro Spieler und Partie. Gleich 19 Mädchen und Jungen der vier Schachvereine im Kreis Peine nutzen die Gelegenheit, quasi „vor der Haustür“ an einem bedeutenden Turnier teilzunehmen, vier von Ihnen erreichten dabei respektable fünf Punkte.

 

Einziger Lokalmatador in der ältesten Altergruppe, der U16-Jugend, war Manuel Bollak (Falke Rosenthal), der zwar gegen die ersten Drei der Abschlusstabelle Niederlagen hinnehmen musste, aber seine übrigen vier Partien gewinnen konnte und somit mit vier Zählern den fünften Platz unter den zwölf Spielern belegte.

 

Erstmalig bei dieser Serie nahm Christopher Vogel vom Peiner Schachverein teil. Der vierfache Gewinner bei den Turnieren des kreisinternen Gegenstückes startete bei den U14-Jugendlichen und lag vor der letzten Runde nach nur einer Niederlage mit fünf Punkten mit zwei weiteren Spielern gleichauf an der Spitze. In einem echten Endspiel musste er sich jedoch dem Turniersieger geschlagen geben und fiel auf den dritten Platz zurück. Burkhard Sohn (Eintracht Edemissen) belegte mit 2,5 Zählern den 20. Rang, direkt dahinter folgten mit jeweils zwei Punkten Jan Hennigs (Edemissen) und Jonas Hadler (Peine). Ein weiterer Spieler des PSV musste wegen einer plötzlich auftretenden Krankheit das Turnier nach zwei Runden beenden und wurde auf den 25. und damit letzten Platz gesetzt.

 

Mit 51 Mädchen und Jungen wies die Gruppe der U12 das größte Teilnehmerfeld auf. Julian Rychlak (SV Ölsburg) startete mit zwei Siegen in das Turnier, musste dann aber zwei Mal die Überlegenheit seiner Kontrahenten anerkennen. Seine Aufholjagd in den letzten drei Runden, wo er drei weitere Siege erreichen konnte, wurde mit insgesamt fünf Punkten und einem guten siebten Platz in der Abschlusstabelle belohnt. Die weiteren Starter aus dem Kreis Peine waren: 11. Patrick Will (Peine, 4,5 Punkte), 18. Nils Dreher (Ölsburg, vier), 29. Christoph Helmer (Peine, drei), 47. Saskia Bertram (Rosenthal, zwei) und 49. Samira Schrul (Rosenthal, 1,5).

 

Eine positive Überraschung aus Peiner Sicht gab es bei den U10-Jugendlichen: Alexander Franke (Eintracht Edemissen) gelangen fünf Siege und somit fünf Punkte und schaffte mit dem neunten Platz sein bislang bestes Ergebnis bei der Göttinger Jugendserie. Unter den 48 Teilnehmern waren vier weitere Jugendliche des Kreises Peine vertreten: 23. Sönke Matschurek (Rosenthal, 3,5 Punkte), 33. Florian Holz (Peine, drei), 41. Alexander Plate (Edemissen, zwei) und 45. Patrice Schrul (Rosenthal, zwei).

 

Nach der sechsten Runde des U8-Turnieres lag Magnus Meyer (Eintracht Edemissen) mit fünf Punkten auf dem zweiten Platz, nur einen halben Zähler hinter dem Spitzenreiter, dem Magnus im direkten Duell unterlegen war. Da beide ihre letzte Partie jeweils verloren, änderte sich in der Tabelle nichts mehr. Auch Melissa Meyer (Edemissen) spielte lange im Vorderfeld mit und fiel erst durch zwei Niederlagen in den letzten beiden Runden auf den achten Rang bei 3,5 Zählern zurück. Der Groß Lafferder Vincent Link, der für SF Salzgitter 86 spielt, belegte mit einem Punkt den 15. Platz unter den 16 Teilnehmern.

 

Die erfolgreichsten Vereine in Groß Ilsede waren der SK Ricklingen mit einem ersten, einem zweiten und zwei dritten Plätzen, sowie der MTV Fichte Winsen (Aller), dessen Spieler jeweils einen ersten und zweiten Rang belegten. Die übrigen Turniersieger wurden vom Polizei-SC Hannover, vom SV Hankensbüttel und vom Celler SK gestellt.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 25.11.2003

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:

Klare Niederlagen

Am dritten Spieltag der Bezirksliga bzw. -klasse mussten die Teams aus dem Kreis Peine klare Niederlagen hinnehmen.

 

SF Salzgitter 86 II – SV Ölsburg 47 6,5:1,5 (6:1 Gewinnpartien). Nach dem Unentschieden in der Vorsaison hofften die Ölsburgern auf den erneuten Gewinn eines Mannschaftspunktes, der trotz des zum Schluss klaren Resultates auch möglich gewesen wäre, da bei mehreren der schließlich verlorenen Partien die Gästespieler aussichtsreiche Stellungen auf dem Brett hatten. Niederlagen mussten Hagen Woldt (Brett 2), Albert Krüger (4), Marek von Wnuck (5), Martin Götjen (6), Paul Wäsner (7) und der 15-jährige Alexander Skarupke (8) bei seinem ersten Bezirksligaeinsatz hinnehmen. Carsten Pätz (1) erreichte gegen Andreas Klein, im letzten Jahr noch Stammspieler der Oberligamannschaft der Salzgitteraner, ein respektables Remis und Rüdiger Steinhorst konnte durch einen Figurengewinn im Mittelspiel seinen bereits dritten Sieg der laufenden Saison erzielen.

 

Peiner SV II – Braunschweiger SF IV 2:6 (1:5 Gewinnpartien). Die Peiner Reserve konnte gegen das Team aus der Löwenstadt zum letzten Mal beim 4:4 (2:2 Gewinnpartien) im April 2001 punkten, nun gab es gegen BSF IV bereits die dritte Niederlage in Folge. Horst Nordhorn (Brett 1), Lutz Dietrich (4), Fritz Frieg (5), Horst Böttcher (6) und Sebastian Maruhn (7) mussten jeweils ihrem Kontrahenten zum Sieg gratulieren, während Hans-Joachim Schulze (2) und Nachwuchsspieler Christopher Vogel (8) ein Remis erreichten. Ein besonderes Duell lieferten sich Roland Czada (3) und sein Gegenüber bereits zu Beginn der Partie: Der Braunschweiger, der die weißen Figuren hatte, wollte seinen Gegner mit der Holländischen Eröffnung verblüffen und wurde nun seinerseits mit der Orang-Utan-Eröffnung überrascht. Im weiteren Verlauf der Partie gewann Czada einen Turm gegen einen Läufer und konnte diesen Materialvorteil zum einzigen Peiner Sieg ummünzen.

 

Die Ölsburger liegen mit nun 1:5 Zählern weiterhin auf dem siebten Rang der Bezirksliga, da auch nach drei Spieltagen es noch drei Teams ohne jeden Punktgewinn gibt. PSV II weist nun 4:2 Punkte auf und fiel vom zweiten auf den fünften Platz der Bezirksklasse zurück. Am 14. Dezember kommt es zum Kellerduell SV Ölsburg gegen den Tabellenletzten SV 42 Salzgitter II sowie zum Wettkampf SC Gliesmarode 69 III gegen Peiner SV II.

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost

Peiner Denksportler weiterhin am Tabellenende
 

Am dritten Spieltag der Verbandsliga Ost musste das ranghöchste Team des Kreises, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins die dritte Saisonniederlage und die siebte Niederlage in Folge hinnehmen.

 

SC Gliesmarode 69 II – Peiner SV 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Das neu formierte Team des neuen Braunschweiger Vereins, der im Sommer aus der Fusion des Braunschweiger Schachclubs von 1869 im TSV Ein­tracht und des Schachklubs Gliesmarode entstanden ist, trat im Gegensatz zu den ersten beiden Wettkämpfen in Bestbesetzung an. Trotz der nominellen Überlegenheit der Gastgeber und trotz eines Zwischenstandes von 1,5:2,5 aus Sicht der Gäste, der durch Niederlagen von Uwe Schmidt (Brett 1) und Erhard Hentzschel (4), durch ein Remis von Wolf-Botho Elster (6) und durch einen Sieg von Thomas Wendehals (7) bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison zu Stande gekommen war, keimte nach vier Stunden und Beendigung der ersten Zeitnotphase Hoffnung auf einen oder sogar zwei Mannschaftspunkte auf, da bei den vier noch laufenden Partien drei Peiner Vorteile hatten. Während Marie Garbuszus (8) bei ihrem ersten Einsatz in der Verbandsliga ihr Spiel dann auch schnell verlor, versuchten Jürgen Garbuszus (3) in einem komplizierten Endspiel mit fünf Bauern und einem Läufer gegen zwei Bauern und einem Turm seinen kleinen Materialvorteil zu verwerten sowie Ruzena Schneider (5) in einem Doppelturmendspiel einen Freibauern zur Dame zu führen, was beiden aber leider nicht gelang, sodass die zwei Spiele mit einem Remis endeten. Der Sieg von Marco Drewes (2) in der letzten noch laufenden Partie, der in einem Turmendspiel einen Bauern in eine Dame umwandeln konnte, bedeutete daher nur eine Resultatsverbesserung für die Fuhsestädter.

 

Die Peiner liegen mit 0:6 Punkten weiterhin auf dem zehnten und letzten Platz der Tabelle und treten auch im vorverlegten Heimspiel am 7. Dezember gegen Hamelner SV II als Außenseiter an. Die übrigen Wettkämpfe des vierten Spieltages werden am 14. Dezember durchgeführt.

 

SCHACH: Kreisklasse

Remis von Holger Schmidt bei vollem Brett

Einen unerwartet klaren Sieg im Spitzenspiel der Staffel zwei der Kreisklasse Braunschweig konnte die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins erringen. Eintracht Edemissen schaffte ein Unentschieden.

 

SF Salzgitter 86 IV – Eintracht Edemissen 4:4 (4:4 Gewinnpartien). Die Gäste konnten zwar nur mit sie­ben Spielern antreten und ließen daher das achte Brett unbesetzt, brachten aber dennoch einen Mannschaftspunkt in den Kreis Peine mit, da die komplette „Mittelachse“ der Eintracht, bestehend aus Detlef Böttge (Brett 3), Günter Marquardt (4), Friedrich Brennecke (5) und Bernd Nowag (6), ihre Partien jeweils gewinnen konnte

 

SF Fallersleben II – Peiner SV III 1:7 (0:6 Gewinnpartien). Diese beiden Teams saßen zuletzt im März 2002 in der Kreisliga in der Fuhsestadt an den Brettern gegenüber. Mit einem 6:2-Sieg (bei 6:2 Gewinnpartien) sicherten sich die Peiner damals noch den Klassenerhalt, während das Team aus der Autostadt am Ende der Saison 2001/02 absteigen musste. Beim erneuten Aufeinandertreffen in der Kreisklasse gelang wiederum sechs Peinern einen Sieg, nämlich Rainhard Pannenborg (Brett 1), Gerhard Fischer (3), Christian Ku­bitza (4), Steve Heycke (5), Nils Brylski (7) und Christoph Helmer (8). Darüber hinaus spielten Horst Hustedt (6) und Holger Schmidt (2) Unentschieden, wobei bei der Remisvereinbarung von Schmidt mit seinem Kontrahenten noch alle 32 Figuren auf dem Brett standen.

 

PSV III ist mit 6:0 Punkten Tabellenführer, Eintracht Edemissen liegt mit 3:1 Zählern auf dem vierten Rang. Dazwischen haben sich SV 42 Salzgitter III und SF Fallersleben II (jeweils 4:2) eingereiht. Diese vier Teams wer­den die beiden Plätze für die Aufstiegsrunde zur Kreisliga unter sich ausmachen. Für den 14. Dezember sind die Wettkämpfe Eintracht Edemissen gegen SF Fallersleben II und JVA Philippsberg Wolfenbüttel gegen Peiner SV III angesetzt, wobei die Begegnung der Fuhsestädter beim Team der Justizvollzugsanstalt voraussichtlich verlegt wird.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 10.11.2003 
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft 2003:
Marco Drewes neunter Tagessieg

Auch beim elften internen Blitzturnier des Peiner Schachvereins in diesem Jahr hieß der Sieger Marco Drewes. Er setzte sich mit 8,5 Punkten aus neun Partien klar durch und hatte am Ende zwei Zähler Vorsprung vor Lutz Dietrich und Sebastian Maruhn, die sich mit jeweils 6,5 Punkten den zweiten Platz teilten. Knapp dahinter lagen Christian Kubitza und Jürgen Garbuszus mit sechs bzw. 5,5 Zählern auf den Rängen vier und fünf. Die zweite Tabellenhälfte des zehn Teilnehmer umfassenden Turniers wurde angeführt von Hans-Joachim Schulze (vier Punkte), gefolgt von Marie Garbuszus (drei), Nils Brylski (2,5), Katharina Kubitza (1,5) und Rainhard Pannenborg (einen Zähler).

 

Marco Drewes gewann damit sein neuntes Blitzturnier in Folge, womit bereits zwei seiner Tagessiege aus der Wertung fallen, da nur die besten sieben prozentualen Ergebnisse eines jeden Spielers in die Vereins-Blitz-Meisterschaft eingehen. Für den alten und neuen Titelträger stehen nur Resultate zwischen 90 und 100 Prozent zu Buche, was ihm insgesamt 6.608 von 7.000 möglichen Punkten einbrachte. Auch der zweite und dritte Platz der Gesamtwertung ist an Jürgen Garbuszus (5.603) und Erhard Hentzschel (4.960) bereits fest vergeben. Das zwölfte und letzte Blitzturnier des Jahres, am 5. Dezember ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule, wird höchstens noch Veränderungen zwischen den weiteren Verfolgern Hans-Joachim Schulze (4.143), Roland Czada (3.904 aus sechs Turnieren), Christian Kubitza (3.803) und Lutz Dietrich (3.496 aus fünf) bringen.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 04.11.2003 
SCHACH: Bezirks-Einzelmeisterschaften:
Zweiter und dritter Platz durch Peiner Jugendliche

Traditionell in den Herbstferien fanden die Schach-Bezirksmeisterschaften (für lange Partien) statt. Wie immer waren sieben Runden in vier Tagen zu absolvieren, bei mehr als acht Teilnehmer in einer Gruppe wurden die Begegnungen nach dem Schweizer System ausgelost. Ausrichter war in diesem Jahr der Schachverein Gifhorn von 1959, der insgesamt 104 Denksportler begrüßen konnte. Die herausragenden Ergebnisse aus Peiner Sicht waren die Vizemeisterschaft von Janis Rychlak und der dritte Platz durch Christoph Helmer.

 

Die Erwachsenenmeisterschaft wurde erneut in zwei Leistungsklassen ausgetragen. Jürgen Garbuszus (Peiner SV) hatte sich durch seinen Sieg im Hauptturnier im letzten Jahr für das 16 Spieler umfassende Meisterturnier qualifiziert. Dort musste er nur zwei Niederlagen hinnehmen, in der ersten Runde gegen den letztjährigen Vizemeister und späteren Turnierdritten Fabian Müller (Braunschweiger SF) und in der letzten Runde gegen den neuen Bezirksmeister Matthias Tonndorf (SV Apelnstedt 94). Dazwischen gelangen ihm drei Siege und zwei Remisen, darunter ein Unentschieden gegen den Zweiten der Abschlusstabelle Uwe Twele (SV Hankensbüttel). Mit seinen vier Punkten erreichte der Peiner Verbandsligaspieler einen fünften Platz und damit die Berechtigung, auch 2004 im Meisterturnier antreten zu dürfen. Auch der Klein Lafferder Sebastian König, für SF Salzgitter 86 spielend, schaffte mit vier Zählern und einem siebten Rang noch den Klassenerhalt

 

42 Denksportler waren im Hauptturnier angetreten, um die beiden Aufsteiger in das Meisterturnier des nächsten Jahres zu ermitteln. Am Ende lagen die beiden Wolfsburger Dieter Weczerek und Harald Finke mit je 5,5 Zählern auf den Plätzen eins und zwei. Roland Czada (Peiner SV) war an Nummer 18 gesetzt worden, startete mit einer Serie von vier Unentschieden in das Turnier, rückte dann mit zwei Siegen unter die ersten Zehn der Tabelle auf, um durch eine sehr unglückliche Niederlage durch ein Übersehen eines einzügigen Matts in der zweiten Zeitnotphase mit vier Punkten noch auf den 15. Platz zurückzufallen, den er allerdings mit der Nummer eins der Setzliste, dem Landesligaspieler Andreas Klein (SF Salzgitter 86), teilte. Marie Garbuszus (Peiner SV) erhielt nur nominell wesentlich stärkere Gegner zugelost, konnte sich aber gut behaupten und mit beachtlichen drei Zählern einen guten 25. Platz erkämpfen. Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Edemissen) und Nils Brylski (Peiner SV) beleg­ten mit jeweils zwei Punkten die Ränge 39 und 40.

 

14 Teilnehmer wies die U14-Jugend-Meisterschaft auf, einer von ihnen war Christoph Helmer (Peiner SV), der nicht gesetzt wurde, da er zum ersten Mal an einem Turnier oberhalb der Kreisebene an den Start ging. Trotzdem spielte er immer in der Spitzengruppe mit, verlor nur eine Partie in der fünften Runde gegen den Titelträger Fabian Wolff (SC Gliesmarode 69) und belegte in der Abschlusstabelle mit fünf Punkten den hervorragenden dritten Platz.

 

Im Gegensatz zu den übrigen Gruppen wurde die Meisterschaft der U12-Jugendlichen als Rundenturnier „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen, da nur acht Teilnehmer in dieser Altersklasse an den Start gingen, was aber auch sieben Partien für jeden Spieler bedeutete. Julian Rychlak (SV Ölsburg 47) gewann zwar gegen alle vier ungesetzte Kontrahenten, musste aber in allen drei Partien gegen die gesetzten Teilnehmer Niederlagen hinnehmen, sodass ihm mit vier Punkten der vierte Platz blieb. U12-Bezirksmeister wurde ungeschlagen Andre Gersch (SG JFZ Schöningen).

 

Die beste Platzierung aller Teilnehmer aus dem Kreis Peine konnte sich Janis Rychlak (SV Ölsburg 47) erkämpfen, der mit 5,5 Punkten Vizemeister der U10-Jugendlichen wurde. Nach einem Gewinn zum Auftakt verlor er gleich das entscheidende Spiel gegen den späteren Turniersieger Michael Nolte (Braunschweiger SF), konnte dann aber mit vier Siegen und einem Remis in den übrigen Runden noch den zweiten Platz ereichen. Florian Holz (Peiner SV) kam bei seinem ersten Schachturnier überhaupt mit beachtlichen 3,5 Zähler auf den neunten Rang unter den zwölf Teilnehmern.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 03.11.2003 
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Peiner Denksportler am Tabellenende

Das ranghöchste Team aus dem Kreisgebiet, die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins, musste am zweiten Spieltag die zweite Niederlage der Saison und die bereits sechste Niederlage in Folge hinnehmen

 

Peiner SV–SV Gifhorn 59 2:6 (1:5 Gewinnpartien). Der Wettkampf be- gann mit einem Kurzremis durch Erhard Hentzschel (Brett 4), dem jedoch drei sehr unglückliche Niederlagen an den hinteren vier Brettern folgten. Ruzena Schneider (5) hatte eine Figur geopfert, musste aber, nachdem ihr Gegner alle Angriffe abgewehrt hatte, aufgrund des Materialnachteils auf- geben, Welf-Botho Elster (7) hatte trotz zwischenzeitlichen Vorteils eines Turmes gegen eine Leichtfigur verloren und Horst Nordhorn (8) wurde nach gegenseitigem Bauernsturm auf den feindlichen König einen Zug, bevor er selber zum entscheidenden Schlag ausholen konnte, matt gesetzt. Nach- dem auch Uwe Schmidt (1), dessen Kontrahent aufgrund seiner Er- fahrungen aus höheren Ligen die gedrückte Stellung des Peiner Spitzen- spielers konsequent ausnutzen konnte, und Jürgen Garbuszus (3), der im Mittelspiel eine Figur einbüßte, ihre Partien ebenfalls aufgeben hatten, war die klare Niederlage der Fuhsestädter besiegelt. Christian Sieverding (6) einigte sich mit seinem Gegenüber auf ein Remis und Marco Drewes (2) konnte im Endspiel einen Materialvorteil von zwei Bauern zum einzigen Peiner Sieg ummünzen.

 

Der Peiner Schachverein ist nach zwei Spieltagen die einzige Mannschaft ohne Punktgewinn und liegt daher auf dem zehnten und letzten Platz der Verbandsliga Ost. Am 23. November müssen die Denksportler bei SC Gliesmarode 69 II antreten.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:
Sieg von Martin Götjen durch Zeitüberschreitung

Der Schachverein Ölsburg konnte am zweiten Spieltag der Bezirksliga seinen ersten Mannschaftspunkt erkämpfen, während in der Bezirksklasse die Reserve des Peiner Schachvereins bereits ihren zweiten Sieg errang.

 

SV Ölsburg 47– SC Wolfsburg II 4:4 (4:4 Gewinnpartien). Nach etwa dreieinhalb Stunden lagen die Gastgeber nach Niederlagen von Marek von Wnuck (Brett 4), Paul Wäsner (6), Arne Pliefke (7) und Julian Rychlak (8), denen nur ein leicht herausgespielter Sieg von Carsten Pätz (1) gegen- überstand, schon fast hoffnungslos mit 1:4 zurück. Der Gegner von Martin Götjen (5) hatte nun die Gelegenheit, durch ein Remis den Gesamtsieg der Gäste sicherzustellen, wollte aber seine Partie gewinnen und verlor schließlich durch Zeitüberschreitung. Da auch Rüdiger Steinhorst (2), der im Mittelspiel einen Springer erobern konnte, und Albert Krüger (3), dem es gelang, in einem Endspiel mit drei Bauern gegen einen Läufer einen dieser Bauern in eine Dame umzuwandeln, ihre Spiele siegreich beendeten, kamen die Ölsburger noch zu einem glücklichen Mannschafts- unentschieden

 

SK Salzgitter – Peiner SV II 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Erst im Februar saßen sich diese beiden Teams in Peine an den Brettern gegen- über, wobei die Fuhsestädter mit einem 4,5:3,5 (3:2) zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen konnten. Beim erneuten Auf- einandertreffen in Salzgitter-Bad konnten die Peiner sich mit dem gleichen Ergebnis wiederum durchsetzen. Fritz Frieg (Brett 6) widerlegte eine Kombination seines Gegners und verwertete den Materialvorteil (Dame und Springer gegen zwei Türme) zur frühen 1:0-Führung der Gäste. Lutz Dietrich (3), Rutger Raitz von Frentz (4) und Horst Böttcher (7) ließen jeweils ein Remis folgen. Sebastian Maruhn (8), dessen Kontrahent eine Zeitüberschreitung gerade noch verhindern konnte, aber nach Ende der Zeitnotphase das drohende Matt nicht mehr abwehren konnte, und Roland Czada (2), der im Mittelspiel drei Bauern erobern konnte und im Endspiel einen Bauern in eine Dame umwandelte, konnten mit ihren Erfolgen den Peiner Sieg sicherstellen. Die Niederlagen von Hans-Joachim Schulze (1) und Marie Garbuszus (5) bedeuteten nur noch eine Resultatsverbesserung für die Gastgeber. Kurioserweise spielten alle fünf Einzelsieger bei diesem Mannschaftskampf mit den schwarzen Figuren.

 

Der Schachverein Ölsburg liegt nun mit 1:3 Punkten auf dem siebten Platz der Bezirksliga und muss am 23. November bei SF Salzgitter 86 II an- treten. Am gleichen Tag empfängt der Peiner SV II, zurzeit mit 4:0 Pun- kten Zweiter in der Bezirksklasse, den Spitzenreiter Braunschweiger SF IV

SCHACH: Kreisklasse
Erfolgreiche Peiner Teams

Erfolgreich verlief der zweite Spieltag für die beiden Peiner Kreis- klassenmannschaften, die ihre Wettkämpfe jeweils gewinnen konnten

 

Eintracht Edemissen – SC Wolfsburg IV 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Die Gäste aus der Volkswagenstadt traten unvollständig an, so dass Bernd Nowag (Brett 6) einen kampflosen Punkt erhielt. Dieses sollte sich letzt- lich als entscheidend erweisen, da jeweils drei Spieler pro Team ihre Partien regulär gewinnen konnten, auf Seiten der Gastgeber Stefan Hennigs (1), Michael Mitteldorf (2) und Horst Cörlin (7). Dazu erreichte Friedrich Brennecke (5) ein Remis. Mit diesem Erfolg ging für die Eintracht eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg zu Ende

 

Peiner SV III – SF Salzgitter 86 IV 6,5:1,5 (6:1 Gewinnpartien). Der Absteiger aus der Kreisliga, PSV III, hatte mit dem neu gemeldeten Team aus Salzgitter wenig Mühe und gewann, so Mannschaftsführer Nils Brylski, auch in der Höhe verdient. Für volle Punkte sorgten Rainhard Pannenborg (Brett 1), Holger Schmidt (2), Steve Heycke (4), Nils Brylski (6), Ilona Weinkauf (7) und Christopher Vogel (8), einen halben Zähler steuerte Gerhard Fischer (3) bei.

 

Neuer Tabellenführer der Staffel 2 der Kreisklasse ist mit 4:0 Punkten der Peiner SV III. Das Team aus der Fuhsestadt muss am 23. November in einem echten Spitzenspiel beim punktgleichen Verfolger SF Fallersleben II antreten. Eintracht Edemissen, zurzeit mit 2:0 Punkten auf dem dritten Platz unter den sieben Mannschaften, spielt dann bei SF Salzgitter 86 IV.

Pressewart Roland Czada
Berichte vom 30.10.2003 
SCHACH: Kreis-Meisterschaft 2003
Alle drei Titel für den Peiner Schachverein

Mit dem Gewinn aller drei Titel durch Spieler des Peiner Schachvereins endete jetzt die Kreismeisterschaft (für lange Partien). Erhard Hentzschel setzte sich bei den Senioren „Ü50“ durch, Roland Czada gewann in einem Stichkampfdrama das Erwachsenenturnier und Steve Heycke war der Beste bei den Jugendlichen „U20“.

 

25 Denksportler aus allen vier Klubs des Kreisgebietes hatten im März die vom Schachverein Ölsburg ausgerichtete Meisterschaft aufgenommen, was eine erhebliche Steigerung der Teilnehmerzahl gegenüber den letzten Jahren bedeutete, was auch den Kreisspielleiter Roland Czada sehr er- freute. Er lobte insbesondere die großen Kontingente von zehn bzw. acht Spielern der Vereine aus Peine und Ölsburg, hätte sich aber zusätzlich noch die Mitwirkung der Spitzendenksportler dieser Klubs gewünscht.

 

Die Seniorenmeisterschaft begann mit einer Sensation: Am zweiten Spiel- tag konnte Hans-Jürgen Ebeling (Eintracht Edemissen) mit den schwarzen Figuren gegen den Favoriten Erhard Hentzschel gewinnen, obwohl der Pei- ner zu seiner Lieblingseröffnung, dem Königsgambit, kam. Bedingt durch Austragungsmodus mit Hin- und Rückrunde, was durch die Teilnahme von „nur“ vier Senioren ermöglicht wurde, trafen die beiden Kontrahenten am fünften Spieltag erneut aufeinander. Hier gelang es Hentzschel, den Spieß umzudrehen, was ihm erlaubte, durch ein Remis in seiner letzten Partie gegen seinen Vereinskameraden Gerhard Fischer den Titelgewinn mit 4,5 Punkten aus sechs Spielen sicherzustellen. Ebeling belegte mit vier Zählern den zweiten Platz, Fischer mit drei Punkten Rang drei.

 

Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte sich Roland Czada, der zwischen 1993 und 2002 fünf Mal die Kreismeisterschaft (für lange Partien) gewinnen konnte, im sieben Spieler umfassendem Erwachsenenturnier mit dem Edemisser Stefan Hennigs, der erst seit einem Jahr das königliche Spiel aktiv betreibt und zum ersten Mal an einer Kreismeisterschaft teil- nahm. Das vorentscheidende Duell in der dritten Runde zwischen den Beiden endete mit einem Remis, darüber hinaus gelangen dem Titel- verteidiger und dem Debütanten gegen die übrigen Kotrah­enten jeweils vier Siege und ein Remis, so dass Beide in der Abschlusstabelle mit fünf Punkten aus sechs Spielen gemeinsam den ersten Platz belegten. Auf den dritten Rang kam Martin Götjen (SV Ölsburg), der wie drei weitere Denk- sportler 2,5 Zähler aufwies.

 

Die Punktgleichheit auf dem ersten Platz machte einen zunächst auf zwei Partien angesetzten Stichkampf um die Erwachsenenkreismeisterschaft notwendig. Dieser wurde von den beiden Beteiligten in gegenseitigem Ein- vernehmen auf Grund der großen Sommerhitze in den Herbst verschoben. In den beiden Spielen zeigte sich Stefan Hennigs gut vorbereitet und konnte in der ersten Partie in der Endphase einen Springer erobern und in der zweiten in einem Doppel-Turm-Endspiel einen klaren Positionsvorteil erkämpfen, jedoch erreichte sein Gegner jeweils noch ein Remis. In einer dritten Partie hatte Czada wieder die weißen Figuren, spielte wie gewohnt seine Orang-Utan-Eröffnung, konnte im Mittelspiel einen gefährlichen Frei- bauern im Zentrum bilden und diesen im Endspiel zur Dame führen, womit er die Partie zu seinem Gunsten entschied und zum sechsten Mal den Kreismeistertitel (für lange Partien) erreichte.

 

Das größte Teilnehmerfeld hatte mit 14 Startern die Jugendmeisterschaft. Hier wirkten sich die Turniere der Peiner Jugendserie, eine Idee des Spiel- leiters des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, positiv aus, denn et- liche der Jugendlichen, die dort ihre ersten Erfahrungen gesammelt hatten, nutzen jetzt auch die Gelegenheit, bei ihrer ersten offiziellen Meisterschaft dabei zu sein. In dem siebenrundigen Schweizer-System-Turnier hatte der Kreis-Jugend-Meister des Vorjahres, Steve Heycke, wenig Mühe, sich un- geschlagen mit sechs Punkten erneut den Titel zu sichern. Mit jeweils fünf Zählern folgten Manuel Bollak (SV Falke Rosenthal) und Christopher Vogel (Peiner SV) auf den Plätzen zwei und drei. Deren Partie gegeneinander war der Höhepunkt aller drei Turniere der Meisterschaft und endete erst nach mehr als fünf Stunden mit einem Remis, weil nur noch die beiden Könige auf dem Brett standen, nachdem der Rosenthaler lange versucht hatte, eine Mehrfigur zu verwerten, was ihm jedoch nicht gelang. Den vierten Platz teilten sich die beiden Ölsburger Arne Pliefke und Julian Rychlak mit je 4,5 Zähler, auf dem sechsten Rang folgte Tim Grunwald (Peiner SV) mit vier Punkten.

SCHACH: Kreis-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2003:
Erwachsenen- und Jugendtitel für den Peiner Schachverein

Bei der Kreismeisterschaft für Vierermannschaften im Blitzschach ist es dem Peiner Schachverein gelungen, sowohl den Erwachsenen-, als auch den Jugendtitel zu gewinnen und damit den SV Ölsburg in beiden Alters­ klassen als Titelträger abzulösen.

 

Zu Beginn des Turniers bedankte sich der Kreisspielleiter Roland Czada in seiner kurzen Begrüßungsrede bei der noch jungen Schachsparte des SV Falke Rosenthal, namentlich beim Abteilungsleiter Reinhard Matsch- urek, für die erstmalige Ausrichtung einer Meisterschaft des Schachkreises Peine. Weiter freute sich Czada darüber, dass jeder der vier Vereine mit mindestens einer Mannschaft den Weg ins Rosenthaler Vereinsheim ge- funden hatte, und ließ nicht unerwähnt, dass mit den sieben Teams bei diesem Turnier eines mehr am Start sei als bei der gleichen Meisterschaft des Schachbezirkes Braunschweig im Juni in Sickte-Apelnstedt.

 

Eindeutiger Sieger mit 12:0 Punkten und 41,5:6,5 Brettpunkten (41:6 Gewinnpartien) und damit Kreis-Blitz-Mannschaftsmeister 2003 wurde der Peiner SV I. Das Team gewann vier Wettkämpfe mit 7:1 (7:1 Gewinnpartien), verhängte ein Mal die „Höchststrafe“ mit einem 8:0 (8:0) und setzte sich im entscheiden Spiel in der vorletzten Runde gegen SV Ölsburg II mit 5,5:2,5 (5:2) durch. Die Überlegenheit der Fuhsestädter zeigte sich auch in der Einzelauswertung, wo Christian Sieverding (Brett 2) mit 10,5 Punkten, Lutz Dietrich (3) mit zehn Zählern und Roland Czada (4) mit elf Zählern bei jeweils zwölf Partien die jeweils besten Ergebnisse an ihren Brettern erreichten. Nur Marco Drewes (1) musste mit zehn Punkten auf Grund zweier Niederlagen gegen Carsten Pätz diesem den Vortritt lassen.

 

Der Titelverteidiger SV Ölsburg, der seine Erwachsenmannschaft in diesem Jahr als Reserve spielen ließ, trat nicht in stärkster Besetzung an, sicherte sich aber durch drei 6:2- und zwei 7:1-Siege (bei jeweils 6:2 bzw. 7:1 Gewinnpartien) gegen die übrige Konkurrenz mit 10:2 Punkten die Vize- meisterschaft. Entscheidenden Anteil daran hatte der amtierende Kreis- meister in dieser Schachdisziplin, Carsten Pätz, der alle zwölf Partien am ersten Brett gewann und als einziger aller 28 Spieler ungeschlagen blieb. Für SV Ölsburg II kamen weiter Albert Krüger (Brett 2 / 9,5 Punkte), Paul Boos (3 / neun Punkte) und Janis Rychlak (4 / fünf Punkte) zum Einsatz. Peiner SV II, angetreten mit Hans-Joachim Schulze (Brett 1), Rutger Raitz von Frentz (2), Christian Kubitza (3) und Nils Brylski (4), belegte mit 8:4 Punkten den dritten Platz.

 

Genauso überlegen wie die Erwachsenen sicherten sich die Jugendlichen (U20) des Peiner Schachvereins ihre Meisterschaft. PSV III konnte sich nicht nur in den direkten Duellen gegen die übrigen Teams dieser Alters­ klasse, SV Ölsburg I und Falke Rosenthal mit 7,5:0,5 (7:0 Gewinnpartien) und 8:0 (8:0) klar durchsetzen, sondern hätte mit einem Unent- schieden anstelle der 3,5:4,5-Niederlage (bei 3:4 Gewinnpartien) gegen Eintracht Edemissen auch dieses Team noch hinter sich gelassen. In der Gesamt- wertung belegte Peiner SV III, angetreten mit Sebastian Maruhn (Brett 1  / sechs Punkte), Christopher Vogel (2 / 8,5), Christoph Helmer (3 / vier) und Patrick Will (4 / 4,5), mit 4:8 Punkten und 23:25 Brettpunkten (22:24 Gewinnpartien) den fünften Platz.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19.10.2003 
SCHACH: Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Zweiter Tagessieg für Senior Erhard Hentzschel

Die Entscheidung um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten- Schnell- schach wurde durch die Nichtteilnahme von Marco Drewes beim zehnten Wertungsturnier auf Dezember vertagt. Erhard Hentzschel konnte die Situ- ation nutzen und sich nach dem Gewinn im Januar seinen zweiten Tages- sieg in diesem Jahr sichern.

 

Der 69-jährige Senior konnte dabei in den ersten fünf Runden seine Kon- trahenten bezwingen und ließ danach zwei Remisen gegen Hans- Joachim Schulze und Jürgen Garbuszus folgen, womit er am Ende des Turniers sechs Punkte aus den sieben Spielen aufwies. Platz zwei ging an Lutz Dietrich mit 5,5 Zählern, der damit zum siebten Mal und so oft wie kein anderer Spieler bei den Schnellturnieren in diesem Jahr unter den ersten Drei lag. Den dritten Rang teilten sich mit je vier Punkten Jürgen Gar- buszus und Christian Kubitza. Die weiteren Platzierun­gen waren: 5. Marie Garbuszus (drei Punkte), 6. Nils Brylski und Hans-Joachim Schulze (je 2,5) und 8. Katharina Kubitza (Falke Rosenthal) (0,5).

 

Lutz Dietrich übernahm damit erneut mit 38,6 Zählern bei sieben Aus- wertungen und zwei Streichresultaten die Führung in der Vereins-Schnell- schachmeisterschaft, wobei die etwas kuriose Punktzahl durch die Wertung im Augustturnier entstanden ist, als auf Grund der Teilnehmerzahl nur fünf der ansonsten üblichen sieben Runden gespielt wurden und er für seinen Tagessieg mit vier Punkten durch einen Umrechnungsfaktor 5,6 Zähler gut- geschrieben bekam. Mit denkbar knappsten Rückstand folgt Marco Drewes mit 38,5 Punkten aus sechs Turnieren. Ihm reichen im Dezember drei Pun- kte zum Gewinn der Vereins-Schnellschachmeisterschaft. Jürgen Gar- buszus schob sich bei nunmehr 28,5 Zählern bei ebenfalls nur sechs Wer- tungen auf den dritten Platz vor, den er (bei Teilnahme am letzten Turnier) praktisch sicher hat. Theoretisch könnte er noch von Christian Kubitza (26,5 Punkte), Hans-Joachim Schulze (26), Erhard Hentzschel (25,5 aus fünf Turnieren) oder Rainhard Pannenborg (25,5) ver­drängt werden. Da- hinter folgen: 8. Nils Brylski (19), 9. Rutger Raitz von Frentz (17,3 aus fünf), 10. Sebastian Ma­ruhn (16,5 aus vier), 11. Thomas Wendehals (15,7 aus vier) und 12. Marie Garbuszus (15 aus vier).

 

Das letzte Wertungsturnier wird am 19. Dezember als Weihnachtsschnell- turnier ausgetragen, bei dem auch einige Preise ausgesetzt werden. Zuvor finden am 7. November und 5. Dezember die letzten beiden Blitz- turniere dieses Jahres statt. Zu jeder dieser Veranstaltungen sind alle Interes- sierten eingeladen, Austragungsort ist jeweils das „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule, Beginn jeweils um 19.30 Uhr.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 13.10.2003 
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Sieg von Jürgen Garbuszus nach zehn Zügen

Die ranghöchste Mannschaft der Denksportler aus dem Kreis Peine, das erste Team des Peiner Schachvereins, hat gegenüber der Vorsaison einen erheblichen personellen Wechsel aufzuweisen. Der Sieger des neunten offenen Peiner Schnellturniers und erfolgreichste Punktesammler im letzten Jahr, Enrico Thurmann, sowie der einzige Spieler mit einem positiven Punktekonto an den hinteren Brettern, Martin Hentzschel, stehen nicht mehr zur Verfügung. Dafür sind Ruzena Schneider nach einer Pause aus gesundheitlichen Gründen und Thomas Wendehals ins Team genommen worden. Außerdem wurde Roland Czada durch den besten Spieler der Reserve, Wolf-Botho Elster ersetzt. Unter diesen Voraussetzungen wäre der Klassenerhalt schon ein Erfolg. Um so bitterer war die Niederlage beim Aufsteiger aus Göttingen

 

Eisenbahn-SV Göttingen – Peiner SV 4,5:3,5 (4:3 Gewinnpartien). Die Fuhsestädter mussten für das Spiel in der Universitätsstadt zwei weitere Ausfälle hinnehmen, da Senior Erhard Hentzschel und Thomas Wendehals fehlten. Für sie rückten aus der Reserve Horst Nordhorn und Hans-Joachim Schulze nach.

 

Die Gäste waren trotzdem nicht chancenlos, wie der Zwischenstand von 0,5:2,5 nach etwa drei Stunden beweist. Als erstes hatte Schulze (Brett 8) ein Remis erreicht, danach Jürgen Garbuszus (3) seine kuriose Partie gewonnen, indem er nach sechs Zügen von der Eröffnungstheorie abge- wichen war und seinem Kontrahenten einen ihm offensichtlich un- bekannten Zug präsentiert hatte, denn dessen Erwiderung war trotz langen Nachdenkens so schlecht, dass dieser zunächst einen Bauern verlor und nach insgesamt zehn Zügen aufgeben musste. Uwe Schmidt (1) ließ durch aktives Figurenspiel einen weiteren vollen Punkt folgen.

 

Doch dann wendete sich das Blatt: Zunächst verpasste Christian Siever- ding (5) im Mittelspiel einen Figuren- und den sich damit ergebenden Partiegewinn und ließ sich im Endspiel, bei dem er und sein Gegner jeweils noch die Dame und beide Türme auf dem Brett hatten, matt setzten, anschließend entschied die Zeitnot zwei Mal zu Ungunsten der Peiner, als Marco Drewes (2) eine Leichtfigur und damit sein Spiel verlor und Ruzena Schneider (4) im Glauben, das drohende Matt nicht mehr abwehren zu können, aufgab. Auch Wolf-Botho Elster (6), der schon in der Eröffnung in Nachteil geraten war, dann aber noch lange Widerstand leisten konnte, musste seinem Gegner schließlich zum Sieg gratulieren, da er die Umwandlung eines feindlichen Bauern in eine Dame nicht mehr verhindern konnte. Als der Gesamtsieg der Göttinger schon feststand, gelang Horst Nordhorn (7) mit der Eroberung der gegnerischen Dame noch eine Resultatsverbesserung.

 

Am 2. November empfangen die Peiner, die zunächst auf dem siebten Platz unter den zehn Mannschaften liegen, mit dem SV Gifhorn 59 den anderen Aufsteiger. Hier muss unbedingt gewonnen werden, wenn nicht schon frühzeitig der Klassenerhalt in weite Ferne rücken soll.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:
Sieg des Debütanten Christopher Vogel

Für die beiden Mannschaften in der Bezirksliga bzw. -klasse aus dem Kreis Peine, SV Ölsburg 47 bzw. Peiner SV II, steht der Kampf um den Klassen- erhalt, den beide in der Vorsaison nur knapp geschafft hatten, im Vor­ dergrund. Das Problem der Ilseder ist, dass einige ihrer Spitzenspieler nicht immer oder sogar nur selten zur Verfügung stehen, da sie nicht im Kreis Peine wohnen und dass ihnen gleichwertiger Ersatz fehlt. Der PSV II wird auf Grund der personellen Situation der Verbandsligamannschaft vermehrt Spieler an diese abstellen müssen.

 

SV Hankensbüttel – SV Ölsburg 47 6,5:1,5 (6:1 Gewinnpartien). Mit nur sechs Spielern trat der SV Ölsburg die Fahrt in die Südheide an, sodass die Bretter 5 und 7 unbesetzt blieben. Weiter verloren Carsten Pätz (Brett 1), Albert Krüger (3), Marek von Wnuck (4) und Arne Pliefke (8). Martin Götjen (6) und Rüdiger Steinhorst (2) verhinderten mit einem Remis bzw. einem schön herausgespielten Sieg eine noch höhere Niederlage.

 

Peiner SV II – SVG Schöppenstedt 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Da Horst Nordhorn und Hans-Joachim Schulze in der ersten Mannschaft zum Einsatz kamen und da auch einige Stammspieler der Reserve verhindert waren, traten die Fuhsestädter nur mit sieben Spielern an. Brett 7 blieb dadurch unbesetzt, was aber durch einen kampflosen Punkt von Marie Garbuszus (3) wieder ausgeglichen wurde. Durch einen Sieg von Fritz Frieg (4), der mit seiner Holländischen Eröffnung im Anzug bereits zu Beginn der Partie in Vorteil kam und diesem im Mittelspiel verwerten konnte, und durch einen Sieg des fast 13-jährigen vierfachen Jugendserien-Gewinners Christopher Vogel (8), der bei seinem ersten Mannschaftskampf keinen Respekt vor seinem Gegner im Seniorenalter zeigte, sondern konsequent seinen Entwicklungsvorteil nutze, drei Bauern eroberte und schließlich einen Bauern in eine Dame umwandelte, führten die Gastgeber mit 3:1. Nach Unentschieden von Rainhard Pannenborg (5) und Holger Schmidt (6) in ausgeglichenen Stellungen fand auch Roland Czada (1) in seinem Läuferendspiel den schmalen Pfad zum Remis und sicherte somit den Mannschaftssieg. Die Aufgabe von Rutger Raitz von Frentz (2) bedeutete nur noch eine Resultatsverbesserung für die Gäste.

 

Da in der Bezirksliga am ersten Spieltag nur eine Mannschaft höher als die Ölsburger verloren haben, liegen diese zurzeit auf dem neunten Platz unter den zehn Teams. Die Reserve des Peiner Schachvereins beginnt die Saison auf den zweiten Rang. Am 2. November kommt es zu den Wettkämpfen SV Ölsburg 47 gegen SC Wolfsburg II und SK Salzgitter-Bad gegen Peiner SV II.

SCHACH: Kreisklasse

Sieg von Christoph Helmer bei erstem Mannschaftskampf

Nach dem Abstieg der dritten Mannschaft des Peiner Schachvereins aus der Kreisliga ist in dieser Klasse kein Team aus dem Kreis Peine mehr ver- treten. Zusammen mit Eintracht Edemissen treten die Fuhsestädter nun­ mehr in der Staffel II der Kreisklasse an. Beide Team werden sicherlich personelle Probleme bekommen, die Eintracht angesichts ihres kleinen Kaders, PSV III auf Grund von Abstellungen von Spielern an die erste und zweite Mannschaft. Dieses zeigte sich bereits am ersten Spieltag, an dem die Edemisser spielfrei waren.

 

SC Wolfsburg IV – Peiner SV III 3,5:4,5 (3:4 Gewinnpartien). Der 0:2-Rückstand der Gäste, bedingt durch das Freilassen der Bretter  3 und 4, wurde innerhalb von zwei Stunden in eine 4:2-Führung umgewandelt, durch Siege von Horst Hustedt (Brett 5), Nils Brylski (6), Ilona Weinkauf (7), sowie dem zwölfjährigem Debütanten Christoph Helmer (8). Christian Kubitza (2) versuchte zunächst, seine etwas bessere Endspielstellung zu verwerten, gab aber dann auf Grund des Spielstandes seine Partie Remis, um den Mannschaftssieg zu sichern.

 

Die Peiner liegen damit zunächst auf dem dritten Platz Tabelle und em- pfangen am 2. November mit SF Salzgitter  86 IV ein Team, welches am ersten Spieltag eine klare Niederlage hinnehmen musste. Eintracht Ede- missen hat ebenfalls ein Heimspiel, Gegner ist der erste Kontrahent der Fuhsestädter, SC Wolfsburg IV.

SCHACH: Aufbauliga:
Gustav Vanselow mit zwei Damen

Da die Reserve des Schachvereins Ölsburg in der vergangenen Saison in der Kreisklasse mehrfach unvollständig angetreten ist, ist sie für diese Liga nicht mehr gemeldet worden. Stattdessen startet das Team aus dem Südkreis nun in der Aufbauliga, wo mit Vierermannschaften gespielt wird. In ihrem ersten Wettkampf in der neuen Umgebung unterlagen die Ilseder Caissa Wolfenbüttel III mit 1,5:2,5 (1:2 Gewinnpartien). Paul Wäsner (Brett 1) einigte sich mit seinem Kontrahenten nach einer halben Stunde auf ein Unentschieden, während Gustav Vanselow (3) nach der Umwan- dlung eines Bauern in eine zweite Dame seinen Gegner sogar matt setzten musste, da dieser trotz des riesigen Materialrückstandes nicht aufgab. In einer weiteren Begegnung unterlag JVA Philippsberg Wolfen- büttel II SF Bleckenstedt III mit 0,5:3,5 (0:3 Gewinnpartien). Am zweiten Spieltag am 2. November kommt es in der nur vier Mannschaften umfassenden Aufbauliga zu den Spielen SF Bleckenstedt III gegen SV Ölsburg II und JVA II gegen Caissa III.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 08.10.2003 
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft
Marco Drewes mit maximaler Punktzahl

Beim zehnten Turnier um die Blitz-Meisterschaft 2003 des Peiner Schach- vereins zeigte der bereits feststehende Titelträger Marco Drewes erneut seine Extraklasse. Obwohl die ersten sechs der Gesamtwertung und einige weitere gute Blitzer dabei waren, setzte er sich mit elf Punkten aus elf Spielen durch

 

Bei seinem achten Tagessieg in Folge geriet Drewes nur einmal in Gefahr, eine Partie zu verlieren. Roland Czada, dem sonst in diesem Turnier nur wenig gelang, konnte mit seiner Orang-Utan-Eröffnung einen kleinen Vorteil erreichen und im Mittelspiel einen Springer in eine sehr gute Position bringen. Drewes musste sich danach lange verteidigen, konnte aber nach Abtausch dieses Springers zum Gegenangriff übergehen und letztlich durch Zeitüberschreitung seines Kontrahenten gewinnen.

 

Für die übrigen Teilnehmer blieb der Kampf um Platz zwei, den sich Jürgen Garbuszus mit neun Punkten erkämpfen konnte, da die Niederlage gegen Drewes seine einzige Verlustpartie blieb und er darüber hinaus nur gegen Christian Kubitza und Erhard Hentzschel jeweils einen halben Punkt abgab. Auf den Plätzen drei und vier folgten mit Sebastian und Roland Maruhn mit acht bzw. sieben Zählern zwei Spieler, die sicherlich bei häufiger Teil- nahme an den Blitzturnieren im Vorderfeld der Gesamtwertung zu finden wären.

 

Im Mittelfeld der Tabelle lagen: 5. Hans-Joachim Schulze (6,5 Punkte), 6. Christian Kubitza (sechs), 7. Erhard Hentzschel (5,5), 8. Roland Czada und Marie Garbuszus (jeweils vier), 10. Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94) (drei). Am Tabellenende lagen mit jeweils einem Zähler Nils Brylski und Katharina Kubitza (SV Falke Rosenthal), wobei sich letztere über ihren ersten Sieg bei einem Peiner Blitzturnier besonders freute

 

Da für die Vereins-Blitz-Meisterschaft nur die besten sieben Resultate eines jeden Spielers eingehen, schaffte Marco Drewes das Kuriosum, dass einer seiner Tagessiege nicht gewertet wird. Sein Streichresultat lautet 889 Zähler (für 88,9 Prozent der möglichen Punkte in einem Turnier), ein Ergebnis, welches von seinen Kontrahenten im Laufe des Jahres nur ein Mal überboten wurde, als im Juni Jürgen Garbuszus sich mit Drewes den Tagessieg mit 13 Punkten bei 14 Partien teilte, was 92,9 Prozent bzw. 929 Zähler für die Gesamtwertung entspricht. Der bereits feststehende Titelträger Drewes weist nun 6.553 Zähler auf, dahinter liegen Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel mit 5.603 bzw. 4.960 Punkten auf den Rängen zwei und drei, von denen sie ebenfalls kaum noch verdrängt wer- den können. Auf den weiteren Plätzen folgen: 4. Hans-Joachim Schulze (4.143), 5. Roland Czada (3.904 bei erst sechs Teilnahmen), 6. Christian Kubitza (3.521), 7. Thomas Wendehals (2.873 aus fünf), 8. Lutz Dietrich (2.774 aus vier), 9. Nils Brylski (2.532), 10. Horst Böttcher (2.151 aus vier).

 

Am Freitag, den 17. Oktober, findet ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das nächste Turnier um die Vereins- Schnell- schach-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 05.10.2003 
SCHACH: 9. Peiner Schnellschachturnier:
Lokalmatador Enrico Thurmann Sensationssieger

Das neunte offene Schnellschachturnier, durchgeführt im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums des Peiner Schachvereins mit Unterstützung der Kreissparkasse und der Stadtwerke, brachte ein sensationelles Ergebnis: Der Peiner Enrico Thurmann lag nach neun spannenden Runden mit 7,5 Punkten völlig überraschend auf dem ersten Platz.

 

Zu Beginn des Turniers freute sich der Vorsitzende des Peiner Schach- vereins, Thomas Wendehals, dass 62 Denksportler aus vier Bundesländern sowie aus Großbritannien den Weg in das PPS-Bildungszentrum gefunden hatten, wobei er natürlich die fünf Schachfreunde aus Peines Partnerstadt Heywood besonders herzlich willkommen hieß. Mit der Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes mit Mitspielern zwischen acht und 80, so Wendehals weiter, werde wieder einmal gezeigt, dass Schach ein Sport sei, der von allen Generationen betrieben werden könne. Dieses verspreche spannende Partien, genauso wie die Tatsache, dass es gelungen sei, bei dieser Veranstaltung Schachfreunde aller Leistungsklassen von der Bundesliga bis zum Turnierneuling zusammenzuführen

 

Nach sieben der zu spielenden neun Runden lag die Spitzengruppe noch eng zusammen: Es führten der ehemalige Peiner Spitzenspieler Helge Hintze, der heute für Königsspringer Hagen die Figuren rückt, und Ilja Schneider (HSK Post Hannover) mit jeweils sechs Punkten, während der erfolgreichste Spieler der ersten Peiner Mannschaft in der vergangenen Saison, Enrico Thurmann, sowie Wladimir Degen (SC Wolfsburg) und Fredrik Polenz (SF Hannover 19) nur einen halben Zähler dahinter lagen. Dabei hatte Hintze mit Peter Oppitz (Braunschweiger SF) einen ehe- maligen und mit Sven Joachim (Werder Bremen) einen aktuellen Bundes- ligisten bezwingen können, während Thurmann als Nummer 20 der Setz- liste bis auf die erste Runde es ausschließlich mit nominell stärkeren Kontrahenten zu tun hatte.

 

Seine Spitzenposition konnte Helge Hintze in der achten Runde nicht ver- teidigen, da er gegen Degen eine Niederlage hinnehmen musste. Enrico Thurmann, der mit Weiß gegen Schneider anzutreten hatte, beantwortete die Sizilianische Verteidigung seines Widersachers mit seiner Spezial- variante, dem Morra-Gambit. Damit konnte er letztlich ein Endspiel mit Springer und fünf Bauern gegen Läufer und fünf Bauern herbeiführen und durch die Eroberung eines isolierten schwarzen Bauern die Partie für sich entscheiden. Da auch Polenz gegen Sven Joachim, der in Salzgitter seine Schachkarriere begonnen hatte, verlor, führten nun Thurmann und Degen mit 6,5 Punkten vor Helge Hintze und drei weiteren Spielern, die jeweils sechs Zähler aufwiesen.

 

Die Top-Begegnung der letzte Runde lautete somit Degen gegen Thur- mann, wobei Beide gewinnen mussten, wenn sie alleiniger Turniersieger werden wollten. Der Wolfsburger erreichte eine überlegene Stellung, ver­ brauchte dabei aber durch seine langsame Spielweise fast vollständig seine Bedenkzeit von 15 Minuten, sodass er in große Zeitnot kam. Dadurch ließ er eine zweizügige Mattkombination aus und stellte stattdessen einen Turm ein und gab sofort auf. Damit lag Thurmann in der Abschlusstabelle mit 7,5 Punkten auf dem ersten Platz, einen halben Zähler vor Ilja Schneider und jeweils einen Zähler vor Wladimir Degen und Helge Hintze, der sich mit einem Remis gegen Harald Darius (SV Ströbeck), einen weiteren Ex-Bundesligaspieler, den vierten Platz sicherte.

 

Zwei weitere Peiner konnten positiv überraschen: Marie Garbuszus, eine von zwei Teilnehmerinnen, war an 52. Stelle gesetzt und erreichte mit fünf Punkten einen hervorragenden 22. Platz. Christopher Vogel zeigte, dass seine ersten Plätze bei der Peiner Jugendserie kein Zufall waren, und wurde mit vier Punkten 40. der Gesamtwertung und Sieger bei den Spielern und 18 Jahren. Die übrigen Spieler aus dem Kreis Peine erreichten folgende Platzierungen: 25. Lutz Dietrich (PSV) (fünf Punkte), 29. Jürgen Garbuszus (PSV), 33. Roland Czada (PSV) (je­weils 4,5), 39. Stefan Hennigs (Eintracht Edemissen) (vier), 47. Steve Heycke (PSV), 49. Sebastian  Maruhn (PSV), 50. Christian Kubitza (PSV) (jeweils 3,5), 53. Hans-Jürgen Ebeling (Edemissen), 55. Friedrich Brennecke (Edemissen), 56. Arsalan Dejam (PSV), 57. Christoph Helmer (PSV) (jeweils drei), 58. Patrick Will (PSV) (2,5). Die drei Turnierneulinge Friedhelm Meyer (Edemissen) (zwei Punkte) mit seinen beiden siebenjährigen Kindern Magnus (ebenfalls zwei Zähler) und Melissa (leider ohne Punkte) belegten zwar die letzten drei Plätze, waren aber trotzdem mit Freude dabei. Die beiden ehemaligen Mit- glieder des Peiner Schachvereins Achim Tymura (wie Hintze jetzt Königs- springer Hagen) und Bruno Lamm (jetzt SV Apelnstedt 94) kamen mit fünf bzw. vier Zählern auf den 20. bzw. 35. Rang, die beiden Klein Lafferder Sebastian und Walter König, für SF Salzgitter 86 spielend, mit 6,5 bzw. vier Punkten auf den achten bzw. 38. Rang. Bester Spieler aus Heywood wurde Chris Murray, der mit 5,5 Zählern den 19. Platz belegte.

 

Bei der Siegerehrung, bei der etwa ein Drittel aller Mitwirkenden Geld- oder Sachpreise erhielten, bedankte sich Turnierleiter Erhard Hentzschel für das faire Verhalten aller Starter und lud alle Teilnehmer für das 10. Peiner Schnellturnier im September 2004 ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 21.09.2003 
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Marco Drewes vor dem Titelgewinn

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins Marco Drewes setzte sich beim neunten vereinsinternen Turnier dieses Jahres im 15-Minuten -Schnellschach erneut durch. Er übernahm damit wieder die Führung in der Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin und steht nach dem vorzeitigen Gewinn der Vereins-Blitz-Meisterschaft kurz vor seinem zweiten Titel in diesem Jahr.

 

Das neunte Turnier wurde in einem echten Endspiel entschieden. Nach sechs Runden hatten sowohl Drewes, als auch der bisherige Tabellenführer der Gesamtwertung, Lutz Dietrich, noch eine weiße Weste, sodass das direkte Aufeinandertreffen die Entscheidung um den Tagessieg bringen musste. Obwohl Dietrich mit den schwarzen Steinen zu spielen hatte, leistete er dem Favoriten lange Widerstand und erreichte ein ausgeglich- enes Läuferendspiel, verlor aber letztlich durch Zeitüberschreitung. Drewes gewann damit mit dem optimalen Ergebnis von sieben Punkten aus sieben Spielen vor Dietrich, der sechs Zähler aufwies. Den dritten Rang erkämpfte sich Rutger Raitz von Frentz mit vier Punkten knapp vor Rainhard Pannenborg (3,5). Auf den übrigen Plätzen folgten Christian Kubitza und Hans-Joachim Schulze mit je 2,5 Zählern, Nils Brylski mit zwei Punkten, sowie Katharina Kubitza (Falke Rosenthal) mit einem halben Zähler.

 

In der Vereins-Schnellschach-Meisterschaft kam es zu einem erneuten Führungswechsel. Obwohl Marco Drewes erst sechs Mal dabei war, sam- melte er 38,5 Punkte und benötigt bei einem der beiden noch ausstehen- den Turniere noch 4,5 Zähler, um sich auch theoretisch den Titel sichern. Unangefochten auf dem zweiten Platz liegt Lutz Dietrich mit 37,6 Punkten bei sieben Wertungen und einem Streichresultat. Umkämpft ist noch der dritte Rang, den zurzeit Hans-Joachim Schulze mit 26 Punkten innehat, knapp vor Christian Kubitza und Rainhard Pannenborg, die beide 25,5 Zähler aufweisen. Da diese drei Spieler ebenfalls schon das Maximum von sieben Auswertungen erreicht haben, haben Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel bei 24,5 Punkten aus fünf bzw. 19,5 Punkten aus vier Turnieren ebenfalls noch Chancen auf den Bronzerang. Dahinter folgen: 8. Nils Brylski (18,5 aus sieben), 9. Rutger Raitz von Frentz (17,3 aus fünf), 10. Sebastian Maruhn (16,5 aus vier), 11. Thomas Wendehals (15,7 aus vier) und 12. Marie Garbuszus und Ilona Weinkauf (zwölf aus drei bzw. sechs). Insgesamt sind 24 Schachfreunde, darunter drei Gäste anderer Vereine, sowie zwei Spieler, die keinem Schachklub angehören, bei den neun Turnie­ren mindestens ein Mal an den Start gegangen.

 

Am Freitag, den 3. Oktober, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule im „Heim der offenen Tür“ das zehnte Blitzturnier des Jahres statt. Dazu sind wiederum alle Interessierten aus Peine und Umgebung zur Teilnahme eingeladen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 14.09.2003 
SCHACH: 4. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:
Punktgleichheit zwischen Seriensieger Christopher Vogel und Manuel Bollak

Das vierte Turnier der Jugendserie des Kreises Peine in Ölsburg brachte den vierten Erfolg von Christopher Vogel vom Peiner Schachverein. Aller- dings erreichte der Rosenthaler Manuel Bollak dieses Mal genauso viele Punkte wie der Seriensieger.

 

Seit der dritten Runde des ersten Turniers in Peine im Dezember 2002 hatte Christopher 21 Partien in Folge siegreich beenden können, als er im dritten Durchgang wieder gegen Manuel gelost wurde, dessen Über- schreiten der Bedenkzeit beim Aufeinandertreffen der Beiden bei der Veranstaltung in Edemissen im Mai den Peiner vor einer Niederlage be- wahrt hatte. Erneut gab es ein spannendes Duell, welches fast über die volle Dauer von 40 Minuten ging, da die zwei Kontrahenten ihre zur Verfügung stehende Zeit zum Überlegen von 20 Minuten nahezu voll- ständig ausnutzten. Die Partie endete mit einem gerechten Remis, nach- dem beide einen möglichen Sieg ausgelassen hatten, zunächst hätte Manuel im Mittelspiel durch eine Fesselung einen Läufer erobern können, später fehlte Christopher im Endspiel Dame gegen einen kurz vor der Umwandlung stehendem Bauern die Zeit, das etwa 25-zügige Gewinn- manöver zu finden und durchzuführen. Da beide Rivalen ihre übrigen Partien sicher für sich entscheiden konnten, lagen sie am Ende des Turniers mit jeweils 6,5 Punkten aus sieben Spielen auf den Plätzen eins und zwei und sicherten sich damit natürlich auch den Sieg ihrer jeweiligen Alterklasse, der Peiner bei den 13- und 14-Jährigen, der Rosenthaler bei den 15- und 16-Jährigen.

 

Hinter dem Führungsduo kamen mit jeweils fünf Punkten der Ölsburger Lukas Kunze und der Peiner Chris­toph Helmer auf die Plätze drei und vier, für beide das beste Resultat bei der Peiner Jugendserie, für den Fuhse- städter zugleich der Gewinn bei den Spielern der Geburtsjahrgänge 1991 und 1992. Eine Gruppe von sechs Jugendlichen erreichte vier Punkte, darunter Julian Rychlak (SV Ölsburg 47), der nach drei Runden sogar mit drei Punkten in Führung lag, aber durch drei Niederlagen gegen die ersten Drei auf den fünften Platz zurückfiel, Patrick Will (Peiner SV) als Sechst- platzierter, der wie Vogel, Bollak und Kunze bei jedem Turnier dabei war, sowie der siebenjährige Magnus Meyer (Eintracht Edemissen), der mit dem achten Platz sowohl bester Spieler seines Ver­eins, als auch bester Jugendlicher unter zehn Jahren wurde und damit seine Leistung vom Mai, als er mit 3,5 Punkten den zehnten Rang erreichte, sogar noch verbesserte.

 

Die Vereinswertung, für die die Punkte der drei besten Spieler jedes Klubs addiert werden, gewann erneut der Peiner Schachverein (Christopher Vogel, Christoph Helmer und Patrick Will) mit 15,5 Punkten vor dem Schachverein Ölsburg (Lukas Kunze sowie Julian und Janis Rychlak) mit 13 Zählern und Eintracht Edemissen (Magnus Meyer, Burkhard Sohn und Alexander Franke) mit 11 Punkten.

 

Bei der Siegerehrung, bei der alle Teilnehmer eine Urkunde und einen Sachpreis und darüber hinaus die Gewinner der Altersklassen jeweils einen Pokal erhielten, freute sich der Initiator der Serie, der Spielleiter des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, über die gute Ausrichtung der einzelnen Turniere durch die Vereine und über die große Beteiligung der Jugendlichen und lud zur fünften Veranstaltung am 20. Dezember nach Peine ein.

 
Pressewart Roland Czada
Bericht vom 07.09.2003 
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Marco Drewes Vereins-Blitz-Meister

Zum siebten Mal in Folge belegte Marco Drewes bei den allmonatlich aus- getragenen internen Blitzturnieren des Peiner Schachvereins den ersten Platz und sicherte sich mit dieser beeindruckenden Serie bereits vorzeitig die diesjährige Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin.

 

Wie überlegen der neue Titelträger war, zeigt sich auch in der Art und Weise, wie er die einzelnen Tagessiege errungen hat, bei denen er jeweils maximal nur einen Punkt abgab, so auch im September, wo er lediglich Erhard Hentzschel und Hans-Joachim Schulze jeweils ein Remis gestattete und mit neun Zählern aus zehn Partien mit klarem Vorsprung den Erfolg sicherstellte. Senior Erhard Hentzschel, der in Abwesenheit von Marco Drewes die beiden Turniere im Januar und Februar gewinnen konnte, be- legte mit sieben Punkten knapp den zweiten Rang vor Lutz Dietrich, der am Ende 6,5 Zähler aufwies. Geringe Abstände gab es auch auf den fol- genden Plätzen: 4. Sebastian Maruhn (sechs), 5. Nils Brylski und Florian Maruhn (je 5,5), 7. Hans-Joachim Schulze (fünf), 8. Bruno Lamm (4,5) und 9. Thomas Wendehals (vier). Am Tabellenende lagen Christian und Katharina Kubitza mit zwei bzw. null Punkten.

 

Für die Vereins-Blitz-Meisterschaft wird nach jedem Turnier für jeden Teil- nehmer das prozentuale Ergebnis, auf eine Kommastelle genau, errechnet und mit zehn multipliziert. Die Summe der jeweils besten sieben Werte eines Spielers ergeben sein Gesamtresultat. Mit seinen 900 Zählern für seine Leistung im September weist Marco Drewes nun 6.442 (von 7.000 möglichen) Punkten auf und ist von seinen Kontrahenten in den noch drei ausstehenden Blitzturnieren nicht mehr einzuholen. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen mit jeweils sieben Wertungen Jürgen Garbuszus (5.477), Erhard Hentzschel (4.960) und Hans-Joachim Schulze (3.981). Roland Czada (3.540), der erst fünf Mal dabei war, liegt auf dem fünften Rang.

 

Der Peiner Schachverein lädt alle Schachinteressierten an den beiden kommenden Freitagen zu zwei sehr attraktiven Schnellturnieren ein. Am 12. September, am Vorabend des neunten Offenen Peiner Turniers, findet ab 19.00 Uhr in der Cafeteria des PPS-Bildungszentrums mit den Gästen aus Heywood ein Turnier mit zwölf Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Par- tie statt. Im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule wird am 19. Sep- tember ab 19.30 Uhr das nächste Wertungsturnier im Rahmen der Vereins- meisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach ausgetragen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 02.09.2003 
SCHACH: 9. Peiner Schnellschachturnier:
Schachfreunde aus Heywood in Peine

Am Samstag, dem 13. September, richtet der Peiner Schachverein im Rahmen seines 70-jährigen Jubiläums mit der Unterstützung der Stadt- werke das neunte Peiner Schnellschachturnier aus. Um 10.00 Uhr werden die Denksportler den neunrundigen Wettkampf im 15-Minuten -Schnell- schach in der Cafeteria des PPS-Bildungs­zentrum am Herner Platz aufnehmen. Aufgrund der attraktiven Preisgestaltung, unter Anderem 150 Euro für den Sieger sowie zahlreiche Preisgelder für Starter der un- teren Leistungsgruppen und für Jugendliche, erwartet der PSV für das Turnier zahlreiche Spitzenspieler und Breitensportler. So haben bereits zwei Wochen vor der Veranstaltung die beiden früheren Peiner Helge Hintze und Achim Tymura, die heute für Königsspringer Hagen in Nord- rhein-Westfalen die Figuren rücken, ebenso ihre Teilnahme angekündigt wie die beiden zehn und acht Jahre alten Supertalente Stephan und Sebastian Kaphle vom SV Hankensbüttel, die bereits im Juni beim Öls- burger Fuhse-Open vordere Plätze erreicht haben. Darüber hinaus werden fünf Schachfreunde des Heywood Chess Club unter der Führung von Bill O’Rouke für eine Woche in die Fuhsestadt kommen und an dem Peiner Schnellturnier teilnehmen. Die Zusammenstellung der vorangemeldeten Spieler wird ständig auf der Turnier-Internetseite www.schach-peine.de aktualisiert, dort besteht auch die Möglichkeit, sich ebenfalls in die Teilnehmerliste einzutragen. Kurzentschlossene Schachfreunde haben auch noch die Gelegenheit, sich vor Ort kurz vor Turnierbeginn anzumelden. Das Startgeld beträgt für Erwachsene 8 Euro, für Jugendliche sogar nur 6 Euro.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 24.08.2003 
SCHACH: Vereins-Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Sieg des Tabellenletzten gegen den Turniersieger

Lutz Dietrich hieß der Sieger des achten Turniers um die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins. Er übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung.

 

In Abwesenheit der Spieler der ersten Mannschaft war Lutz Dietrich, der bei den Schnellturnieren in diesem Jahr bereits zwei Mal einen geteilten ersten Platz sowie zwei Mal den dritten Rang erreichen konnte, der klare Anwärter für den Tagessieg. Seiner Favoritenstellung wurde er auch gerecht, gegen vier seiner fünf Kontrahenten konnte er gewinnen, nur gegen Hans-Joachim Schulze musste er nach dem Verlust der Dame auf- geben. Dietrich gewann das Turnier mit vier Punkten vor Thomas Wende- hals (drei Punkte) und Rainhard Pannenborg (2,5 Zähler). Mit je zwei Punkten teilten sich Christian Kubitza und Rutger Raitz von Frentz den vierten Platz, während Hans-Joachim Schulze, dessen Erfolg gegen Dietrich sein einziger Sieg bleiben sollte, mit 1,5 Zählern den sechsten Rang belegte.

 

Da auf Grund der Teilnehmerzahl das sonst übliche siebenrundige Schweizer-System-Turnier nicht zu Stande kam, erhielt jeder Mitspieler das 1,4fache der erreichten Punktzahl für die Gesamtwertung. Mit seinen 5,6 Zählern kommt Lutz Dietrich, der bei sieben Wettbewerben dabei war, nun auf 35,6 Zähler und übernahm die Führung. Auf dem zweiten Platz liegt Marco Drewes, der bei fünf Turnieren 31,5 Punkte erkämpfen konnte. Für den Dritten Hans-Joachim Schulze und den Vierten Christian Kubitza bedeutete das Augustergebnis jeweils das Streichresultat, da beide an allen acht Turnieren teilgenommen haben und nur die besten sieben Punktzahlen in die Wertung kommen. Schulze weist weiterhin 26 Punkte auf, Kubitza 25,5. Dahinter folgen: 5. Jürgen Garbuszus (24,5 Punkte aus fünf Turnieren), 6. Rainhard Pannenborg (22 aus sechs), 7. Erhard Hentz- schel (19,5 aus vier), 8. Nils Brylski (18 aus sieben), 9. Sebastian Maruhn (16,5 aus vier), 10. Thomas Wendehals (15,7 aus vier).

 

Am Freitag, den 5. September, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule im „Heim der offenen Tür“ das neunte Blitzturnier des Jahres statt. Dazu sind wiederum alle Interessierten aus Peine und Umgebung zur Teilnahme eingeladen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 24.08.2003 
SCHACH: 4. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:
Fortsetzung der Jugendserie in Ölsburg

Am Sonnabend, den 6 September, findet im Jugendzentrum „Badehaus“ in Ölsburg das vierte Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine statt. Ausrichter ist der Schachverein Ölsburg von 1947. Beginn ist um 10.00 Uhr, die Siegerehrung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Wie bei den drei Turnieren zuvor, so werden wieder sieben Runden nach dem Schweizer System im 20-Minuten-Schnellschach gespielt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendliche der Jahrgänge 1987 und jünger aus den vier Vereinen im Kreis Peine, Eintracht Edemissen, SV Ölsburg 47, Peiner SV und SV Falke Rosenthal, sowie alle Jungen und Mädchen dieses Alters, die keinem Schachklub angehören. Das Startgeld beträgt nur 2 Euro, die Sieger der verschiedenen Alterklassen erhalten je­weils einen Pokal, darüber hinaus werden weitere Sachpreise vergeben. Gewinner der bisherigen drei Turniere war Christopher Vogel vom Peiner Schachverein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 17.08.2003 

SCHACH: Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins:

Überraschender Titelgewinn für Hans-Joachim Schulze

Mit dem überraschenden Titelgewinn von Hans-Joachim Schulze endete die diesjährige Vereinsmeisterschaft des Peiner Schachvereins. Den beiden Spieler der ersten Mannschaft und nominellen Favoriten, Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel, blieben nur die Plätze zwei und drei.

 

Sechs Vereinsmitglieder hatten zu Beginn des Jahres im Meisterturnier das Ringen um den Titelgewinn aufgenommen. Dabei brachten die Partien der drei Erstplatzierten untereinander keine Entscheidung, da in der ersten Runde Schulze gegen Hentzschel unterlag, dieser wiederum gegen Garbus- zus verlor, der dagegen von Schulze zur Aufgabe gezwungen wurde. Da Schulze nach seiner Auftaktniederlage den Rest seiner Spiele gewinnen konnte, seine beiden Konkurrenten aber gegen Thomas Wendehals einen halben bzw. einen vollen Punkt einbüßten, wurde Hans-Joachim Schulze mit vier Zählern neuer Vereinsmeister, knapp vor Jürgen Garbuszus (3,5 Punkte) und Erhard Hentzschel (drei). Thomas Wendehals sicherte sich mit 2,5 Zählern den Verbleib in der Meistergruppe, während der Fünft- und Sechstplazierte, Horst Böttcher, der zwei Punkte erkämpfen konnte, und Rutger Raitz von Frentz, der ohne Punktgewinn blieb, in das Haupt- turnier absteigen müssen.

 

Dort hatten sechs weitere Denksportler den Kampf um die beiden freien Plätze des Meisterturniers im Rahmen der Vereinsmeisterschaft 2004 aufgenommen. Rainhard Pannenborg gewann nach seiner Auftakt- niederlage gegen Bernhard Michels seine übrigen Partien und wurde mit vier Punkten Hauptturniersieger. Den zweiten Aufstiegsplatz konnte sich überraschenderweise Ilona Weinkauf mit drei Zählern erkämpfen. Dahinter folgten: 3. Bernhard Michels (2,5) 4. Henrik Schmidt (ebenfalls 2,5), 5. Christian Kubitza (zwei) und 6. Nils Brylski (einen).

 

Im Zeitraum zwischen den Sommer- und Weihnachtsferien richtet der Peiner Schachverein die Stadtmeisterschaft aus, die wie in den letzten Jahren „offen“ ausgetragen wird, was bedeutet, dass auch die Mitglieder der Nachbarklubs sowie auch Schachinteressierte, die keinem Verein angehören, teilnehmen dürfen. Die Partien werden jeweils freitags im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule ausgetragen, Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Meldeschluss ist am Tag der ersten Runde am kommenden Freitag, den 22. August, allerdings schon um 19.15 Uhr. Der genaue Terminplan sowie weitere Einzelheiten werden vor Turnierbeginn vom Spielleiter des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, bekannt gegeben. Das Startgeld beträgt für Erwachsene 5,00 Euro, für Jugendliche 2,50 Euro. Der neue Stadtmeister erhält ein Preisgeld von 50 Euro, darüber hinaus werden weitere Preise an die Nächstplatzierten sowie bei ent- sprechender Beteiligung an den besten Jugendlichen oder an den besten vereinslosen Spieler vergeben.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.08.2003 
SCHACH: Vereins-Blitz-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Sechster Tagessieg für Marco Drewes in Folge

Auch im August hieß bei den allmonatlich ausgetragenen Blitzturnieren des Peiner Schachvereins der Sieger Marco Drewes. Mit seinem sechsten Erfolg in Serie übernahm er auch die Führung in der Gesamtwertung für die Vereins-Blitz-Meisterschaft.

 

Dabei blieb Drewes, im Gegensatz zu den beiden Vormonaten, sogar un- geschlagen: Gegen neun seiner zehn Kontrahenten konnte er sicher ge- winnen, nur seinem Kollegen aus der ersten Mannschaft und Bezwinger in Juli-Turnier, Jürgen Garbuszus, gestattete er ein Remis, womit er am Ende des Turniers 9,5 Punkte aufwies. Garbuszus, der gegen Rutger Raitz von Frentz unglücklich durch Zeitüberschreitung verlor und gegen Roland Czada ein weiteres Remis abgab, folgte mit acht Zählern auf dem zweiten Platz. Czada wiederum erreichte mit sieben Punkten einen glücklichen dritten Rang, da er mehr als die Hälfte seiner Siege aus schlechterer Stellung durch Zeitüberschreitung seiner Gegner erzielte. Dahinter folgten Hans- Joachim Schulze mit 6,5 Zählern und Rutger Raitz von Frentz mit 5,5 Zählern auf den Plätzen vier und fünf.

 

In der unteren Tabellenhälfte gab es nur geringe Punktabstände: 6. Thomas Wendehals (4,5 Punkte), 7. Christian Kubitza (3,5), 8. Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94) und Rainhard Pannenborg (je drei), 10. Nils Brylski (2,5) und 11. Marie Garbuszus (zwei).

 

Für die Gesamtwertung der Vereins-Blitz-Meisterschaft erhielt Drewes für seine 95 % der möglichen Punkte weitere 950 Zähler auf seinem Konto gutgeschrieben. Mit insgesamt 5.542 Zähler aus den sechs Turnieren von März bis August übernahm er jetzt die Tabellenführung. Jürgen Garbuszus, der bei allen acht Konkurrenzen dabei war, erhielt zwar für seine 80 % 800 Zähler, allerdings fiel sein Februar-Ergebnis von 571 Zählern heraus, da nur die besten sieben Resultate für jeden Spieler gewertet werden. Mit insgesamt 5.477 Punkten liegt Garbuszus jetzt auf Platz zwei, klar vor Erhard Hentzschel, der in den sechs Turnieren des ersten Halbjahres 4.260 Punkte er­kämpfen konnte, aber im Juli und August nicht dabei war. In den Top-Ten folgen: 4. Hans-Joachim Schulze (3.904 aus sieben), 5. Roland Czada (3.540 aus fünf), 6. Christian Kubitza (3.333 aus sieben, dazu ein Streichresultat), 7. Thomas Wendehals (2.473 aus vier), 8. Horst Böttcher (2.151 aus vier), 9. Nils Brylski (2.136 aus sieben) und 10. Lutz Dietrich (2.124 aus drei).

 

Am Freitag, den 15. August, findet ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule ein weiteres Turnier um die Vereins- Schnellschach- Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind. Das ausgefallene Juli-Schnellturnier wird voraussichtlich am 12. September nachgeholt.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 09.07.2003 
SCHACH: Blitzmeisterschaft des Peiner Schachvereins:
Fünfter Sieg für Marco Drewes in Folge

Marco Drewes ist zurzeit in glänzender Form: Zum fünften Mal in Folge gewann er die allmonatlichen Blitzturniere des Peiner Schachvereins und gab dabei jedes Mal maximal nur einen Punkt ab. Trotz der Nichtteilnahme im Januar und Februar liegt er in der Vereinsmeisterschaft in dieser Disziplin damit bereits auf Rang zwei.

 

Im Juli wäre Drewes sogar fast der totale Durchmarsch gelungen. Acht seiner neun Kontrahenten hatte er bereits bezwungen, womit er bereits als Turniersieger feststand, als er in der letzten Runde auf Jürgen Garbuszus traf. In einer spannenden Partie geriet Drewes nach entgegengesetzten Rochaden in die Defensive und verlor in schlechterer Stellung durch Zeitüberschreitung.

 

Durch diese Niederlage des Peiner Spitzenspielers gab es nur geringe Punktabstände zu den Verfolgern. Den zweiten Platz sicherte sich mit 7,5 Zählern überraschend Thomas Wendehals, der nach einer Niederlage gegen Drewes in der ersten Runde nur noch gegen Hans-Joachim Schulze ein Remis abgab. Mit jeweils sieben Punkten teilten sich Lutz Dietrich und Jürgen Garbuszus den dritten Rang

 

Auf den weiteren Plätzen folgten: 5. Hans-Joachim Schulze (4,5 Punkte), 6. Christian Kubitza (vier Punkte), 7. Nils Brylski und Marie Garbuszus (je drei Punkte), 9. Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94) (einen Punkt) und 10. Katharina Kubitza, die leider ohne Punktgewinn blieb. Insgesamt zeigten alle Teilnehmer eine hohe Kampfmoral, es gab in 45 Partien nur ein Remis.

Im Kampf um die Vereins-Blitz-Meisterschaft hat zurzeit Jürgen Garbuszus, der jeden Monat dabei war, noch die Nase vorn. Seine Punktzahl von 5.248 kann er aber nur noch erhöhen, wenn er mehr als 57,1 % der möglichen Punkte erreicht, da für jeden Spieler nur die besten sieben Ergebnisse innerhalb eines Jahres gewertet werden und die 571 Zähler aus dem Februar im Falle eines besseren Resultates gestrichen würden. Mit seinen fünf Turniersiegen mit Wertungen zwischen 889 und 962 Punkten hat sich Marco Drewes mit insgesamt 4.592 Zählern auf den zweiten Platz vor- gearbeitet. Erhard Hentzschel, der im Juli zum ersten Mal nicht am Start war, liegt mit 4.260 Punkten auf Rang drei. Dahinter folgen: 4. Christian Kubitza (3.333 Punkte aus sieben Turnieren), 5. Hans-Joachim Schulze (3.254 aus sechs), 6. Roland Czada (2.840 aus vier), 7, Horst Böttcher (2.151 aus vier), 8. Lutz Dietrich (2.124 aus drei) und 9. Thomas Wendehals (2.023 aus drei).

 

Am Freitag, den 18. Juli, findet ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das achte Turnier um die Vereins- Schnellschach- Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.07.2003 
SCHACH: 6. Offenes U14/U12/U10-Jugend-Turnier der SF Salzgitter 86:
Nils Dreher und Patrick Will beste Spieler des Kreises Peine

Zum sechsten Mal seit 1998 trugen die Schachfreunde Salzgitter von 1986 ihr schon traditionelles offenes Jugendturnier durch. Mit dabei waren auch acht Spieler aus dem Kreis Peine, die besten Ergebnisse erzielten Nils Dreher und Patrick Will.

 

Insgesamt 83 Jugendliche, geboren 1989 oder später, aus 20 Vereinen aus dem östlichen Niedersachsen waren der Einladung gefolgt, ein sieben- rundiges Turnier mit 20-Minuten-Schnellpartien zu spielen. Damit war der Rekord von 2002, als sich 68 Mädchen und Jungen in die Teilnehmerliste eintrugen, deutlich überboten worden. Wie in den Vorjahren, so wurden auch dieses Mal die Mitspieler in die Turniere „U14“, „U12“ und „U10“ aufgeteilt.

 

In der Gruppe der 13- und 14-Jährigen erreichten die drei Spieler des Peiner Schachvereins, Dennis Pfeiffer, Tim Grunwald und Jonas Hadler, jeweils drei Punkte und die Plätze 13 bis 15. Dabei bezwang Dennis in der zweiten Runde den späteren Turnierzweiten Manuel Polnau (SK Rick- lingen), der am Ende sechs Punkte aufwies, ebenso wie die Siegerin Ines Opaska (SG JFZ Schöningen), der es gelang, ihre 22  ausschließlich männlichen Konkurrenten hinter sich zu lassen. Dritter wurde Jonas Mätzig (SV Springe) mit fünf Punkten.

 

Nils Dreher (SV Ölsburg 47) und Patrick Will (Peiner SV) starteten im 30 Mitspieler umfassendem Feld des U12-Turniers und erreichten mit jeweils vier Punkten die Plätze elf bzw. zwölf und somit auch die besten Ergebnisse der Teilnehmer aus dem Kreis Peine. Hier gewann mit sechs Zählern Patrick Lick (Lister Turm Hannover) vor dem punktgleichen Stephan Kaphle (SV Hankensbüttel) und vor Lara Mätzig (SV Springe), die nur einen halben Zähler weniger aufwies.

 

Ebenso 30 Teilnehmer waren im U10-Turnier am Start. Die beiden Öls- burger Carl Monitzkewitz und Björn Beuran konnten 3,5 bzw. drei Punkte erzielen und belegten die Plätze 15 bzw. 17. Jüngster Starter war der siebenjährige Eike Kricheldorf (Peiner SV), der sein erstes Schachturnier überhaupt spielte. In der fünften Runde konnte er seinen ersten Sieg erkämpfen, wodurch er mit diesem einem Punkt den 29. Rang der Ab- schlusstabelle erreichte. Auch in dieser Altergruppe wiesen der Erst- und Zweitplatzierte sechs Punkte auf, es siegte Carina Dorn (Königsspringer Braunschweig) vor Sebastian Kaphle (SV Hankensbüttel). Den dritten Platz belegte hier Lukas Bock (SVG Schöppenstedt) mit fünf Zählern.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 28.06.2003 
SCHACH: 12. Offenes Jugendturnier des Schachbezirkes Göttingen:
Zwei zweite Plätze durch Julian und Janis Rychlak

In Bad Salzdetfurth fand ein weiteres Turnier der vor etwa zweieinhalb Jahren ins Leben gerufenen Jugendserie des Schachbezirkes Göttingen statt. Dabei gelang den für den Schachverein Ölsburg spielenden Klein Ilsedern Julian und Janis Rychlak jeweils ein zweiter Platz in ihrer Altersklasse.

 

Auch die zwölfte Auflage fand mit insgesamt 77 Mädchen und Jungen unter 16 Jahren, darunter zwei Hamburger und ein Spieler aus Bayern, eine gute Beteiligung, auch wenn diese Zahl weit hinter dem Rekord vom März mit 217 Jugendlichen bei der zehnten Veranstaltung in Springe blieb. Dagegen gab es erfreulicherweise dieses Mal keine lange Wartezeiten zwischen Anmeldung und der ersten Runde und zwischen den letzten Partien und der Siegerehrung. Wie immer hatten die Teilnehmer, die entsprechend ihrer Altersklasse auf verschiedene Turniere aufgeteilt wurden, sieben Partien im 20-Minuten-Schnellschach zu spielen.

 

Für den an Nummer vier gesetzten Julian Rychlak gab es im 23 Mitspieler umfassenden U12-Turnier in den ersten drei Partien drei Siege, darunter auch mit den schwarzen Figuren gegen das Supertalent Stephan Kaphle (SV Hankensbüttel), der die Setzliste anführte, obwohl er auch im U10- Turnier hätte starten können. In der vierten Runde traf Julian auf Bastian Hollemann (SF Eldagsen, Nummer zwei der Setzliste), dem einzigen Kon- kurrenten, der ebenfalls drei Punkte gesammelt hatte, und erreichte ein Remis. Beide gewannen ihre weiteren Partien und wiesen somit am Ende jeweils 6,5 Punkte auf. Da die Gegner des Spielers aus der Region Hannover zwei Punkte mehr erkämpfen konnten als die Kontrahenten von Julian, wurde der Eldagsener zum Turniersieger erklärt, während der Ölsburger auf dem zweiten Platz kam. Stephan Kaphle erreichte mit fünf Punkten den dritten Rang.

 

Janis Rychlak startete im U10-Turnier, an dem 22 Mädchen und Jungen teilnahmen, mit zwei Siegen, fiel aber dann durch zwei Niederlagen ins Mittelfeld zurück. Die Wende brachte die Partie in der fünften Runde, die er trotz des Verlustes der Dame noch gewinnen konnte. Durch zwei weitere Erfolge kam er auf fünf Punkte und belegte damit ebenfalls den zweiten Platz, punktgleich mit dem Drittplatzierten, dem Spieler mit der weitesten Anreise, Guido Stoll vom SC Vaterstetten (Schachbezirk München). Sieger wurde mit sieben Punkten Christian Raimann (Freibauer Wedemark). Der dritte Klein Ilseder, der für den SV Ölsburg spielt, Björn Beuran, kam mit 4,5 Zähler auf den siebten Platz.

 

Das U16-Turnier gewann Tobias Falk (Fichte Winsen/Aller) mit 5,5 Punkten vor zwei Spieler des Polizei-SC Hannover, Torben Schulz (fünf Punkte) und Karl Gregor (4,5 Punkte), während sich bei den U14-Jugendlichen Philipp Ripplinger (Hamelner SV) mit sechs Zählern vor Kristoffer Falk (Fichte Winsen/Aller, 5,5 Zähler) und Paul Malangre (Post-SV Uelzen, 4,5 Zähler) durchsetzte. Anders als in den übrigen Altersgruppen hatten die Teil- nehmer am U8-Turnier 14 Partien zu spielen. Hier gelang Yannek Nyenhuis (Post-SV Uelzen) mit 14 Punkten einen souveränen Turniersieg. Ihm folgten der fünfjährige Hamburger Maximilian Faden (Bramfelder SK) mit 10,5 Punkten und Dominic Vossfeld (MTV Ilten) mit zehn Punkten.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 22.06.2003 
SCHACH: Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Fünf Spieler auf Platz eins

Ungewöhnlich und spannend verlief das siebte Wertungsturnier für die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach. Am Ende lagen fünf Spieler mit fünf Punkten aus sieben Spielen auf Platz eins.

 

Der Auftakt des Turniers stand überraschenderweise ganz im Zeichen von Rainhard Pannenborg, der mit vier Siegen in den ersten vier Partien, darunter auch gegen die Nummer eins und zwei der Tagessetzliste, Jürgen Garbuszus und Lutz Dietrich, die alleinige Tabellenführung übernahm. Die beiden Favoriten schlossen aber in der fünften Runde wieder auf, da Pan- nenborg gegen Sebastian Maruhn unterlag. Da Pannenborg auch in der sechsten Runde gegen Christian Kubitza verlor, lag Garbuszus nach seinem Erfolg im Gipfeltreffen gegen Dietrich mit fünf Punkten alleine auf Platz eins und sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch in der siebten Runde konnte Sebastian Maruhn zum zweiten Mal einen Spitzenreiter bezwingen, sodass er sowie die übrigen Verfolger Lutz Dietrich, Christian Kubitza und Rainhard Pannenborg mit ihren Gewinnpartien ebenfalls auf fünf Punkte kamen und sich den Tagessieg mit Jürgen Garbuszus teilten.

 

Auf den übrigen Plätzen folgten: 6. Marie Garbuszus (vier Punkte), 7. Nils Brylski (3,5 Punkte), 8. Bernhard Michels und Hans-Joachim Schulze (je drei Punkte), 10. Ilona Weinkauf (zwei Punkte), 11. Katharina Kubitza (1,5 Punkte). Insgesamt zeigten alle Teilnehmer eine hohe Kampfmoral, es gab in 35 Partien nur in der Begegnung der letzten Runde zwischen Katharina Kubitza und Nils Brylski ein Remis.

 

Obwohl Spitzenspieler Marco Drewes dieses Mal nicht am Start war, blieb er in der Jahreswertung für die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft auf dem ersten Platz. Er führt mit 31,5 Punkten, die er in fünf Turnieren sam- melte, vor Lutz Dietrich, der sechs Mal dabei war und 30 Zähler aufweist. Mit Hans-Joachim Schulze (26) und Christian Kubitza (25,5) folgen zwei Spieler, die in diesem Jahr noch kein Schnellturnier versäumten. Da für die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft nur die besten sieben Ergebnisse gewertet werden, müssen beide in den nächsten Turnieren mehr als drei Zähler holen, um ihre Gesamtpunktzahl noch verbessern zu können. In den Topten liegen zurzeit weiter: 5. Jürgen Garbuszus (24,5 Punkte aus fünf Turnieren), 6. Erhard Hentzschel (19,5 aus vier), 7. Rainhard Pannenborg (18,5 aus fünf), 8. Nils Brylski (18 aus sieben), 9. Sebastian Maruhn (16,5 aus vier) und 10. Marie Garbuszus und Ilona Weinkauf (12 aus drei bzw. sechs).

 

Am Freitag, den 4. Juli, findet ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule im „Heim der offenen Tür“ das siebte Blitzturnier des Jahres statt. Dazu sind wiederum alle Interessierten aus Peine und Umgebung zur Teilnahme eingeladen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 11.06.2003 
SCHACH: Blitz-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Jürgen Garbuszus Halbzeitmeister

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, setzte sich nach seinen drei Erfolgen im März, April und Mai bei den internen Turnieren im Fünf-Minuten-Blitzschach auch im Juni durch, musste sich aber den Sieg dieses Mal mit Jürgen Garbuszus teilen, der damit die Führung im Kampf um die Vereinsmeisterschaft 2003 in dieser Disziplin übernahm.

 

Das Juni-Blitzturnier begann mit einem Rekord: Trotz der sommerlichen Hitze entschlossen sich 15 Spieler zur Teilnahme, so viele wie noch nie in diesem Jahr. Da ein einfaches Rundenturnier ausgetragen wurde, also jeder gegen jeden anzutreten hatte, bedeutete dies für jeden Mitspieler 14 Partien und somit etwa zweieinhalb Stunden höchste Konzentration.

 

Für Marco Drewes verlief das Turnier jedoch wie in den Vormonaten, wo er jeweils mit einem oder sogar nur mit einem halben Minuspunkt gewann. Auch dieses Mal musste er nur eine Niederlage einstecken, als er in der achten Runde gegen Christian Kubitza durch eine Mattdrohung einen Turm verlor. Gegen die übrigen 13 Kontrahenten gelang Drewes jeweils einen Sieg, obwohl, wie er nach Turnierende sagte, Bruno Lamm und Thomas Wendehals gegen ihn Gewinnchancen gehabt hätten. Allerdings reichten ihm die 13 Punkte nicht zum alleinigen Sieg, da Jürgen Garbuszus an seinem Geburtstag zu starker Form auflief und außer der Niederlage gegen Drewes alle anderen Partien gewinnen und somit eine Teilung des ersten Platzes erreichen konnte

 

Hinter dem Siegerduo folgten Hans-Joachim Schulze mit elf, Erhard Hent- zschel mit zehn und Christian Kubitza mit neun Punkten, wobei der Be- zwinger von Marco Drewes ein noch besseres Ergebnis verpasste, da er in der zweiten Hälfte des Turniers nachließ und drei Partien gegen Spieler aus den unteren Tabellenregionen verlor. Plätze im Mittelfeld erreichten Horst Böttcher und Thomas Wendehals (je 7,5 Punkte), Nils Brylski (sieben Punkte), Steve Heycke und Rainhard Pannenborg (je 6,5 Punkte), Marie Garbuszus (5,5 Punkte) sowie Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94) (fünf Pun- kte). Am Tabellenende lagen mit Bernhard Michels mit 2,5 Zählern, Katha- rina Kubitza mit einem Zähler und Tatjana Dejna-Graf, der ein Punkt- gewinn leider versagt blieb, drei Spieler, die erst seit kurzer Zeit an Tur- nieren teilnehmen und denen daher noch die gerade für das Blitzschach notwendige Routine fehlt.

 

Durch seinen geteilten Sieg übernahm Jürgen Garbuszus nach der Hälfte der zwölf Wertungsturniere die Führung in der Vereins-Blitz-Meisterschaft mit 4470 Punkten. Er und der Zweitplatzierte Erhard Hentzschel (4260 Pun- kte) nahmen an allen sechs Veranstaltungen teil. Marco Drewes, der im Januar und Februar nicht dabei war, konnte sich mit 3703 Zählern bereits auf den dritten Rang vorarbeiten und hat, da nur die besten sieben Ergebnisse für jeden Spieler gewertet werden, die beste Ausgangposition im Kampf um den Titel. Dahinter folgen Christian Kubitza (2889 Punkte aus sechs Turnieren), Roland Czada (2840 aus vier), Hans-Joachim Schulze (2754 aus fünf) und Horst Böttcher (2151 aus vier).

 

Am Freitag, den 20. Juni, findet ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das siebte Turnier um die Vereins -Schnellschach -Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 08.06.2003 
SCHACH: 3. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine
Dreifachsieg für den Peiner Schachverein

Mit dem erneuten Sieg von Christopher Vogel vom Peiner Schachverein vor seinen Klubkameraden Patrick Will und Patrick Schiller endete das drit- te Schnellturnier der Jugendserie in Edemissen. Der siebenjährige Magnus Meyer vom Ausrichter wurde überraschend bester Teilnehmer unter zehn Jahren.

 

Die Serie, die auf eine Idee des Spielleiters des Peiner Schachvereins, Jürgen Garbuszus, zurückgeht, erfreut sich weiterhin hoher Beliebtheit. Zu der dritten Auflage der Veranstaltungsreihe kamen 20 Jugendliche unter 16 Jahren nach Edemissen, darunter allein drei Mädchen und neun Jungen der ausrichtenden Eintracht. Wie bei den beiden Turnieren zuvor, in Peine im Dezember und in Rosenthal im Februar, so waren auch dieses Mal für jeden Teilnehmer sieben Partien im 20-Minuten-Schnellschach zu absolvieren.

 

In Edemissen zeigte Christopher Vogel erneut, warum er die ersten zwei Turniere gewonnen hatte: Im Gegensatz zu seinen Mitspielern schöpfte er seine Bedenzkzeit aus, sodass seine Partien fast in jeder Runde am läng- sten dauerten. Da er außerdem in für ihn kritischen Stellungen den Über- blick behielt und errungene Vorteile sicher verwerten konnte, beendete er jede seiner Partien als Sieger und gewann somit beim dritten Turnier der Jugendserie zum dritten Mal. Außerdem sicherte er sich damit natürlich den ersten Platz seiner Altersklasse, der 13- und 14-Jährigen.

 

Hinter dem souveränen Sieger folgten mit jeweils fünf Punkten Patrick Will und Patrick Schiller zwei weitere Spieler des Peiner Schachvereins auf den Plätzen zwei und drei, womit es zum ersten Mal bei der Jugendserie einen Dreifacherfolg eines Klubs gab. Da für die Mannschaftswertung die Punkte der jeweils drei besten Spieler addiert werden, ging somit auch mit 17 Zählern der Titel in dieser Kategorie an den Peiner Schachverein. Mit seinem zweiten Platz war Patrick Will zudem bester Jugendlicher der Jahrgänge 1991 und 1992.

 

Ebenfalls fünf Punkte wies der Viertplatzierte Manuel Bollak (Falke Rosen- thal) auf. In der vorletzten Runde hatte er sogar den Turniersieger am Rande einer Niederlage, konnte aber seinen Materialvorteil nicht ver- werten, sondern verlor unglücklich durch Zeitüberschreitung. Ihm verblieb aber der Titel der 15- und 16-Jährigen. Dahinter folgten die Ölsburger Lukas Kunze (4,5 Punkte), Alexander Skarupke (4,5 Punkte) und Nils Dreher (vier Punkte), die zusammen mit 13 Zählern den zweiten Platz in der Mannschaftswertung erreichten.

 

Die größte Überraschung des Turniers war aber das Abschneiden des siebenjährigen Magnus Meyer, der erst vor einem Monat Mitlied bei Eintracht Edemissen geworden war. Mit seinen 3,5 Punkten belegte er den zehnten Rang und somit noch einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Da er auch alle Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1993 und 1994 hinter sich ließ, wurde er damit auch bester Spieler unter zehn Jahren. Seine Zwillingsschwester Melissa kam mit 1,5 Punkten auf den 18. Rang.

 

Nach der Siegerehrung, bei der alle Teilnehmer einen Sachpreis und da- rüber hinaus die Altersklassensieger jeweils einen Pokal erhielten, lud der Jugendwart des Schachvereins Ölsburg, Carsten Pätz, zum vierten Turnier der Serie im September ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 25.05.2003 
SCHACH: Schnellschachmeisterschaft des Peiner Schachvereins:
Marco Drewes Halbzeitmeister

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, ist bei der Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach nicht zu stoppen. Er gewann beide Turniere im Mai mit dem fast unglaublichen Gesamtergebnis von 13,5 Punkten aus 14 Spielen und führt nun auch die Tabelle in der Jahreswertung klar an.

 

Allerdings erwuchs ihm bei dem ersten der zwei Turnieren, dem fünften in diesem Jahr, mit dem amtieren­den Kreismeister im 30-Minu- ten-Schnellschach, Lutz Dietrich, ein starker Konkurrent. Nachdem die beiden Akteure die ersten drei von den sieben Partien gewonnen hatten, trafen sie in der vierten Runde aufeinander und einigten sich in einem spannenden Duell auf ein Unentschieden. Da die beiden Rivalen auch danach siegreich blieben, gab es zum ersten Mal in diesem Jahr zwei Ge- winner bei einem vereinsinternen Schnellturnier.

 

Durch deren Überlegenheit kam es für ein Schweizer-System-Turnier zu einem klaren Abstand zum dritten Platz. Diesen konnte sich Erhard Hentzschel mit fünf Zählern knapp vor Sebastian Maruhn sichern, der 4,5 Punkte erreichte. Dahinter folgten: 5. Hans-Joachim Schulze und Thomas Wendehals (je vier Punkte), 7. Rutger Raitz von Frentz (3,5 Punkte), 8. Nils Brylski, Marie Garbuszus, Christian Kubitza und Rainhard Pannenborg (je drei Punkte), 12. Bernhard Michels (zwei Punkte) und 13. Katharina Kubitza (einen Punkt).

 

Zu einer klaren Sache für Marco Drewes wurde das zweite Schnellturnier im Mai, welches er mit sieben Punkten aus den sieben Spielen gewann. Etwas überraschend konnte sich Hans-Joachim Schulze mit fünf Zählern den zweiten Rang vor Lutz Dietrich sichern, der dieses Mal 4,5 Punkte er- reichte. Den vierten Platz teilten sich Christian Kubitza, Sebastian Ma- ruhn und Thomas Wendehals mit je vier Zählern. Dahinter folgten: 7. Rainhard Pannenborg (3,5 Punkte), 8. Ilona Weinkauf (drei Punkte), 9. Nils Brylski und Katharina Kubitza (je 2,5 Punkte) und 11. Bernhard Michels (zwei Punkte).

 

In der Jahreswertung um die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft liegt nach der Hälfte der zwölf Turniere Marco Drewes mit 31,5 Punkten klar in Führung, obwohl er im Januar nicht dabei war. Auch Lutz Dietrich nahm nur fünf Mal teil, liegt aber mit 25 Zählern vor Hans-Joachim Schulze und Christian Kubitza, die kein Turnier versäumten und 23 bzw. 20,5 Punkte aufweisen. Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel teilen sich mit 19,5 Punkten bei jeweils vier Auswertungen den fünften Platz und werden sicherlich noch beim Kampf um die Vizemeisterschaft ein Wörtchen mitsprechen.

 

Am Freitag, den 6. Juni, findet ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ in der Gunzelinschule das sechste Blitzturnier dieses Jahres statt. Dazu sind wiederum alle Schachinteressierten aus Peine und Umgebung eingeladen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 12.05.2003 
SCHACH: Kreis-Dähne-Pokal 2003
Erfolgreiche Pokalverteidigung durch Roland Czada

Mit dem Sieg des Titelverteidigers Roland Czada vom Peiner Schachverein endete die Pokal-Einzelmeister­schaft des Schachkreises Peine. Er setzte sich in einem spannenden und teilweise kurios verlaufenden Turnier durch und spielt nun auf Bezirksebene weiter.

 

14 Schachfreunde aus drei Vereinen des Kreises Peine hatten im Januar bei dem KO-Turnier, welches nach dem früheren Präsidenten des Deutschen Schachbund, Emil Dähne, benannt ist und in allen Ebenen der Schach­ organisation ausgetragen wird, das Ringen um den Kreistitel aufgenom- men, darunter allerdings nur drei Spieler aus den Mannschaften, die höher als Kreisliga um die Punkte kämpfen. Von diesen drei schieden dann gleich in der ersten Runde die Ölsburger Paul Boos und Martin Götjen aus, Boos fand keine Verteidigung gegen die Orang-Utan-Eröffnung des Vorjahres- sieger und Götjen unterlag dem 14-jährigen Rosenthaler Manuel Bollak, der nach dem Verlust eines Läufers mit einem Verzweifelungsangriff Erfolg hatte und für die Sensation des Turniers sorgte. Für den Nachwuchsspieler bedeutete dieser Sieg zugleich die Halbfinalteilnahme, da er anschließend ein Freilos erhielt. Weiter zogen Roland Czada, sein Vereinskamerad Christian Kubitza und der Ölsburger Paul Wäsner in die Vorschlussrunde ein. Der Pokalverteidiger gewann in der zweiten Runde gegen den Rosenthaler Reinhard Mat­schurek mit einem Springeropfer im vierten Zug, Kubitza schaltete die Ölsburger Julian und Janis Rychlak aus, wobei er gegen Julian ein Wiederholungsspiel benötigte, und Wäsner siegte jeweils mit den schwarzen Figuren gegen Jens Briesenick (Falke Rosenthal) und Nils Brylski (Peiner SV).

 

Im Halbfinale gelang dem krassen Außenseiter Manuel Bollak eine zweite Überraschung, indem er mit den schwarzen Figuren gegen Roland Czada zunächst ein Remis erkämpfen konnte. Auch in der Wiederholung leistete der Rosenthaler lange Widerstand und musste erst im Endspiel nach dem Verlust eines Turmes gegen einen Springer aufgeben. In der anderen Vorschlussrundenbegegnung, bei der es keinen Favoriten gab, einigten sich die Kontrahenten sogar zwei Mal auf ein Unentschieden, sodass es zu einer 30-Minuten-Schnellpartie kam. Hier konnte Paul Wäsner noch in der Eröffnung einen Turm gewinnen, fand dann aber auf Grund der wesentlich knapperen Bedenkzeit keinen Plan zur Verwertung des Materialvorteils. Im weiteren Verlauf konnte Christian Kubitza nicht nur den Turm zurück- erobern, sondern auch durch weitere Figurengewinne die Partie für sich entscheiden.

 

Das Spiel um den dritten Platz wurde eine klare Angelegenheit für Paul Wäsner, da Manuel Bollak in den Angriff seines Kontrahenten rochierte und bereits wenige Züge später matt gesetzt wurde. Dagegen kam es durch die risikoarme Spielweise der beiden Finalisten zunächst wiederum zu zwei Remisen. Erst durch einen ungenauen Zug von Christian Kubitza in der Eröffnungsphase der Schnellpartie konnte Roland Czada einen Bauern erobern und durch Verwertung dieses kleinen Materialvorteils die Partie und damit die Kreis-Pokal-Meisterschaft gewinnen.

 

Roland Czada, der seit der Kreis-Einzelmeisterschaft 2001 sich zum zehnten Mal in Folge bei einem Kreis­turnier unter die ersten Drei platzieren konnte, qualifizierte sich damit auch für den Bezirks- Dähne- Pokal, der im Juni und Juli ausgetragen wird.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 12.05.2003 
SCHACH: Kreisklasse
Friedrich Brennecke bester Spieler aus dem Kreis Peine

Nachdem in den höheren Ligen die Wettkämpfe bereits im März zu Ende gegangen waren, fanden nun auch die Platzierungsspiele der Kreisklasse ihren Abschluss.

 

SV Gifhorn 59 III – Eintracht Edemissen 4:4 (4:4 Gewinnpartien). In der Stadt an der Aller gab es ein kampfbetontes Saisonfinale mit einem gerechten Unentschieden, ohne dass an einem Brett der Punkt geteilt wur- de. Auf Seiten der Gäste konnten Michael Mitteldorf (Brett 1), Stefan Hennigs (3), Detlef Böttge (4) und Friedrich Brennecke (6) jeweils im Mittelspiel ein Materialübergewicht erzielen und anschließend verwerten. Die Eintracht, die eine Serie von vier Niederlagen in Folge beendete, stell- te mit Friedrich Brennecke und Günter Mar­quardt die erfolgreichsten Einzelspieler aller Teams aus dem Kreis Peine, Brennecke, der bei allen neun Wett­kämpfen dabei war, erkämpfte sieben Punkte, Marquardt, der in Gifhorn seine einzige Saisonniederlage hinneh­men musste, kam auf 6,5 Zähler bei acht Einsätzen.

 

JVA Philippsberg Wolfenbüttel – SV Ölsburg 47 II 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Die Bestimmungen der Justizvollzugsanstalt lassen den Eintritt von Jugendlichen unter 16 Jahren nicht zu, daher konnten die Ilseder nur mit fünf Spielern antreten. Gemäß der Empfehlung des Bezirks- spielausschusses wurden die Partien an den Bret­tern sechs bis acht für Remis erklärt. Gustav Vanselow (Brett 3) und Thorsten Jaede (5) sorgten für die beiden Siegpunkte der Gäste.

 

Die beiden Staffelmeister der Vorrunde, SV Apelnstedt 94 II und Königs- springer Braunschweig II, belegen in der Endrunde „A“ die Plätze eins und zwei und steigen in die Kreisliga auf. Eintracht Edemissen wurde mit 1:5 Punkten Vierter der Endrunde „B“, die Reserve des SV Ölsburg mit 2:4 Zählern Dritter der Endrunde „C“.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 12.05.2003 
SCHACH: 3. Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine:
Fortsetzung der Jugendserie in Edemissen

Am nächsten Sonnabend, den 17 Mai, findet im Rathaus in Edemissen das dritte Turnier der Jugendserie der Vereine des Kreises Peine statt. Aus- richter ist die Schachabteilung des TSV Eintracht. Beginn ist um 11.00 Uhr, die Siegerehrung ist für 16.30 Uhr vorgesehen. Wie bei den bei den Tur- nieren zuvor, so werden wieder sieben Runden nach dem Schweizer System im 20-Minuten-Schnellschach gespielt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendliche der Jahrgänge 1987 und jünger aus den vier Vereine in Kreis Peine, Eintracht Edemissen, SV Ölsburg 47, Peiner SV und SV Falke Rosenthal, sowie alle Jungen und Mädchen dieses Alters, die keinem Schachklub angehören. Sieger der Turniere in Peine im Dezember und in Rosenthal im Februar war Christopher Vogel vom Peiner Schachverein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 05.05.2003 
SCHACH: Blitz-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Marco Drewes überlegener Sieger

Die Nummer eins des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, beherrscht die interne Blitzmeisterschaft zurzeit fast nach Belieben. Der Titelverteidiger nahm an drei der bislang fünf ausgetragenen Wertungsturnieren teil und gewann drei Mal.

 

Dabei gelang ihm sogar noch eine Steigerung: Während er im März gegen Roland Maruhn und Lutz Dietrich remisierte und im April eine Niederlage gegen Erhard Hentzschel hinnehmen musste und somit jeweils einen Minuspunkt aufwies, gab er beim Blitzturnier im Mai nur ein Unentschieden gegen Thomas Wendehals ab und sicherte sich den Erfolg mit 12,5  Punkten aus 13 Spielen. Mit klarem Rückstand folgten Jürgen Garbuszus und Roland Czada mit 10,5 bzw. zehn Zählern auf den Rängen zwei und drei.

 

Plätze im oberen Mittelfeld konnten sich Hans-Joachim Schulze und Thomas Wendehals mit jeweils 8,5 Punkten, Erhard Hentzschel mit acht und Christian Kubitza mit 7,5 Punkten erkämpfen. Dahinter lagen Horst Böttcher (6,5 Zähler), Stefan Hennigs (Eintracht Edemissen) (5,5), Marie Garbuszus (vier), Bernhard Michels und Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94) (jeweils 3,5) und Nils Brylski (2,5). Katarina Kubitza, Schwester des Siebten der Abschlusstabelle, nahm zum ersten Mal an einem Schach- turnier teil, blieb aber leider noch ohne Punktgewinn.

 

In die Jahreswertung geht für jeden Spieler das Zehnfache seines prozent- ualen Ergebnisses, auf eine Kommastelle gerundet, ein. Der Sieger der Blitzturniere im Januar und Februar, Erhard Hentzschel, war bei allen fünf Turnieren am Start und verteidigte mit 3546 Zählern seine Führung noch knapp vor Jürgen Garbuszus, der ebenso immer dabei war und 3541 Punkte aufweist. Roland Czada liegt mit 2840 Zählern bei vier Auswertungen auf Platz drei. Da für jeden Spieler nur die besten sieben Prozentergebnisse gewertet werden, hat Marco Drewes, der mit seinen 2774 Zählern für seine drei Turniere zurzeit Rang vier belegt, die beste Ausgangposition im Kampf um die Vereins-Blitz-Meisterschaft.

 

Auch die interne Meisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach wird im Mai fortgesetzt. Dabei werden diesen Monat sogar zwei Wertungsturniere ausgetragen, damit, so Vereinsspielleiter Jürgen Garbuszus, für die Stadtmeisterschaft im zweiten Halbjahr mehr Termine zur Verfügung stehen. Voraussichtlich werde es im November kein Schnellschach geben. Zu den beiden Turnieren an den Freitagen, den 16. bzw. 23. Mai, sind wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung zur Teilnahme eingeladen. Gespielt wird jeweils ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 04.05.2003 
SCHACH: 14. Junioren-Mannschafts-Schnellturnier des Schachkreises Peine:
SV Sangerhausen vor dem Favoriten Aufbau-Elbe

Mit dem überraschenden Erfolg des SV Sangerhausen, der sich vor Aufbau-Elbe Magdeburg und dem SV Apelnstedt 94 durchsetzte, endete das 14. Junioren-Mannschafts-Schnellturnier des Schachkreises Peine. Alexander Skarupke und Christopher Vogel von den beiden Teams aus dem Kreisgebiet, SV Ölsburg 47 bzw. Peiner SV, erreichten vordere Plätze in der Einzelwertung.

 

Das Besondere des alljährlich am 1. Mai im Schulzentrum Groß Ilsede ausgetragenen Turniers ist die vom Kreisspielleiter Roland Czada (Peiner SV) erdachte Mannschaftsstruktur, wonach ein U20-, ein U17-, ein U15- und ein U13-Jugendlicher ein Team bilden müssen, wodurch nur die Vereine Chancen auf den Sieg haben, die über eine breite und vielen Jahre erfolgreiche Jugendarbeit verfügen.

 

Dieses trifft insbesondere auf Aufbau-Elbe Magdeburg zu, die den be- gehrten Wanderpokal zwischen 1996 und 2001 fünf Mal in die Landes- hauptstadt mitnehmen konnten und in den letzten neun Jahren immer unter den ersten Drei platziert waren. Allerdings konnte der Zweite von 2002 in diesem Jahr nur drei Spitzenspieler aufbieten; die beiden WM- Teilnehmer Robert Schlichthaar und Susan Großmann besetzten die Bretter eins und drei, dazu trat an zwei die Nummer fünf der deutschen Rangliste der Spieler unter 16 Jahren, Jewgeni Degtiarev, an. Für das U13-Brett mussten die Elbestädter mit Marcel Schulz auf einen noch recht unerfahren Jugendlichen zurückgreifen. Dieses Problem hatte der Dritte der letzten beiden Jahre, der SV Sangerhausen, nicht, der mit U14- Sachsen-Anhalt- Meister Konrad Lieder (Brett 1), dem Vierten und Dritten der U16- Landesmeisterschaft, Georg Bürckner (2) und Michael Strache (3), so- wie U14-Vizemeister Christian Günther (4) antrat.

 

Topfavorit Aufbau-Elbe I startete mit einem 3:1 gegen den Titelverteidiger Celler SK I ins Turnier und wies nach drei von den zu spielenden neun Run- den 6:0 Punkte auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte nur das Team aus dem Südharz ebenfalls drei Mal gewonnen, sodass sich nach den Bestimmungen des Schweizer Systems die Paarung zwischen den Vereinen aus Sachsen- Anhalt ergab, bei der die Magdeburger sensationell mit 0:4 unterlagen, ein Ergebnis, das es für die Landeshauptstädter bei allen Turnieren überhaupt noch nicht gegeben hatte. Da Aufbau-Elbe beim 2:2 gegen SV Apeln- stedt 94 einen weiteren Punktverlust hinnehmen musste, konnten sich die Rosenstädter drei Unentschieden gegen die beiden Celler Mannschaften sowie gegen den SK Gliesmarode erlauben, um sich mit 15:3 Punkten und 28:8 Brettpunkten (27:7 Gewinnpartien) den Turniersieg zu sichern, vor den Magdeburgern, die am Ende ebenfalls 15:3 Zähler auf ihrem Konto hatten, aber mit 26,5:9,5 Brettpunkten (26:9 Gewinnpartien) die schlech- tere „Tordifferenz“ aufwiesen.

 

Nur knapp hinter dem Duo aus Sachsen-Anhalt kam der Schachverein Apelnstedt in der Aufstellung Mat­thias Tonndorf (1), David Jakobeit (2), Niklas Post (3) und Stephan Bradler (4) mit 14:4 Punkten und 21,5: 14,5 Brettpunkten (20:13 Gewinnpartien) auf den dritten Platz. Der Klub aus dem kleinen Ort im Landkreis Wolfenbüttel, der seit seiner Gründung 1994 eine sehr gute Jugendarbeit leistet und mit seiner ersten (Erwachsenen-)Mannschaft bereits bis in die Bezirksliga aufgestiegen ist, erreichte damit nach dem Turniersieg des SV Gifhorn 59 im Jahr 1990 die beste Platzierung eines Teams aus dem Schachbezirk Braunschweig und verwies den Titelverteidiger Celler SK I (12:6 Punkte) auf den vierten Rang.

 

Wie bei zehn Turnieren zuvor, so verteilten sich die Einzelsieger an den jeweiligen Brettern auch in diesem Jahr auf vier verschiedene Mann- schaften: An Brett eins reichten Lutz Petzold (Celler SK I) 7,5 Punkte aus den neun Spielen zum Erfolg, an zwei setzte sich Jewgeni Degtiarev im Blitzentscheid gegen Tobias Falk (Celler SK II) durch, nachdem beide acht Punkte erkämpft hatten; Sieger an Brett drei wurde Norvin Sauer (SK Glies- marode) mit 8,5 Zählern, eine Punktzahl, die gleich zwei Spieler am vierten Brett erreicht hatten, hier gewann beim Blitzen Stephan Bradler gegen Rico Huhnstock (SC Hertha Karstädt). Beste Spielerin wurde Susan Großmann, die mit ihren acht Punkten am dritten Brett den Einzel- titel nur knapp verpasste.

 

In dem mit 21 Mannschaften aus 13 Vereinen aus vier Bundesländern stark besetzten Feld konnten sich die beiden Teams aus dem Kreis Peine gut behaupten. Der Schachverein Ölsburg von 1947, angetreten mit Arne Pliefke (Brett 1), Alexander Skarupke (2), Lukas Kunze (3), Janis Rychlak (4) und Julian Rychlak (Ersatz), belegte mit 9:9 Punkten und 19,5: 16,5 Brettpunkten (19:16 Gewinnpartien) den zwölften Platz und wurde damit zum elften Mal „Kreismeister“, musste aber zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers mit dem 0:4 gegen den Peiner Schachverein eine Niederlage in einem Kreisderby hinnehmen. Die Fuhsestädter, die mit Steve Heycke (1), Patrick Schiller (2), Oskar Schneider (3) und Christopher Vogel (4) spielten, erreichten mit 8:10 Punkten und 19:17 Brettpunkten (18:16 Gewinnpartien) den 16. Rang der Abschlusstabelle. Alexander Skarupke und Christopher Vogel belegten mit 6,5 bzw. sechs Zählern den geteilten vierten bis sechsten bzw. den sechsten Platz in der Wertung für ihre Bretter.

 

Bei der Siegerehrung, bei der es neben den üblichen sieben Pokalen für jeden Teilnehmer einen Sachpreis gab, bedankte sich Kreisspieleiter Roland Czada für alle Helfer und lud alle Vereine zur 15. Auflage des Tur- niers am 1. Mai 2004 wieder nach Groß Ilsede ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 28.04.2003 
SCHACH: Einladungsturnier in Hänigsen
Enrico Thurmann Sieger beim Geburtstagsblitzschach

Das Gründungsmitglied des Schachvereins Hänigsen (heute nach einer Fu- sion mit dem Lokalrivalen Schachclub Uetze/Hänigsen), Herbert Haarstrick, vollendete sein 80. Lebensjahr und lud die Mitglieder der umliegenden Ver- eine zu einer Geburtstagfeier der besonderen Art ein: einem Schachturnier. Natürlich stand dabei die Geselligkeit im Vordergrund, so waren alle Ge- tränke und das üppig ausgestaltete Buffet eine Spende des Jubilars. Da- rüber hinaus sorgte dieser auch für zahlreich Preise, sodass der sportliche Aspekt nicht zu kurz kam. Sieger des Blitzturniers mit 21 Teilnehmern wur- de Enrico Thurmann vom Peiner Schachverein, der gegen alle 20  Kon- trahenten gewann. 32 Spieler gingen beim 15-Minuten-Schnellschach an den Start, nach sieben Runden, die nach dem Schweizer System aus- getragen wurden, wiesen Martin Hentzschel und Marie Garbuszus (beide Peine) 4,5 Zähler auf und kamen damit noch in die Preisränge. Vom gleichen Verein waren auch noch Erhard Hentzschel (3,5 Punkte), Jürgen Garbuszus (3,5) und Christian Kubitza (2,5) dabei

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 27.04.2003 
SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Ölsburger Derbysieg

Am letzten Spieltag der Bezirks-Jugend-Aufbauliga kam es zum Kreisderby zwischen dem SV Falke Rosenthal und dem SV Ölsburg, das die Gäste klar mit 4:0 für sich entschieden. Ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg war, dass die Ilseder Spieler schon einige Jahre dabei sind und wesentlich mehr Wettkampfpraxis aufweisen als die der Gastgeber, die erst in dieser Saison die ersten Gehversuche machten. So gewann Arne Pliefke (Brett 1) mit einer bekannten Eröffnungsfalle in der Russischen Eröffnung nach fünf Zügen die Dame des Gegners, während Nils Dreher (2) eine mit einer sehenswerten Kombination ein Grundlinienmatt gelang. Auch Björn Beuran (3) und Lukas Kunze (4) entschieden ihre Partien durch die Eroberung der Dame im Mittelspiel für sich. Die Ölsburger beendeten die Saison mit 4:10 Punkten auf dem siebten und die Falken mit 1:13 Punkten auf dem achten Platz unter den acht Mannschaften. Meister mit 14:0 Punkten wurde der SV Gifhorn 59, der sich beim Zweiten SF Fallersleben (10:4) mit 3:1 durchsetze.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 27.04.2003 
SCHACH: 14. Junioren-Mannschafts-Schnellturnier des Schachkreises Peine:
Weltmeisterschaftsteilnehmer in Ilsede

Bereits zum 14. Mal richtet der Schachverband Kreis Peine sein schon traditionelles Schnellturnier für Viererjugendmannschaften aus. Wie immer wird am 1. Mai im Schulzentrum Groß Ilsede gespielt, Beginn ist um 10.00 Uhr, das Ende wird zwischen 17.00 und 18.00 Uhr liegen. Nach dem von Turniergründer Roland Czada (Peiner Schachverein) erdachten Kon- zepts werden wieder Jugendliche unterschiedlichen Alters eine Mannschaft bilden. Am Wochenende hatten sich bereits 14 Teams aus acht Vereinen aus vier Bundesländern angemeldet, dazu werden die vier Klubs aus dem Kreis Peine (Eintracht Edemissen, SV Ölsburg 47, Peiner SV und SV Falke Rosenthal) voraussichtlich mit je einer Mannschaft starten. Als Favoriten gelten Titelverteidiger Celler SK sowie Aufbau-Elbe Magdeburg, die zum zehnten Mal nacheinander am Start sein werden, dabei (neun Mal in Folge) immer unter die ersten Drei kamen und die angekündigt haben, ihre beiden Teilnehmer an der Jugend-Weltmeisterschaft im letzten Jahr, Susan Großmann und Robert Schlichthaar, einzusetzen. Zuschauer sind will- kommen, der Eintritt ist frei.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 23.04.2003 
SCHACH: Offenes Schachturnier in Görlitz
Guter Mittelplatz für Jürgen Garbuszus

108 Schachspielerinnen und Schachspieler waren der Einladung des Schach- vereins Görlitz von 1990 gefolgt, an der vier Tage dauernden 20. Auflage des internationalen Äskulap-Turniers teilzunehmen, darunter auch Jürgen Garbuszus vom Peiner Schachverein. Bei der vom Großmeister bis zum Kreisklassenakteur alle Spielstärken umfassenden Veranstaltung wurde der Verbandsligaspieler an 52. Stelle gesetzt und erreichte mit 3,5 Punkten aus sieben Partien genau diesen Platz in der Abschlusstabelle. Seine besten Leistungen zeigte Garbuszus in der zweiten und vierten Runde, als er gegen Spieler mit Zweitligaformat gewann bzw. remisierte. Infolge Ermüdungserscheinungen unterlag er jedoch in der sechsten Runde einem nominell schwächeren Kontrahenten, was eine noch bessere Platzierung verhinderte. Das Turnier gewannen ungeschlagen der Weißrusse Jurij Zezulkin und der Bundesligaspieler Drazen Muse (SC Kreuzberg) mit jeweils sechs Punkten.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 22.04.2003 
SCHACH: Niedersächsische Jugend-Einzelmeisterschaft 2003:
Gute Platzierungen trotz erfahrener Konkurrenz

Saskia Bertram vom SV Falke Rosenthal und Carl Monitzkewitz sowie Janis und Julian Rychlak vom Schachverein Ölsburg, das waren die Teilnehmer aus dem Kreis Peine bei der niedersächsischen Jugend- Einzelmeisterschaft, die in der Vorosterwoche in Rotenburg (Wümme) ausgetragen wurde. Im Gegensatz zu vielen Rivalen starteten alle vier zum erstem Mal bei einem Turnier auf Landesebene und können mit ihren Ergebnissen zufrieden sein.

 

Ihr erstes größeres Turnier überhaupt spielte Saskia Bertram bei den Mädchen unter zwölf Jahren und konnte bei neun Partien immerhin einen Ehrenpunkt erkämpfen. Die Rosenthalerin verblieb bei den 13 Teilnehmer- innen auf dem 13. Platz, für sie war es aber wichtiger, erste Wettkampferfahrung überhaupt zu sammeln.

 

In der gleichen Alterklasse bei den Jungen trat Julian Rychlak an und erreichte mit vier Punkten aus neun Spielen den 13. Platz unter 20 Startern. Er konnte mehrere schon verloren geglaubte Partien durch seine Ruhe und Geduld, auch gegen nominell stärkere und weitaus erfahrenere Kontrahenten, noch ins Remis retten oder sogar gewinnen und damit vier Spieler, die in der Setzliste vor ihm platziert waren, hinter sich lassen.

 

Auch Janis Rychlak, der in der nicht nach Jungen und Mädchen getrennten U10-Meisterschaft startete, hatte mehrere länger dauernde Partien. Gleich in der ersten Runde überraschte er die Organisatoren, als er so viele Züge spielte, dass ein zweites Partieformular nötig wurde. Als einziger Teil- nehmer aus dem Kreis Peine erreichte er mit seinen fünf Punkten aus zehn Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto, was ihm unter den 40 Starten den 20. Platz brachte. Im gleichen Turnier belegte Carl Monitzkewitz mit 3,5 Zählern den 34. Rang.

Die vier Teilnehmer aus dem Kreis Peine bei den niedersächsischen Jugend- Einzelmeisterschaften: Von links die Ölsburger Janis Rychlak, Carl Monitzkewitz, Julian Rychlak und die Rosenthalerin Saskia Bertram (Foto: Stefan Rychlak)

 

Zur gleichen Zeit fand in Wingst (im Elbe-Weser-Dreieck) die nieder- sächsische Meisterschaft der Senioren über 60 Jahre statt. Bei dem offen ausgetragenen Turnier belegte Erhard Hentzschel (Peiner SV) mit 5,5 Punkten aus neun Spielen den 24. Platz unter den 84 Teilnehmern, sein Vereinskamerad Horst Böttcher mit drei Zählern den 76. Rang.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 14.04.2003 
SCHACH: Schnellschachmeisterschaft des Peiner Schachvereins
„Hattrick“ durch Marco Drewes

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins, Marco Drewes, zeigt bei der vereinsinternen Meisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach konstante Leistungen: Zum dritten Mal nacheinander kam er bei den Wertungsturnieren, bei denen jeweils sieben Runden nach dem Schweizer System gespielt werden, auf sechs Punkte.

 

Dieses Ergebnis brachte der Nummer eins unter Peines Denksportlern im Februar den ersten, im März den zweiten Platz. Im April reichte die Punktzahl Drewes erneut zum Tagessieg, er musste aber, im Gegensatz zu den beiden Vormonaten, wo er ungeschlagen blieb, dieses Mal eine Niederlage gegen Enrico Thurmann hinnehmen. In dem spannenden Aufeinandertreffen in der fünften Runde wählte Thurmann, der die schwarzen Figuren führte, die Moderne Verteidigung und ereichte eine ausgeglichene Mittelspielstellung. Trotz des Verlustes seiner Dame gegen einen Turm und einen Springer brachte er seinen Kontrahenten in Zeitnot und konnte seinerseits die Dame gegen einen Turm erobern, sodass Drewes aufgrund des Materialnachteiles aufgab.

 

Beide Spieler lagen danach mit vier Punkten gemeinsam in Führung, Thurmann büßte aber seine Chancen auf den Tagessieg in der folgenden Runde durch eine Niederlage gegen Lutz Dietrich ein und belegte in der Abschlusstabelle mit fünf Punkten zusammen mit Jürgen Garbuszus den zweiten Platz vor Dietrich, der mit einem halben Zähler dahinter den vierten Rang erreichte.

 

Dahinter folgte ein breites Mittelfeld: Bruno Lamm (SV Apelnstedt 94), Hans-Joachim Schulze, Christian Sieverding und Thomas Wendehals teilten sich mit jeweils 3,5 Punkten den fünften Platz, Christian Kubitza und Rutger Raitz von Frentz, die beide drei Zähler aufwiesen, den neunten Rang. Am Tabellenende lagen Nils Brylski mit 1,5 Zählern und Ilona Weinkauf, die dieses Mal ohne Punktgewinn blieb.

 

Mit seinen 18 Punkten aus den drei Turnieren von Februar bis April ist Marco Drewes in der Jahreswertung um die Vereins-Schnellschach- Meisterschaft bereits auf den zweiten Platz vorgerückt und hat den Rückstand auf den Tabellenführer Jürgen Garbuszus, der immer dabei war und 19,5 Zähler aufweist, weiter verkürzt. Dahinter folgen Erhard Hentzschel (14,5 Punkte aus drei Turnieren), Lutz Dietrich (14 Punkte aus drei), Hans-Joachim Schulze (14 Punkte aus vier) und Christian Kubitza (13,5 Punkte aus vier). Insgesamt haben bereits 22 Schachfreunde, darunter zwei Spieler ohne Vereinszugehörigkeit sowie zwei Mitglieder anderer Klubs, mindestens ein Mal an einem Schnellturnier in diesem Jahr teilgenommen

 

Am Freitag, den 2. Mai, findet ab 19.30 im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das fünfte Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 07.04.2003 
SCHACH: Blitzmeisterschaft des Peiner Schachvereins
Zweiter Sieg für Marco Drewes

Der Sieger des vereinsinternen Blitzturniers im April heißt erneut Marco Drewes. Mit seinem zweiten Erfolg bei seiner zweiten Teilnahme in diesem Jahr rückte er in der Wertung um die Vereinsmeisterschaft in dieser Schachdisziplin bereits auf Platz vier vor.

 

Die schärfsten Konkurrenten des Peiner Spitzenspielers waren die Mitstreiter der ersten Mannschaft, Erhard Hentzschel und Jürgen Garbuszus. Die Partien der drei Teamkollegen untereinander brachten keine Entscheidung, da Drewes nach dem Verlust seiner Dame gegen Hentzschel aufgeben musste, dieser wiederum in einem Zeitnotduell Garbuszus unterlag, der aber gegen Drewes verlor. Da darüber hinaus Hentzschel gegen Christan Kubitza in ein Remis einwilligen und Garbuszus gegen Rutger Raitz von Frentz eine Niederlage hinnehmen musste, konnte sich Drewes mit acht Punkten aus neun Spielen knapp den Turniersieg sichern, während Hentzschel und Garbuszus mit 7,5 bzw. sieben Punkten die Plätze zwei und drei belegten.

 

Die Überlegenheit dieser drei Spieler zeigt sich auch in dem Abstand zum übrigen Feld. Nur der Edemisser Stefan Hennigs konnte mit fünf Zählern noch ein positives Punktekonto erreichen und sich damit den vierten Platz erkämpfen. Dahinter gab es nur geringe Differenzen zwischen den einzelnen Plätzen: 5. Rutger Raitz von Frentz vier Punkte, 6. Christian Kubitza 3,5 Punkte, 7.  Bruno Lamm (früher Peiner SV, heute SV Apelnstedt) drei Punkte, 8. Nils Brylski und Bernhard Michels je 2,5 Punkte und 10. Rainhard Pannenborg zwei Punkte

 

In der Jahreswertung um die Vereinsblitzmeisterschaft liegen mit Erhard Hentzschel und Jürgen Garbuszus mit 2.931 bzw. 2.733 Punkten zwei Spieler in Führung, die an allen vier Wertungsturnieren teilgenommen haben. Auf Platz drei folgt Roland Czada, der im April erstmalig nicht dabei war, mit 2.071 Zählern, vor Marco Drewes, der nur im März und April gespielt hat, mit 1.812 Punkten. Weiter folgen Christian Kubitza (1.669 aus vier Turnieren) Lutz Dietrich (1.346 aus zwei), Hans-Joachim Schulze (1.314 aus drei) und der Edemisser Stefan Hennigs (1.249 aus drei).

 

Das vierte Turnier um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach wird als Oster-Schnellturnier gespielt und bereits am kommenden Freitag, den 11. April, ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule ausgetragen. Da es für jeden Teilnehmer einen kleinen Preis geben soll, wird im Gegensatz zu den übrigen Turnieren ein geringes Startgeld in Höhe von 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Jugendliche erhoben. Wie immer bei den Blitz- und Schnellturnieren sind auch Mitglieder anderer Schachvereine und Nicht-Vereinsspieler teilnahmeberechtigt.

Pressewart: Roland Czada
Bericht vom 02.04.2003 
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost
Vierte Niederlage in Folge

Mit der vierten Niederlage in Folge beendeten die Denksportler aus der Fuhsestadt die Saison in der Verbandsliga. Der Klassenerhalt war aber schon frühzeitig gesichert worden.

 

Caissa Wolfenbüttel – Peiner SV 5,5:2,5 (4:1 Gewinnpartien). Der Fünfte gegen den Sechsten am letzten Spieltag, für beide Mannschaften ging es nur noch um die „goldene Ananas“. Die Gastgeber waren aber ein wenig mehr motiviert und hatten bereits nach vier Stunden den Wettkampf klar für sich entschieden. Auf Peiner Seite hatten Enrico Thurmann (Brett 4), Erhard Hentzschel (5), Martin Hentzschel (6) und Christian Sieverding (8) verloren, die beiden Spitzenspieler Uwe Schmidt (1) und Marco Drewes (2) sowie Roland Czada (7) wenigstens ein Remis erreicht. In der längsten Partie des Tages konnte Jürgen Garbuszus (3) einen kleinen Materialvorteil, Dame gegen Turm und Springer, erreichen und nach 72 Zügen und über sechs Stunden den einzigen vollen Punkt für die Gäste erkämpfen.

 

Der Peiner Schachverein beendete damit die Saison mit 8:10 Punkten auf dem sechsten Platz und wies letztendlich nur einen Zähler mehr als der Einbecker SC auf, der mit SC Tempo Göttingen II und der SG Holzminden die Klasse verlassen muss. Alle drei Mannschaften werden der Bezirkliga Göttingen zugeordnet, sodass in den Staffeln des Schachbezirkes Braunschweig jeweils nur der Tabellenletzte absteigen muss. Der Meister der Verbandsliga Ost, Braunschweiger SF III, steigt in die Landesliga Süd auf und trifft in der kommenden Saison auf die eigene zweite und erste Mannschaft. Die Auf- und Absteiger werden durch den SC Wolfsburg und den SK Bad Harzburg, die aus der Landesliga zurückkehren, sowie durch den Meister der Bezirkliga Braunschweig, SV Gifhorn 59, und durch eine Mannschaft aus dem Bezirk Göttingen (Eisenbahn-SV Göttingen oder SK Goslar 21) ersetzt.

 

Die Stützen der Peiner Mannschaft waren die Spieler an den ersten vier Brettern, die nicht nur alle neun Wettkämpfe bestritten, sondern auch trotz der starken Gegner jeweils mindestens die Hälfte der möglichen Punkte erkämpften: Uwe Schmidt kam auf fünf Zähler, Marco Drewes auf 5,5 (einschließlich eines kampflosen Sieges), Jürgen Garbuszus auf 4,5 und Enrico Thurmann auf ebenfalls 5,5. Thurmann konnte dabei den mit sieben Punkten erfolgreichsten Spieler der Verbandsliga, dem Northeimer Jan Rüggeberg, die einzige Niederlage der Saison zufügen. In der unteren Mannschaftshälfte gelangen auch noch Martin Hentzschel mit vier und Christian Sieverding mit 3,5 Punkten bei jeweils sieben Einsätzen positive Ergebnisse.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse
Klassenerhalt für SV Ölsburg und Peiner SV II

Am neunten und letzten Spieltag der Bezirksliga bzw. der Bezirksklasse konnten die beiden Teams aus dem Kreis Peine den Klassenerhalt sicherstellen

 

SV Gifhorn 59 – SV Ölsburg 47 6,5:1,5 (6:1 Gewinnpartien). Die Gäste hatten wie erwartet beim neuen Meister keine Chance. Nur Albert Krüger (Brett 4) gelang ein Sieg, indem er im Turmendspiel drei Mehrbauern sicher verwerten konnte, Martin Götjen (6) erreichte immerhin ein Remis. Dagegen mussten Rüdiger Steinhorst (1), Hagen Woldt (2), Carsten Pätz (3), Paul Boos (5), Jürgen Wünnerke (7) und Paul Wäsner (8) ihren Gegner jeweils den vollen Punkt überlassen. Für Pätz war dieses nach drei Siegen und vier Unentschieden sowie einem kampflosen Erfolg die erste und einzige Saisonniederlage. Seine sechs Punkte bedeuteten zugleich das beste Ergebnis der Ölsburger in dieser Saison.

 

Peiner SV II – Braunschweiger SF V 6:2 (6:2 Gewinnpartien). Unverständlicherweise erschienen die Gäste zu diesem wichtigen Wettkampf mit nur sechs Spielern, sodass Horst Nordhorn (Brett 1) und Hans-Joachim Schulze (2) kampflos gewannen. Bereits nach etwa 30 Minuten sorgte Fritz Frieg für den dritten Punkt, indem er durch ein Zwischenschach einen Läufer erobern konnte. Durch die Niederlagen von Rutger Raitz von Frentz (5) und Horst Böttcher (7) kamen die Okerstädter nach etwa drei Stunden auf 2:3 heran, jedoch konnten in den verbleibenden drei Partien jeweils die Peiner ihren Gegner zur Aufgabe zwingen, zunächst Welf-Botho Elster (4), der durch eine Mattdrohung die Dame erobern konnte, anschließend Lutz Dietrich (3), dessen Gegnerin eine Leichtfigur einstellte, sowie nach fast sechs Stunden Holger Schmidt, dessen Springer sich im Endspiel dem feindlichen Läufer als überlegen erwies. Elster gelang somit nach seiner Niederlage im Auftaktmatch fünf Siege und zwei Unentschieden und wurde mit sechs Punkten bei acht Einsätzen der erfolgreichste Spieler des Peiner Reserveteams.

 

Beide Peiner Mannschaften beendeten die Saison mit 6:12 Punkten auf dem achten Platz und sicherten sich damit den Klassenerhalt, ohne dabei von den Ergebnissen des letzten Spieltages in den höheren Ligen abhängig zu sein. Durch den Verbleib des SK Gliesmarode in der Verbandsliga Niedersachsen-Ost entgehen auch die Neuntplatzieren Eintracht Braunschweig II bzw. Braunschweiger SF V dem Abstieg, wogegen die beiden Letzten, Helmstedter SV bzw. SG Königslutter, in der kommenden Saison eine Klasse tiefer spielen werden.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse
Gerhard Fischer bester Spieler von Peiner SV III

Mit der achten Niederlage im neunten Spiel beendete die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins die Saison in der Kreisliga. In der Kreisklasse unterlagen die Edemisser nach spannendem Verlauf nur knapp

 

SK Gliesmarode II – Peiner SV III 6:2 (5:1 Gewinnpartien). In diesem nach drei Stunden bereits entschiedenen Wettkampf sorgte Gerhard Fischer (Brett 5), der im Mittelspiel seine Zentrumsbauern vorrückte und durch eine drohende Umwandlung einen Turm eroberte, für die einzige Gewinnpartie der Fuhsestädter. Fischer wurde damit auch mit fünf Punkten aus acht Spielen sowie einem kampflosen Sieg der erfolgreichste Punktesammler für die dritte Peiner Mannschaft. In den letzten beiden noch laufenden Partien erreichten Sebastian Maruhn (1) und Christian Kubitza (3) jeweils ein Remis.

 

Eintracht Edemissen – SV Hankensbüttel II 3,5:4,5 (3:4 Gewinnpartien). Die Gastgeber führten bereits zu Beginn des Kampfes mit 1:0, da Stefan Hennigs (Brett 3) kampflos gewann. Weiter Siege gelangen Günter Marquardt (5), der im Mittelspiel einen Turm erobern konnte, und Alexander Waalkes (8), der ein Figurenopfer seines Gegners widerlegte, während vier Edemisser verloren. In der letzten noch laufenden Partie versuchte Hans-Jürgen Ebeling (2), durch Verwertung eines Mehrbauern den Sieg und somit ein Mannschaftsunentschieden zu erreichen, musste aber schließlich in ein Remis einwilligen.

 

SV Ölsburg 47 II – Eintracht Braunschweig III 8:0 (8:0 Gewinnpartien). Die Gäste konnten wegen Aufstellungsproblemen nicht antreten und sagten den Wettkampf fairerweise am Vortag ab.

 

Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins beendet damit die Saison mit 2:16 Punkten auf dem zehnten und letzten Platz der Kreisliga und steigt in die Kreisklasse ab. Dort ist in den Platzierungsspielen noch ein Spieltag auszutragen. Am 4. Mai reist Eintracht Edemissen, zurzeit mit 0:4 Punkten Vierter der Endrunde „B“, zur dritten Mannschaft des SV Gifhorn 59, während die Reserve des SV Ölsburg, zurzeit mit 2:2 Punkten Zweiter der Endrunde „C“, beim JVA Philippsberg Wolfenbüttel anzutreten hat.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 23.03.2003
SCHACH: U16/14/12/10-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirkes Braunschweig
Ölsburger U10-Team Bezirksmeister

Der Schachverein Ölsburg startete bei der gemeinsamen Meisterschaft für Jugend-Mannschaften verschiedener Altersklassen des Schachbezirkes Braunschweig mit einem U10-Team und belegte dabei einen guten achten Platz. In der separaten Wertung für diese Jahrgangstufe bedeutete diese Leistung den Titelgewinn und die Qualifikation für die Niedersachsen- meisterschaft.

 

Insgesamt zwölf Mannschaften von sieben Vereinen waren zu dem vom Schachverein Königsspringer Braunschweig ausgerichteten Turnier angereist, darunter auch drei Teams, die nur Jugendliche der Jahrgänge 1993 und jünger einsetzten. Im Verlauf der sieben Runden konnten die Ölsburger die Duelle gegen die beiden anderen Mitbewerber um den U10-Titel, SF Fallersleben II und Braunschweiger SF II, sicher mit 3:1 bzw. 3,5:0,5 (3:1 bzw. 3:0 Gewinnpartien) bezwingen, dazu kam ein 4:0 gegen die U14-Mannschaft Braunschweiger SF I. Vier Niederlagen gegen die Teams der älteren Alterklassen, wobei ein 0:4 jeweils vermieden werden konnte, bedeuteten 6:8 Punkte und den achten Platz der Gesamtwertung sowie den Titelgewinn bei den U10-Mannschaften mit einem Vorsprung von drei Punkten.

 

Der Ölsburger Jugendwart Carsten Pätz führte den Erfolg auf eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ zurück und verwies auf die Ergebnisse der vier eingesetzten Spieler Janis Rychlak (Brett 1), Björn Beuran (2), Carl Monitzkewitz (3) und Alexander Franke (4), denen mit jeweils drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen exakt dasselbe Resultat gelang. „Auch in den Spielen gegen die älteren Teams,“ so Pätz weiter, „haben die Ölsburger durchaus ihre Chancen gehabt, aber Unerfahrenheit und zum Schluss auch nachlassende Konzentration haben weitere Einzel- und sogar Mannschaftssiege verhindert.“ Den Gewinn des Bezirkstitels bezeichnete er als verdient, da dieser nicht auf den Zufälligkeiten eines Schweizer-System-Turniers beruhe, sondern insbesondere in den Duellen gegen die direkte Konkurrenz erkämpft worden sei.

 

Die Ölsburger haben sich damit auch für die Niedersächsischen U10-Jugend-Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert, die am 17. und 18. Mai in Verden stattfinden wird.

SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:

Kampfloser Sieg für Ölsburg

Am sechsten Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbauliga musste der SV Rosenthal mit 0:4 eine weitere Nie­derlage beim SV Apelnstedt 94 hinnehmen. Dabei hatten die Falken das Pech, dass sie auf eine Mannschaft trafen, die gegenüber ihren bisherigen Wettkämpfen wesentlich stärker einzuschätzen war. Der SV Ölsburg 47 kam dagegen zu einem 4:0-Sieg, da Königsspringer Braunschweig nicht antrat. Die beiden Vertreter des Kreises Peine verblieben am Tabellenende, tauschten aber die Plätze: Ölsburg liegt nun mit 2:10 Punkten auf dem siebten Rang, Rosenthal mit 1:11 Punkten auf dem achten. Am 27. April findet der siebte und letzte Spieltag statt, dabei kommt es in Rosenthal zum Kreisderby. Außerdem fällt im direkten Duell zwischen dem Zweitplatzierten SF Fallersleben (10:2 Punkte) und Tabellenführer SV Gifhorn 59 I (12:0) die Entscheidung um die Staffelmeisterschaft.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 23.03.2003
SCHACH: Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Roland Maruhn dritter Sieger beim dritten Turnier

Die Meisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach des Peiner Schachvereins wird immer spannender. Nach dem bei den Wertungsturnieren im Januar und Februar Erhard Hentzschel bzw. Marco Drewes gewonnen hatten, gelang dieses im März etwas überraschend Roland Maruhn.

 

6,5 Punkte aus sieben Spielen hieß das Ergebnis des Turniersiegers. Damit wies Maruhn einen halben Zähler als mehr als die Gewinner der Vormonate bei ihren Erfolgen auf. Bemerkenswert ist zudem, dass sich ein Spieler durchsetzte, der nicht so häufig an den Wettkämpfen teilnimmt, aber bei seinen wenigen Starts oft gute Platzierungen erreicht, wie der vierte Rang beim März-Blitzen vor zwei Wochen zeigte.

 

Die Nummer eins der Vereinsrangliste Marco Drewes blieb ebenso ungeschlagen. Er erreichte als einziger Spieler gegen Maruhn ein Unentschieden und belegte mit sechs Zählern den zweiten Platz, da er gegen Lutz Dietrich, der mit 5,5 Punkten den dritten Rang erreichte, ebenfalls in ein Remis einwilligen musste.

 

Da die drei Erstplatzierten gegen den Rest der Teilnehmer alle Partien gewinnen konnten, ergab sich für ein Schweizer-System-Turnier ein ungewöhnlich großer Punkteabstand zum übrigen Feld. Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel teilten sich mit je 3,5 Punkten den vierten Platz, Christian Kubitza, Sebastian Maruhn und Hans-Joachim Schulze mit je drei den sechsten und Rainhard Pannenborg und Ilona Weinkauf mit je 2,5 den neunten. Am Tabellenende lagen Nils Brylski mit zwei und Horst Nordhorn mit einem Zähler.

 

Trotz ihres Mittelplatzes führen Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel mit nun je 14,5 Punkten die Jahreswertung um die Vereins- Schnellschach-Meisterschaft weiterhin an. Obwohl Marco Drewes an nur zwei Turnieren teilgenommen hat, liegt er mit zwölf Zählern bereits auf dem dritten Platz vor Christian Kubitza und Hans-Joa­chim Schulze, die jeweils 10,5 Punkte aufweisen. Roland Maruhn ist mit seinen 6,5 Punkten aus dem März-Turnier zurzeit Zehnter.

 

Am Freitag, den 4. April, findet ab 19.30 im „Heim der offenen Tür“ der Gunzelinschule das vierte Turnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart: Roland Czada
Bericht vom 10.03.2003
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen Ost:

Nachdem die Peiner Denksportler ihren um eine Woche vorverlegten Wettkampf der achten Runde gegen Einbeck mit 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien) verloren hatten und dadurch auf Platz fünf der Tabelle abgerutscht waren, büßten die Fuhsestädter durch den 5:3(5:3)-Sieg der Northeimer einen weiteren Rang ein. Die hinter den Peiner liegenden vier Teams haben alle den Klassenerhalt noch nicht geschafft, wobei die Anzahl der Absteiger noch nicht feststeht. Nach den Zwischenständen der oberen Ligen müsste nur ein Team die Verbandliga verlassen, es kann aber auch zu drei Absteigern kommen. Der SK Gliesmarode, der zurzeit auf dem rettenden siebten Platz liegt und als einziger der vier gefährdeten Vereine der Bezirksliga Braunschweig zugeordnet würde, hat am letzten Spieltag mit dem Hamelner SV II einen sehr schweren Gegner. In einem „Abstiegsendspiel“ trifft der Einbecker SC auf die SG Holzminden, während der Tabellenvorletzte SC Tempo Göttingen II den Hildesheimer SV empfängt.

SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:
Sieg von Jürgen Wünnerke bereits nach 21 Zügen

Während dem SV Ölsberg in der Bezirksliga ein sehr wichtiger Sieg gegen Apelnstedt gelang, unterlag die Reserve des Peiner Schachvereins in der Bezirksklasse überaus unglücklich.

 

SV Ölsburg 47 – SV Apelnstedt 94 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). In den bisherigen Wettkämpfen in dieser Saison fiel die Entscheidung zu Ungunsten der Ilseder oft an den hinteren vier Brettern, drei Mal blieben die Spieler dort sogar ohne jeden Punktgewinn. Nahezu entgegengesetzt verlief das Spiel gegen den Gast aus dem Landkreis Wolfenbüttel, denn nach dem schnellen Sieg von Jürgen Wünnerke (Brett 8), der seine Gegnerin bereits nach 21 Zügen zur Aufgabe zwang, folgten Unentschieden durch Marek von Wnuck (5), Paul Boos (6) und Martin Götjen (7). „Vorne“ gab es für beide Teams jeweils zwei Siege. Ein kampfloser Punkt von Carsten Pätz (3) glich das unbesetzte erste Brett aus, der erfolgreich abgeschlossenen Mattangriff mit den Schwerfiguren durch Rüdiger Steinhorst (2) kompensierte die Niederlage durch Figurenverlust von Albert Krüger (4).

 

Königsspringer Braunschweig – Peiner SV II 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Am siebten Spieltag der Vorsaison hatten die Peiner mit einem 5,5:2,5(5:2)-Sieg bei Königsspringer den Klassenerhalt sicherstellen können, was zugleich das Ende aller Aufstiegsträume der Braunschweiger bedeutete. Doch eine Wiederholung des Erfolges gelang den Fuhsestädtern nicht. Nur Horst Nordhorn (Brett 1), der im Mittelspiel eine Leichtfigur erobern konnte, und Holger Schmidt (8), der in einem komplizierten Turm-Springer-Endspiel einen versteckten Gewinnweg fand, blieben siegreich, Remis spielten Lutz Dietrich (3), Wolf-Botho Elster (4) und Horst Böttcher (6). Die Peiner Hans-Joachim Schulze (2), Fritz Frieg (5) und Thomas Wendehals (7) gratulierten dem jeweiligen Gegner zum Sieg, was sich allerdings bei Wendehals bei der Analyse der Partie als voreilig erwies, da das drohende Matt noch zu verhindern gewesen wäre.

 

Nach dem achten Spieltag der Bezirksliga steht mit dem Helmstedter SV ein Absteiger bereits fest. Sollte der SK Gliesmarode den Klassenerhalt in der Verbandliga nicht schaffen, so muss eine weitere Mannschaft in die Bezirksklasse zurückkehren. Die in diesem Fall gefährdeten Mannschaften müssen am 30. März alle auswärts spielen, der Tabellenvorletzte Eintracht Braunschweig II (5:11 Punkte) in Apelnstedt, der Achte SV Ölsburg (6:12) beim bereits feststehenden Meister SV Gifhorn sowie SV Hankensbüttel (ebenfalls 6:12) bei SV 42 Salzgitter II. Die Reserve des Peiner Schachvereins, zurzeit mit 4:12 Punkten Neunter der Bezirksklasse, kann durch einen Sieg mit mindestens zwei Punkten Differenz gegen den direkten Konkurrenten Braunschweiger SF V diesen vom achten Platz verdrängen und somit allen Rechenspielen aus dem Weg gehen.

SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse:
Erster Sieg für Björn Beuran in einem Mannschaftskampf

Am vorletzten Spieltag der Kreisliga musste die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins die siebte Saisonniederlage hinnehmen, auch Eintracht Edemissen und SV Ölsburg II verloren beim Beginn der Platzierungsrunden der Kreisklasse.

 

Peiner SV III – Caissa Wolfenbüttel II 3:5 (3:5 Gewinnpartien). Die Niederlage der Fuhsestädter fiel dieses Mal nicht so deutlich aus, da Arsalan Dejam (Brett 6) kampflos gewann und der Gegner von Christian Kubitza (2) beim Versuch, einen kleinen Materialvorteil zu verwerten, einen Turm und somit die Partie „einstellte“. Als der Wettkampf schon entschieden war, gelang Horst Hustedt (3) durch die Eroberung von drei Bauern den dritten Peiner Einzelsieg.

 

Eintracht Edemissen – SF Fallersleben II 2:6 (2:6 Gewinnpartien). Durch einen 4,5:3,5(3:2)-Sieg in der Vorrunde verhinderten die Wolfsburger Vorstädter die fast schon sichere Qualifikation der Edemisser für die Aufstiegsrunde zur Kreisliga. Nun trafen die beiden Teams in der Platzierungsrunde erneut aufeinander. Die angestrebte Revanche der Gastgeber misslang gründlich, nur Jürgen Ebeling (Brett 2), der zwei Leichtfiguren eroberte, und Friedrich Brennecke (5), der einen Königsangriff erfolgreich abschloss, konnten gewinnen. Durch diesen Sieg ist Brennecke nun mit sechs Punkten bei sieben Einsätzen in dieser Saison der erfolgreichste Spieler der Eintracht.

 

Gehörlosen-SV Braunschweig – SV Ölsburg 47 II 5:3 (4:2 Gewinnpartien). Zu Beginn des Wettkampfes stand es bereits 4:0 für die Gastgeber, da die Ölsburger nur mit vier Spielern antraten. Diese erreichten jedoch jeweils mindestens einen halben Punkt: Während an den Spitzenbrettern Paul Wäsner (Brett 1) und Arne Pliefke (2) jeweils ein Remis erreichten, konnten Thorsten Jaede (5) und Björn Beuran (8) einen Materialvorteil erreichen und gewinnen. Für den neunjährigen Björn war es zugleich der erste Sieg in einem Mannschaftskampf bei den Erwachsenen.

 

Der Tabellenletzte Peiner SV III besitzt noch die theoretische Möglichkeit zum Verbleib in der Kreisliga Braunschweig, wenn am letzten Spieltag am 30. März das Team selbst bei SK Gliesmarode II gewinnt, SVG Schöppenstedt II zur gleichen Zeit gegen Helmstedter SV II verliert und es nur einen Absteiger geben wird. Am selben Tag werden auch die Platzierungsspiele der Kreisklasse fortgesetzt, es kommt dabei zu den Begeg­nungen Eintracht Edemissen gegen SV Hankensbüttel II (Endrunde „B“) und SV Ölsburg II gegen Eintracht Braunschweig III (Endrunde „C“).

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 09.03.2003
SCHACH: Blitz-Meisterschaft des Peiner Schachvereins:
Erster Teilnahme von Marco Drewes – erster Sieg

Der Spitzenspieler des Peiner Schachvereins Marco Drewes hat erneut seine Ausnahmestellung bei Turnieren mit nur kurzer Bedenkzeit unterstrichen. Im Februar gewann er das vereinsinterne Turnier im 15-Minuten-Schnellschach, nun setze er sich beim dritten Wertungsturnier um die Meisterschaft im Fünf-Minuten-Blitzschach durch, nachdem er bei den ersten beiden Wettbewerben in dieser Disziplin nicht gestartet war.

 

Der Erfolg von Drewes fiel sehr deutlich aus. Trotz der Teilnahme von drei Teamkollegen der ersten Mannschaft sowie weiterer guter „Blitzer“ blieb er bei zwölf Punkten aus 13 Spielen ungeschlagen, nur gegen Roland Maruhn und Lutz Dietrich gab er jeweils ein Remis ab. In den übrigen elf Partien verließ Peines Nummer eins das Brett als Sieger, wobei er lediglich gegen Erhard Hentzschel in Folge des Verlustes von zwei Bauern in Gefahr geriet zu verlieren, den vollen Punkt aber durch einen Mattangriff mit seinen beiden Türmen sicherstellen konnte.

 

Härtester Konkurrent des Turniersiegers war Roland Czada, der nach sechs Runden mit sechs Punkten sogar in Führung lag. Mehrere Siege waren ihm trotz schlechterer Stellung gelungen, da seine Kontrahenten die Bedenkzeit überschritten hatten. Die Entscheidung um Platz eins fiel in den zehnten Runde, als Czada gegen Drewes im direkten Duell unterlag. Trotz einer weiteren Niederlage in der Schlussrunde gegen Jürgen Garbuszus konnte Czada mit zehn Punkten den zweiten Platz belegen. Garbuszus kam durch diesen Sieg mit neun Punkten noch auf Platz drei, knapp vor Roland Maruhn, der trotz geringer Spielpraxis 8,5 Zähler erkämpfen konnte.

 

Ein Quartett, bestehend aus Horst Böttcher, Lutz Dietrich, Erhard Hentzschel und Christian Kubitza, teilte sich mit je sieben Punkten den fünften Platz. Dahinter folgten: 9. Hans-Joachim Schulze (sechs Punkte), 10. Sebastian Maruhn (fünf Punkte), 11. Stefan Hennigs (Eintracht Edemissen) (vier Punkte), 12. Steve Heycke (3,5 Punkte), 13. Rainhard Pannenborg (drei Punkte) und 14. Nils Brylski (zwei Punkte).

 

In die Jahreswertung geht für jeden Teilnehmer das Zehnfache seines prozentualen Ergebnisses, auf eine Kommastelle gerundet, ein. Hier liegen natürlich zurzeit diejenigen Spieler vorn, die bei allen drei Turnieren an den Start gegangen waren. Der Sieger des Januar- und des Februar-Blitzturniers, Erhard Hentzschel, führt mit 2098 Zählern vor Roland Czada (2071) und Jürgen Garbuszus (1955). An vierter Stelle folgt Lutz Dietrich mit 1346 Punkten aus zwei Turnieren. Mit seinen 923 Zählern für das März-Turnier liegt Marco Drewes zurzeit auf Platz acht. Da für jeden Spieler nur die besten sieben Prozentergebnisse gewertet werden, ist der Kampf um die Vereins-Blitz-Meisterschaft aber noch völlig offen.

 

Am Freitag, den 21. März, findet ab 19.30 Uhr im „Heim der offenen Tür“ in der Gunzelinschule das dritte Schnellturnier in diesem Jahr statt, zu dem wieder alle Interessierten aus Peine und Umgebung eingeladen sind.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 03.03.2003
SCHACH: Verbandsliga Ost:
Überraschende Niederlage gegen Einbeck

Mit der dritten Niederlage in Folge verabschiedeten sich die Peiner Denksportler endgültig um den Kampf um die Vizemeisterschaft der Verbandliga Ost.

 

Peiner SV – Einbecker SC 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Die Gäste, denen praktisch nur ein Sieg im Kampf gegen den Abstieg weiterhalf, nahmen dementsprechend hoch motiviert die Partien auf und konnten sich nach fünf Stunden knapp, aber nicht unverdient durchsetzen. Entgegen den sonstigen Mannschaftskämpfen waren dieses Mal die Spiele an den Spitzenbrettern zuerst beendet. Die Niederlage des sonst sehr zuverlässigen Peiner Punkte­sammlers Uwe Schmidt (Brett 1) glich Marco Drewes (2) aus, indem er einen Materialvorteil von zwei Bauern im Endspiel zum Sieg verwerten konnte. Nach diesem 1:1-Zwischenstand gelang aber auf Seiten der Gastgeber nur noch Christian Sieverding (8) durch die Eroberung einer Leichtfigur im Mittelspiel einen vollen Punkt, während Enrico Thurmann (4) sowie Erhard und Martin Hentzschel (5 bzw. 6) Unentschieden spielten und Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus (3) und Roland Czada (7) aufgeben mussten.

 

Durch diese Niederlage fielen die Fuhsestädter bei nun 8:8 Punkten zunächst auf den fünften Platz zurück und laufen Gefahr, bei einen weiteren Misserfolg am letzten Spieltag am 30. März bei Caissa Wolfenbüttel noch weiter „durchgereicht“ zu werden. Die Einbecker haben durch ihren Sieg zum SK Gliesmarode nach Pluspunkten zunächst aufgeschlossen, sodass der Klassenerhalt für die Braunschweiger Vorstädter noch nicht gesichert ist. In der Bezirksliga, Bezirksklasse und Kreisliga muss daher weiterhin mit zwei Absteigern gerechnet werden

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 02.03.2003
SCHACH: 10. Offenes Jugendturnier des Schachbezirkes Göttingen:
Björn Beuran erfolgreichster Spieler des Kreises Peine

Um dem Nachwuchs ihres Bereiches mehr Spielmöglichkeiten zu verschaffen, führte der Schachbezirk Südniedersachsen vor zwei Jahren eine „Jugendserie“ ein, bei der jeweils siebenrundige Schweizer- System-Turniere mit 20-Minuten-Schnellpartien gespielt werden, die immer mehr Zuspruch finden. Kamen zur Auftaktveranstaltung im Februar 2001 in Osterode (Harz) lediglich 20 Teilnehmer aus der unmittelbaren Umgebung, so waren jetzt zur zehnten Auflage 217 Mädchen und Jungen aus Niedersachsen und dem östlichen Nordrhein-Westfalen der Einladung nach Springe (Deister) gefolgt. Leider hielt die Organisation mit der Steigerung der Mitwirkenden nicht ganz Schritt, so das das Turnier auf Grund von Schwierigkeiten mit der Auslosung der ersten Runde mit einer Stunde Verspätung begann und auch die Siegerehrung erst eine Stunde nach der Ausführung der letzten Züge durchgeführt werden konnte.

 

Aus dem Kreis Peine waren ein Mädchen und zehn Jungen aus allen vier Vereinen an den Start gegangen. Das beste Ergebnis gelang etwas überraschend dem für den SV Ölsburg spielenden Klein Ilseder Björn Beuran, der mit 4,5 Punkten in der Altergruppe der Neun- und Zehnjährigen den 16. Platz von 62 Starten erreichte. Seine Vereinskameraden Carl Monitzkewitz und Janis Rychlak erreichten jeweils vier Punkte, Alexander Franke und Dina Freitag (beide Eintracht Edemissen) jeweils drei. Eine ähnliche Punkteverteilung gab es im U12-Turnier, Julian Rychlak (Ölsburg) erkämpfte sich vier Zähler, Benedikt Freitag (Edemissen) drei. Im U14-Turnier gab es in der letzten Runde das Duell der beiden Spieler des Peiner Schachvereins. Durch einen Sieg kam Tim Grunwald auf 3,5 Punkte und schob sich damit noch an Jonas Hadler, der bei drei Punkten verblieb, vorbei. Bei den 15- und 16-Jährigen holte Alexander Skarupke (SV Ölsburg) 3,5 sowie Manuel Bollak (SV Falke Rosenthal) drei Zähler. Der Kreisjugendwart Carsten Pätz (Ölsburg) bedankte sich im Anschluss an das Turnier bei den Vertreten des Pei­ner SV, Nils Bryslki, Roland Czada und Jürgen Garbuszus, für die Mitnahme und Betreuung der Spieler von Eintracht Edemissen und Falke Rosenthal. Erfolgreichster Verein in Springe wurde der SV Hankensbüttel, der mit den Brüdern Stephan und Sebastian Kaphle die Sieger des U10- bzw. des U8-Turniers stellte.

SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Zwei Mal 1:3 gegen Gifhorn

Am fünften Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbauliga gab es für beide Mannschaften aus dem Kreis Peine jeweils eine 1:3-Niederlage. Der SV Falke Rosenthal unterlag SV Gifhorn 59 I, der SV Ölsburg 47 musste sich der zweiten Mannschaft des gleichen Vereins geschlagen geben. Für die jeweiligen Ehrenpunkte sorgten Sönke Matschurek, der trotz zwischenzeitlichen Materialnachteiles gewann, bzw. Julian Rychlak, der einen Königsangriff letztlich mit einem Matt abschließen konnte. Trotz der Niederlagen zeigten sich die Betreuer der Teams, Reinhard Matschurek bzw. Carsten Pätz, mit den Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden und werteten den jeweiligen Gewinn eines Brettpunktes als Erfolg. Rosenthal (1:9 Punkte) und Ölsburg (0:10) belegen weiterhin die Plätze sieben und acht der Tabelle. Am 23. März kommt es zu den Begegnungen SV Apelnstedt 94 gegen SV Falke Rosenthal und SV Ölsburg 47 gegen Königsspringer Braunschweig.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 24.02.2003
SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost:
Klare Peiner Niederlage gegen den neuen Meister

Eine klare Niederlage mussten die Peiner Denksportler im Spitzenspiel in Braunschweig hinnehmen. Die Dritte von „BSF“ sicherte sich mit ihrem Sieg gleichzeitig die Meisterschaft und den zweiten Aufstieg in Folge

 

Braunschweiger SF III – Peiner SV 6:2 (5:1 Gewinnpartien). Wenn der Erste gegen den Zweiten der Tabelle antritt, so spricht man allgemein von einem Spitzenspiel. In diesem Fall jedoch sahen sich die Peiner, die ihr Saisonziel Klassenerhalt bereits erreicht hatten, als klarer Außenseiter, hatten die Gastgeber zuletzt am 28. Januar 2001 in der Bezirksliga gegen SF Fallersleben verloren. In den folgenden 19 Wettkämpfen verließen die Braunschweiger 18 Mal als Sieger die Bretter, nur ein Mal gab es ein Unentschieden. Die Meisterschaft in der Be­zirksliga Braunschweig in der Saison 2001/02 wurde mit 18:0 Mannschaftspunkten erkämpft

 

Der Verlauf des Wettkampfes bestätigte die Einschätzung der Fuhsestädter. An den hinteren vier Brettern blieben die Gäste sogar ohne jeden Punktgewinn. Erhard Hentzschel (Brett 5) verlor in der Zeitnotphase, Roland Czada (7) ließ in verwickelter Stellung einen Damengewinn aus und büßte wenige Züge später einen Turm ein und Christian Sieverding (8) wurde von einem Bauernsturm seines Gegners förmlich „überrannt“. Außerdem blieb Brett 6 unbesetzt, da die zweite und dritte Mannschaft, die sich beide noch im Abstiegskampf befinden, nicht durch Abstellung von Spielern für die erste geschwächt werden sollten. Auch Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus (3) unterlag im Endspiel. Auf Grund der sich abzeichnenden bzw. schon feststehenden Mannschaftsniederlage einigten sich die beiden Spitzenspieler Uwe Schmidt (1) und Marco Drewes (2) mit ihren Kontrahenten auf ein Remis. Für den einzigen vollen Punkt sorgte Enrico Thurmann (4), der die geschwächte Stellung des feindlichen Königs ausnutze, in dem er einen Angriff auf zwei offenen Linien startete, und dabei einen Turm gegen einen Springer und damit auch die Partie gewinnen konnte. Für Thurmanns Gegner war es dabei die erste Niederlage nach fünf Siegen in Folge.

 

Die Braunschweiger weisen nun 14:0 Mannschaftspunkte auf und stehen als Meister und Aufsteiger in die Landesliga bereits fest. Dahinter folgt eine Gruppe von vier Teams mit jeweils 8:6 Punkten, darunter die Peiner auf dem dritten Platz. Bereits am nächsten Sonntag, den 2. März, empfangen die Fuhsestädter den Tabellenvorletzten Einbecker SC und wollen mit einem Sieg dem SK Gliesmarode Schützenhilfe im Kampf um den Klassenerhalt leisten, da bei einem Nicht-Abstieg der Braunschweiger Vorstädter in der Bezirksliga, Bezirksklasse und Kreisliga jeweils nur der Tabellenletzte „ins Gras beißt“, was sowohl der eigenen zweiten und dritten Mannschaft als auch dem Schachverein Ölsburg helfen würde.

 
SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:
Sieg von Horst Nordhorn nach sieben Stunden

Mit unterschiedlichen Ergebnissen endeten die Kellerduelle der Bezirksliga bzw. Bezirksklasse für die beiden Mannschaften aus dem Kreis Peine.

 

SV Ölsburg 47 – Eintracht Braunschweig II 2,5:5,5 (2:5 Gewinnpartien). Die Entscheidung zu Ungunsten der Ilseder fiel wieder einmal an den hinteren vier Brettern, wo sie ohne jeden Punktgewinn blieben: Paul Boos (Brett 5), Martin Götjen (6), Jürgen Wünnerke (7) und Paul Wäsner (8) mussten dem jeweiligen Gegner zum Sieg gratulieren. In der oberen Hälfte gab es eine Ölsburger Niederlage durch Albert Krüger (3) sowie ein Unentschieden durch Rüdiger Steinhorst (1). Auf unterschiedlichen Wegen kamen die beiden Einzelsiege der Gastgeber zu Stande: Während Marek von Wnuck (4) eine Leichtfigur gewann und den Materialvorteil verwertete, wählte Carsten Pätz (2) die entgegengesetzte Variante, indem er einen Springer opferte und den feindlichen König anschließend matt setzte.

 

Peiner SV II – SK SZ-Bad 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Nach etwa vier Stunden sah es nicht nach einem Sieg der Gastgeber aus, da sie mit 2,5:3,5 zurücklagen. Horst Böttcher (Brett 6), Rainhard Pannenborg (7) und Holger Schmidt (8) hatten ein Remis erreicht, während Hans-Joachim Schulze (2) und Rutger Raitz von Frentz (5) verloren hatten. Für den bis zu diesem Zeitpunkt einzigen vollen Punkt der Fuhsestädter hatte Lutz Dietrich (3) gesorgt, der mit einem Zwischenschach einen Springer und damit auch die Partie gewonnen hatte. Für den Ausgleich sorgte Welf-Botho Elster (4), der im Endspiel einen Mehrbauern sicher verwerten konnte. In der letzten noch laufenden Partie hatte der Gegner von Horst Nordhorn (1) eine Figur geopfert, was sich aber im weiteren Verlauf als nicht ausreichend erwies, sodass dem Peiner im Endspiel ein Materialvorteil verblieb und der Salzgitteraner nach sieben Stunden Spieldauer aufgeben musste.

 

Der SV Ölsburg verbleibt mit 4:10 Punkten auf dem achten Platz der Bezirksliga, wird aber auf den neunten zurückfallen, falls es im noch ausstehenden Spiel zwischen Eintracht Braunschweig II und Helmstedter SV einen Sieger am „grünen Tisch“ oder bei einer Neuansetzung geben wird. In der Bezirksklasse liegt die Reserve des Peiner Schachvereins nun mit ebenfalls 4:10 Punkten auf dem neunten Platz. Sollte es an den verbleibenden zwei Spieltagen keine Verbesserung der Platzierung geben, können die beiden Mannschaften noch darauf hoffen, dass der SK Gliesmarode den Klassenerhalt in der Verbandsliga Ost schafft, sodass es jeweils nur einen Absteiger ge­ben wird. Am 9. März empfängt der SV Ölsburg den SV Apelnstedt 94, während der Peiner SV II bei Königsspringer Braunschweig antreten muss.

 
SCHACH: Kreisliga Braunschweig:
Nur noch geringe Hoffnung auf den Klassenerhalt

Mit der Niederlage in Salzgitter wird der Abstieg für die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins immer wahrscheinlicher.

 

SF Salzgitter 86 III – Peiner SV III 6:2 (5:1 Gewinnpartien). Da die Gastgeber nur mit sieben Spielern antraten, gewann Christian Kubitza (Brett 3) kampflos. Dieses sollte jedoch der einzige volle Punkt der Fuhsestädter bleiben. Nur die Unentschieden von Steve Heycke (2) und Horst Hustedt (4) milderten die Höhe der Niederlage etwas ab. In der letzten laufenden Partie bemühte sich auch noch Gerd Fischer (5) um eine Resultatsverbesserung, konnte aber nach sechs Stunden seine erste Saisonniederlage nicht mehr vermeiden

 

Peiner SV III verbleibt mit 2:12 Punkten auf dem zehnten und damit letzten Platz der Kreisliga. Bei drei Punkten Rückstand ist der Sprung auf den rettenden achten Platz praktisch nicht mehr möglich, es verbleibt die geringe Hoffnung auf die Verdrängung von SVG Schöppenstedt II auf den letzten Platz bei nur einem Absteiger. Am 9. März empfangen die Fuhsestädter die zweite Mannschaft von Caissa Wolfenbüttel. Am gleichen Tag kommt es in den Platzierungsendrunden der Kreisklasse zu den Begegnungen zwischen Eintracht Edemissen und SF Fallersleben II sowie zwischen Gehörlosen-SV Braunschweig und SV Ölsburg 47 II.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 22.02.2003
SCHACH: Schnellschachmeisterschaft des Peiner Schachvereins
Sieg von Marco Drewes bei starker Konkurrenz

Zum ersten Mal in diesem Jahr nahm Marco Drewes, Nummer eins der aktuellen Vereinsrangliste und Nummer zwei des Kreises (hinter dem Ölsburger Moritz Hiemann), an einem der in jedem Monat ausgetragenen vereinsinternen Blitz- bzw. Schnellturniere teil. Er konnte sich beim zweiten Wertungsturnier um die Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach ungeschlagen mit sechs Punkten aus sieben Spielen durchsetzen.

 

Die stärksten Konkurrenten des Turniersiegers waren seine Teamkollegen aus der ersten Mannschaft: Jürgen Garbuszus, der in der dritten Runde in einer spannenden Partie gegen Marco Drewes eine Gewinnstellung erreicht hatte, diese aber auf Grund zu knappper Bedenkzeit nicht verwerten konnte und schließlich ins Remis einwilligen musste, belegte mit 5,5 Punkten den zweiten Platz vor Erhard Hentzschel und Christian Sieverding, die beide auf fünf Punkte kamen. Die weitere Reihenfolge: 5. Lutz Dietrich und Rutger Raitz von Frentz (je vier Punkte), 7. Hans-Joachim Schulze (3,5 Punkte), 8. Nils Bryski und Christian Kubitza (je drei Punkte), 10. Ilona Weinkauf (zwei Punkte) und 11. Oliver Eilers (bei seinem ersten Schachturnier) (einen Punkt).

 

Die Jahreswertung für die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft führen nach den ersten beiden Turnieren mit je elf Punkten Jürgen Garbuszus und Erhard Hentzschel an, vor Christian Kubitza und Hans-Joachim Schulze, die je 7,5 Punkte aufweisen. Mit seinen sechs Punkten aus dem Februar-Turnier folgt hier Marco Drewes auf Platz fünf.

 

Der Peiner Schachverein trägt am Freitag, den 7. März, ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule im „Heim der offenen Tür“ sein drittes Wertungsturnier um die Vereins-Blitz-Meisterschaft aus und lädt dazu alle Interessierten aus Peine und Umgebung wieder zur Teilnahme ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 17.02.2003
SCHACH: Verbandsliga Ost:
Ende der Peiner Siegesserie gegen Hamelner SVII

Nach vier Siegen in Folge gab es für die Denksportler aus der Fuhsestadt wieder eine Niederlage, verblieben aber knapp auf dem zweiten Platz

 

Peiner SV – Hamelner SV II 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien). Die Peiner empfingen mit der Reserve des Oberligateams aus der Rattenfängerstadt eine Mannschaft, die sich ausschließlich aus Spielern zusammensetzt, die auch in der dritthöchsten deutschen Spielklasse eingesetzt werden könnten. Daher sahen sich die Gastgeber auch als klare Außenseiter, trotz zweier überraschender Niederlagen der Hamelner in Northeim und Einbeck mit 1:7 (0:6 Gewinnpartien) bzw. 3:5 (0:2), wo ihnen nicht einmal einen Einzelsieg gelang und womit sie alle Chancen auf die Meisterschaft einbüßten.

 

Die Gäste von der Weser erwiesen sich folgerichtig gerade an den hinteren vier Brettern als klar überlegen, wo die Spiele bereits nach drei Stunden beendet waren und die Peiner keinen Sieg zuwege bringen konnten. Er­hard Hentzschel (Brett 5) und Christian Sieverding (8) gelangen immerhin Punkteteilungen, während Martin Hentzschel (6), der zuvor in dieser Saison drei Siege und ein Unentschieden erreicht hatte, und Roland Czada (7) aufgeben mussten. Allerdings hatte es bis zu diesem Zeitpunkt auch zwei Siege der Gastgeber gegeben. Enrico Thurmann (4), der nach der Partie den 14. Zug seines Gegners als „ungenau“ bezeichnete, opferte einen Turm gegen einen Springer, eroberte im folgenden Königsangriff Material zurück und gewann ein Endspiel mit zwei Läufern gegen einen Turm. Jürgen Garbuszus (3) rochierte im Gegensatz zu seinem Kontrahenten lang, begann ebenfalls einen Königsangriff und sicherte sich den vollen Punkt durch eine Fesselung der feindlichen Dame.

 

Beim Zwischenstand von 3:3 verblieben noch die Partien der Peiner Spitzenspieler Uwe Schmidt (1) und Marco Drewes (2), die beide bereits das Endspiel erreicht hatten. Da Drewes nach einem Bauerndurchbruch des Gegners seine erste Saisonniederlage hinnehmen musste, versuchte Schmidt, mit der Umwandlung seines Frei­bauern auf der A-Linie in eine Dame einen vollen Punkt zu erkämpfen. Sein Gegner konnte dieses jedoch erfolgreich verhindern und mit einem Remis nach über sechs Stunden Spielzeit den Hamelner Gesamterfolg  sicher stellen.

 

Die Peiner verblieben trotz dieser Niederlage mit 8:4 Punkten auf dem zweiten Platz, allerdings jetzt punkt­gleich mit Caissa Wolfenbüttel und Hamelner SV II. Bereits am nächsten Sonntag, dem 23. Februar, müssen die Fuhsestädter bei Braunschweiger SF III, der mit 12:0 Punkten die Tabelle souverän anführt, antreten.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 10.02.2003
SCHACH: Bezirksliga und Bezirksklasse:
Klare Niederlagen für Peiner Teams

Mit zwei klaren Niederlagen kehrten die Mannschaften aus dem Kreis Peine in der Bezirksliga bzw. Bezirks­klasse aus der Volkswagenstadt zurück.

SF Fallersleben – SV Ölsburg 47 6:2 (5:1 Gewinnpartien). Die Gäste traten nur mit vier Spielern an, da aus beruflichen und privaten Gründen sowie Krankheit vier Stammspieler nicht zur Verfügung standen und da we­gen des großen Leistungsunterschiedes gegenüber den Kreisklassenspieler der zweiten Mannschaft ein Auffüllen des ersten Teams als aussichtslos eingeschätzt wurde. So stand es bereits zu Beginn des Wettkampfes 4:0 für die Gastgeber. Der weitere Verlauf zeigte aber, dass die Ilseder mit vollständiger Besetzung nicht chancenlos gewe­sen wären, da Hagen Woldt (Brett 1) zwei Mehrbauern im Endspiel zum Sieg verwerten konnte und der in dieser Saison noch ungeschlagen Carsten Pätz (2) und Albert Krüger (3) ihren Gegner erst nach stundenlangen Gewinn­versuchen im Endspiel ein Remis gestatteten. Nur Jürgen Wünnerke (7) musste nach Figurenverlust aufgeben.

 

SC Wolfsburg II – Peiner SV II 5,5:2.5 (4:1 Gewinnpartien). Die Fuhsestädter mussten beim Tabellen­zweiten eine relativ klare Niederlage hinnehmen, obwohl nach Einschätzung des zweiten Vorsitzenden des Peiner Schachvereins, Hans-Joachim Schulze, nach einer Stunde Spielzeit alle Gästespieler Eröffnungsvorteile erreicht hätten. Im weiteren Verlauf mussten jedoch er (Brett 2) sowie Horst Böttcher (5), Thomas Wendehals (7) und Bernd Michels (8) jeweils dem Gegner zum Sieg gratulieren, während Rutger Raitz von Frentz (4) in komplizierter Stellung mit ungleicher Materialverteilung (Dame gegen zwei Türme) ein Mattbild fand. Als die Entscheidung schon gefallen war, einigten sich Horst Nordhorn (1), Welf-Botho Elster (3) und Rainhard Pannenborg (6) mit dem jeweili­gen Wolfsburger Spieler auf ein Remis.

 

Die Abstiegssorgen haben sich mit diesen Niederlagen für beide Teams weiter vergrößert. Die Ölsburger lie­gen zurzeit mit 4:8 Punkten noch auf dem rettenden achten Platz der Bezirksliga, dürfen aber am 23. Februar in keinem Fall das Kellerduell gegen Eintracht Braunschweig II verlieren. Zur gleichen Zeit empfängt die Peiner Re­serve, zurzeit mit 2:10 Punkten Neunter der Bezirksklasse, die unmittelbar vor den Fuhsestädtern liegende Mann­schaft des Schachklubs Salzgitter-Bad. Hier ist ein Sieg Pflicht, um den Rückstand auf den Nicht-Abstiegs-Platz auf einen Punkt zu verkürzen.

 
SCHACH: Kreisliga und Kreisklasse
Neue Hoffnung im Abstiegskampf

Mit einem Sieg im Kellerduell schöpft die dritte Peiner Mannschaft neue Hoffnung im Kampf um den Klas­senerhalt der Kreisliga. Dagegen blieb, wie erwartet, in der Kreisklasse die Ölsburger Schützenhilfe für Eintracht Edemissen aus.

 

Peiner SV III – SVG Schöppenstedt II 4,5:3,5 (3:2 Gewinnpartien). Dieser wichtige Wettkampf begann mit einem kampflosen Punkt durch Gerhard Fischer (Brett 6), da die Gäste nur mit sieben Spielern antraten. Diese Führung hatte auch noch nach vier Stunden Spielzeit Bestand, da es bis zu diesem Zeitpunkt für die Fuhsestädter zwei Siege, zwei Remisen und zwei Niederlagen gegeben hatte. Auf Peiner Seite hatte Holger Schmidt (2), dessen Gegner die Dame eingestellt hatte, und Ilona Weinkauf (8), die einen von zwei Freibauern im Endspiel in eine Dame umwandeln konnte, gewonnen. Die Unentschieden waren durch Steve Heycke (3) und Christian Kubitza (4) erkämpft worden, die jeweils ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern erreicht hatten. In der längsten Partie des Tages gab Horst Hustedt (5) eine sehr gute Stellung im Turmendspiel Remis, um den Mannschaftssieg zu sichern.

 

SV 42 Salzgitter III – SV Ölsburg 47 II 7,5:0,5 (7:0 Gewinnpartien). Die Ölsburger Mannschaft war an die­sem Tag ohne jede Chance. Nur Arne Pliefke (Brett 2) gelang es durch den Abtausch aller Figuren ein Remis im Bauernendspiel.

 

Peiner SV III verbleibt trotz des Sieges mit 2:10 Punkten auf dem zehnten und letzten Platz der Kreisliga. Um den rettenden achten Platz noch zu erreichen, müssen von den drei noch ausstehenden Spielen mindestens zwei gewonnen werden, da es noch zu mehreren Duellen der Konkurrenten, die mit den Fuhsestädtern um den Klassenerhalt kämpfen, untereinander kommen wird und diese daher ihr Punktekonto noch aufstocken werden. Am 23. Februar treten die Peiner zunächst bei SF Salzgitter 86 III an. In den beiden Staffeln der Kreisklassen im Schachbezirk Braunschweig sind die Wettkämpfe abgeschlossen. Die Meister SV Apelnstedt 94 II und Königs­springer Braunschweig II ermitteln mit den Zweitplatzierten SV 42 Salzgitter III und SG JFZ Schönigen in der End­runde „A“ die beiden Aufsteiger in die Kreisliga. Die Eintracht aus Edemissen, die, weil sie am letzten Spieltag der Staffel 2 spielfrei war, bei 8:4 Punkten verblieb und durch den Salzgitteraner Sieg noch auf den dritten Platz zu­rückfiel, kämpft mit SF Fallersleben II, SV Gifhorn 59 III und SV Hankensbüttel II in der Endrunde „B“ um die Plätze fünf bis acht, SV Ölsburg 47 II, mit 4:8 Punkten Fünfter in der Staffel 2, mit JVA Philippsberg Wolfenbüttel, Ein­tracht Braunschweig III und Gehörlosen-SV Braunschweig in der Endrunde „C“ um die Plätze neun bis zwölf. Diese Spiele werden am 9. und 30. März sowie am 4. Mai ausgetragen.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 09.02.2003
SCHACH: Blitzmeisterschaft des Peiner Schachvereins
Erfolgsserie von Erhard Hentzschel

Der Auftakt der Blitz- und der Schnellschachmeisterschaft des Peiner Schachvereins im Jahr 2003 steht ganz im Zeichen von Erhard Hentzschel. Der 69-Jährige, der im Januar die Wertungsturniere in beiden Disziplinen gewonnen hatte, setzte sich auch im Februar-Blitzturnier durch

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Allerdings hatte es dieses Mal lange Zeit nicht nach einem Sieg von Hentzschel ausgesehen, denn Christian Sieverding führte im gesamten Ablauf des Turniers die Tabelle ungeschlagen an. In der letzten Runde unterlag dieser jedoch überraschenderweise gegen Christian Kubitza, sodass Hentzschel mit einem Erfolg gegen Hans-Joachim Schulze den Turniersieg mit fünf Punkten aus den sieben Spielen doch noch sicherstellen konnte. Siever­ding erreichte mit 4,5 Punkten den zweite Platz vor Roland Czada und Jürgen Garbuszus, die beide vier Punkte erkämpfen konnten. Die weitere Reihenfolge: 5. Nils Brylski und Hans-Joachim Schulze (je drei Punkte), 7. Christian Kubitza (2,5 Punkte) und 8. Rainhard Pannenborg (zwei Punkte).

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Erhard Hentzschel führt damit auch weiterhin die Jahreswertung um die Vereins-Blitz-Meisterschaft an. Für sein Turnierergebnis von 71,4 % erhielt er 714 Punkte, womit er nun 1560 Punkte aufweist. Roland Czada und Jürgen Garbuszus, die im Februar jeweils 571 Punkte errangen, liegen nun mit 1302 bzw. 1263 Punkten auf den Plätzen zwei und drei.

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Der Peiner Schachverein trägt am Freitag, den 21 Februar, ab 19.30 Uhr in der Gunzelinschule im „Heim der offenen Tür“ sein zweites Wertungsturnier um die Vereins-Schnellschach-Meisterschaft aus und lädt dazu alle Inte­ressierten aus Peine und Umgebung wieder zur Teilnahme ein.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 26.01.2003
SCHACH: Bezirksliga
Punkt im Abstiegskampf

Mit einem wertvollen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga kehrten die Ölsburger Denksportler aus der Südheide zurück.

SV Hankensbüttel – SV Ölsburg 47 4:4 (2:2 Gewinnpartien).

Die Gäste gerieten durch eine Niederlage von Jürgen Wünnerke (Brett 8) schnell in Rückstand. Die übrigen Ölsburger Spieler zeigten sich davon aber unbe­eindruckt und nach vier Stunden hatte sich das Blatt gewendet, da Albert Krüger (4), Marek von Wnuck (5), Paul Boos (6) und Martin Götjen (7) jeweils ein Remis erreicht hatten und Hagen Woldt (2), der trotz schlechter Eröff­nungsbehandlung im Endspiel einen wichtigen Bauern erobern konnte, und Carsten Pätz (3), der in einer unüber­sichtlichen Stellung den Gegner in Zeitnot bringen konnte, sichere Siege erreicht hatten. In der längsten Partie des Tages versuchte Rüdiger Steinhorst (1) den Mannschaftssieg durch ein weiteres Unentschieden zu sichern, konnte aber die Niederlage nicht mehr vermeiden. Der SV Ölsburg liegt damit mit 4:6 Mannschaftspunkten am Ende eines breiten Mittelfeldes auf dem achten Platz der Tabelle, allerdings direkt vor den Abstiegsrängen, auf denen sich zurzeit Helmstedter SV (2:6 Punkte) und Eintracht Braunschweig II (0:8) befinden. Der Kampf um den Klassenerhalt wird für die Ilseder aber noch sehr schwer, da sie außer beim Tabellenletzten noch gegen die ersten Drei antreten müssen, zunächst am 9. Februar beim Dritten SF Fallersleben. In der Bezirksklasse spielt die Reserve des Peiner Schachvereins zur gleichen Zeit beim Tabellenzweiten SC Wolfsburg II.

SCHACH: Kreisklasse:
Erneute Niederlage für Edemissen

Mit der zweiten Niederlage in Folge verspielten die Edemissener voraussichtlich die Teilnahme an der Auf­stiegrunde zur Kreisliga, dagegen konnte die Ölsburger Reserve zum zweiten Mal nacheinander gewinnen.

SV Apelnstedt 94 II – Eintracht Edemissen 6:2 (6:2 Gewinnpartien).

Für dieses entscheidende Spiel fehlten den Gästen etliche wichtige Spieler, sodass der Wettkampf mit einem stark ersatzgeschwächten Team, das darüber hinaus ein Brett nicht besetzen konnte, aufgenommen werden musste. Die Unterlegenheit drückt sich dann auch im Endergebnis aus, lediglich Michael Mitteldorf (Brett 1), dessen Gegner in Zeitnot durch einen unge­nauen Zug ein Turm verlor, und Günter Marquardt (5), der bereits in der Eröffnung eine Leichtfigur eroberte, konn­ten ihre Partien gewinnen.

SV Ölsburg 47 II – SV Apelnstedt 94 III 6,5:1,5 (6:1 Gewinnpartien).

Nach einer Stunde hatten die Ilseder bereits einen Mannschaftspunkt sicher, da Julian Rychlak (Brett 6) den kampflosen Punkten von Gustav Vanselow (4), Thorsten Jaede (5) und Jannis Rychlak (7) einen weiteren Sieg hinzugefügt hatte. Im weiteren Verlauf konnten Paul Wäsner (1) und Matthias Ramm (3) einen Turm bzw. einen Springer und damit auch die Partie gewinnen, während Arne Pliefke (2) ein verloren geglaubtes Spiel noch ins Remis rettete. Vor der letzten Runde am 9. Februar liegen die Edemissener mit 8:4 Punkten noch auf dem zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Kreisliga berechtigt, sind aber, da sie spielfrei sind, auf Schützenhilfe der Ölsburger angewiesen, die beim Tabellendritten SV 42 Salzgitter III (7:3 Punkte) antreten. Zur gleichen Zeit kommt es in der Kreisliga zum Kellerduell zwischen Peiner SV III und SVG Schöppenstedt II.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 19.01.2003
SCHACH: Schnellschachmeisterschaft des Peiner Schachvereins:
Erhard Hentzschel erneut Sieger

Zwei Wochen nach seinem Sieg im Januar-Blitzturnier konnte Erhard Hentzschel auch das erste von zwölf Wertungsturnieren der Vereinsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach gewinnen. Er setzte sich mit sechs Punkten aus sieben Spielen durch. Der 69-Jährige, der nur in der sechsten Runde gegen Christian Kubitza eine Niederlage hinnehmen musste, bezeichnete seinen ersten Platz selber allerdings als „glücklich“, da er gegen Marie Garbuszus den Sieg in einem sehr nach Remis aussehendem Turmendspiel erreichen sowie gegen Nils Brylski in einem Endspiel mit Turm und Springer gegen Dame matt setzten konnte. Hinter dem Turniersieger kamen Jürgen und Marie Garbuszus mit 5,5 bzw. fünf Punkten auf die Plätze zwei und drei. Wie immer bei Turnieren, die nach dem Schweizer System ausgetragen werden, kam es im Mittelfeld nur zu knappen Punktabständen: Christian Kubitza und Rainhard Pannenborg erreichten je 4,5, Hans-Joachim Schulze vier und Horst Böttcher 3,5 Punkte. Am Tabellenende lagen mit Ilona Weinkauf, die wie Nils Brylski 2,5 Punkte erkämpfen konnte, und Werner Neumann, der wie der Edemissener Stefan Hennigs zwei Punkte aufwies, zwei Spieler, die zum ersten Mal an einem Schnellschachturnier teilnahmen. Nur die Probleme mit der knappen Be­denkzeit, so die Meinung der übrigen Mitspieler, verhinderten bessere Platzierungen der beiden Neulinge. Am Freitag, dem 7. Februar, findet ab 19.00 Uhr in der Gunzelinschule im „Heim der offenen Tür“ zunächst die diesjährige Jahreshauptversammlung des Peiner Schachvereins statt. Auf der Tagesordnung steht unter Ande­rem die Berichte der Vorstandmitglieder und die Ehrungen der Sieger und Platzierten aller vereinsinternen Tur­niere. Anschließend, voraussichtlich gegen 20.00 Uhr, wird das zweite Wertungsturnier für die Vereins-Blitz-Meis­terschaft ausgetragen.

SCHACH: Jugend-Mannschaftskämpfe:
Zwei Niederlagen

Am vierten Spieltag der Jugend-Bezirks-Aufbauliga kehrten die beiden Mannschaften aus dem Kreis Peine mit Niederlagen von ihren Auswärtswettkämpfen zurück. Der SV Falke Rosenthal, der nach der Gründung der Schachsparte im letzten Jahr zum ersten Mal teilnimmt, unterlag beim Tabellenführer SF Fallersleben mit 0:4. Ab­teilungsleiter Reinhard Matschurek erklärte nach dem Spiel, dass auch ein 2:2 möglich gewesen wäre, aber seinen Schützlingen noch die nötige Erfahrung fehle, um eine aussichtsreiche Stellung auch zum Sieg zu führen. Der SV Ölsburg verlor in Apelnstedt mit 1,5:2,5. Arne Pliefke (Brett 1) erreichte nach dem Abtausch fast aller Figuren ein Remis im Turmendspiel, Nils Dreher (3) gewann nach Turmverlust seiner Gegnerin. Rosenthal (1:7 Punkte) und Ölsburg (0:8) belegen weiterhin die Plätze sieben und acht der Tabelle. Am 2. März empfangen die Ro­senthaler die erste Mannschaft des SV Gifhorn 59, während Ölsburg gegen das zweite Nachwuchsteam des glei­chen Vereins spielt.

SCHACH: Kreis-Dähne-Pokal 2003:
Schachturnier für Jedermann

Die erste Veranstaltung des Schachkreises Peine ist, wie in jedem Jahr, die Pokal-Einzelmeisterschaft. Dazu sind neben den Mitgliedern des Peiner Schachvereins und des Schachvereins Ölsburg, sowie der Schachabteilun­gen von Eintracht Edemissen und Falke Rosenthal auch alle Schachinteressierten aus dem Landkreis Peine, die keinem Verein angehören, zur Teilnahme aufgerufen. Im Jahre 1952 hatte der damalige Präsident des Deutschen Schachbund, Emil Dähne vom Hamburger Schachklub von 1830, die Idee, ein neues Breitenschachturnier einzuführen. Nach dem von ihm erdachtem Kon­zept spielen die Verbände der untersten Ebene im KO-System einen Sieger aus, anschließend ermitteln diese, wiederum im KO-System, den Titelträger der nächst höheren Stufe. Dieses wird fortgesetzt, bis am Ende eines jeden Jahres die Sieger der Bundesländer antreten, um den Deutschen Pokal-Einzelmeister auszuspielen. Der Initiator warb ausdrücklich für die Teilnahme von Nicht-Vereinsmitgliedern, um den Breitenschachcharakter zu be­tonen. Im Schachbezirk Braunschweig startet der Dähne-Pokal auf Kreisebene. Das diesjährige Turnier im Kreis Peine beginnt am nächsten Sonnabend, dem 25. Januar, und wird im Zwei-Wochen-Rhythmus fortgesetzt. Austragungsort ist das Schulzentrum in Groß Ilsede, Aufnahme der Partien jeweils um 14.30 Uhr. Da das Auslosen voraussichtlich zehn Minuten dauern wird, ist der Meldeschluss am ersten Tur­niertag bereits für 14.20 Uhr festgelegt. Weitere Einzelheiten zum Ablauf wird der Spielleiter des Schachkreises Peine, Roland Czada, vor der Ausführung der ersten Züge bekannt geben.Der erfolgreichste Teilnehmer des Dähne-Pokals im Kreis Peine der letzten Jahre ist die Nummer eins der Kreisrangliste, Moritz Hiemann. Der Spieler des Schachvereins Ölsburg, der in Kürze sein 22. Lebensjahr vollen­det, wurde 1996 sowie von 1999 bis 2001 Kreispokalsieger und erreichte anschließend jeweils das Bezirksfinale, welches er 1996 und 2000 sogar gewinnen konnte. Im letzen Jahr wurde, in Abwesenheit aller Spitzenspieler, erstmals der Peiner Roland Czada Kreis-Dähne-Pokalsieger.

Pressewart Roland Czada
Bericht vom 14.01.2003

SCHACH: Verbandsliga Niedersachsen-Ost

Zweiter Platz für den Peiner Schachverein

Einen erfreulichen Zwischenstand weist die Tabelle der Verbandsliga Ost nach fünf Spieltagen für den Peiner Schachverein aus: Die Denksportler aus der Fuhsestadt liegen nach dem Sieg in Göttingen auf dem zweiten Platz.

SC Tempo Göttingen II – Peiner SV 3:5 (2:4 Gewinnpartien). 

Der Wettkampf gegen die Oberliga-Reserve nahm für die Peiner einen günstigen Verlauf. Nach vier Stunden hatten die Gäste bereits einen Mannschaftspunkt sicher, da es bis zu diesem Zeitpunkt drei Peiner Siege und zwei Unentschieden gegeben hatte. Am ersten Brett hatte Uwe Schmidt, wie er nach der Partie sagte, „auf Grund mehrerer ungenauer Züge des Gegners im Turmend­spiel“ gewonnen. Mannschaftsführer Jürgen Garbuszus (Brett 3) hatte nach einer Unregelmäßigen Eröffnung be­reits großen Vorteil, sodass er es sich leisten konnte, auf die Rochade zu verzichten und stattdessen mittels eines Bauernsturmes einen Angriff auf den König des Gegners zu starten, den der Peiner dann auch mit einem Turm­matt erfolgreich abschloss. Auch Enrico Thurmann (4) hatte bereits in der ersten Partiephase Vorteil erreicht, da, so Thurmann, „der Gegner sich in der Altindischen Variante sich nicht auskannte“. Dem Peiner gelang es dann im weiteren Verlauf, „ein unzureichendes Opfer zu widerlegen und den Materialvorteil zum Sieg zu nutzen“. Mit ihren Erfolgen brachten Garbuszus und Thurmann dem jeweiligen Gegner die erste Saisonniederlage bei. Außerdem hatten Marco Drewes (2), dem der Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes Manfred Tietze gegenüber saß, und der in dieser Saison bislang erfolgreichste Peiner Spieler, Martin Hentzschel (5), jeweils ein Remis er­reicht. Die endgültige Entscheidung über den Mannschaftskampf musste daher an den hinteren drei Brettern fallen. Dort waren aber die Peiner Spieler jeweils in Materialnachteil geraten, mit der Folge, dass kurz nacheinander Ro­land Czada (6) und Thomas Wendehals (8) aufgeben mussten. Christian Sieverding (7) gelang es dagegen, mit einer Kombination einen Bauern zurückzugewinnen, verblieb aber, wie eine kurze Analyse nach der Partie zeigte, in einem verlorenen Endspiel. Der Göttinger Spieler, der ja gewinnen musste, um seiner Mannschaft noch ein Unentschieden zu retten, fand am Brett jedoch nicht den richtigen Plan, sondern ermöglichte Sieverding, seinen letzten Bauern in eine Dame umzuwandeln und somit die Partie nach fast sechstündiger Dauer sogar noch für sich zu entscheiden. Die erste Mannschaft des Peiner Schachvereins liegt nach fünf Spieltagen mit 8:2 Punkten auf dem zweiten Platz der Verbandsliga Ost und hat mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Da die Mannschaftssiege ausschließlich gegen Teams der unteren Tabellenhälfte erreicht worden sind und die Spiele gegen die Topteams noch ausstehen, wird es sehr schwer werden, diese gute Platzierung zu verteidigen. Am 16. Februar treffen die Peiner Denksportler im Heimspiel gegen Hamelner SV II auf eine weitere Reserve einer Oberligamannschaft.

SCHACH: Bezirksklasse:

Peiner SV II – Braunschweiger SF IV 3,5:4,5 (2:3 Gewinnpartien).

Für die Peiner Reservemannschaft gab es bereits die vierte Niederlage im fünften Spiel. Der Grund sei, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende Hans-Joachim Schulze, die drei unglücklichen Niederlagen durch Horst Nordhorn (Brett 1), Lutz Dietrich (3) und Marie Garbuszus (8) gewesen. Dagegen konnten Welf-Botho Elster (4), der einen Materialvorteil im Endspiel zum Sieg führte, und Rainhard Pannenborg (7), der unmittelbar nach Ablehnung seines Remisangebotes seinen Gegner vor die unangenehme Wahl zwischen Damenverlust oder Matt stellte, gewinnen. Für Elster war es zugleich der dritte Erfolg im Mannschaftskampf nacheinander. Eine Punkteteilung erreichten Hans-Joachim Schulze (2), Rutger Raitz von Frentz (5) und Horst Böttcher (6). Die Ölsburger müssen am 26. Januar zum Nachholspiel beim Schachverein Hankensbüttel antreten. Der Sieger dieses wichtigen Wettkampfes belegt zunächst einen Platz im Mittelfeld, während der Verlierer in der Abstiegszone verbleibt. Am 9. Februar müssen beiden Peiner Vertreter auf Bezirksebene im Stadtgebiet von Wolfsburg antreten, die Ölsburger bei SF Fallersleben, die Peiner Reserve beim Noch-Tabellenführer SC Wolfsburg II.

SCHACH: Kreisliga

SVG Schöppenstedt – Peiner SV III 7:1 (7:1 Gewinnpartien).

Gegen den Absteiger aus der Bezirksklasse, der den sofortigen Wiederaufstieg anstrebt, war die dritte Peiner Mannschaft chancenlos. Nur Gerhard Fischer, der in dieser Saison noch ungeschlagen ist, konnte am fünften Brett einen Mehrbauern im Turmendspiel verwerten und somit den Ehrenpunkt erkämpfen.

Pressewart Roland Czada

Bericht vom 05.01.2003
SCHACH: Blitz- und Schnellschach-Meisterschaft des Peiner Schachvereins
Erhard Hentzschel erster Sieger im neuen Jahr

Der Sieger des ersten von zwölf Turnieren um die Blitz- Meisterschaft 2003 des Peiner Schachvereins heißt Erhard Hentzschel. Der mit fast 69 Jahren älteste von den 14 Teilnehmer zeigte damit wieder einmal, dass Schach ein Sport für alle Generationen ist und auch Senioren zu bedeutenden Erfolgen kommen können. Dabei begann das Turnier für Hentzschel nicht gut, er verlor gegen Roland Czada in der ersten Runde durch Zeitüberschreitung. Dieses sollte jedoch seine einzige Niederlage bleiben, mit zehn Siegen und einem Unentschieden gegen Horst Nordhorn übernahm er die Führung und sicherte sich in der Schlussrunde den Turniersieg mit einem weiterem Remis gegen Hans-Joachim Schulze. Für seine elf von 13 möglichen Punkten, was 84,6 Prozent entspricht, erhält Hentzschel 846 Punkte für die Jahreswertung, deren Führung er natürlich zunächst übernommen hat.Hinter dem Turniersieger gab es ein knappes Rennen um die weiteren vorderen Plätze. Den zweiten Rang konnte mit 10,5 Punkten (808 Punkte für die Jahreswertung) Lutz Dietrich erreichen, der nach elf Runden mit 9,5 Punkten mit Hentzschel gemeinsam in Führung lag, aber durch eine Niederlage gegen Christian Kubitza ent­scheidend zurückgeworfen wurde. Danach folgten Horst Nordhorn mit zehn Punkten (769 Punkte für die Jahres­wertung), Roland Czada mit 9,5 Punkten (731) und Jürgen Garbuszus neun Punkten (692). Im Mittelfeld konnten sich platzieren: 6. Horst Böttcher (7,5 Punkte), 7. Rutger Raitz von Frentz (6,5), 8. Hans-Joachim Schulze (5,5), 9. bis 11. Marie Garbuszus, Stefan Hennigs (Eintracht Edemissen) und Christian Kubitza (je 5), 12. Rainhard Pannenborg (3,5). Am Tabellenende lagen der 13-jährige Patrick Schiller mit zwei Punkten und Hans-Jürgen Golenia mit einem Punkt. Der Tabellenletzte nahm überhaupt zum ersten Mal an einem Schachturnier teil und überraschte dabei seine Gegner mit guten Kenntnissen über Eröffnung und Mittelspiel, ver­lor aber die meisten Partien auf Grund der Unerfahrenheit im Blitzschach noch durch Zeitüberschreitung. Der Peiner Schachverein lädt am 17. Januar alle Interessierten zum ersten von zwölf Turnieren um die Ver­einsmeisterschaft im 15-Minuten-Schnellschach in die Gunzelinschule in das „Heim der offenen Tür“ ein. Beginn der ersten Runde wird um 19.30 Uhr sein. Es werden maximal sieben Runden gespielt, bei mehr als acht Teilneh­mer nach dem Schweizer System. Sieger der Jahreswertung in 2002 wurde Lutz Dietrich vor Hans-Joachim Schulze und Jürgen Garbuszus.

Pressewart Roland Czada